kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zu viel Scharia bedroht die Demokratie 25. Juni 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:36

Mini-Schweinchen schnüffeln im Zoo Hannover in ihrem Gehege nach etwas zu fressen.  © dpa-Bildfunk Fotograf: Jochen Lübke

Allah macht die Gesetze

 

 

Die Reaktion war deutlich. Mit der Großrazzia in sieben Bundesländern und dem Verbot der Salafisten-Gruppe „Millatu Ibrahim“ („Gemeinschaft Abrahams“) hat der Staat mitten ins Schwarze der Islamistenszene in Deutschland getroffen. Offenbar plant Bundesinnenminister Friedrich, deren Strukturen vollständig zu zerschlagen. Einen Vorgeschmack auf das salafistische Verständnis von politischer Auseinandersetzung gaben die gewalttätigen Proteste gegen die rechtspopulistische Gruppierung „Pro NRW“ Anfang Mai, bei denen mehrere Polizisten verletzt wurden. Danach erklärten Salafisten wie der selbsternannte „Emir“ und Gründer der „Millatu Ibrahim“, Mohammed Mahmoud, Deutschland zum „Dschihad-Gebiet“. Die dahinter stehende Ideologie hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) noch einmal klar benannt: „Salafisten verfolgen das Ziel, den demokratischen Rechtsstaat zugunsten einer Ordnung, die nach ihren Maßstäben ,gottgewollt“ ist, zu überwinden. Sie sehen in der Scharia das einzig legitime Gesetz.“ Womit er zwar recht hat. Doch wünschenswert wäre jetzt ein neuer Anlauf in der Debatte um das Verhältnis der grundverschiedenen islamischen Milieus zu Demokratie, Scharia und freiheitlichen Bürgerrechten. Schon deshalb, weil die aufsehenerregende Offensive gegen den hiesigen Salafismus wieder jene auf den Plan rufen wird, die à la „Pro NRW“ das zu schlichte Diktum vertreten: „Islam und Rechtsstaat sind eben unvereinbar“. Die also dem Anspruch der Salafisten auf den Leim gehen, die „wahren Muslime“ zu sein.

 

 

Millionen Muslime haben sich friedlich

 ins demokratische Europa integriert

 

Inzwischen haben sich Millionen Muslime nicht nur friedlich ins demokratische Europa integriert, sondern schätzen auch die damit verbundenen Freiheiten. Und Zigmillionen Muslime sind im vergangenen Jahr aufgestanden, um die Kernelemente dieser Freiheit in ihren Ländern einzufordern: Rechtsstaatlichkeit, freie Wahlen, Menschenrechte. Ihre religiöse Identität sehen sie dadurch offenbar nicht gefährdet. Indes zeigt die Entwicklung, dass der Ruf nach einer islamische Legitimierung der neuen Ordnung von Tunesien bis Ägypten, demnächst vielleicht auch in Syrien, eine wesentliche Rolle spielt. Doch lassen sich moderne Demokratien mit Koran und Sunna begründen? Das ist allein eine Frage ihrer Interpretation, die den Salafisten als Teufelswerk gilt. Tatsächlich schreiben die islamischen Quellen keine bestimmte Staatsordnung vor. Der religiöse Führerstaat, das Kalifat, kann daraus ebenso abgeleitet werden wie ein Mehrparteiensystem mit Volkssouveränität. Entscheidend ist, dass jede islamische Ordnung auf der Scharia fußen muss. Für gläubige Muslime garantiert sie als göttliches Gesetz Gerechtigkeit und gute Regierungsführung. Und bis zu einem gewissen Grad tut sie das auch. Doch je rigider man den Corpus aus den Kompendien der islamischen Rechtsschulen auslegt, desto weniger taugt er für die Demokratie. Vor allem mit Blick auf deren wichtigstes Gut: die bürgerlichen Freiheitsrechte, etwa von Frauen und religiösen Minderheiten. Der belgische Salafist Abu Imran drückte es offen aus: „Demokratie ist das Gegenteil von Islam. Allah sagt, was erlaubt und was verboten ist.“ Ein demokratischer Muslim, so Imran, sei so absurd wie anzunehmen, es gäbe christliche Juden. Der Schritt von dieser Einstellung hin zum bewaffneten Kampf gegen pluralistische Gesellschaften ist nicht groß.

