kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Druck auf Christen Syriens immer stärker 15. Juni 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:43

Opposition fordert Christen auf, sich ihr anzuschließen, ansonsten würden sie mit Gewalt konfrontiert

 

Vatikanstadt-Rom (kath.net/KAP:) Christen sind in Syrien zur Zielscheibe radikalislamischer Gruppen, die das Massaker von Hula rächen wollen: Das berichtete der vatikanische Missionspressedienst „Fides“ am Donnerstag unter Berufung auf syrische Flüchtlinge und die Caritas im Libanon. Nach Angaben der libanesischen Caritas kämen immer noch viele verängstigte Christen aus Syrien, aber auch Aleviten, die in der öffentlichen Verwaltung tätig waren, in das Nachbarland. Die meisten Flüchtlinge seien aus der Region Homs. Christen seien ständig Pressionen ausgesetzt: Wenn sie sich der Opposition nicht anschließen und ihre Jugendlichen nicht in den Kampf schicken, würden sie diskriminiert und mit Gewalt konfrontiert. Inzwischen musste der Jesuit P. Paolo Dall’Oglio, der das Kloster Mar Musa al-Habashi revitalisiert und zu einem Zentrum der christlich-islamischen Begegnung ausgebaut hatte, Syrien verlassen. Die syrischen Behörden hatten seine Aufenthaltserlaubnis – Dall’Oglio ist italienischer Staatsbürger – nicht erneuert.

 

In einem Interview mit dem „Corriere della Sera“ übte der Jesuit, der seit 1975 in Syrien gelebt hat, Kritik an der syrischen Staatsmacht. Ursprünglich habe es große Hoffnungen auf Bashar al-Assad im Hinblick auf eine umfassende Demokratisierung gegeben. Dann habe das Regime aber den Dialog mit der demokratischen Opposition verweigert und die Situation so dargestellt, als ob es ausschließlich um einen Kampf des Staates gegen den islamistischen Terrorismus gehe. Leider sei es auch der oppositionellen Bewegung nicht gelungen, ihren ursprünglich friedlichen Charakter beizubehalten. Das Ergebnis sei eine zunehmende „Balkanisierung“ Syriens, der öffentliche Raum sei zu einem Kampfgelände entgegengesetzter bewaffneter Extremismen geworden. P. Dall’Oglio war noch Ende Mai dieses Jahres auf einer Friedensmission in der Stadt Qusayr südlich von Homs gewesen. Er wollte dort für den Frieden fasten und beten und ein Zeugnis der Gewaltlosigkeit inmitten des Konflikts ablegen. Qusayr hatte ursprünglich mehr als 10.000 griechisch-katholische Einwohner, die mit an die 15.000 sunnitischen Muslimen zusammenlebten. In den letzten Monaten hatten allerdings die meisten Christen die Stadt verlassen müssen, weil sie ständig Bedrohungen durch die islamistischen Milizen ausgesetzt waren, Entführungen und Racheakte waren an der Tagesordnung. Der 30-jährige Familienvater Andre Arbache, der im Jänner entführt worden war, wurde kurz vor dem Eintreffen P. Dall’Oglios tot aufgefunden.  Der Jesuit sagte damals im Gespräch mit dem vatikanischen Pressedienst „Fides“: „Ich habe Qusayr für meine Friedensmission ausgesucht, weil ich mit meiner Gegenwart versuchen will, die Polarisierung, die zwischen den Konfessionen in der Stadt entstanden ist, zu überwinden. Ich habe mit christlichen Familien gesprochen, deren Angehörige verschleppt wurden. Und ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Spaltung in der Stadt durch das Gebet und den Dialog überwunden wird“. Tatsächlich gelang es dem Jesuiten, die Freilassung von drei entführten Christen zu erreichen. Aber kaum hatte Dall’Oglio Qusayr verlassen, kam es wieder zur Ermordung eines Christen: Maurice Bitar wurde von einem Heckenschützen erschossen, als er sein Haus verließ, um Brot für die Familie zu kaufen.

 

 

Ultimatum der Salafsiten

 

Zum Exodus der Christen aus Qusayr war es laut „Corriere“ gekommen, nachdem eine der salafistischen Milizen, die sich in der Kleinstadt breit gemacht haben, den Christen ein „Ultimatum“ gestellt hatte. Die Gruppe unter dem Kommando eines Abdelsalam Harba verlangte von den Christen, dass sie entweder den Islam annehmen oder sich als „Dhimmi“ (Schutzbefohlene) in die Rolle von Bürgern zweiter Klasse fügen müssten. Offizielle Stellen der syrischen oppositionellen „Befreiungsarmee“ erklärten zwar, sie seien „schockiert“ über das „Ultimatum“, das völlig abzulehnen sei. Aber tatsächlich schikanierten die Harba-Leute nach wie vor die Christen in Qusayr. So müssten Christen – im Sinn der islamischen Ordnungen für die „Dhimmi“ – einem Muslim „Platz machen“, wenn sie einem solchen auf der Straße begegnen. Zwei katholische Geistliche, die in den vergangenen Tagen aus Qusayr fliehen mussten, bestätigten die Existenz des „Ultimatums“, das nach ihren Angaben auch von den Minaretten der Moscheen verkündet wurde. Die beiden haben die Stadt zusammen mit zahlreichen Flüchtlingsfamilien verlassen. Die Situation sei unerträglich und es herrsche „völlige Illegalität“. Dasselbe Schicksal wie die Christen in Qusayr könne bald auch die rund 10.000 in Dörfern in der Umgebung lebenden Christen ereilen.

