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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

NYT: Amerikanischer Geheimdienst CIA bewaffnet Terroristen in Syrien 26. Juni 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 23:12

Der Westen kritisiert Syrien wegen der »Ermordung von Zivilisten« scharf,

während gleichzeitig aus NATO-Beständen Waffen

aus dem Westen an die Terroristen geliefert werden.

 

In ihrem Artikel »C.I.A. Said to Aid in Steering Arms to Syrian Opposition« vom 21. Juni 2012 bestätigt die New York Times, was viele bereits seit Langem wissen: Der Westen unter Führung der USA und deren Handlanger in den Golfstaaten liefert Waffen an Terroristen, vor allem an die Muslimbrüderschaft, während er gleichzeitig die syrische Regierung massiv dafür angreift, die von den Vereinten Nationen geforderte Waffenruhe zu »verletzen« und seiner »Schutzverantwortung« gegenüber seiner Bevölkerung nicht nachzukommen. Die Muslimbruderschaft wird von vielen Staaten der arabischen Welt bekämpft, um sich gegen die Flut ihres religiösen Extremismus, die von ihr ausgehende Gewalt und Untergrabung des säkularen Nationalstaats, die die Bruderschaft auf ihre Fahnen geschrieben hat, zu wehren. Es ist schon eine bittere Ironie, dass die USA, die für sich in Anspruch nehmen, diese Kräfte des religiös motivierten Extremismus und »Terrorismus« zu bekämpfen, sich jetzt als diejenigen erweisen, die an vorderster Front die gewalttätigsten und extremsten Terrororganisationen weltweit unterstützen.

 

 

Dazu gehören zusätzlich zur Muslimbruderschaft

die Libysche Islamische Kampfgruppe (LIFG) in Libyen,

belutschische Terrorgruppen aus Pakistan sowie die so genannten »Volksmudschaheddin« (Modschahedin-e Chalgh, MEK) aus dem Irak,

die unter anderem auch dazu benutzt werden,

einen Stellvertreterkrieg gegen den Iran zu führen.

 

 

In dem Artikel in der New York Times (NYT) heißt es: »Die CIA-Beamten hielten sich einige Wochen lang im Süden der Türkei auf. Zu ihren Aufgaben gehörte es auch, zu verhindern, dass Kämpfer, die mit al-Qaida oder anderen Terrorgruppen in Verbindung stehen, nicht mit Waffen versorgt würden, erklärte ein hochrangiger amerikanischer Regierungsvertreter.« Eine ähnlich unbewiesene Behauptung wurde bereits im Zusammenhang mit Libyen vorgebracht, bevor dann überall in Bengasi Al-Qaida-Flaggen von Rebellen gehisst wurden, die von der NATO mit Geld und Waffen ausgestattet worden waren, um die Regierung von Muammar al-Gaddafi zu stürzen. Derzeit gilt als erwiesen, dass libysche LIFG-Kämpfer mit dem Al-Qaida-Anführer Abd al-Hakim Balhadsch [Kampfname: Abu Abdullah as-Sadiq] an der Spitze in großer Zahl in Syrien (und auch hier) angekommen sind.

 

Nachdem die USA seit Monaten vorgegeben hatten, die »internationale Gemeinschaft« wolle ein Ende der Gewalt und den Schutz der syrischen Bevölkerung, räumt die New York Times jetzt ein, dass die USA ein »militärisches Vorgehen« gegen die syrische Regierung unterstützen, das darauf abzielt, den Druck auf Präsident Baschar al-Assad »zu erhöhen«. Das Drängen, gegenüber Syrien ein Waffenembargo zu verhängen, hat sich jetzt als einseitige Parteinahme herausgestellt und sollte den Rebellen in dem so verlängerten Blutbad einen Vorteil verschaffen, um auf diese Weise das Gleichgewicht zugunsten der Stellvertreter-Kämpfer des Westens zu kippen – und nicht etwa um der Gewalt so schnell wie möglich ein Ende zu bereiten, wie von den Vereinten Nationen und besonders Kofi Annan behauptet wurde. Die NYT berichtet weiter, die Türkei liefere auf direktem Wege Waffen an die Terroristen, die in Syrien kämpfen – da die Türkei ein NATO-Mitgliedsstaat ist, deutet dieses Vorgehen darauf hin, dass die NATO derzeit direkt daran beteiligt ist, das Blutbad in dieser nahmittelöstlichen Nation fortzuführen. Seit Monaten gestattet es die Türkei terroristischen Gruppen, ihre Grenzregion zu Syrien als Rückzugsgebiet zu benutzen, von dem aus dann immer wieder Angriffe gegen Syrien durchgeführt werden.