 

 

Demokratiefähigkeit des Islam

steht und fällt mit dem Verhältnis zur Scharia

 

In vielen islamischen Staaten ist ein eher strenges Scharia-Verständnis Hauptquelle der Gesetzgebung. Mit den bekannten Folgen für Bürgerrechte wie die Religionsfreiheit. Echte Demokratien gibt es in der islamischen Welt dagegen kaum. Die Demokratiefähigkeit des Islam steht und fällt aber mit dem Verhältnis zur Scharia. Ansätze, sie auf einige allgemeine Grundwerte zu reduzieren – Toleranz, soziale Gerechtigkeit, Verantwortung, Barmherzigkeit -, sind bisher Randerscheinungen im Gelehrtenestablishment. Sie wären aber nötig, um Auswüchse wie den weltweiten Salafismus zurückzudrängen. Islamkritiker wie die Publizistin Necla Kelek wünschen sich dazu auch von den deutschen Muslimen, dass sie sich stärker als „wehrhafte Demokraten“ positionieren. Die Distanzierung von salafistischer Gewalt reiche nicht aus. {Quelle: www.domradio.de  –  Christoph Schmidt / kna}

 

 

 

 

SPD: Sauerei!

 

Kein Schweinefleisch im Jugendknast

 

 

Dieses Schwein kann vorerst noch aufatmen:

Im Lichtenrader Jugendknast kommt Schwein nicht auf den Teller

 

Doch die SPD will an dem Erlass rütteln.

 

 

 

 

 

Saure-Gurken-Zeit für Knackis: In der Jugendarrest-Anstalt in Lichtenrade steht kein Schweinefleisch auf der Speisekarte. Für die SPD ist dies eine riesengroße Sauerei. Der Fraktionsbeauftragte für Strafvollzug, Erol Özcaraca, machte vor Kurzem eine Stippvisite in der Anstalt am Kirchhainer Damm. Dabei beschwerten sich auch einige „Früchtchen“ über den Speiseplan. Weder Leberwurst noch Schinken bekommen sie. Özcaraca zum KURIER: „Ich finde das nicht in Ordnung. Die Rechte der Jugendlichen werden eingeschränkt. Ich würde mich auch diskriminiert fühlen“. Die Justizverwaltung des Senats bestätigt den Schweinefleisch-Erlass. Sprecherin Lisa Jani: 70 Prozent der dortigen Arrestanten haben einen Migrations-Hintergrund. Sie dürfen aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen“. Außerdem gebe es dort eine hohe Fluktuation, so die Justizsprecherin. Einige Jugendliche seien mehrere Wochen und Tage untergebracht, andere wiederum nur an Wochenenden. Da würden sich keine Extrawürste lohnen. Deshalb gibt’s dort regelmäßig Geflügel, Rind, Salate und Gemüse. {Quelle: www.berliner-kurier.de}

 

 

 

Tansania überstellt Islamist

 

 

Arusha: Tansania hat die Überstellung eines mutmaßlichen Al-Kaida-Kämpfers nach Deutschland angekündigt. Die deutschen Behörden seien über die baldige Ankunft des 24-jährigen Deutschen türkischer Herkunft unterrichtet worden, sagte der tansanische Chefermittler Isaya Mngulu am Donnerstag im staatlichen Radio. Der Verdächtige Emrah Erdogan sei ein mutmaßliches Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida und habe in Afghanistan gekämpft, sagte er. Der Verdächtige wird den Angaben zufolge mit einem Bombenanschlag Ende Mai in Kenia in Zusammenhang gebracht. Demnach reiste der Mann kürzlich von Somalia über Kenia nach Tansania. {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

One Response to “Zu viel Scharia bedroht die Demokratie”

  1. Sharia4Belgium
    Die kontroverseste islamische Glaubensgruppe nennt sich Sharia4Belgium, Scharia für Belgien. Auch wenn viele diese Gruppe nicht ernst nehmen, klingt doch der Anführer Fouad Belkacem alias Abu Imran äußerst entschlossen, wenn er CBN News erklärt, dass die Muslime Belgien und die

    Welt bald dominieren werden: »Die Scharia wird herrschen«, sagt Imran, »wir glauben, dass die Scharia weltweit eingeführt werden wird«.

    DANN Sollte ER Schnell WACH WERDEN aus seinem TRAUM!!!

    Krieg der Kulturen
    Wie in vielen Staaten Europas ist auch in Belgien ein »Krieg der Kulturen« im Gange. Letzten Monat wurde am Tor der Moschee von Charleroi eine Schweinemaske befestigt. Dann posierte die Tochter des Vorsitzenden des rechten belgischen Vlaams Belang, An-Sofie Dewinter, in Bikini und Burka mit den flämischen Worten »Freiheit oder Islam«.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/redaktion/bruessel-europaeische-hauptstadt-des-islam.html


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