kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Flughafen eröffnet Gebetsraum für Muslime 30. Juni 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:52

 

Bremen: Hannover hat einen, Hamburg hat einen – und seit heute hat auch der Bremer Flughafen einen Gebetsraum für Muslime.

 

 

Auf 100 Quadratmetern können „Gläubige“

künftig auch im Airport beten.

 

Die Idee für den Gebetsraum hat es bereits schon vor zwei Jahren gegeben, erinnert sich Flughafensprecher Florian Kruse. Richtig konkret wurde es aber erst vor vier Monaten. Und jetzt wird er eröffnet: der rund 100 Quadratmeter große Raum im ersten Obergeschoss des Terminal 2. „Der Raum ist hell, hat große Fenster und an der Ostwand stehen Auszüge aus dem Koran“, so Kruse. Dennoch sei der Gebetsraum nicht nur für Muslime gedacht: Gläubige aller Religionen könnten hier beten oder zur Ruhe kommen. Der Raum ist während der Öffnungszeiten des Flughafens ständig geöffnet und kann auch von Beschäftigten der Airportstadt genutzt werden. {Quelle: www.weser-kurier.de}

 

 

 

 

 

Jesus richtet großen Schaden an
 

 

 Ein psychisch Kranker schreibt Werbeplakate voll und kostet die Firma Wall viel Geld
 

Seit Jahren ist vor ihm und seinem schwarzen Filzstift kein Plakat,

keine Litfaßsäule, kein Sicherungskasten sicher:

 Jede freie Fläche schreibt Oliver D. mit Bibelzitaten voll.

Immer in Großbuchstaben.

 

Belangt werden kann der 48-Jährige, der sich inzwischen „Jesus Christus“ nennt, für seine biblischen Botschaften nicht. Obwohl es sich nach dem Strafgesetzbuch um Sachbeschädigung handelt. Denn der schreibwütige, religiöse Ereiferer wurde vor zwei Jahren wegen Schizophrenie als schuldunfähig eingestuft. Anzeigen gegen ihn laufen damit grundsätzlich ins Leere, ebenso wie Schadenersatzforderungen. Denn „Jesus“ lebt von Sozialhilfe. Doch die Firma Wall AG will die Sachbeschädigungen nicht einfach hinnehmen. Seit dem vergangenen Jahr vermarktet Wall für die Stadt die öffentlichen Werbeflächen wie Plakatwände und Litfaßsäulen. Für diese Reklamerechte bekommt die Stadt von Wall 1,5 Millionen Euro im Jahr plus neu 100 Bushaltestellenunterstände und sechs öffentliche Toiletten. „Uns entsteht ein riesiger wirtschaftlicher Schaden“, klagt Wall-Pressesprecherin Frauke Bank. Und spricht von 20000 Euro im Monat, macht hochgerechnet auf ein Jahr fast eine Viertel Million Euro. Denn beschmierte Plakate müssten von Wall-Mitarbeitern beseitigt und erneuert werden, teilweise sei auch die Reinigung der Werbeträger nötig. Und Kunden hätten schon Gutschriften verlangt.

Da selbst Polizei und Ordnungsamt gegen den im gesamten Stadtgebiet wütenden Schreiberling machtlos seien, wie beide Behörden seit Jahren bedauern, hat Wall obendrein einen privaten Sicherheitsdienst mit dem Schutz der Werbeträger beauftragt. Doch auch diese Sicherheitsleute könnten nicht viel gegen den Mann ausrichten, sagt Bank: „Die Mitarbeiter erwischen den Mann zwar regelmäßig auf frischer Tat, aber mehr als ihm die Stifte abzunehmen, ist nicht möglich.“ Und Filzstifte seien schnell ersetzt. Eine zivilrechtliche Klage von Wall gegen den Schmierfinken und Sachbeschädiger Oliver D. habe nichts gebracht, weil die Staatsanwaltschaft Verfahren wegen Sachbeschädigung gegen den Schuldunfähigen grundsätzlich einstelle. Auch die Sonnenberger CDU hatte Oliver D. im vergangenen Jahr angezeigt, weil er Wahlplakate und Schaukästen vollgekritzelt hatte. Vergebens. „Für eine Einweisung in eine psychiatrische Anstalt reicht das Beschmieren von Wänden nicht“, sagt der Sprecher der Wiesbadener Staatsanwaltschaft, Hartmut Ferse. Um den 48-Jährige aus dem Verkehr zu ziehen, müsse dieser für die Allgemeinheit gefährlich oder gewalttätig sein. Das sei aber nicht der Fall.

 

 

Die Firma Wall will sich damit nicht abfinden. „Wir dokumentieren jeden Vorfall und machen bis zu 30 Anzeigen pro Woche“, sagt Firmensprecherin Bank. Sie hofft, dass die Staatsanwaltschaft eines Tages angesichts der enormen Schadenshöhe doch eine „strafrechtliche Relevanz“ erkenne und Oliver D. Einhalt gebiete. Doch Ferse winkt ab: „Das ist zwecklos.“ Das Beschmieren von Plakaten und Litfaßsäulen stelle nun mal keinerlei Gefahr für die Allgemeinheit dar. Der Wiesbadener „Jesus“ ist laut Bank einzigartig. Wall ist auch in anderen Städten aktiv, und auch dort würden Plakate mal überklebt oder mit Graffiti besprüht, „aber so eine Häufung haben wir noch nirgends erlebt“. Auch das Grundstück des Hauses im schnieken Sonnenberg, in dem der 48-Jährige lebt, ist vollgestellt mit den prägnant beschrifteten Plakaten. Ein Schild mit Pfeil aufs Haus besagt: Jesus Christus, Erlöser – Befreier im Fleische gekommen“. Die Anwohner stört’s derweil nicht. „Der tut doch keinem was“, sagt ein Nachbar. Solange er kein fremdes Privateigentum vollschreibe, beschwere sich niemand über ihn. {Quelle: www.fr-online.de}

 

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