kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche sinkt deutlich 29. Juni 2012

Einsortiert unter: Kirche — Knecht Christi @ 16:43

 

Zahl der Kirchenaustritte geht zurück

 

 

Insgesamt lebten 2011

in den fünf NRW-Bistümern

7,62 Millionen Katholiken

 

Düsseldorf (dapd-nrw): Aus der katholischen Kirche sind im vergangenen Jahr deutlich weniger NRW-Bürger ausgetreten als noch 2010. Im Bistum Münster erklärten 5.894 Katholiken ihren Austritt, das waren 27 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Bistum am Freitag mitteilte. Fast 4.500 Menschen traten im Bistum Aachen aus der Kirche aus, 24,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2010 waren viele Menschen wegen Missbrauchskandalen aus der Kirche ausgetreten. Aber auch im vergangenen Jahr verlor die Kirche viele Mitglieder: Insgesamt lebten 2011 in den fünf NRW-Bistümern den Angaben zufolge 7,62 Millionen Katholiken, etwa 50.000 weniger als ein Jahr zuvor. {Quelle: www.welt.de}

 

 

 Im Jahr des Papstbesuchs traten weniger Menschen aus der Kirche aus

 

Die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche sinkt deutlich

 

 

Der Sturm hat sich gelegt

 

 

Im zweiten Jahr nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals

sind wieder weniger Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten,

gut ein Drittel deutschlandweit.

Auch im Erzbistum Köln hat die Zahl fast wieder den Stand der Vorjahre erreicht.

 

Die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche in Deutschland ist im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Wie die Deutsche Bischofskonferenz am Freitag (29.06.2012) in Bonn mitteilte, verließen 126.488 Bundesbürger die Kirche. 2010 hatte unter dem Eindruck des Missbrauchsskandals eine Rekordzahl von mehr als 181.000 Katholiken ihren Austritt erklärt. Insgesamt sank die Zahl der Katholiken von 24,65 Millionen im Jahr 2010 auf 24,47 Millionen im vergangenen Jahr. Damit gehören noch 29,9 Prozent der Bundesbürger der katholischen Kirche an. Zu den evangelischen Kirchen zählen laut Bischofskonferenz noch 23,89 Millionen Bundesbürger. Auch bei den Eintritten und Wiederaufnahmen in die katholische Kirche gab es leichte Rückgänge: 3.217 Personen (2010: 3.576) traten in die katholische Kirche über, davon 2.742 Protestanten. 7.163 Personen wollten wieder in die katholische Kirche eintreten, im Vorjahr waren es 7.401. Im vergangenen Jahr standen den 169.600 Taufen rund 247.762 Bestattungen gegenüber. Die Zahl der Taufen sank damit um rund 700, die Zahl der Beerdigungen ging um 5.200 zurück. Der Gottesdienstbesuch sank von 12,6 auf 12,3 Prozent: 2011 besuchten damit durchschnittlich rund 3 Millionen Katholiken die Sonntagsgottesdienste.
 

 

Ähnliche Zahlen im Erzbistum Köln

 

Im Erzbistum Köln kehrten im vergangenen Jahr 11.940 der Kirche den Rücken zu. 2010 waren es 15.163. Bei der Vorstellung der Statistik zeigte sich Generalvikar Stefan Heße erleichtert über den Rückgang. Gleichwohl sei “jeder Austritt einer zu viel”. Viele Milieus würden von der Kirche nicht mehr erreicht, aber es gebe auch Chancen. Das Erzbistum bemühe sich, auf vielen Wegen mit den Menschen in Kontakt zu treten. Dazu zähle eine verbesserte Kommunikation. “Wir müssen den Alltag der Menschen sehr sensibel und aufmerksam wahrnehmen, mit ihnen ins Gespräch kommen und dann Brücken schlagen in diesen Alltag”, so Heße. Das gelinge am besten über Menschen, die ihren Glauben authentisch lebten. Auch dürfe die Kirche die Medien nicht vernachlässigen, um die Botschaft des Evangeliums zu den Menschen zu tragen, so der Generalvikar. Laut der Statistik blieb die Zahl der Gottesdienste mit 1.534 (2010: 1.534) sowie der Gottesdienstbesuche mit 10,35 (10,47) Prozent annährend gleich. Die Zahl der Taufen nahm mit 14.392 (14.782) ebenso leicht ab wie die der Erstkommunion mit 17.015 (18.526). Das Durchschnittsalter der Katholiken im Erzbistum Köln beträgt laut Heße 44,5 Jahre. In die Kirche eingetreten sind im vergangenen Jahr 299 Personen (2010: 593). 877 Ausgetretene (915) wurden wieder ausfgenommen. {Quelle: www.domradio.de}

