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Nigeria: Warum die Attentäter so oft “durchkommen” 25. Juni 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:48

300 muslimische Selbstmordattentäter stehen bereit

 

Boko Haram hat Verbindung

zur Al Quaida und den Al-Shabaab-Milizen

 

ROM, 25. Juni 2012 (ZENIT.org): Die Christen in Nigeria sind weiterhin in Sorge und Angst, nachdem die radikalislamische Boko-Haram-Sekte, die in jüngster Zeit mehrere Attentate gegen christliche Kirchen verübt hat, mit weiteren Attentaten droht. Nach Aussage der Sekte soll der Monat Juni „der blutigste Monat für Christen werden“, wie der Fidesdienst berichtet. Die radikalislamistische Gruppe gab bekannt, dass rund 300 Selbstmordattentäter bereit stünden, wenn es darum gehe, christliche Kirchen in den Staaten Plateau und Kaduna anzugreifen. Man habe Söhne und Töchter von solchen Muslimen rekrutiert, die bei den jüngsten Konflikten ums Leben gekommen waren, und es stünden Sprengsätze zur Verfügung, die in Mauretanien und Somalia hergestellt wurden. Boko Haram kündigte auch Attentate auf Regierungsgebäude in den Staaten Kano, Kaduna, Yobe und Gombe an. Man plane einen großen Terroranschlag in der Bundeshauptstadt Abuja, mit dem man der Welt zeigen wolle, „dass wir uns von den nigerianischen Sicherheitskräften nicht aufhalten lassen“.
 

 

 

In den vergangenen Wochen hatten die zuständigen Behörden eine Ausgangssperre erlassen, mit der die Ordnung wieder hergestellt werden sollte, was jedoch nur zum Teil erfolgreich war. Christliche Kirchen bitten unterdessen in verschiedenen Bundesstaaten im Norden und in der Landesmitte um mehr Schutz. In einer Verlautbarung der Nichtregierungsorganisation „Christian Solidarity Worldwide (CSW), appelliert CSW an die zuständigen Behörden mit der Bitte, „auf die Drohungen durch mehr Schutz für Unschuldige zu reagieren, um der Gefahr von Racheakten vorzubeugen“. Nach Ansicht der Nichtregierungsorganisation „stellt Boko Haram erneut die Verbindung zur Al Quaida im Islamischen Magreb (AQIM) und zu den Al-Shabaab-Milizen unter Beweis“. „Dieses Phänomen geht über die Grenzen Nigerias hinaus“, heißt es in der Verlautbarung abschließend, „deshalb ist internationale Zusammenarbeit notwendig, damit finanzielle Unterstützung und Ausbildung verhindert werden können.“ {Quelle: www.zenit.org}

 

 

 

 

 

Warum die Attentäter so oft “durchkommen”

 

 

Tut mir leid, aber ich muss mich noch immer mit der Serie von Terroranschlägen auf Kirchen in Nigeria befassen.

Es kommen jetzt Sachverhalte ans Tageslicht,

die dem Beobachter verdeutlichen,

warum die Terroristen so oft Erfolg haben.

 

 

 

Die Anschläge des vergangenen Wochenendes gehörten zu den übelsten Angriffen der vergangenen Monate. Mittlerweile werden mindestens 50 Todesopfer und mehr als 100 Verletzte gemeldet. Warum sind Terroristen nur immer wieder erfolgreich in ihrem diabolischen Tun und im Ausleben ihrer hass-inspirierten Christianophobie ? Gibt es keine Polizei in NigeriaDie Antworten auf diese Fragen sind eigentlich ziemlich einfach, wenn man sich länger mit der Situation in Nigeria befasst hat. Es ist schlicht und ergreifend so, dass die Verwaltungen und Sicherheitsorgane Nigerias bereits mit Sympathisanten der Terror-Gruppe “Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad” (Ex-”Boko Haram”) durchsetzt sind, welche die durchaus ernsthaften Bemühungen der Bundesregierung des Präsidenten Goodluck Johnathan, der Terror-Plage Herr zu werden, hintertreiben und dafür sorgen, dass es keine (oder nur sehr selten) durchschlagende Erfolge im Kampf gegen diese Leute gibt.

 

Behalten wir diese “kühne” Aussage von mir mal im Hinterkopf, wenn wir nun aus Nigeria folgendes hören: Aus Kirchenkreisen wurde bekannt, dass in Zaria, wo zwei der Anschläge des letzten Wochenendes stattfanden, am Tag vor den Attacken die Truppen abgezogen wurden, welche dort seit einiger Zeit patrouilliert und für eine fragile Sicherheit gesorgt hatten. Eine Verschwörungstheorie ? Was, wenn ich Ihnen zusätlich mitteile, dass die Kirchenleiter der Region schon vier Tage vorher wussten, dass Terroristen Anschläge in Zaria durchführen wollten ? Lesen wir, was Pastor Chris Dariya unlängst ans Licht gebracht hat: „Wir bekamen wenige Tage vor dem Anschlag (auf die Kirche der “Evangelical Church Winning All” von Zaria, Anm. d. Übers.) Informationen darüber, dass sich Mitglieder der Boko Haram in der Stadt aufhielten und am Freitag (sic !) ihre Angriffe vom Sonntag planten. Wir waren überrascht, als wir am folgenden Samstag feststellten, dass das hier stationierte Militärpersonal, welches die Sicherheit um die Kirche herum gewährleisten sollte, abgezogen wurde. … Da waren Soldaten, die noch patrouillierten und die Gegend sicherten. Ich sah sie aber ihre Sachen packen und fuhr zu ihnen hin, um sie zu fragen, was passiert sei. Sie sagten, die Kommune hätte sich eingemischt und dass sie beschlossen hätten, weiterzuziehen. Ich sagte ihnen, dass nicht die Kommune sie hier stationiert hätte, sondern die Regierung. Die Soldaten teilten mir mit, sie hätten ihre Befehle, aber ich weiss nicht, von wem sie ihre Befehle bekamen. “Zufälle” gibt es…. Einen Tag vor verheerenden Attacken auf Kirchen werden die Soldaten, die die öffentliche Sicherheit da gewährleisten, wo die Polizei alleine dies nicht mehr schafft, abgezogen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“.

 

 

 

Ist der Kampf gegen den kommenden Allahs-Staat in Nigeria also verloren?

 

 

Nun, für uns Christen stirbt die Hoffnung immer zuletzt und so sollte man auch Nigeria noch nicht aufgeben, aber diese Geschichte macht uns deutlich, wie es um die Effektivität der Militär- und Polizeioperationen gegen die  “Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad” (Ex-”Boko Haram”) bestellt ist.

Quelle: “the nation” vom 19. Juni 2012 – gebetskreis.wordpress.com

 

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