kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zuspruch auf türkische „Kermes“ groß wie nie zuvor! 26. Juni 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 15:28

 

Msn EmotionsHunderte Besucher strömten am Wochenende auf das Gelände der sanierten Moschee

 

 

SMILEY CRAZYBad Waldsee: Über eine sehr gut besuchte „Kermes“ darf sich die türkisch-islamische Gemeinde Bad Waldsee freuen. Bei herrlichem Sommerwetter strömten am Samstag und Sonntag Hunderte von Besuchern auf das Vereinsgelände, nahmen die sanierte Moschee in Augenschein und ließen sich kulinarisch verwöhnen. Neben Muslimen aus ganz Oberschwaben waren auch viele Einheimische der Einladung gefolgt und haben sich im Rahmen der deutschsprachigen Führungen über den Islam informiert. Unter den Gästen weilten auch Bürgermeister Roland Weinschenk, Sozialamtsleiter Karl Kutter sowie mehrere Rektoren und Lehrkräfte vom Bildungszentrum Döchtbühl. Dass das Interesse der Waldseer an Religion und Kultur ihrer türkischen Mitbürger groß ist, wurde offensichtlich an diesen Tagen der offenen Türen in der Moschee, die nach umfassender Sanierung kaum mehr wieder zu erkennen ist (SZ berichtete). An den Führungen nahmen jeweils gut 50 Leute teil – und zwar barfuß, wie es sich für eine solche islamische Gebetsstätte gehört. Und die Besucher waren beeindruckt von den schönen Räumen, die im orientalischen Stil eingerichtet sind und großzügiger erscheinen, als dies dem schlichten Gebäude ohne Minarett von außen anzusehen ist.

 

 

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SMILEY CRAZYDie Gäste der Moschee vernahmen mit Interesse, dass die Muslime „auch an das glauben, was in der Bibel steht, an Jesus und an die Jungfrau Maria“, sagte der Muslime aus Ulm, der die Führungen am Samstag leitete. Und Enes Erden aus Bad Waldsee demonstrierte anschaulich, wie die Muslime beten, warum sie dazu auf den Boden knien und sich verneigen. Auf Nachfrage wurde unter anderem auch erläutert, dass Männer und Frauen im Islam „getrennte Gebetsräume haben, um ganz eins zu sein mit Allah und durch nichts abgelenkt zu werden beim Gebet“. Kommentar einer Besucherin: „Das war bei uns Christen früher in den Kirchen auch so: die Frauen links, die Männer rechts!“ Der größere Raum in der Moschee ist den Männern vorbehalten, der kleinere den Frauen. Warum das so sei, wollte eine Waldseerin wissen. Antwort: „Das Freitagsgebet ist Pflicht für die Männer und da ist schon dieser Raum sehr voll“.

 

 

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Auf dem Vereinsgelände, das die Mitglieder der Gemeinde in den letzten Wochen mit vielen Eigenleistungen ebenso ansprechend gestaltet haben wie die Moschee selbst, herrschte am Wochenende richtiger Trubel. Die Besucher fühlten sich an einen orientalischen Bazar erinnert – dank der Live-Musik der Band „Vervishan“ aus Baienfurt und der vielen kulinarischen Köstlichkeiten aus der türkischen Küche. Die Frauen der Gemeinde kamen kaum nach mit den Fladen, die sie an einem schattigen Plätzchen pausenlos auswellten und die Männer gerieten am Grill mächtig ins Schwitzen. Dazu gab es einen Losverkauf und Stände mit Bekleidung, Büchern und Geschirr. Yakup Yilmaz, Vize-Vorsitzender der türkisch-islamischen Gemeinde und Mit-Koordinator der „Kermes“, jedenfalls zeigte sich äußerst zufrieden mit der großen Resonanz auf das zweitägige Fest, dessen Erlös in die 200000 Euro teure Sanierung der Gebetsstätte fließen wird. „Wir freuen uns über die vielen Besucher, die zu uns gekommen sind und danken allen Sponsoren, die uns unterstützt haben“, so Yilmaz dazu. {Quelle: www.schwaebische.de –  Von Sabine Ziegler – Zum Bild: Enes Erden demonstrierte bei den Führungen im Gebetsraum der Männer, wie Muslime beten. Die Besucher zeigten großes Interesse am Islam und stellten zahlreiche Fragen}.

Msn Emotions

 

One Response to “Zuspruch auf türkische „Kermes“ groß wie nie zuvor!”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    26. Juni 2012, 11:00
    Christenmorde: Türkische Armeeabteilung unter Verdacht

    Untersucht werden die Morde an drei protestantischen Christen, darunter der deutsche Missionar Geske, doch auch weitere Christenmorde könnten auf das Konto des Ex-Generals Tolon und seiner Abteilung gehen…
    Bitte weiterlesen, hier:
    http://kath.net/detail.php?id=37099


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