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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

24 Tote bei Anschlägen auf Kirchen – 80 Leichen geborgen in Jos 19. Juni 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:59

 

 

 

Christenverfolgung wird in Nigeria

zum unerträglichen Alltag.

 

Diesen Sonntag standen drei Kirchengemeinden auf der Liste der separatistischen Islamisten. Ihr Ziel ist die Abtrennung eines islamischen Scharia-Staates im Norden (Vorbild: islamischer Sudan  und seit 2011 abgetrennter Südsudan). Der Boko-Haram-Anführer begründet die neuerlichen Anschläge frecherweise mit der Gegenwehr, die aufgebrachte Christen dort mittlerweile leisten. Offenbar erwartet die mit Al-Qaida vernetzte Sekte, deren Name übersetzt “westliche Bildung verboten” heißt, dass sich Christen ohne Gegenwehr ausrotten lassen.

 

 

Schutt und Asche: In der nigerianischen Stadt Jos schauen Menschen auf einen...

 

 

OÖnachrichten.at: {Ein Augenzeuge schätzte die Zahl der Toten auf bis zu 20. “Überall am Boden lagen Leichen”, sagte er. In der Vergangenheit hatte sich wiederholt die radikal-islamische Sekte Boko Haram zu Anschlägen auf Kirchen von Christen bekannt. Innerhalb weniger Minuten wurden in der Stadt Zaria zwei Kirchen durch Explosionen erschüttert. Ein Selbstmordattentäter fuhr nach Angaben eines Pastors mit einem Auto in einen Eingang und tötete dabei mindestens drei Menschen. Bei einem weiteren Bombenanschlag auf eine Kirche starben vier Kinder, die vor dem Gebäude spielten. Bei einem dritten Anschlag blieb die Zahl der Opfer zunächst unklar. Erst vor einer Woche hatten militante Islamisten zwei Kirchen im Norden Nigerias angegriffen und auf Gläubige geschossen. Die Sekte Boko Haram kündigte an, ihre Anschläge auf Christen weiter fortzusetzen. Der Anführer der Gruppe, Abubakar Shekau, sagte, es handle sich um Racheakte für die Ermordung von Muslimen in anderen Gebieten Nigerias. Die Sekte hat Verbindungen zu anderen islamistischen Gruppen in der Region, darunter Al-Kaida. Nigeria ist mit mehr als 160 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Der Anteil von Christen und Muslimen ist weitgehend ausgeglichen, allerdings gibt es regionale Unterschiede: Der Islam dominiert den Norden, das Christentum den Süden. Boko Haram will im Norden einen muslimischen Staat errichten, in dem die Scharia befolgt wird. Die wichtigsten Ölfelder von Afrikas größtem Produzenten befinden sich im Süden des Landes}.

 

 

Mit einer Machete bewaffnet: Zwei Männer laufen durch Nigerias Stadt Jos.

 

Mit einer Machete bewaffnet: Zwei Männer laufen durch Nigerias Stadt Jos.

 

 

Die nigerianische Regierung versucht, gegen Boko Haram vorzugehen. Neulich hat sie ein Nest der Sekte ausgehoben, wobei leider ein entführter deutscher Ingenieur ums Leben kam. Mittlerweile hat BILD gemeldet, dass es zu anarchischen Zuständen gekommen ist mit vielen Toten und Verletzten. Jugendliche Christen zündeten aus Rache eine Moschee an, was den Konflikt wohl weiter verschärfen wird: {Bei Bombenanschlägen auf zwei Kirchen und anschließenden Vergeltungsaktionen aufgebrachter Jugendlicher sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Zeitung „Daily Trust” wurden 125 Menschen verletzt. Sie wurden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt. Die koordinierten Angriffe auf die Goodnews Church und die Christ the King Catholic Church ereigneten sich in der nordwestlichen Stadt Zaria. Sie wurden von Selbstmordattentätern ausgeführt. In der etwas südlich gelegenen Stadt Kaduna griffen jugendliche Christen anschließend Muslime mit Stöcken und Messern an und ließen eine Moschee in Flammen aufgehen}.

 

» Chronik der Anschläge in Nigeria bei der Rheinischen Post

 

 

 

 

24 Tote bei Anschlägen auf Kirchen

 

 

Seit Wochen vergeht kaum ein Sonntag im Norden Nigerias ohne Blutbad.

Radikalislamisten terrorisieren Christen beim Gottesdienst.

 Anschließend wurde eine Vergeltungsaktion von Jugendlichen ausgeführt.

Mindestens 24 Menschen sind tot.

