kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jesus Christus: das größte Wunder des Universums 8. Juli 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 18:46

 

Papst Benedikt XVI.: das Wunder ist Zeichen der Liebe

und bedarf eines für den Glauben offenen Herzens.

Menschliche Vertrautheit macht es schwer,

sich der göttlichen Dimension zu öffnen.

 

 

 

Rom (kath.net/as): Angelus in Castel Gandolfo: zum ersten Mal in der Sommerzeit 2012 empfing Papst Benedikt XVI. die Pilger und Besucher im Innenhof seiner Sommerresidenz zum traditionellen Gebet des Angelus. Noch bevor der Papst das Wort ergreifen konnte, wurde er von den Dresdner Kapellknaben mit einer kurzen Aufführung begrüßt. In seiner Ansprache ging Papst Benedikt XVI. auf das Evangelium des heutigen 14. Sonntags im Jahreskreis ein (Mk 6, 1b-6), ein Text aus dem das Sprichwort „Nemo propheta in patria – Niemand ist Prophet in seinem eigenen Land“ stammt und der von der Ablehnung Jesu in seiner Heimat berichtet. Nachdem Jesus nach rund 30 Jahren Nazareth verlassen habe und bereits als Prediger und Heiler unterwegs gewesen sei, sei er in seine Heimatstadt zurückgekehrt, um dort in der Synagoge zu lehren, worüber sich seine Mitbürger gewundert hätten. Dies sei begreiflich, so der Papst, da die Vertrautheit auf menschlicher Ebene es erschwere, darüber hinauszugehen und sich der göttlichen Dimension zu öffnen. Aufgrund dieser Verschlossenheit „konnte Jesus in Nazareth kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie“ (vgl. Mk 6,5). Die Wunder nämlich stellten nicht die Macht zur Schau, sondern seien „Zeichen der Liebe“, zu denen es dort komme, wo Jesus auf den Glauben des Menschen treffe.

 

So habe es den Anschein, dass sich Jesus mit der schlechten Aufnahme abgebe, die ihm in Nazareth zuteil geworden sei. Am Schluss der Erzählung jedoch sei ein Wort zu finden, das genau das Gegenteil besage. Der Evangelist schreibe: „Er wunderte sich über ihren Unglauben“. Der Verwunderung seiner Mitbürger entspreche so die Verwunderung Jesu. Obwohl er wisse, dass kein Prophet in der Heimat wohlgelitten sei, bleibe die Verschlossenheit der Herzen seiner Mitbürger für ihn unbegreiflich. „Warum erkennen sie nicht das Licht der Wahrheit?“, so Benedikt XVI., „warum öffnen sie sich nicht der Güte Gottes, der unser Menschsein teilen wollte?“ Tatsächlich sei Jesus das Durchscheinen Gottes, „in ihm wohnt er in Fülle“. Während die Menschen andere Zeichen suchten, würden sie nicht merken, dass das wahre Zeichen Jesus sei, „der menschgewordene Gott: er ist das größte Wunder des Universums. Die ganze Liebe Gottes wird von einem menschlichen Herzen umfasst, von einem menschlichen Antlitz“.

 

 

Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Ein herzliches „Grüß Gott“ sage ich allen deutschsprachigen Gästen hier in Castel Gandolfo, besonders den Dresdner Kapellknaben. Im heutigen Evangelium hören wir von der Ablehnung Jesu in seiner Heimat. Die Menschen waren nicht bereit, Christus anzuerkennen, und ihr Mangel an Glaube und Herzensoffenheit hat das Wirken Jesu eingeschränkt. Bitten wir den Herrn, dass er alle Trägheit im Glauben von uns nehme. So wollen wir diese Ferienzeit nutzen, noch mehr bei Christus zu verweilen, um von ihm Wegweisung für unser Leben zu empfangen und seine göttliche Macht zu bezeugen. Der Herr schenke euch eine gute Zeit und Erholung an Leib und Seele. {Quelle: www.kath.net – Von Armin Schwibach}

 

 

 

Pflegeexpertin Agnes Glaus: Das Leben trotzdem lieben.<br/>Quelle: idea Schweiz

Pflegeexpertin Agnes Glaus: Das Leben trotzdem lieben

 
 

Trotz Krebs voller Hoffnung leben
 

 

Für viele Menschen beginnt mit der Krebsdiagnose eine neue Zeitrechnung.

Doch Krebs ist nicht einfach Todesurteil,

meint die Pflegewissenschaftlerin Agnes Glaus.

An einem Treffen der IVCG Thurgau empfahl sie, Hoffnung zu teilen.

 

Über drei Jahrzehnte hinweg hat Agnes Glaus Erfahrungen mit überlebenden Krebspatienten, sogenannten «Survivors», und mit anderen, die nicht überlebt haben, gesammelt. «Ja, es ist ein häufiges, relevantes Problem», bestätigte die Referentin am Frühstückstreffen der IVCG Thurgau in Gottlieben (Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute). Glaus ist Pflegeexpertin am Tumor- und Brustzentrum ZeTuP in St. Gallen und wurde für ihre Leistungen für die Pflege krebskranker Menschen vielfach ausgezeichnet.
 
