kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bleibst du Jesus treu in größter Not? 3. Juli 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 15:26

Etwa 70 Teenager brachten in Elzach „die Verurteilung von Jesus“ als Musical auf die Bühne.

 

ELZACH: Es war schon sehr beeindruckend, dieses Adonia-Konzert im Haus des Gastes in Elzach. Und es ging schließlich um einen der sensationellsten Prozesse der Geschichte: die Verurteilung von Jesus Christus und dessen Hinrichtung am Kreuz. Das alles wurde in Szene gesetzt, gesungen, getanzt, gespielt von einer circa 70-köpfigen Teenager- Gruppe, also Mädchen und Jungen zwischen 12 und 19 Jahren. Konzipiert ist die Aufführung als Musical. Da schwirrt natürlich kein Tarzan durch die Lüfte, da jagt kein Phantom durch die Pariser Oper und kann man auch nicht mit dem König der Löwen durch die Savanne ziehen. Nein, da steht plötzlich Jesus Christus auf der Bühne, der „Messias, Erlöser und Gott, Jesus, Retter der Welt“. Aber da ist auch Pontius Pilatus, der römische Statthalter, der zum jüdischen Passah-Fest von seinem Amtssitz in Cäsarea nach Jerusalem gekommen war. „Ein Dorn im Auge ist mir dieses fromme Volk“, sagt er, der den Volksaufstand fürchtet. Und er lässt den „Wanderprediger“ Jesu verhaften.
 

Die Jünger berichten von Judas Verrat. „Ihr habt ihn einfach im Stich gelassen?“, fragt Maria Magdalena. „Ihr seid einfach abgehauen?“. Das waren die eindrucksvollsten Szenen, war doch auch das Publikum gefragt mit den Worten des Chores: „Bleibst du Jesus treu, wenn er kein Wunder tut, bleibst du sein Freund auch in größter Not? Es ist so leicht über Liebe zu reden, so leicht. Doch schnell vorbei.“ In keinem der Anklagepunkte findet Pontius Pilatus Jesus Christus schuldig, aber der Mob schreit: „Ans Kreuz mit ihm!“. Und der Präfekt des römischen Kaisers gibt nach: „Ich bin unschuldig am Tod dieses Mannes; peitscht ihn aus und dann kreuziget ihn“. „Es ist vollbracht“ singen Chor und Solisten. „Gott hat das letzte Wort. Dort, wo das Ende droht, setzt er seinen Plan mit uns Menschen fort“. Das ist auch die Botschaft der drei Engel: „Gott wollte es so.“ Sie rollen den Grabstein weg und die Frauen finden das Grab leer. „Jesus, der Herr, ist auferstanden“. Begeistert fallen die Besucher im Haus des Gastes in das „Gloria in excelsis Deo“, den Schlusschor ein, und zeigen damit auch ihren Dank und die Anerkennung für die jungen Akteure und all ihre Helfer. {Quelle: www.badische-zeitung.de}

 

 

 

Fröhlich, sympathisch und sehr musikalisch: Anita Ofenloch. 	Foto: AfP Asel

Fröhlich, sympathisch und sehr musikalisch: Anita Ofenloch

 

 

„Aus Spaß an der Freude“

 

GOTTVERTRAUEN

Anita Ofenloch spielt zahlreiche Instrumente

und unterhält damit regelmäßig ehrenamtlich Senioren

 

Sie beherrscht Geige, Orgel, Klavier, Akkordeon, Zither sowie das Spielen mit Kuhglocken und unterhält hiermit regelmäßig ehrenamtlich andere Senioren. Anita Ofenloch scheint die Leidenschaft zur Musik in die Wiege gelegt und daher macht es ihr auch gar nichts aus, dass ihr Terminkalender stets voll und die Nachfrage für die verschiedensten Auftritte konstant groß ist. Im Gespräch mit unserer Zeitung spricht die Lampertheimerin über ihren Spaß an der Musik und ihre Motivation, durch ihr Talent stets auch anderen eine Freude bereiten zu wollen. „Schon im Kindesalter begann ich damit, das Geigespielen zu erlernen. Hierfür habe ich immer meinem Großvater über die Schulter geguckt, der das schöne Instrument einwandfrei beherrschte“, erinnert sich Ofenloch. Heute noch spielt die 82-Jährige regelmäßig Geige in der neuapostolischen Kirche, wo sie jahrelang auch die große Orgel bediente. Das Spielen der Kuhglocken hat sich die Seniorin, die außerdem aktives Mitglied im Akkordeonclub ist und auch das Spielen der Zither beherrscht, selbst beigebracht. „Vor einigen Jahren habe ich zwischenzeitlich im Allgäu gelebt. Auf verschiedenen Veranstaltungen habe ich dort erlebt, wie sich das Spielen mit den 26 Glocken aus zwei Oktaven anhört und wollte das sofort auch für mich selbst ausprobieren“, so Ofenloch, die heute gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Hans Krall im Seniorenwohnheim in der Dieselstraße lebt.

 

Aktiv ist die Musikerin mit ihren instrumentalen Darbietungen in ganz Lampertheim, aber auch im Umkreis von Mannheim oder dem Odenwald. „Mit der Zither bin ich beispielsweise oft beim Volksliedersingen aktiv, oder ich besuche mit anderen Instrumenten die Seniorennachmittage in der ,Alten Schule’, im Altersheim oder dem Seniorennachmittag von Mariä Verkündigung, im Luther-Haus oder bin privat unterwegs“, betont Ofenloch, die aus einer musikalischen Familie stammt. Habe sie einen Auftritt hinter sich gebracht, so spreche sich ihr Talent oft weiter und so hagelt es Anrufe über Anrufe und pro Woche stehen zirka zwei Auftritte in verschiedenen Institutionen an. „Besonders beliebt ist natürlich das Glockenspiel, weil es sehr speziell ist und einen guten Klang besitzt. Passend wirkt dieses immer zu volkstümlichen oder bayrischen Abenden, wo ich dann mit meinem Federhütchen komme und die Leute unterhalte“, erklärt Ofenloch.

 

Gemeinsam mit ihrem 87-jährigen Lebensgefährten Hans, der ebenfalls Akkordeon und auch Trompete spielt, sowie dem musikalischen Enkel Andreas sind sie oft auch zu dritt unterwegs, um ihre Zuhörer mit abwechslungsreichen Melodien zu begeistern. Oft seien es alte Volkslieder, die auf dem Programm stehen, und vom Publikum immer sehr gut angenommen werden. „Besonders freut es mich, wenn wir beispielsweise in einem Altersheim für demente Menschen spielen. Die sitzen oft nur stumm da und können nichts mehr einordnen. Wenn dann aber Melodien von alten Volksliedern ertönen, da trällern die plötzlich ungehalten mit und erinnern sich an alte Tage“, erklärt sie weiter. {Quelle: www.lampertheimer-zeitung.de – Von Vanessa Joneleit – BÜRSTADT/LAMPERTHEIM}.

 

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