kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Leben ohne Gott: Die Kirchen leeren sich unaufhaltsam! 24. Juni 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:53

Jeder Fünfte in der Schweiz ist konfessionslos.

 

Das sind beinahe doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.

 

In Basel-Stadt ist bald jeder Zweite religionslos.

 

Der Trend geht zur Konfessionslosigkeit: In der Schweiz ist jede fünfte Person ab 15 Jahren ohne Konfession. Damit hat sich der Anteil der Personen, die keiner Kirche angehören, in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Statistik (BFS) nach einer Auswertung der Strukturerhebung 2010. Ende 2010 waren in der Schweiz demnach über 1,3 Millionen Personen oder 20,1 Prozent konfessionslos. Im Jahr 2000 hatte das BFS im Rahmen der Volkszählung rund 664 000 Konfessionslose gezählt, wie es am Dienstag mitteilte. Damals betrug der Anteil der Konfessionslosen 11,4 Prozent. Alle diese Zahlen beziehen sich auf die Schweizer Wohnbevölkerung ab 15 Jahren. In der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen gehörte per Ende 2010 sogar jede vierte Person keiner Kirche an. Am wenigsten Konfessionslose gab es unter den Senioren: In der Altersgruppe ab 65 Jahren betrug ihr Anteil 11,3 Prozent. Die Konfessionslosen sind auch bezüglich ihres Denkens keine einheitliche Gruppe, wie Roger Husistein vom Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Tendenziell seien sie überdurchschnittlich gut ausgebildet.

 

 30,9 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind evangelisch-reformiert. Im Bild ein Gottesdienst in Thalwil ZH.

 
 

Strikte Ablehnung selten: «Personen, die Religion strikt ablehnen, sind auch bei den Konfessionslosen nur in der Minderheit», erklärte der Religionswissenschaftler. Ein Teil von ihnen pflege alternative Formen von Religiosität. Die grosse Mehrheit gehöre jedoch – ebenso wie ein grosser Teil der Katholiken und der Reformierten – zur Gruppe der «Distanzierten». Husistein verweist in dem Zusammenhang auf eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» aus dem Jahr 2011. Gemäss dieser Studie verfügen die «Distanzierten» über gewisse religiöse und spirituelle Vorstellungen, die in ihrem Leben allerdings nicht besonders wichtig sind. Am meisten Konfessionslose leben in den Kantonen Basel-Stadt und Neuenburg, wo sie 2010 einen Anteil von 42,2 Prozent respektive 37 Prozent ausmachten.

 

Am meisten Katholiken: Die grösste Konfessionsgruppe der Schweiz bildete gemäss BFS auch im Jahr 2010 die römisch-katholische Kirche. Sie erreichte einen Anteil von 38,8 Prozent oder rund 2,5 Millionen Mitglieder über 15 Jahre. Zur evangelisch-reformierten Kirche gehörten zu dem Zeitpunkt rund 2 Millionen Personen, dies entspricht einem Anteil von 30,9 Prozent. Beide grossen Landeskirchen mussten gemäss BFS in den letzten zehn Jahren ein Stück des Kuchens an andere Gemeinschaften respektive die Konfessionslosen abgeben. Im Jahr 2000 hatte der Anteil der Katholiken rund 42,2 Prozent betragen. Im Vergleich zu 2010 verloren sie somit 3,4 Prozentpunkte. Der Anteil der Reformierten sank zwischen 2000 und 2010 um 3,1 Prozentpunkte.

 

 

 

4,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung gehören einer islamischen Glaubensgemeinschaft an,

wie diese Männer in der Moschee in Wil SG

 

Junge Muslime: Die islamischen Glaubensgemeinschaften machten Ende 2010 einen Anteil von 4,5 Prozent aus, das sind 0,9 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2000. Die muslimische Glaubensgemeinschaft ist eher jung: In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen war der Anteil der Muslime mit 7,7 Prozent deutlich höher als in den anderen Altersgruppen. Ganz anders zeigt sich das Bild bei der evangelisch-reformierten Kirche, die stärker überaltert ist. In der Altersgruppe 65 Jahre und älter war der Anteil Reformierter 2010 mit 41,9 Prozent am höchsten – dort war selbst die katholische Kirche mit einem Anteil von 41,6 Prozent schwächer vertreten. Die Muslime in dieser Altersklasse machten gerade einmal 0,7 Prozent aus. Die jüdische Gemeinde blieb zwischen den Jahren 2000 und 2010 mit einem Anteil von 0,2 Prozent stabil. Die Strukturerhebung ist eine neue, 2010 im Rahmen der modernisierten Volkszählung eingeführte jährliche Stichprobenerhebung. Sie beruht auf einer Stichprobe des BFS von mindestens 200 000 Personen (2,7 Prozent der Wohnbevölkerung). Nicht erfasst werden in der Strukturerhebung alle Personen, die jünger sind als 15 Jahre, sowie sogenannte Kollektivhaushalte wie Altersheime oder Gefängnisse.

 

 

0,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung zählen sich dem jüdischen Glauben zu.

 Sie besuchen unter anderem die Synagoge in Zürich.

 

Sind sie auch aus der Kirche ausgetreten

oder überlegen sich einen Austritt?

Oder ist das Gegenteil der Fall:

Sie sind stolz darauf, einer Religion anzugehören?

Diskutieren Sie im Talkback.

{Quelle: www.20min.ch}

 

 

 

Katholisch statt atheistisch

 

US-amerikanische Bloggerin konvertiert

 

Moral ist nicht nur eine abstrakte und distanzierte Wahrheit,

stellte die 22-jährige Publizistin Leah Libresco fest.

Der katholische Glaube ist ihrer Einschätzung nach

die einzige vielversprechende Religion,

um die „lebendige Wahrheit“ zu erreichen.