 

 

 

 

 

Statistik 2011 : Kirchenaustritte sind im Bistum Münster sind 2011 um 27 Prozent zurückgegangen

 

 

Kirchenaustritte sind im Bistum Münster

sind 2011 um 27 Prozent zurückgegangen

 

 

Bistum Münster – Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Münster ist 2011 deutlich zurückgegangen: 5.894 Katholiken erklärten ihren Austritt – 2.169 (27 Prozent) weniger als im Vorjahr. Insgesamt 417 Personen, die die Kirche verlassen hatten, suchten 2011 um ihre Wiederaufnahme nach. Die Zahl der Eintritte aus anderen christlichen Konfessionen in die katholische Kirche sank im Jahresvergleich von 310 (2010) auf 273 (2011). Wie die Bischöfliche Pressestelle am Freitag in Münster weiter mitteilte, sind im vergangenen Jahr sind im Bistum Münster rund 14.240 Menschen durch die Taufe neu in die Kirche aufgenommen worden, 280 weniger als im Vorjahr. Die meisten Kinder wurden im Kreisdekanat Borken (2.192) und in Oldenburg (2.185) getauft, gefolgt von den Kreisdekanaten Steinfurt (1.895) und Warendorf (1.444), in Münster wurde 1.169 mal das Sakrament der Taufe gespendet. Die aktuelle Katholikenzahl in der Diözese Münster bezifferte die Pressestelle mit knapp 1,964 Millionen (minus 11.000). 2009 war die Katholikenzahl erstmals unter die Zwei-Millionen-Marke gesunken. Münster ist hinter den Erzbistümern Köln und Freiburg nach wie vor die drittgrößte Diözese in Deutschland. Regional betrachtet, wohnen die meisten Katholiken im Bistum Münster im Offizialatsbezirk Oldenburg (265.000), gefolgt von den Kreisdekanaten Borken (258.200) und Steinfurt (253.300).

 

Durchschnittlich rund 218.100 Katholiken (11,1 Prozent) – 9.700 weniger als im Vorjahr – besuchten nach der jetzt vorliegenden Statistik des Bischöflichen Generalvikariats im vergangenen Jahr sonntags die heilige Messe. Hier liegt die Bistumsregion Oldenburg mit rund 37.200 Kirchenbesuchern vorn, gefolgt von den Kreisdekanaten Borken (32.600), Steinfurt (26.900), Warendorf (22.200), Recklinghausen (22.000), Kleve (21.900), Coesfeld (20.200) und Wesel (19.600). Im Stadtgebiet Münsters, wo nur rund 148.900 Katholiken leben, erreichte die Kirchenbesucherzahl 15.600. Zum Jahresbeginn 2012 zählte die Diözese Münster in seinem nordrhein-westfälischen und im niedersächsischen Teil 326 Pfarreien. 3.756 Paare traten in der Diözese Münster in der Kirche vor den Traualtar, um den Bund für das Leben zu schließen: 175 weniger als 2010. Die meisten „Hochzeiten in Weiß“ vor dem Traualtar registrierten das Kreisdekanat Borken (526), der Offizialatsbezirk Oldenburg (507), das Kreisdekanat Steinfurt (491) und das Kreisdekanat Recklinghausen (403).

