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Anwohner müssen Glockengeläut auch am frühen Morgen dulden 26. Juni 2012

Einsortiert unter: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 19:43

Anwohner müssen Glockengeläut auch am frühen Morgen dulden
 
Verwaltungsgerichtshof weist Klage eines älteren Mannes ab

 

Mannheim (dapd-bwb): Auch am frühen Morgen müssen Anwohner das Glockengeläut von Kirchen grundsätzlich hinnehmen. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) wies eine entsprechende Klage eines älteren Mannes aus Remshalden (Rems-Murr-Kreis) ab, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Das Urteil vom April wurde nun den Prozessbeteiligten zugestellt. Der Kläger wollte der evangelischen Kirchengemeinde verbieten lassen, zwischen 6 und 8 Uhr morgens die Glocken läuten zu lassen. Die Konradkirche in Remshalden lässt jeden Werktag um 6 Uhr ihre Glocke zwei Minuten lang läuten. Der Kläger wohnt 68 Meter entfernt.

 

Der Kläger, der Mitglied der evangelischen Landeskirche ist, machte geltend, das Geläut störe ihn beim Lesen der Bibel oder der Meditation. Zudem wohne dem Glockenläuten vor Sonnenaufgang ein heidnisches, der Abwehr böser Geister dienendes Element inne. Die Kirchengemeinde hatte argumentiert, das Glockengeläut sei ein Brauch mit langer Tradition und sozial angemessen. Der VGH sah die Grundrechte des Anwohners nicht verletzt. Die Lärm-Grenzwerte würden nicht überschritten und die Nachtruhe sei grundsätzlich nur bis 6 Uhr geschützt, urteilten die Mannheimer Richter. Sie bestätigten damit ein vorangegangenes Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart, gegen das der Anwohner Berufung eingelegt hatte. Nach Ansicht des VGH berührt das Glockenläuten zwar die Religionsfreiheit des klagenden Mannes. Auf der anderen Seite stünden jedoch verfassungsrechtlich geschützte Rechte der Kirche. Deswegen müsse der Staat nur dafür sorgen, dass die Lärm-Grenzwerte eingehalten werden. Die Revision wurde nicht zugelassen. {Quelle: www.welt.de}  

 

 

Schriftsteller Mosebach:

Beleidigung des Christentums unter Strafe stellen

 

 

Der Schriftsteller Martin Mosebach hat sich

für eine strengere Anwendung des Blasphemie-Gesetzes in Deutschland ausgesprochen.

 

«Für den weltanschaulich strikt neutralen Staat könnte sich die Notwendigkeit einer Bekämpfung der Blasphemie ergeben, wenn die staatliche Ordnung durch sie gefährdet wird», sagte Mosebach in «Frankfurter Rundschau» und «Berliner Zeitung» (Dienstagsausgabe). Dies sei etwa der Fall, wenn eine durch Verletzung religiöser Gefühle ausgelöste Empörung zum öffentlichen Problem werde. Nach dem sogenannten Gotteslästerungsparagrafen (StGB § 166) ist die Beschimpfung von religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnissen, strafbar, wenn dadurch der öffentliche Frieden gestört wird. Der Paragraf, der in jüngster Zeit kaum Anwendung findet, sieht eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Mosebach kritisierte, dass christliche Würdenträger verlegen zur Seite blickten, wenn von Blasphemie die Rede sei. «Sie wollen sie bloß nicht wahrnehmen, um nicht Stellung beziehen zu müssen.» Gerade die in Deutschland lebenden Muslime hätten wieder in Erinnerung gerufen, dass Religion eine schützenswerte Errungenschaft sei. Bei den Muslimen handele es sich um Menschen, «die in Hinsicht Blasphemie keinen Spaß verstehen». In der Forderung nach Toleranz sähen sie vor allem eine Forderung an die Nicht-Muslime, den islamischen Glauben zu respektieren. Mosebach sieht vor allem auch die Kunst in der Pflicht. Hier sei die Gotteslästerung zur lässigen Attitüde oder kalkulierten Spielerei verkommen. Heute sei «Blasphemie, wenn sie sich nicht gegen den Propheten Mohammed richtet, vollständig risikolos». Demgegenüber betonte Mosebach: Nicht alles aussprechen zu dürfen, habe in der Geschichte auf die Fantasie der Künstler überaus anregend gewirkt und sie zu den kühnsten Lösungen inspiriert. {Quelle: www.jesus.de}

 

3 Responses to “Anwohner müssen Glockengeläut auch am frühen Morgen dulden”

  1. patriot Sagt:

    Warum nicht? Ich wohne auch neben einer Kirche, die um 06:00 Uhr 120 mal schlägt. Ich finde es sogar romantisch und brauche außerdem keinen Wecker.

  2. Bernhardine Sagt:

    Ich mag Glockengeläut, wohne allerdings je ca. 5-7 Minuten weg von 3 Kirchen umkreist, plus das zarte Gebimmel eines Friedhofskapellenglöckchens. Ich finde es herzergreifend. Bei günstigem Wind höre ich noch 1-2 weitere Kirchen.
    Wenn einst der Muezzin 5x am Tag vom Minarett jault, mit Lautsprecherverstärkung, dann wird sich so mancher Deutsche nach Glockengeläut sehnen!

    +++

    Gelobt sei Jesus-Christus in alle Ewigkeit. Amen.

  3. patriot Sagt:

    An der Weihnachtszeit hörte ich auch das Glockengeläut von drei Kirchen gleichzeitig. Es klang sehr schön, wenn auch unterschiedlich.


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