Diagnose zeigt Endlichkeit auf:  In der westlichen Welt, besonders in wohlhabenden Ländern wie der Schweiz, komme Krebs häufig vor. Hunderte von Formen dieser Krankheit seien bekannt, heilbare, chronische, stabilisierbare, aber auch rasch zum Tod führende. Für die grossen Fortschritte in der Bekämpfung und Behandlung dieser Krankheiten dürfe man durchaus dankbar sein, sagte Glaus. Doch Krebs trete oft wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein. Die Leichtigkeit des Seins sei vorbei, nichts scheine mehr so zu sein wie vorher. Für Betroffene beginne mit der Diagnose eine neue Zeitrechnung. Gedanken von Bedrohung, Leiden und Tod herrschten vor und führten zu verschiedenen Gefühlsreaktionen. Die einen reagierten mit Schock, würden erstarren, bei anderen Menschen löse die Diagnose Wut auf sich selber, auf andere oder auf Gott aus, danach Verzweiflung, Trauer und Depressionen. Sicher sei, dass durch die Diagnose Krebs ein Leben erschüttert und eine Krise ausgelöst werde. «Man realisiert, dass das Leben nicht ewig dauern wird.»
 

Nicht einfach Todesurteil: Dennoch: Die quälende Frage nach der Ursache plage Betroffene. Wieso gerade bei mir? Im Einzelfall gebe es darauf keine Antworten. Doch man erlebe immer wieder Überraschungen. Die Krankheit könne anders verlaufen als erwartet, wusste Glaus aus ihrer langjährigen Erfahrung zu berichten. Krebs sei nicht einfach als Todesurteil zu begreifen. Aber die Menschen dürften sich deswegen auch nicht zu Propheten aufspielen. Ärzte seien angehalten, wahr zu sein, und offen für Überraschungen. Alles, was Ärzte und Pflegende sagten, müsse wahr sein. «Müssen wir aber immer alles sagen, was wahr ist?», fragte Glaus.
 
Nichts überstürzen: Krebs sei eine bittere Realität, doch die Krankheit biete auch die Chance der Erkenntnis. Plötzlich entdeckten Betroffene, wie reichhaltig das Leben sei. Viele, die die Endlichkeit des Lebens erkennen würden, dürften auch überleben. In der Tat überlebe die Mehrheit der Krebskranken. Doch wie sollen sich die Betroffenen nach der Diagnose verhalten? Sie sollen sich Zeit lassen, nichts überstürzen. Patienten hätten durchaus das Recht, eine Zweitmeinung einzuholen. «Es geht um ihren Körper, da muss man sich selber genug wichtig sein.»
 

Begründete Hoffnung teilen: Krebsbetroffene sieht Glaus auf einer Reise über Täler und Höhen. Da brauche es eine Brücke, damit man weiterkomme, wohin die Reise auch führen möge. Wichtig sei es, mit dem Betreuungsteam, mit Angehörigen und Freunden über die eigene Situation zu sprechen. Glaus warnte davor, zu viel abzublocken. Oft sei es hilfreich, wenn die Menschen im Umfeld des Betroffenen wüssten, worum es eigentlich gehe. Hilfreich begleiten heisse für das soziale Umfeld, den Kontakt nicht abbrechen, Gefühle, ja Tränen zulassen, praktische Hilfe leisten, nicht aber medizinische Ratschläge erteilen, sondern taktvoll reden und hoffnungsvoll sein. Hoffnung teilen, wenn sie vorhanden sei. Auch das Leben mit einer Therapie sei schliesslich eine Hoffnung, präzisierte die Referentin.

Aus der Himmelsperspektive:  Die «Survivor-Idee» sei eine gute Strategie. Was kann ich selber tun, was kann ich für meinen Körper, meinen Geist Gutes tun, wie trotz Therapien einigermassen gesund bleiben? Hoffnungsvoll zu leben und nicht hoffnungslos zu werden, könne eine Quelle der Kraft werden. Es gehe darum, das Leben trotz Krebs zu lieben, dieses nicht auf die Krankheit zu reduzieren. Über den Alltag hinaus böte das Evangelium die grosse Hoffnung auf ein ewiges Leben. Darum sollten die Betroffenen auch lernen, ihre Situation aus der Himmelsperspektive zu sehen: «Das Beste kommt noch»!
 

Von Gott gewollt?
 

Viele mit Krebs konfrontierte Menschen stellten sich die Frage, ob es sich um eine gottgewollte Krankheit handle, stellt Agnes Glaus fest. Doch Jesus habe immer in Opposition zu Krankheiten gestanden. Er habe oft geheilt, getröstet und gelindert. Bei einem Nierenstein frage auch niemand danach, ob es ein gottgewollter Nierenstein sei. «Wieso sollte dann Krebs von Gott gewollt sein?», hinterfragte die Pflegewissenschafterin.
 

Bücher zum Thema: Von Krebs geheilt  –  Ich will mein Leben tanzen 
 {Quelle: www.jesus.ch – vor Martin Sinzig – Quelle: idea Schweiz}

 

2 Responses to “Jesus Christus: das größte Wunder des Universums”

  1. saphiri1 Says:

    Wieso sollte dann Krebs von Gott gewollt sein?», hinterfragte die Pflegewissenschafterin

    keine krankheit stammt von Gott die uns ereilt—-sondern von uns selbst—

  2. G.K Says:

    Lieber Knecht–jeder Einzelne Mensch ist ein Wunder Gottes wie auch DU

    danke

    .¸•♫…..….•♫¸.•´`•.
    ♫•♫ DANKE SCHÖN ♫•♫
    ……..•♫ • ich sag •♫ •
    ♫•♫ DANKE SCHÖN ♫•♫


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