 

Trotz alledem setzt sich die so genannte »Freie Syrische Armee« nach Angaben der NYT lediglich aus etwa 100 kleineren »Kampfgruppen« zusammen, die aus einer Handvoll bis hin zu einigen Hundert Kämpfern bestehen. Das widerlegt die Darstellung, die syrische Regierung sehe sich einem großangelegten Volksaufstand gegenüber. Tatsächlich handelt es sich bei der »Freien Syrischen Armee« um einen kleineren Verbund von Söldnern, ausländischen Kämpfern und religiösen Extremisten, die von ausländischen Interessen bewaffnet und finanziert werden, um in Syrien für Chaos und Leid zu sorgen. Man sollte noch darauf hinweisen, dass diese terroristischen Stellvertreterkrieger bereits 2007 von den USA und Saudi-Arabien rekrutiert wurden, um insbesondere in Syrien einen Regimewechsel herbeizuführen und das Land in einen westlichen Klientelstaat zu verwandeln. Derzeit bricht die westliche Propagandakampagne immer mehr in sich zusammen, nachdem sich die Urheber der behaupteten »Massaker« und »Gräueltaten« nicht eindeutig ermitteln ließen. Wie man jetzt weiß, gehen einige dieser Gräueltaten auf das Konto der vom Westen unterstützten religiösen Extremisten. Offenbar verfolgt man derzeit die Taktik, Syrien in den Schlagzeilen kaltzustellen, während man gleichzeitig einen verdeckten Stellvertreterkrieg im Land führt. Das amerikanische Vorgehen, Syrien vorzuwerfen, es sei nicht in der Lage, die eigene Bevölkerung zu schützen, und gleichzeitig genau diesen bewaffneten Konflikt zu schüren, den beenden zu wollen man vorgibt, ist nicht nur schlimmste und schäbigste Heuchelei, sondern zugleich auch ein Verbrechen gegen den Weltfrieden, das nach den Nürnberger Statuten ein strafwürdiges Verbrechen darstellt. {Quelle: info.kopp-verlag.de – Tony Cartalucci}

 

 

 

Flugzeugabschuss vor Syrien

 

 

Ist das der NATO-Bündnisfall?

 

 

Sucht die NATO – nachdem es im UN-Sicherheitsrat nicht klappt, Russland und China zu überzeugen – mit einem provozierten Abschuss eines Kampfjets nun den ganz plumpen Weg nach Syrien?

Nach dem Motto: Kampfflugzeug rein, Abschuss abwarten, Krieg erklären?

Mal sehen. Sieht man sich den NATO-Vertrag an, kann das eigentlich nicht klappen…

 