 

In den Kirchen Münsters trauten sich 354 Paare. Ansteigende Trauungszahlen gab es laut Bistumspressestelle im vergangenen Jahr nur im Kreisdekanat Steinfurt. Das Bistum Münster zählte am 1. Januar 2012 nach Angaben der Pressestelle 1.963.754 Katholiken. Das sind 11.096 weniger als am Jahresbeginn 2011. Nur in der Stadt Münster gab es einen Zuwachs bei der Katholikenzahl (plus 5.300). Die meisten katholischen Christen wohnen im oldenburgischen Bistumsteil (265.000), gefolgt von den Kreisdekanaten Borken (258.200), Steinfurt (253.300) und Wesel (223.900). Insgesamt gehören 24.472.817 Bundesbürger zur katholischen Kirche in Deutschland, das sind rund 29,9 Prozent der Gesamtbevölkerung (2010: 24.651.001). Die Taufen sind in 2011 geringfügig um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2011: 169.599, 2010: 170.339). Leichte Rückgänge verzeichnen auch die Erstkommunionen (2011: 210.608) und die Firmungen (2011: 174.427). Nach wie vor sind die Bestattungen mit 247.762 sehr hoch (2010: 252.965). Während die Zahl der Eintritte und der Wiederaufnahmen in die katholische Kirche in 2011 bei 10.380 lag (2010: 10.979) ist die Zahl der Kirchenaustritte um 30,2 Prozent deutlich im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2011: 126.488). Damit liegt die Zahl der Taufen wieder deutlich über der Zahl der Kirchenaustritte. In Deutschland waren 2011 14.847 Welt- und Ordenspriester tätig (2010: 15.136). Zu den Ordensgemeinschaften zählten 20.200 Frauen und 3.083 Männer. Die Zahl der Pfarreien und sonstigen Seelsorgestellen hat sich geringfügig von 11.524 (2010) auf 11.398 (2011) verringert. {Quelle: www.mv-online.de}

 

 

„Für Glaubwürdigkeit werben“

 

 

Kirchenstatistik 2011 veröffentlicht – Weniger Kirchenaustritte als 2010

 

 

Trier/Bonn: 2011 sind im Bistum Trier fast 25 Prozent weniger Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten als im Jahr 2010. Das zeigt die Kirchenstatistik 2011, die am 29. Juni von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde. Während im Jahr 2010 fast 7.400 Menschen im Bistum Trier aus der katholischen Kirche ausgetreten waren, waren es 2011 rund 5.700. Diese Zahl liegt aber noch deutlich über denen der Jahre vor 2010, als im Bistum Trier meist zwischen 3.500 und 4.500 Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten waren.  „Es ist sehr schmerzlich wahrzunehmen, dass doch eine gehörige Zahl von Menschen der Kirche im Bistum Trier den Rücken kehrt“, sagte der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann. Nach seiner Einschätzung hängt die Austrittszahl neben dem allgemeinen Rückgang der Bevölkerungszahl auch damit zusammen, dass die Bindung vieler Menschen an die Kirche ohnehin lose geworden sei. Umso wichtiger sei es, für die Glaubwürdigkeit der Kirche zu werben. Es gelte, deutlich zu machen, wofür die Kirche stehe und wo sie sich überall engagiere, von der Seelsorge, über den sozialen Bereich bis zu Bildung und Kultur. Notwendig sei es zudem, sich zu bemühen, überall dort, wo insbesondere in den vergangenen beiden Jahren Glaubwürdigkeit verloren gegangen sei, Vertrauen zurückzugewinnen. Und da, wo Verbrechen im Raum der Kirche begangen worden seien, müsse weiter deutlich gemacht werden „das tolerieren wir nicht, wir gehen dagegen vor“.

 
Insgesamt lebten im Jahr 2011 rund 1,5 Millionen Katholiken im Bistum Trier. Das sind rund 60 Prozent der Bevölkerung. Mehr als 500 Menschen sind 2011 neu- oder wiedereingetreten (2010: 550). Im Vergleich zu 2010 in etwa konstant geblieben sind 2011 die Zahlen der Taufen (9.700), der Kinder, die zur Erstkommunion gingen (12.900), der kirchlichen Trauungen (2.650) und der Bestattungen (17.500). Die kirchliche Statistik im Bistum Trier spiegelt auch die Tendenzen in den 27 deutschen (Erz-)Bistümern wieder. Auch deutschlandweit ist die Zahl der Kirchenaustritte 2011 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, nämlich um etwa 30 Prozent auf bundesweit nun rund 126.000. Die Neu- und Wiedereintritte lagen bundesweit bei 10.400 (2010: 11.000). Die Eckdaten des kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands gibt es auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz (DBK): www.dbk.de. {Quelle: cms.bistum-trier.de}

 

Grafik: Das Logo des Bistums Trier (HOME).