 

Washington D.C. (kath.net/CNA/pl):  Leah Libresco, die einen atheistischen Blog geführt hatte, wird jetzt zur katholischen Kirche konvertieren. Dies hatte die US-Amerikanerin (Foto) am Montag auf ihrem Blog „Unequally Yoked“ angekündigt. Sie schrieb ihren Blog bisher im atheistischen Bereich der Religions-Website „Patheos“, doch inzwischen ließ sie auch ihren Blog in den katholischen Bereich der Website umziehen und bezeichnet sich hier als „unwissende Konvertitin“. Zwar sei sie noch verwirrt über manche katholische Lehren, gesteht Libresco ein. Doch inzwischen besuche sie in Washington D.C. die Vorbereitungskurse für die Aufnahme in die katholische Kirche. Die 22-jährige Absolventin der Yale University, die auch für zwei Regionalzeitungen schreibt, hatte in den vergangenen Jahren trotz ihres Atheismus Interesse für die katholische Sicht von Moral entwickelt, nicht zuletzt in Auseinandersetzung mit Autoren wie C.S. Lewis, G.K. Chesterton und Alasdair MacIntyre. In einer Diskussion stellte sie fest, dass sie nicht beantworten konnte, woher das Moralgesetz innerhalb ihrer Metaphysik stammte. Sie entdeckte, dass „das Moralgesetz nicht nur eine abstrakte und distanzierte platonische Wahrheit ist. Vielmehr stellte sich heraus, dass ich daran glaubte, es sei ebenso sehr eine Art Person“. Und „es gab eine einzige Religion, welche als der vielversprechendste Weg erschien, um jene lebendige Wahrheit zu erreichen“.  {quelle: www.kath.net}

 

3 Responses to “Leben ohne Gott: Die Kirchen leeren sich unaufhaltsam!”

  1. G.K Says:

    Jeder Fünfte in der Schweiz ist konfessionslos.

    Das sind beinahe doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.

    In Basel-Stadt ist bald jeder Zweite religionslos.

    kein Wunder :bei den Maffia ähnlichen korrupten Sc´hwarzgeldern in Depo!!

  2. Krumpelige Says:

    Tja, ich finde es wichtig, dass wir jedenfalls wählen können, ob und wenn ja , welchem Glauben wir angehören. Ich bin katholisch und von meiner Religion überzeugt, der christliche Glaube ist i.O.
    Was mich noch stört und leider wohl die Grundfesten der Kirche angreift, ist die Rolle der Frau. Aber das geht ja schon auf die Bibel zurück. Ich wehre mich gegen die Zurücksetzung der Frauen und die gleich am Anfang festgelegte Bewertung als „aus der Rippe des Mannes“ (diese Geschichte gibt es von Alters her auch ganz umgekehrt) und als Verführerin und „Verbündete“ der Schlange (Satans), das finde ich ungerecht, sehe es geradezu als Propaganda für die Festigung der Vorherrschaft des Mannnes und finde es im Übrigen unfair, dass Machtkämpfe zwischen den Geschlechtern geführt werden. Das sollte Tabu sein.
    Klar ist, dass ein Team, am besten zwei Personen, auch am besten durchs Leben gehen und ihren Nachwuchs großziehen, wenn sie zusammenbleiben und zusammenarbeiten und nicht versuchen sich gegenseitig zu beherrschen.
    Auf dieser Grundlage ist das Christentum erste Wahl für das Zusammenleben von Menschen und die Schaffung einer gerechten Ordnung und Achtung vor dem Leben. Unsere westliche Welt basiert auf dem Christentum und daher bin und bleibe ich Christ. Wichtig ist meiner Meinung nach aber immer, dass die Bibel, ein altes Buch, sinngemäß (im Sinne des Erfinders) für die heutige, schnellebige Zeit aktuell verstanden und interpretiert werden muß und auch die Kirchen müssen da mal etwas Tempo vorlegen, es geht nämlich nicht um Sicherung von Machtstrukturen, Riten und Pfründen, sondern um einen offenen, liebenswert gelebten Glauben. Die Struktur der Kirchen ist oft zu starr, das läßt viele weggehen, auch etwas politisches Engagement/Meinung könnte nicht schaden, ohne das Ganze gleich zum MUSS oder Dogma zu erheben. Innerhalb der Kirche müsste mehr Freiheit erlaubt sein, nicht immer so kleinlich, etwas mehr Großzügigkeit und Wohlwollen könnten nicht schaden.

  3. Carsten Says:

    welcher intelligente Heide sollte auch von dem dummsabelnden nichtssagenden Gesülze eines Münchner Marxisten oder des Oberdummschwätzers Zollitschsssssssssss überzeugt werden.

    Die zwangskirchensteuerfinanzierten -sozialistisch korrekt weder gewählt noch vom Papst erwählten- Mitglieder des letzten verbliebenen Zentralkomitees auf deutschem boden wie ein Alois Unglück und die restlichen berufsbetroffenen greisen griesgrämigen Hackfressen tragen auch nicht gerade zur Glaubwürdigkeit der Kirche bei…

    die ewiggestrigen Zombies auf dem Häretikertag in Mannheim haben jüngst wieder das Bild der deutschnationalen Zwangskirchensteuersekte manifestiert und verdeutlicht, daß Wittenberg nicht nur räumlich sondern ideologisch um ein vielfaches Näher liegt als Rom und beweisen immer wieder das sie nicht dem Hl. Geist, sonder einzig und alleine dem Zeitgeist dienen.

    Doch wer heute von morgen ist, der ist übermorgen schon von gestern.

    Dementsprechend lassen sich -wenn überhaupt- nur noch die überzeugen, die schon mit einem Bein im grab stehen und vor 50 Jahren einmal jung waren…


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