 

 

 

 

 

Seit Monaten wird man von der Presse mit syrischen Greuelnachrichten bombardiert,

 die dem Zweck dienen sollen,

daß der Westen Damaskus bombardiert, natürlich ohne auch nur einen einzigen Toten,

und ein neues islamisches Regime installiert

wie in Tunesien, Libyen und Ägypten.

Die Greueltaten werden angeblich alle immer nur von Assad begangen, und die “Aufständischen” sind unbewaffnet, hilfsbedürftig und unschuldig.

 

 

Diese Propaganda von Al Dschasira wird im Westen ungefragt übernommen.

Aber das kann doch kein Mensch glauben, der einen Funken Verstand hat. Erfreulicherweise die FAZ auch nicht. 

 

Die FAZ schreibt: Das Massaker von Hula ist ein Wendepunkt im syrischen Konflikt. Die westliche Öffentlichkeit beschuldigt, gestützt auf die UN-Beobachter, die syrische Armee. Diese Version kann auf Grundlage von Augenzeugenberichten bezweifelt werden. Danach wurden die Zivilisten von sunnitischen Aufständischen getötet„.

Lesen Sie hier den Rest des verdienstvollen Artikels!

 Und falls jemand den Bericht der Nonne Agnès-Maryam vom Jakobskloster im Internet gefunden hat, bitte Link in Kommentarbereich! Alles sieht wieder nach Islam und blutige Grenzen aus!

 

 

 

Straßburg kritisiert Christenverfolgung im Iran

 

EU-Parlamentarier Bernd Posselt kritisierte „die Phobie linker Kräfte, Menschenrechtsverletzungen an Christen als solche anzusprechen“.

 

Straßburg / München (kath.net/pm) Gegen den heftigen Widerstand von Sozialisten, Liberalen, Grünen und Linken setzte die christdemokratische EVP-Fraktion im Straßburger Europaparlament die ausdrückliche Erwähnung der Menschenrechtsverletzungen an Christen in einer Dringlichkeitsentschließung zum Iran durch. Dies teilte Bernd Posselt, Mitglied des Europäischen Parlaments in Straßburg in einer Aussendung mit. Posselt hatte in seiner Eigenschaft als außen- und menschenrechtspolitischen Sprecher der CSU-Europaabgeordneten mündlich einen mündlichen Änderungsantrag eingebracht, in welchem die Aufforderung des Parlamentes an Teheran, die „Verfolgung und Drangsalierung von nicht-schiitischen Muslimen“ zu beenden, um die Nennung „von religiösen Minderheiten … Assyrern und anderen christlichen Gruppen“ ergänzt wird, bevor der Text dann auf die Probleme der Bahai zu sprechen kommt. Posselt zeigte sich zwar zufrieden, dass die Mehrheit des Europaparlamentes seinem Vorstoß gefolgt sei, bemängelte aber „die Phobie linker Kräfte, Menschenrechtsverletzungen an Christen als solche anzusprechen. Europa ist ein mehrheitlich christlicher Kontinent, und wer soll die Schutzmacht der Christen in aller Welt sein, wenn nicht wir“?

 

4 Responses to “Druck auf Christen Syriens immer stärker”

  1. Emanuel Says:

    „Offizielle Stellen der syrischen oppositionellen “Befreiungsarmee” erklärten zwar, sie seien “schockiert” über das “Ultimatum”, das völlig abzulehnen sei.“

    Das ist die Art, wie diese Höllenwesen argumentieren .. und die hier zitieren , scheinen nichts zu verstehen …..

    Wörtlich bedeutet der Text : Die Terroristen sind schockiert über das ULTIMATUM !!!!!!

    Nicht die Forderung der Terroristen ist abzulehnen …. sondern das ULTIMATUM

    Das Ultimatum ist abzulehnen !!! So reden diese Höllenwesen in jeder Sache … und niemand von den Betroffenen … kapiert das …… schade … aber der Geist scheint degeneriert zu sein ….. im „Westen“
    Wegen der geistigen Schwäche des Westens , wird diese höllische Politik weiter betrieben und die Einheit von “ USA-Israel-Ölstaaten“ wird zu Massenmorden ungeahnter Ausmaße führen ……..

    Wahre Christen sind streng dazu verpflichtet, sich über die derzeitigen Vorgänge ein klares Bild zu verschaffen….. Die christliche Lehre der Nächstenliebe ist hier die einzige Richtschnur, die uns zur Verfügung steht ……. Jegliche materielle oder politische Einordnung ist zutiefst unchristlich …….

    Wer die Massaker an den Familien vollzogen hat steht fest … es gibt sogar die FAZ als Informationsquelle dazu …. Wer diese Morde mit irgendwelchen politischen oder finanziellen Hintergründen akzeptiert … ist ein Satan .. und ist ein Teufel von der allerschlimmsten Sorte ……

  2. patriot Says:

    Der Glaube setzt Kräfte frei, mit denen wir etwas bewirken oder schaffen können, was mit unserer eigenen Kraft allein nicht möglich wäre (Markus 9,23).


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