 

5 Responses to “Die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche sinkt deutlich”

  1. Cajus Pupus Sagt:

    Je bedrohlicher die Lebenslage, desto stärker wird der Glaube zu Gott. In einem sinkenden Schiff, wird man wohl kaum einen Atheisten finden.

    So erfreulich wie die zurückgegangen Kirchenaustritte, ist auch die Zunahme der Eintritte in die Kirche.

    http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/1860772011-mehr-taufen-als-austritte.html

    »Die Zahl der Eintritte und Wiederaufnahmen lag bei 10.380 (2010: 10.979).
    Von den 3.217 Eintritten waren 2.742 Protestanten.
    Katholisch getauft wurden 169.599 Personen, wie sich aus den Eckdaten des kirchlichen Lebens 2011 ergibt.
    Die Zahl der Erstkommunionen war mit 210.608 leicht rückläufig, ebenso die Zahl der Firmungen (2011: 174.427).
    Trauungen wurden 46.021 verzeichnet. Unverändert hoch sind der Erhebung zufolge die Bestattungen mit 247.762.«

  2. Bazillus Sagt:

    Diese erfreulichen Zahlen dürfen aber m. E. nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die Substanz im Denken und Glauben der Christen, die den Kirchen angehören, leider mangels erlementarer Glaubenskenntnisse verloren hat und nur durch diese fehlendnen Kenntnisse der Religions- und Werterelativismus in die Christenheit hat einziehen können. Mitgliederzahlen verrraten möglicherweise etwas über Kirchenstreuereinnahmen, Anzahl von Taufen und Beerdigungen in kirchlicher Begleitung, aber wenig über das christliche substantielle Leben der Christen. Ich persönlich stelle fest, dass die Kirchen hier in Deutschland noch von der Substanz leben, die die so von unseren Priestern verschmähte und verpönte vorkonziliare Kirche vorbereitet hat, sprich nur alte Leute in den Gottesdiensten. Die nachkonzilaren Priester haben es nicht geschafft, die Christen hier in Europa für Jesus zu begeistern, schimpften aber auf die ach so schlimmen geistigen Folgen der konziliaren Kirche. Sünde und Beichte wurden der Marginalität zugeführt. Der Begriff “Sünde” spielte entgegen Christi Lehre keine Rolle mehr, die Wunder Jesus wurden negiert und Jesus existierte nicht mehrals historische Person, sondern nur noch als verkündete geistige Person, von der er egal war, wo sie wirklich gelebt hat oder nicht. Satan und Hölle existieren nicht oder wurden schamhaft verschwiegen. Priester haben jeglichen Bekennermut verloren und zogen die Priesterkleidung aus, um nur ja nicht als solche erkannt werden zu müssen im Gegensatz zu unseren tapferen Nonnen. Die christliche Botschaft lautete: Alle Christen und Menschen kommen eh in den Himmel. Das Christentum wurde geistig heruntergebrochen auf eine Philospie und es enthielt zunehmende Elemente der Tiefenpsychologie, worüber der wahre Glaube stark gelitten hat.

