kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Von einem Gotteshaus zum anderen radeln 2. Juli 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 15:58


Kirche vom Rad aus erfahren 

 

Kreis Cuxhaven: Die Türen der Brameler Kirche stehen offen für die Besucher, die von einem Gotteshaus zum anderen radeln. Drinnen sorgen Lea, Jana und Carsten Ebeling für die musikalische Untermalung, für die Symbolik sorgen Jacobsmuscheln auf dem Tisch. Irgendwie fühlen sich die Radler, die hier ankommen, ein wenig wie Pilger. Die „Pilgerreise“ führte zu 15 Kirchen im Kirchenkreis Wesermünde-Süd. Sie hatten am Sonntag ihre Türen für Radler weit geöffnet – von Bramel im Norden bis Wulsbüttel im Süden. Rita und Klaus-Dieter Burghardt waren aus Bexhövede zur 1774 erbauten Brameler Kirche geradelt. „Wir sind der Kirche sehr verbunden, und schön sind die Gespräche mit Menschen, die man gar nicht kannte“, begründeten sie ihr Kommen. Ihre nächste Station sollte die Altluneberger Kirche sein. „Einfach unterwegs sein, das Ankommen ist die Straße, Kirche ist oft so ganz anders“, sagte Pastor Eckhard Bock. Für die einen seien alte Kirchen ein Kunstgenuss, für manche eine schöne Radtour, und wieder andere suchen innere Einkehr und Gott.

 

Einladend weit geöffnet waren die Türen von Gemeindehaus und Kirche in Stotel. Schon auf dem Parkplatz hörte man die fröhlichen Klänge der Joyful Voi-ces. „Heute darf sich jeder sein Lieblingslied wünschen. Es ist kein Konzert, sondern es geht einfach darum, etwas zu machen. Mitsingen ist ausdrücklich er-wünscht“, beschrieb Chorleiterin Constanze Casper das Stoteler Konzept für den Tag. „Sobald je-mand den Kirchenraum betritt, singen wir.“ Draußen verabschiedete Küsterin Ulrike Ahrens-Dornis eine siebenköpfige Fahrradgruppe aus Bexhövede. In Uthlede gab es die Möglichkeit, Weingläser mit Wasser durch Reiben auf dem Rand zum Klingen zu bringen. Topfdeckel als Becken klangen nach dem Aneinanderschlagen lange nach. Auf mehreren Flaschen und der veränderlichen Luftsäule einer Luftpumpe ließen sich Töne flöten. Einige Töpfe waren als Schlagzeug mit einem Klöppel bereit gestellt. Und in „Regenmachern“ konnte man den rieselnden Kugeln im Innern nachhorchen. Ein Schild wies in Stubben den Weg zur „Offenen Kirche“, die weniger bekannt im Geviert der Flüchtlings-Straßen steht. Aber so richtig ist sie nicht mehr offen – sie wird geschlossen, weil es nur noch 19 Gemeindeglieder gibt. Hier hatte die Superintendentin ihre Radtour begonnen und geschrieben: „Gottes Segen wünscht Heike Burkert“. Am Baugerüst in der Kirche Lunestedt hingen Flaschen, die mit Wasser gefüllt waren. Wenn man sie anschlug, erklang das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“. {Quelle: www.nordsee-zeitung.de}

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Kirche in Notzieht positive Spendenbilanz

 

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat im vergangenen Jahr mehr Spenden eingenommen. Wie die Organisation am Montag in München mitteilte, sammelte die deutsche Sektion 2011 insgesamt 9,4 Millionen Euro. Das entspreche einem Plus von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die ebenfalls in München angesiedelte Pater-Werenfried-von-Straaten-Stiftung erhielt rund 340.000 Euro. Eigenen Angaben zufolge dient sie der Evangelisation und der Unterstützung verfolgter und notleidender Christen. International sammelte das Hilfswerk im vergangenen Jahr 82 Millionen Euro. Die Geschäftsführerin von „Kirche in Not“ in Deutschland, Karin Maria Fenbert, wertete das Spendenaufkommen als Bestätigung, „dass wir mit unserem Kurs richtig liegen“. Im vergangenen Jahr war das Hilfswerk zu einer Stiftung kirchlichen Rechts erhoben worden. „Diese Auszeichnung bedeutet für uns auch die klare Verpflichtung, an der engen Bindung zum Heiligen Vater festzuhalten“  {Quelle: www.domradio.de}.

