kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Von der Tötung und Rettung ungeborener Kinder 5. Juli 2012

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 19:22

 

 

Der Film „Maria und ihre Kinder“ packt Tabus an und geht unter die Haut

 

Es bedarf keiner schockierenden Fotos von abgetriebenen Embryos, um rational und emotional für den Schutz ungeborener Kinder zu sensibilisieren. Es genügen authentische Berichte von ursprünglich abtreibungswilligen Frauen, die sich dann doch für die Geburt ihres Kindes entschieden haben. Um die 500 Kinder konnten in den letzten 13 Jahren durch die sogenannte Gehsteigberatung des Lebenszentrums München vor der Abtreibung gerettet werden. Davon handelt der Film Maria und ihre Kinder der christlich orientierten Filmproduktionsfirma Drei-Linden.

 

 

Authentische Beispiele geretteter Kinder

 

Die Münchener Hebamme Maria Grundberger steht im Mittelpunkt der dreiviertel-stündigen Dokumentation. Sie berichtet über das mutige und einfühlsame Ansprechen von Frauen, die auf dem Weg in eine Abtreibungspraxis sind. Ohne jede Aggressivität, aber mit dem Angebot von Hilfen, wird versucht, die Frauen zu einem Gespräch zu bewegen. Einzelne Frauen, die sich haben ansprechen lassen und ihre nun geborenen Kinder werden dabei porträtiert. Doch auch eine Frau, die vor 17 Jahren abgetrieben hat und sich heute in der Gehsteigberatung engagiert oder ein Mann der vergeblich versucht hatte, seine Freundin von der Abtreibung abzubringen, kommen zu Wort. Diese Authentizität trifft den Zuschauer.

 

Lieber den Freund verlieren als das Kind

 

Über eine Mutter, die von ihrem gesamten Umfeld zur Abtreibung gedrängt wurde und dennoch ihr Kind zur Welt brachte, sagt Grundberger: „Sie hat gekämpft und den Kampf als Siegerin beendet“. In einem Gerichtsverfahren, bei dem es um das Verbot der Gehsteigberatung ging, haben 17 Frauen, deren Kinder durch diese Arbeit gerettet wurden, schriftlich ausgesagt. Besonders krass und bewundernswert ist die Aussage einer Frau, die durch eine Vergewaltigung schwanger wurde: „Das Kind kann ja nichts dafür, dass es entstanden ist. Es ist unschuldig, warum sollte es sterben“. Eine ebenfalls porträtierte schwangere Teenagerin bekam von der Mutter ihres Freundes 5.000 € dafür geboten, dass sie abtreibt. Als Grundberger den Abtreibungs-Dokumentarfilm Der Stumme Schrei mit der Schwangeren und ihrer Familie anschaut, entschließen sie sich für das Kind. Lieber nimmt die Teenagerin den Verlust des Freundes in Kauf, als ihr Kind zu töten.

 

Experten verschiedener Disziplinen

 beleuchten die Abtreibungsproblematik

 

Als Kronzeugen kommen mit Dr. Bernard Nathanson aus den USA und Dr. Stojan Adasevic aus Serbien Ärzte zu Wort, die beide nach zehntausenden durchgeführten Abtreibungen zu Gegnern der Tötung von Ungeborenen – quasi vom Saulus zum Paulus – wurden. Über die häufig auftretenden langfristigen psychischen und körperlichen Folgen von Abtreibungen berichtet die Ärztin Dr. Angelika Pokropp-Hippen. Der Rechtsanwalt Stefan Brandmeier und der Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker beleuchten das Lebensschutz-Thema jeweils aus Sicht ihrer Disziplinen. „Staat und Gesellschaft haben sich aus der lebensbejahenden Kontinuität verabschiedet“, so Spieker, der die millionenfache Abtreibung der letzten Jahrzehnte in eine Reihe von Völkermorden in der Geschichte stellt. Als Essenz des Films und der Arbeit des Lebenszentrums kann Grundbergers Erkenntnis genannt werden, zu der sie vor vielen Jahren kam: Besser als aggressive Anti-Abtreibungs-Agitation ist die einfühlsame Ansprache von ungewollt schwangeren Frauen und praktische Hilfe – auch nach der Geburt. {Quelle: www.blauenarzisse.de  –  Maria und Ihr Kinder – Über ein gesellschaftliches Tabu. DVD, 46 Minuten. Drei-Linden Filmproduktion, Berlin 2007. 18,95 EUR}

 

 

 

Amerikanische Forscher erzeugen

30 genmanipulierte menschliche Babys

 

 

Reproduktionsmediziner vom Institut für Reproduktionsmedizin

und -wissenschaft der Saint-Barnabas-Klinik in New Jersey

haben 30 gesunde genmanipulierte Babys erzeugt.

Bei zwei dieser Kinder wurde die DNS von drei Elternteilen bestätigt.

 

 

Professor Jacques Cohen und seine Mitarbeiter

hatten Frauen wegen Unfruchtbarkeit behandelt.