    Das 2. Vatikanum ist mit Sicherheit von religionsrelativistischen Kreisen extrem missbraucht worden. Der jetzige Papst versucht, das Konzil wieder im Geist und Licht der Tradition zu verstehen oder verstehen zu lassen. Aber der Zug ist abgefahren. Der Spaß- und Fun-Effekt ist für die Menschen nach einer verkündeten gewissen Glaubensneutralität wichter geworden als der Glaube, als Jesus und die hl. Dreifaltigkeit im Letzten. Das ist der Grund, warum der Vatikan eine “Neuevangelisierung” initiieren will. Aber mit den Priestern der nachkonziliaren Zeit ist dies schlecht möglich. Ein Glaube muss Ankerpunkte haben, die nicht zu Disposition stehen können. Es muss rote Linien geben, die nicht überschritten werden dürfen. Das ist mit den meisten Priestern heute nicht zu machen. Die Gläubigen brauchen Halt. Der “mündige” Christ ist offen für alles und somit sind alle Religionen gleich viel wert und die Erlangung echten christlichen Glaubenswissens ist wohl keine Option für die meisten Gläubigen. Das kommt daher, weil Gott aus dem Blickfeld des täglichen Lebens verschwunden ist. Es lebt sich ohne Gott genauso gut. Früher war vor Schule eine Gottesdienst angesagt. Gebet in der Schule war selbstverständlich. Heute fällt dies alles Weg. Christlicher Glaube will praktiziert, täglich praktiziert werden. Dass die Seele dabei verkümmert, nehmen Menschen nicht wahr und verdrängen es. Christentum ist nun einmal anstrengend und nicht zum Nulltarif zu haben.

    Bis auf ein paar Messdiener, Kinder in Begleitung ihrer Großeltern, Kommunionkinder gibt es als Gottesdienstbesucher nach meiner Feststellung nur Menschen ab 60 + und Kinder bis 12-14 am Altar. Kinder, die nicht als Messdiener eingeteilt sind, bleiben schon jetzt der Kirche fern. Das alles führte dazu, dass das gesamte Altersspektrum von 15 bis 60 in der hiesigen Kirche fast völlig fehlt. Das ist einerseits dem Religionsunterricht geschuldet, der in Hände derer gelegt wurde, die vom jeweiligen Glauben nicht die Bohne überzeugt waren, andererseits der aufgeweichten Lehre des Christentums, welches nach dem Vat. Konzil II doch einen Geist des Relativismus zugelassen hat. Die Kirchenleitungen hier in Europa, insbesonder hier in Deutschland und Österreich haben sich leider vor den Karren politischer Relativisten und Linksdogmatiker spannen lassen als Leninsche “Nützliche Idioten”. Es ist somit sehr schwer aus dieser Spur in Richtung Christi Wahrheit heraus zu treten und auf Dinge hinzuweisen, auf die wirklich ankäme, nämlich auf den Einsatz verfolgter Christen und Menschen, die aufgrund ihrer Religion, ihres Geschlechts , ihrer Ethnie oder ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden.

    Wenn heute kirchliche Kreise sich überschlagen, dem Islam den roten Teppich auszurollen, so hat dies offensichtlich mit der Aufweichung und Nichtkenntnis und der zunehmenden relativistischen Sicht auf den eigenen Glaubens zu tun.

    Die Kirche ist für die meisten Taufscheinchristen der Ort der Erstkommunion, dessen Sinn nicht verstanden wird, der kirchlichen Hochzeit, weil das Ambiente doch so schön und romantisch ist und der Beerdigung, weil sich das für einen Christen gehört. Was aber der Sinn der Sakramente, der Sakramentalien und überhaupt des christlichen Glaubens ist außer christlichem Sozialverhalten wird nicht mehr vermittelt. Die Kirche hat ein soziales Dienstleistungsunternehmen zu sein, um überhaupt in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Dabei sollte Kirche in erster Linie verkünden. Erst aus einem tiefen Glauben heraus kann christliche Sozialarbeit überhaupt gelingen. Der echte christliche Glaube spornt an, sich für andere, die wir nicht kennen, einzusetzen.

    Ja, die alte Pfadfinderregel, jeden Tag bewusst eine gute Tat zu vollbringen, würde mehr Sinn machen, wenn sie mit Glauben unterlegt werden würde, mit mehr Liebe zu Gott, Jesus und dem hl. Geist.

