kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Assads eigene Soldaten flüchten in die Türkei 3. Juli 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:13

Mario Balotelli Situation …


 

Dutzende syrische Soldaten sind mit ihren Familien ins Nachbarland Türkei geflohen.

Unter den Deserteuren sind auch besonders ranghohe Militärs.

Dem Machthaber in Damaskus laufen die Truppen davon.

 

 

Mario Balotelli Ballerina

 

In den Reihen der syrischen Armee schwindet offenbar der Rückhalt für die Führung von Präsident Baschar al-Assad. Wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, flohen am Montag 85 syrische Soldaten mit mehr als 200 Verwandten über die Grenze in die Türkei. Die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay warnte derweil eindringlich vor weiteren Waffenlieferungen des Auslands an die Konfliktparteien in Syrien. Unter den 85 geflohenen Soldaten seien auch mehrere ranghohe Militärs, unter anderem ein General, ein Oberst, ein Oberstleutnant sowie 18 weitere Offiziere, berichtete Anadolu. Die Militärs seien innerhalb einer Gruppe von insgesamt 293 Menschen über Reyhanli im Süden in die Türkei gekommen. Anadolu zufolge flohen die Soldaten mit mehr als 200 Verwandten über die Grenze, darunter auch zahlreiche Frauen und Kinder. Seit Beginn des Syrien-Konflikts fliehen immer wieder Militärs. Erst im Juni sorgte der Fall eines syrischen Kampfpiloten für Aufsehen, der mit seinem Flugzeug nach Jordanien floh. Mehrere westliche Länder forderten daraufhin weitere Mitglieder der Armee zum Desertieren auf.

 

Mario Balotelli Pressluft …

 

Arabische Liga rückt endgültig von Assad ab

 

In den Flüchtlingslagern in der Türkei, in die sich bereits mehr als 35.000 Syrer in Sicherheit gebracht haben, befinden sich nun 14 syrische Generäle. Die Arabische Liga hat sich indes nach mehr als 15 Monaten Gewalt in Syrien jetzt eindeutig auf die Seite der Opposition gestellt. Der Generalsekretär der Liga, der Ägypter Nabil al-Arabi, sagte am Montag zu Beginn eines zweitägigen Treffens der syrischen Opposition in Kairo, die Schuld an dem blutigen Konflikt trage das Regime von Präsident Baschar al-Assad: „Die Angriffe der Regierung gegen das syrische Volk sind nicht zu vergleichen mit dem, was einzelne Gruppierungen der Opposition tun“.Assad lässt seit März 2011 einen Volksaufstand in Syrien blutig niederschlagen und macht für die Gewalt in seinem Land immer wieder „terroristische Banden“ verantwortlich. Am Montag erließ er drei neue „Anti-Terror-Gesetze“. Sie sehen harte Strafen für die Verantwortlichen von „Terrorakten“ vor, die auf eine Änderung des Systems abzielten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete. Gründer oder Leiter einer „terroristischen Vereinigung“ müssen demnach mit bis zu 20 Jahren Zwangsarbeit rechnen. Mitgliedern einer „Terrorgruppe“ drohen bis zu sieben Jahre Haft. Werden bei den begangenen Taten Menschen verletzt oder getötet, kann zudem die Todesstrafe verhängt werden.

 

 Balotelli Hell Yeah

 

Assad erlässt neue „Anti-Terror-Gesetze“

Die Unterstützung von „Terrorgruppen“ mit Geld, Waffen oder Kommunikationsmitteln kann mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft werden. Die Gesetze waren bereits am Donnerstag vom syrischen Parlament verabschiedet worden. Der syrische Menschenrechtsaktivist und Anwalt Anwar al-Bunni bezeichnete die Gesetze als „Flucht nach vorne“ einer Regierung, die sich jeder politischen Lösung verschließe. Die Gesetze zielten nicht darauf ab, die Sicherheit im Land wiederherzustellen, sagte al-Bunni. „Die Lieferung von Waffen an die syrische Regierung und ihre Gegner facht die Gewalt weiter an“, sagte UN-Menschenrechtskommissarin Pillay in New York. Eine weitere Militarisierung des Konflikts müsse „um jeden Preis“ verhindert werden, mahnte sie, ohne ausdrücklich einzelne Länder zu nennen.

 

 Balotelli Der Schrei

 

Während die Truppen Assads von Russland und dem Iran versorgt werden,

 erhält die Opposition Waffen aus den Golfstaaten,

vor allem aus Katar und Saudi-Arabien.

 

Pillay warf beiden Konfliktparteien in Syrien neue Menschenrechtsverletzungen vor. Die Regierung bombardiere „blind“ zivile Gebiete. Zudem beschuldigte sie die Führung in Damaskus willkürliche Verhaftungen, Folter, gezielte Tötungen und Angriffe auf Krankenhäuser vor. Der Opposition warf sie vor, Menschen getötet zu haben, die sie verdächtigt hätten, mit der Führung zusammenzuarbeiten. In dem Konflikt wurden laut Aktivisten bisher mehr als 16.500 Menschen getötet.

{Quelle: www.welt.de}

 

One Response to “Assads eigene Soldaten flüchten in die Türkei”

  1. carma Says:

    bildmaterial sollte text ergänzen, gibt es hier irgendeinen zusammenhang?


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