 

Die Eizellen dieser Patientinnen wiesen Defekte in winzigen Zellstrukturen, den so genannten Mitochondrien, auf. Deshalb wurden Mitochondrien aus Spender-Eizellen und DNS aus Spermazellen in diese Eizellen eingebracht. Da die Mitochondrien DNS enthalten, wurde mit ihnen die DNS der Spenderin auf die Eizelle übertragen. Die Babys werden diese veränderte Genstruktur über die mütterliche Linie an ihre Kinder weitergeben. Professor Cohen gilt als umstrittener, wenngleich brillanter Pionier im Bereich der Reproduktionsmedizin. Seine Arbeit hat zu Fortschritten bei der Behandlung unfruchtbarer Männer geführt, denen geholfen werden kann, eigene Nachkommen zu zeugen, indem Genmaterial aus Spermazellen in Eizellen übertragen wird, also kein Spender-Sperma erforderlich ist. Professor Cohens Forschung und seine Aussagen gehen Vielen zu weit – wenn er beispielsweise behauptet, Kinder klonen zu können.

 

 

Wertlose und gefährliche Flickschusterei

 

Lord Winston vom Hammersmith Hospital in West-London erklärte gestern in der BBC: »Es gibt keinen Beweis dafür, dass sich diese Methode bei der Behandlung der Unfruchtbarkeit lohnt… Es überrascht mich, dass sie überhaupt in diesem Stadium angewandt wurde. In Großbritannien würde sie mit Sicherheit nicht zugelassen«.

 

Ein Sprecher der Human Fertilization and Embryology Authority (HFEA, britische Behörde für menschliche Befruchtung und Embryologie) bestätigte, dass sie das Verfahren in Großbritannien nicht genehmigen werde. Denn dadurch könne die menschliche Keimbahn verändert werden. Da in anderen Ländern jedoch weniger strikte Bestimmungen zur Fruchtbarkeitsbehandlung gelten, ist es nicht auszuschließen, dass die Anwendung dieser Methode weltweit zu Veränderungen des Gen-Pools führt. Die bis jetzt geborenen genmanipulierten Babys sind zwar »gesund«, aber niemand weiß, welche Folgen es langfristig haben wird, dass sie die DNS von drei Elternteilen in sich tragen. Bei der angewendeten Methode wäre es den Eltern eines Kindes möglicherweise erlaubt, ein drittes Elternteil auszuwählen, das Eigenschaften besitzt, die sie sich für ihr Kind wünschen, beispielsweise, dass es größer sein sollte. Damit würde die Debatte über die Ethik von »Designerbabys« angefacht. Wir als menschliche Gattung müssen äußerst vorsichtig sein, damit unsere Erfindungen, wie das jetzt angewandte Verfahren, keine Veränderung der Gene unserer Nachkommen nach sich zieht.

 

Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

daily mail

Txtwriter Inc.

wordpress.com

{Quelle: info.kopp-verlag.de – von D. Holt}

 

2 Responses to “Von der Tötung und Rettung ungeborener Kinder”

  1. Cajus Pupus Says:

    Seht ihr uns Sternenkinder,
    hier oben im Paradies,
    unter dem uralten Apfelbaum?
    Es ist der Baum der verbotenen Früchte,
    nur uns hat Gott erlaubt davon zu essen,
    denn er sagt, wir sind was besonderes,
    wir sind Eure Kinder.

    Seht ihr uns Sternenkinder,
    hier oben im Paradies,
    wie wir lachen und tanzen?
    Wir spielen die schönsten Spiele
    und feiern die tollsten Feste,
    denn wir sind glücklich hier,
    wir sind Eure Kinder.

    Seht ihr uns Sternenkinder,
    hier oben im Paradies,
    wie wir zu Euch hinunter schauen?
    Wir wollen, das ihr ebenso glücklich seid,
    deshalb senden wir Euch Kraft und neuen Lebensmut,
    denn wir haben Euch sehr lieb,
    wir sind für immer Eure Kinder.

  2. Was ist schlimmer, ungewollt Schwanger zu werden oder ungewollt nicht Schwanger zu werden?

    keine Kinder zu bekommen–ist ein enorm schwerer Prozess für Paare-denn genau jene sind es die diese grosse Liebe einem Kind schenken lönnten—

    oft finden diese Frauen tolle Projekte in denen sie diese Liebe einbringen !!°°°

    Unerfüllter Kinderwunsch – zwischen Hoffnung und Verzweiflung

    Unerfüllter Kinderwunsch – zwischen Hoffnung und Verzweiflung
    Der Wunsch nach eigenen Kindern ist für viele Paare ein elementarer Bestandteil ihrer Beziehung. Viele Männer und Frauen sehen ihre Beziehung erst durch ein Kind komplettiert; in der Regel werden sie von ihrer Umgebung auch darin bestätigt. Die meisten machen sich keine Gedanken darüber, dass sie ihren Wunsch möglicherweise nicht realisieren können. Doch schätzungsweise 15 bis 20 Prozent aller Paare in Deutschland können keine Kinder bekommen.

    Die Suche nach den Ursachen ihrer ungewollte Kinderlosigkeit bleibt für so manches Paar erfolglos: Während die Medizin zahlreiche Gründe für Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen kennt, lässt sich bei rund einem Drittel aller Paare kein Grund feststellen. Selbst wenn die Ursache ermittelt und behandelt werden kann, bleibt den Paaren eine körperlich und emotional anstrengende Reise von einem Arzt zum nächsten oft nicht erspart.


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