    Wer den Glauben im Alltag leben will, sollte mehr beten,

    z. B. im Kaufhaus, danken, dass ich gesund bin, Geld habe und Nahrungsmittel kaufen darf und bitten für andere, dass es ihnen auch an keiner Nahrung mangeln möge,
    z. B. im Beruf, danken, dass ich ein Arbeitsverhältnis habe und bitten, dass andere, die unter ihrer Arbeitslosigkeit leiden, auch einen Job finden, jz. B. ja, auch der Arbeitslosigkeit Sinn abzugewinnen, um eine Arbeitsstelle bitten, aber auch danken, dass ich jetzt Zeit habe, selbstlos für andere dasein zu können,
    z. B. in Krankheit, dass ich für meine Gesundung und die anderer beten darf und wenn es unvermeidlich ist, die Schmerzen für andere aufopfern kann, wenn es mir gelingt,
    z. B. in der Kirche, danken, dass es noch Priester und Kirchen gibt und ich mein Christsein ohne Verfolgung, ohne Diskriminierung leben darf, und darum bitten, dass die Verfolgung für meine Glaubensgeschwister beendet werden möge,
    z. B. im Urlaub, danken, dass ich solches erleben kann und für andere bitten, auch solches erleben zu dürfen,
    z. B. bei der Gartenarbeit, dass ich die Natur, die Schöpfung Gottes nach meinen Wünschen gestalten und doch die Ehrfurcht und Achtung selbst vor dem einzelnen Grashalm, jeder Wildkrautblüte empfinden darf, weil selbst das kleinste Veilchen mehr über Gott aussagt, als einige theologische Abhandlungen
    z. B. in der Liebe, in der Ehe zu danken, dass ich meine Partnerin, meinen Partner getroffen habe, damit ich nicht allein mein Leben verbringen muss
    z. B. in der permanenten Einsamkeit, die viel Schmerz bereitet, aber doch zu danken, dass ich mich dann, wenn es mir auch nicht vergönnt sein sollte, einen Parnter zu finden, ich mich für andere einsetzen kann.

    Jeder Teil des Lebens ist es wert, Gottes zu gedenken und ihm zu danken. Diese intensive Glaubenseinstellung, die wir uns nur selbst durch Selbstdisziplin, förmlich erarbeiten können, ist es wert ausgetestet und ausprobiert zu werden, denn dieses Gebet führt zu Bewusstseinsänderungen. Es führt zu der wichtigen Erkenntnis, dass eben nichts, aber auch gar nichts selbstverständlich ist, es führt zu der Erkenntnis, dass Gesundheit im Grunde ein Ausnahmezustand, nämlich ein Wunder, ist und es fällt mir dann leichter, mich in die Hände Gottes fallen zu lassen.

  3. saphiri1 Sagt:

    Kirchenaustritte sind im Bistum Münster
    sind 2011 um 27 Prozent zurückgegangen

    wäre doch schön–finden die M

    enschen zu Gott zurück!

    Um Menschen bei Ihrer Suche nach sich selber, nach Sinn, nach Gott zur Seite zu stehen“

    Ich würde ihnen sagen, dass sie dem Ruf,
    der immer wieder im Inneren erklingt, nachgehen sollen. Gott schickt uns keinen Brief, in dem Er uns mitteilt, was er mit uns vorhat, denn das würde bedeuten, dass er uns unserer Freiheit beraubt. Ich denke, dass es auch wichtig ist, Ansprechpartner zu finden, bzw. zu erkennen, um sich über alle Fragen, die mit so einem Weg aufkommen, austauschen zu können. Die Erkenntnis, dass es ein echter Weg ist und nicht eine Entscheidung von heute auf morgen, hat mir persönlich dabei auch weitergeholfen, denn so kann man in die Entscheidung hineinwachsen.

    http://www.wegbereiter-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=291:um-menschen-bei-ihrer-suche-nach-sich-selber-nach-sinn-nach-gott-zur-seite-zu-stehen&catid=35:kloster-auf-zeit&Itemid=82

  4. Bernhardine Sagt:

    Die freie Wahl zu haben, (wieder) Christ zu werden, verlangt mehr Persönlichkeit, als sich mit dem Schwert den Islam einbleuen zu lassen.

  5. Bernhardine Sagt:
    30. Juni 2012 at 15:21
    Die freie Wahl zu haben, (wieder) Christ zu werden, verlangt mehr Persönlichkeit

    sehe ich leider nicht so:denn meistens verlassen die Menschen aus Gründen die Kirche die nichts mit Gott zu tun hat!!

    @als sich mit dem Schwert den Islam einbleuen zu lassen.

    Wenn es heisst:Islam oder Tod!


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