 

 

 

 

Bootsausflug mit der Kirche

 

 

 

Neues von Uwe und Gott

 

Die Berliner Stadtmission feiert Gottesdienst auf der Spree.

Selten hat man so entspannte Protestanten gesehen.

 

 

Das Ausflugsschiff dümpelt mit offenem Glasverdeck auf der Spree, direkt neben dem Paul-Löbe-Haus. Auf den Tischen liegen frisch gestärkte Decken und Liedzettel. Keyboarder Uwe steht mit seinem Instrument am Heck, rückt seine John-Lennon-Brille zurecht und haut beherzt einen Dur-Akkord in die Tasten. Damit eröffnet am Sonntag der Schiffsgottesdienst, zu dem die Stadtmission die Berliner eingeladen hat. Und die haben sich nicht zweimal bitten lassen. Gläubige älteren Semesters und Jugendliche, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Stadtmission bestreiten, rücken an Bord zusammen. „Das hier ist schon schöner, als sich eine Sonntagspredigt im ZDF anzusehen“, sagt Sonja, die in Fleecejacke und Wandershorts aus Spandau angeradelt ist. Dann setzt sie zum ersten Lied an: „Nun jauchzet dem Herrn, alle Welt“!

Im Sommer wird dem Herrn regelmäßig auf dem Ausflugsdampfer gejauchzt. „Kirche einmal anders erleben“, darum gehe es bei den monatlichen Bootsgottesdiensten, sagt Pastor Thomas Hölzemann. Die Predigt hält er dann auch mit Bezug auf den ungewöhnlichen Ort. Statt der Bibel zieht er eine Berliner Wasserkarte hervor und reckt sie in die Höhe. „Wenn Sie wie ich jahrelang in Bielefeld gewohnt haben, dann ist das hier richtig viel Wasser“, beteuert er. Ein paar Gäste aus Oldenburg lächeln nachsichtig, Hölzemann fährt fort: „So wie sich die Wasserläufe durch Berlin ziehen, so ziehen sich auch die Segensspuren Gottes durch die Stadt“.
 

Manche nicken sogar

 

 Hoffnung, positive Ausstrahlung – das sieht Pastor Hölzemann, wenn er den Blick auf die Hauptstadt und ihre Bewohner richtet. Vielleicht ist das berufsbedingt. In seinem Berlin agieren selbst die Politiker im Bundestag, den man vom Boot aus sieht, bar jedes Machtkalküls. „Sondern aus einer Verantwortung für die Menschen heraus“, sagt der Pastor. Solche steilen Thesen goutiert die Gemeinde mit aufmerksamem Zuhören, einige nicken sogar. Selten hat man so entspannte Protestanten gesehen. Es ist wohl der Prophet Jeremia, auf dessen Worte sie sich hier kollektiv verständigt haben: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.“ Anders als mit Kapitel 29, Vers 7 ist dieser knallharte Optimismus auf dem Boot kaum zu greifen. Und nicht zu fassen. Miriam, Praktikantin bei der Stadtmission, findet die Predigt genau richtig für die anwesende Zuhörerschaft. „Das ist ein eher zufälliges Publikum hier“, sagt die junge Frau. „Das kannst du nicht mit differenziertem Rumbohren verschrecken.“ Und schon stimmt Keyboarder Uwe das nächste Lied an. {Quelle: www.taz.de}

 

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