 

 

Die Gewalt zwischen Muslimen und Christen im Norden Nigerias nimmt kein Ende: Bei Bombenanschlägen auf zwei Kirchen und anschließenden Vergeltungsaktionen aufgebrachter Jugendlicher sind am Sonntag mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Zeitung „Daily Trust“ wurden 125 Menschen verwundet. Sie wurden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt. Die koordinierten Angriffe auf die Goodnews Church und die Christ the King Catholic Church ereigneten sich in der nordwestlichen Stadt Zaria. Sie wurden von Selbstmordattentätern ausgeführt. In der etwas südlich gelegenen Stadt Kaduna griffen jugendliche Christen anschließend Muslime mit Stöcken und Messern an und ließen eine Moschee in Flammen aufgehen. Zeugen erklärten, dabei habe es zahlreiche Opfer gegeben. Die Behörden verhängten eine Ausgangssperre, um die prekäre Sicherheitslage unter Kontrolle zu bringen. Es seien Straßenbarrikaden errichtet worden, sagte der Augenzeuge Nicholas Audu der Nachrichtenagentur dpa und fügte hinzu: „Wir haben es satt, jeden Sonntag gibt es ein Blutbad. Jetzt haben wir entschieden, zurückzuschlagen: Blut für Blut, Feuer für Feuer“. Der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan verurteilte die Gewalt und rief dazu auf, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen. Bisher bekannte sich niemand zu den Bombenanschlägen, jedoch wird vermutet, dass sie der radikalislamischen Sekte Boko Haram zugerechnet werden müssen. Die Gruppe hat seit vergangenem Jahr zahlreiche Anschläge auf christliche Einrichtungen und Polizeistationen im muslimisch geprägten Norden des westafrikanischen Landes verübt und Hunderte Menschen getötet. Der schwerste Anschlag in der Region um Kaduna fand am Ostersonntag statt, als ein Selbstmordattentäter mehr als 40 Menschen in den Tod riss. {Quelle: www.focus.den}

 

 

 

Helfer bergen Dutzende Leichen

 

 

Bei den gewaltsamen

Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen

 in Nigeria an Heiligabend sind deutlich mehr Menschen

ums Leben gekommen als bislang bekannt.

Einem Regierungsvertreter zufolge

wurden in der Stadt Jos bislang 80 Leichen geborgen

zunächst war von 38 Opfern die Rede.

 

 

Jos: Bomben explodierten, eine Kirche ging in Flammen auf – es starben Dutzende Menschen, als Heiligabend in Nigeria die Gewalt zwischen Muslimen und Christen eskalierte. Ein Vertreter der nigerianischen Regierung erklärte am Montagabend, dass es bei den blutigen Auseinandersetzungen in den Städten Jos und Maiduguri mehr Tote gegeben habe als bisher angenommen. In Jos seien bislang 80 Leichen geborgen worden. Zunächst war von 38 Toten die Rede gewesen. Zwei Verdächtige wurden nach offiziellen Angaben am Montag festgenommen. Aufgebrachte Jugendliche hatten in der Stadt Jos Straßensperren errichtet, Passanten angegriffen und Häuser sowie einen Lastwagen in Brand gesteckt. Im nordnigerianischen Maiduguri hatten mutmaßliche Mitglieder einer islamistischen Gruppierung drei Kirchen angegriffen, ein Gotteshaus brannte nieder. Die Behörden vermuten die islamistische Boko-Haram-Sekte hinter dem Angriff auf die Kirchen. Die Gruppe wird seit dem vergangenen Jahr für eine Serie religiös motivierter Attacken im Norden des Landes verantwortlich gemacht. Nigeria ist in einen christlich dominierten Süden und einen muslimisch geprägten Norden geteilt. Jos gilt als Zentrum des sogenannten Mittelgürtels in Nigeria, wo zahlreiche ethnische Gruppen um politische und wirtschaftliche Kontrolle kämpfen. Religiös motivierte Gewalt hat dort in diesem Jahr mehr als 500 Menschen das Leben gekostet. Allein im Januar wurden in der Stadt und umliegenden Dörfern mehr als 300 Menschen getötet, die meisten von ihnen Muslime. {Quelle: www.spiegel.de}

 

2 Responses to “24 Tote bei Anschlägen auf Kirchen – 80 Leichen geborgen in Jos”

  1. Und was tut die Regierung?
    Die Regierung sollte die Ordnung wiederherstellen. Sie sollte die Hintermänner ausfindig machen, sollte ein Ende hinter diese Gewalt setzen. Sollte! Aber sie ist nicht in der Lage dazu. Wir haben keinen starken Staat. Wir haben kein starkes Sicherheitssystem. Die Menschen müssen sich selbst helfen. Und sie tun es. Kümmern sich selbst um ihr Wasser, ihre Elektrizität, ihre Transportmöglichkeiten – und ihre Sicherheit. Das ist ein Problem.

    Was muss jetzt geschehen?
    Wir müssen versuchen, die Opfer zu beruhigen, damit die Situation nicht eskaliert! Wir müssen den Dialog mit den Muslimen am Laufen halten. Es gibt Gespräche zwischen Priestern und Imamen, aber nichts Institutionalisiertes. Ein Problem dabei ist, dass es keine zentralisierte Hierarchie im Islam gibt. Jeder Imam ist unabhängiger Führer seiner Gemeinde. Wir müssen versuchen, so viele wie möglich zu erreichen.

    Wie sehen Sie die Zukunft?
    Wir Nigerianer sind noch keine wirkliche Nation. Es gibt keine starke nigerianische Identität, die über der individuellen Identität steht. Welche Werte und Normen machen uns zu Nigerianern? Eine Antwort auf diese Frage fehlt! Und solange sie fehlt, wird es Krisen geben

  2. Johannes Says:

    Hier in Deutschland wird die „Religion des Friedens“ allerdings immer populärer. Nach den Großkirchen machen nun auch die Freikirchen (Methodisten und Baptisten) gemeinsame Sache mit dem Islam und huldigen dem HERRN und Allah. Hierzu siehe Beiträge u.a. in http://www.idea.de


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