Im Forum von Spiegel Online ist der Krieg schon ausgebrochen: »Darauf haben wir seit vielen Monaten gewartet«, schreibt da ein »johnny01« in bester Kriegsrhetorik über den Abschuss eines türkischen Kampfflugzeugs in der Nähe der syrischen Küste: »Der Abschuss des türkischen Kampfjets ist ein klarer Bündnisfall – Angriff auf einen NATO-Partner. Nun hat die NATO die juristische Legitimation, in Syrien einzugreifen, um den Völkermord zu beenden«.  Und ein »FidelCastor2« meint: »Ob das von syrischer Seite wirklich so gut überlegt war. Zumindest stehen der Nato damit ›formale‹ Optionen offen, die man vor ein paar Stunden nicht für möglich gehalten hat«.  Wenn sich noch irgendjemand um internationales Recht kümmern würde, könnte man ja nun den NATO-Vertrag zu Rate ziehen. Egal, versuchen wir’s mal: Ist der Abschuss des türkischen Kampfflugzeugs am 22. Juni 2012 vor Syrien der »Bündnisfall«? Laut Artikel 5 NATO-Vertrag ist dafür »ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere« der Vertragsparteien »in Europa oder Nordamerika« erforderlich – wozu Syrien oder die syrische Küste schon mal nicht gehören.

 

Genauer: Ein Angriff liegt laut Artikel 6 dann vor, wenn

  1. er »auf das Gebiet eines der Partnerstaaten« erfolgt,
  2. »auf die Streitkräfte, Schiffe oder Flugzeuge einer der Parteien, wenn sie sich in oder über diesen Gebieten« bewegen ,
  3. »auf die Streitkräfte, Schiffe oder Flugzeuge einer der Parteien“ erfolgt, wenn sie sich in irgendeinem anderen europäischen Gebiet befinden, »in dem eine der Parteien bei Inkrafttreten des Vertrags eine Besatzung unterhält«,
  4. »auf die Streitkräfte, Schiffe oder Flugzeuge einer der Parteien« erfolgt, »wenn sie sich im Mittelmeer oder im nordatlantischen Gebiet nördlich des Wendekreises des Krebses befinden«.

 

Infrage käme, wenn überhaupt, dann nur Punkt 4,

da sich Syrien nördlich des Wendekreises des Krebses befindet.

 

Allerdings ist Syrien nicht irgendein Gebiet oder Niemandsland, sondern ein souveräner Staat, in dessen Hoheitsgebiet niemand ohne Genehmigung eindringen darf – schon gar nicht eine Militärmaschine. Der Bündnisfall ist also hinfällig, wenn das jeweilige NATO-Mitglied der »Aggressor« sein sollte, in diesem Fall in Gestalt der türkischen Militärmaschine. Sollte diese ohne Genehmigung in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen sein (Luftraum über Landmasse plus Hoheitsgewässer), durfte sie von Syrien abgeschossen werden. Und tatsächlich räumte die Türkei laut Zeit Online vom 23. Juni 2012 ein, »es sei möglich, dass das Flugzeug den syrischen Luftraum verletzt habe bevor es abgeschossen wurde. Möglicherweise sei der Jet aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit versehentlich für kurze Zeit in den syrischen Luftraum eingedrungen, sagte der türkische Präsident Abdullah Gül.«

 

Wenn das NATO-Mitglied dies selbst einräumt, ist die Verletzung des Luftraums unstrittig und damit der Bündnisfall definitiv vom Tisch. Wobei die Türkei sich zwar darauf hinaus redet, dass »ein solches kurzzeitiges Überfliegen von Staatsgrenzen gerade über dem Meer« bei Kampfjets »Routine« sei und »ohne böse Absicht« geschehe. Doch das kann nicht greifen. Denn die Atmosphäre zwischen Syrien und der Türkei ist schließlich äußerst angespannt. Die NATO ist inzwischen der potenzielle Feind. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit eines Kampfjets und der geringen Ausdehnung des Landes gibt es nur ganz geringe Vorwarnzeiten. Zeit für Nachfragen oder Verhandlungen bleibt da keine. Anders wäre das vielleicht bei einem Schiff, aber ein Kampfjet überwindet die Entfernung zwischen der Grenze der syrischen Hoheitsgewässer und den ersten Küstenstädten in null Komma nichts. Wenn die Verteidigungskräfte überhaupt eine Chance haben wollen, haben sie keine Wahl: Die Kommandeure müssen im Moment der Grenzverletzung den Befehl zum Abschuss geben. {Quelle: info.kopp-verlag.de –  Gerhard Wisnewski}

 

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