kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Israel beobachtet Ägypten 21. Juni 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:49

Al-Farain-TV zeigte ein Video der beiden muslimischen Attentäter von „Al-Schura-Rat der Muschahidin“ – Ein Saudi und ein Ägypter

 

Der ägyptische Militärrat will erst nächste Woche den neuen Wahlsieger der Präsidentschaftswahlen bekanntgeben und nicht, wie eigentlich geplant, heute. Beide Kandidaten, Achmed Schafiq (säkular) und Mohammed Mursi (Muslimbruderschaft) haben bereits in den letzten Tagen inoffiziell ihren Wahlsieg in den ägyptischen Medien angekündigt. In Ägypten toben die Gerüchte unter Journalisten, dass der radikale Kandidat der Muslimbruderschaft die Wahlen gewonnen hat, aber der Militärrat eine Islamisierung Ägyptens befürchtet und daher die Veröffentlichung der Wahlergebnisse verschiebt. Dazu erklärte der Militärrat, dass zu viele Fälschungen am Wahltag registriert wurden, besonders unter den Wählern des fanatischen Präsidentschaftskandidaten. Das ägyptische Volk ist aufgebracht und interpretiert das Zögern des ägyptischen Militärrates als Statement, keinen Umschwung im Land zu wollen. Ägypten sieht sich großer Ungewissheit gegenüber und dies bedeutet besonders für den israelischen Nachbarn Gefahr. Ungeachtet dessen wurden die Nacht über wiederholt zahlreiche Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen. Es gab keine Verletzten. Sollte der 33-Jährige Friedensvertrag mit Ägypten gebrochen werden, so macht es aus israelischer Sicht keinen Sinn, jemals einen neuen Friedensvertrag mit Arabern zu unterzeichnen. Damit würde die Formel „Land für Frieden“ endgültig platzen. Wenn es den Palästinensern und Syrern wirklich um ihr so genanntes „verlorenes Land“ geht, wie die Golanhöhen im Norden und das biblische Kernland Judäa und Samaria, so müssten beide aus taktischem Interesse gegen einen Friedensbruch zwischen Israel und Ägypten sein, solange sie noch nicht die Gebiete von Israel für einen Friedensvertrag errungen haben. Ein Friedensbruch zwischen Israel und Ägypten reißt die gesamte Region in eine politische Tiefe und vielleicht in einem neuen Krieg hinein. Das Chaos in den arabischen Ländern um Israel, zusammen mit Ägypten als neuer offizieller Feind Israels, könnte die arabische Umgebung zu einem Angriff auf Israel ermutigen. Das sind mögliche Szenarien, aber aus Erfahrung hat der Nahe Osten und Israel den Westen schon häufig überrascht. {Quelle: www.israelheute.com}

 

 

 

 

Sie sind der militärische Flügel von Hamas

 

 

 

 

 

Bekenner-Video zu Attentat in Israel aufgetaucht

 

Nach dem tödlichen Angriff an der Grenze zwischen Israel und Ägypten

ist ein Video zweier mutmaßlicher Selbstmordattentäter aufgetaucht.

 

 

Die beiden Männer identifizierten sich als Abdu Salah aus dem ägyptischen Marsa Matruh und Abu Hodheifa al-Hodhali aus Saudi-Arabien. Sie nennen sich in dem Video, das auf Islamisten-Websites veröffentlicht wurde, als „lebende Märtyrer“. Einer sagt: „Wir werden uns in Kürze zur Grenze zwischen Ägypten und dem besetzten Palästina begeben, um dort den jüdischen Feind anzugreifen.“ Als Datum der Aufnahme nennen sie den 18. Juni. Am vergangenen Montag hatten israelische Soldaten zwei schwer bewaffnete Männer in der Nähe der Grenze erschossen. Diese waren nach Angaben einer Militärsprecherin aus Ägypten gekommen. Sie hätten einen Sprengsatz zur Detonation gebracht und eine Panzerfaust auf Arbeiter abgefeuert. Ein Israeli starb. Am Mittwoch feuerten radikale Palästinenser nach Darstellung des Militärs mindestens 16 Raketen auf israelisches Gebiet. Unterdessen tötete die israelische Luftwaffe nach Angaben von Ärzten einen Palästinenser, der dem islamistischen Netzwerk Salafi angehört haben soll. {Quelle: www.morgenpost.de}

 

 

Israel bringt Panzer an ägyptische Grenze

 

 

