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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Europäer sehen Hellas-Hilfen als verloren an 24. Juni 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:45

 

In Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland sind sich die Menschen einig:

Die in der Krise an Griechenland geflossenen Milliarden kommen nicht zurück.

Das ergibt eine Umfrage.

 

In Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland sind sich die Menschen einig: Die in der Krise an Griechenland geflossenen Milliarden kommen nicht zurück. Das ergibt eine Umfrage.

 

Die meisten Deutschen, Franzosen, Spanier und Italiener geben laut einer Umfrage die GriechenlandFinanzhilfen für Griechenland verloren. Die Bewohner der vier größten Wirtschaftsnationen der Euro-Zone gehen mehrheitlich davon aus, dass Griechenland das in der Krise geliehene Geld nie zurückzahlen wird. Das geht aus einer Umfrage des französischen Meinungsforschungsinstituts Ifop für die „Bild am Sonntag“, die französische „Le Journal du Dimanche“, die italienische „Corriere della Sera“ und die spanische „ABC“ hervor. In Frankreich seien 85 Prozent dieser Ansicht, in Deutschland 84 Prozent, in Spanien 72 Prozent und in Italien 65 Prozent. Deshalb sei ein Großteil der Befragten auch dafür, Griechenland als Konsequenz aus der Euro-Zone auszuschließen. 78 Prozent der Deutschen und 65 Prozent der Franzosen hätten sich dafür ausgesprochen. In Spanien und Italien, selber Krisenstaaten im Visier der Finanzmärkte, fällt das Urteil etwas milder aus. Ungefähr die Hälfte – 51 Prozent in Spanien und 49 Prozent in Italien – unterstützen einen Ausschluss Griechenlands. Die Aufgabe des Euro scheint jedoch keine Option. In Deutschland sind 39 Prozent dafür, in Frankreich 26 Prozent, in Spanien 25 Prozent und in Italien 28 Prozent.  Das Ifop-Institut (Institut français d’opinion publique) befragte zwischen dem 18. und 21. Juni knapp 4000 Menschen in den vier Ländern. {Quelle: www.ftd.de}

 

 

 

Spanien braucht bis zu 62 Milliarden Euro für seine Banken 

 

 

Die spanischen Geldhäuser liegen am Boden.

Sie könnten bis zu 62 Milliarden Euro benötigen,

sagt ein unabhängiger Stresstest.

Bald wird nun Spanien einen offiziellen Antrag bei den Rettungsfonds stellen,

um Notkredite zu bekommen.

Europa hat bereits Hilfe zugesichert.

 

 

Spaniens Banken benötigen im schlimmsten Fall bis zu 62 Milliarden Euro – das ist das Ergebnis des wichtigen Bankenstresstests, den die Beraterunternehmen Roland Berger und Oliver Wyman erstellt haben. Das Wirtschaftsministerium und die Zentralbank präsentierten die Ergebnisse in Madrid. Mit ihnen kann Spanien nun offiziell einen Antrag bei den europäischen Hilfsfonds stellen. Der Test habe 14 Institute umfasst, die 90 Prozent der spanischen Finanzbranche entsprächen. Der Vizegouverneur der spanischen Zentralbank, Fernando Restoy, erklärte die verschiedenen Szenarien, die Roland Berger und Oliver Wyman zugrunde gelegt haben. Läuft die Konjunktur günstig, weisen die Bilanzen der Banken demnach Löcher in Höhe von 16 bis 25,6 Milliarden Euro auf. Schmiert die Wirtschaft weiter ab, vergrößert sich die Finanzierungslücke in den Modellen auf bis zu 62 Milliarden Euro. Bereits vor eineinhalb Wochen hatte Spanien angekündigt, für seine maroden Banken Geld aus dem Euro-Rettungsprogramm zu benötigen. Maximal 100 Milliarden Euro hatten die Euro-Länder damals bereits zugesagt. Allerdings wollte die spanische Regierung noch das Ergebnis des Stresstests abwarten, bevor sie den offiziellen Antrag stellt. Banken und andere Kreditgeber geben der viertgrößten Volkswirtschaft des Euro-Raums kaum noch Geld. Erst am Donnerstagmittag musste Spanien Rekordzinsen zahlen, die so hoch lagen wie seit 15 Jahren nicht mehr. Das Land nahm 2,2 Milliarden Euro auf, die bis 2017 zurückgezahlt werden müssen – zu einem Zins von mehr als sechs Prozent. Das kann sich Spanien auf Dauer nicht leisten.

 

 

Spanien braucht das Geld für die maroden Banken

 

Die Lage ist also ernst – auch wenn Spaniens Wirtschaft bei weitem nicht so schlimm dasteht wie die Griechenlands, wie die SZ analysiert hat. Griechenland droht gerade, von Morgan Stanley zum Entwicklungsland zurückgestuft zu werden. In Spanien machen vor allem die Sparkassen Schwierigkeiten. Der Staat hatte ihre Geschäfte liberalisiert, die Sparkassen wurden Geschäftsbanken. Ursprünglich waren sie kleine, regionale Institute, doch während des Immobilienbooms nach der Euro-Einführung mischten sie kräftig mit, vergaben Kredite für abenteuerliche Projekte. Das ließ die Baubranche boomen, die Bodenpreise stiegen um auf das Fünffache. Doch dann kam die Finanzkrise. Die Blase platzte, die Party war vorbei. Bauunternehmen gingen pleite. Zurück blieben unverkäufliche Grundstücke, halbfertige Gebäude ohne Interessenten und zwangsgeräumte Häuser, die sich bis heute keiner mehr leisten kann. Die Wirtschaft ging in die Knie. Zahlreiche Angestellte verloren ihre Jobs, gerade unter jungen Menschen ist die Arbeitslosigkeit hoch. 25 Prozent der arbeitsfähigen Spanier haben keine Anstellung – in Europa ein trauriger Spitzenwert. Die Spanier müssen sparen: So kündigen etwa jeden Monat Hunderttausende ihren Handy-Vertrag. Der wirtschaftliche Abschwung verschärft wiederum die Bankenkrise: Die Geldhäuser finden niemanden mehr, der ihnen die kreditfinanzierten Wohnungen abkauft. {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

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