Nach dem heutigen Anschlag haben die Truppen Israels an die Grenze zu Ägypten zwei Panzer gebracht. Das stößt gegen die Bedingungen des Camp-David-Abkommens, laut dem man keine Panzer, Raketen und Artillerie in der entmilitarisierten Zone platzieren darf. Die Panzer wurden für eine kurze Zeit aufgerollt – sofort nach dem Vorfall. Als es sichergestellt wurde, dass kein Massenterroranschlag von der Sinai-Halbinsel zu erwarten sei, wurden die Panzer weg von der Grenze gebracht. Heute wurde an der Grenze, wo Israel Sperranlagen errichtet, eine Bombe gesprengt, infolgedessen ein Arbeiter umgebracht wurde. Danach drangen einige Terroristen auf das Territorium Israels ein und eröffneten draufloses Feuer. Einer der Angreifenden wurde von einem Grenzsoldaten getötet. {Quelle: german.ruvr.ru}

 

 

 

NAHER OSTEN / AUFMARSCH – 22.05.1967

 

 

Panzer an die Grenze

 

 

Erst fochten sie mit Worten. Dann endete – im November 1956 – die Eskalation orientalisch-lautstarker Drohungen zwischen Arabern und Israelis mit Bomben auf Suez.

In den letzten Wochen eskalierten Araber und Israelis ähnlich scharf:

> Israel drohte Syrien als Revanche für verstärkten Terror arabischer Partisanen mit einem vernichtenden Gegenschlag auf Damaskus;

> Ägyptens Führer Nasser schickte daraufhin seinen Generalstabschef Fausi zur Schaffung einer gemeinsamen syrisch-ägyptischen Front nach Damaskus und versetzte seine Armee in Alarmbereitschaft;

> Israel ließ seine Elite-Truppen zum 19. Staatsgründungs-Tag demonstrativ im geteilten Jerusalem paradieren und warf Brigaden an die Grenzen;

> Ägypten forderte die 3400 Uno-Soldaten, die als Puffer an der Israelgrenze stehen, zum Abzug auf.

 

 

Die Uno-Truppen zogen sich vorerst von der Grenze in ihre Basis-Lager zurück. Ein völliger Abzug der von dem indischen General Rikhye kommandierten Inder, Brasilianer, Kanadier, Dänen, Norweger, Schweden und Jugoslawen aus Nahost würde Israel aber um die letzte Frucht seines Sieges vom Sinai-Feldzug 1956 bringen: freie Fahrt vom Hafen Eilat ins Rote Meer. Ersetzten ägyptische Kanonen die Uno-Wächter am engen Golf von Akaba, an dem Eilat liegt, so wäre das, wie die israelische Zeitung „Haaretz“ warnte, für Israel ein „casus belli“. Andererseits mußte Nasser aber handeln — zu lange schon werfen ihm seine arabischen Feinde Laxheit gegenüber Israel vor. Jordanier und Syrer ziehen den Ägypter sogar der Feigheit, weil er bei israelischen Straf-Expeditionen auf jordanisches und syrisches Gebiet im November 1966 und April 1967 den attackierten arabischen Brüdern nicht zu Hilfe geeilt war.

 

Um diesen Anwürfen zu begegnen und seinen Führungsanspruch in der arabischen Welt zu wahren, ließ Nasser aufmarschieren, als Israel neuerlich einen Denkzettel gegen die Syrer vorbereitete. Demonstrativ rollte eine ägyptische Division am hellen Tag durch Kairos Diplomatenviertel in Richtung Sinai-Grenze. Luftschutz-Sirenen gaben stündlich Probealarm, die Straße nach Suez wurde für Zivilverkehr gesperrt. Ende letzter Woche hatten die beiden Parteien ihre Linien abgesteckt: > Ägypten zeigte Israel, daß es keinen Vorstoß nach Syrien riskieren kann, ohne mit Kairo in Konflikt zu kommen. Israel gab sich entschlossen, die Syrer dennoch zu bestrafen, um noch gefährlichere Guerilla-Operationen zu verhindern. U Thant sagte Besuche in London und Brüssel ab, um am nahöstlichen Brandherd zu löschen, bevor aus der schwelenden Glut Flammen schlagen; der britische Außenminister Brown verschob eine Moskau-Reise. Denn, so urteilte Londons „Daily Mirror“, „die Drohungen und Gegendrohungen haben bereits alle Vorzeichen der größten Explosion in diesem Raum seit 1956 angenommen“. {Quelle: www.spiegel.de}

 

One Response to “Israel beobachtet Ägypten”

  1. Die Hamas verlor nicht einen Tag: Sofort mit der Praesidentschaftsmachtuebernahme ihrer Vaterorganisation der Moslembrueder in Aegypten greifen sie Israel an und legen es auf kriegerische Auseinandersetzung an – sie haben auch weniger Hemmungen, denn im Notfall ist jetzt der islamistische Riese Aegypten sicher hinter ihnen und wird eher in einen Krieg gegen Israel einsteigen, als die Hamas von Israel vernichtet zu sehen…


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