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China untersucht Fall von mutmaßlich erzwungener Abtreibung 15. Juni 2012

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 16:26

Feng nach Zwangsabtreibung  (Anm. d. Red.: Wir verzichten auf das Zeigen des toten Fötus)  
Bilder von Frau und totem Baby sorgen für Empörung

 

 

Feng nach Zwangsabtreibung

(Anm. d. Red.: Wir verzichten auf das Zeigen des toten Fötus)

 

 

Die chinesischen Behörden wollen nach eigenen Angaben den Fall einer mutmaßlich zur Abtreibung gezwungenen hochschwangeren Frau untersuchen. Es sei ein spezielles Ermittlungskomitee eingerichtet worden, hieß es am Donnerstag auf der Internetseite der Zhenping-Gemeinde in der nordchinesischen Provinz Shaanxi. Eine frühere Erklärung, wonach die betroffene Frau der Abtreibung im siebten Monat zugestimmt habe, wurde von der Seite entfernt. Aktivisten zufolge wurde die Frau zur Abtreibung gezwungen, weil sie einer hohen Strafzahlung wegen Verletzung der Ein-Kind-Politik nicht nachkam. {Quelle: www.welt.de –  www.zeit.de}

 

 

 

 

Widerstand gegen Ein-Kind-Politik

 

 

Foto von Zwangsabtreibung erzürnt Chinesen

 

Ein Bild einer jungen Frau neben ihrem toten Fötus sorgt in China für Entrüstung.

Die 23-Jährige wurde von Beamten offenbar zur Abtreibung im siebten Schwangerschaftsmonat gezwungen.

Drei Beamte wurden suspendiert.

Der Widerstand gegen die rigorose Ein-Kind-Politik wächst.

 

 

Peking: Eine junge Frau wird von den Behörden zur Abtreibung gezwungen – im China der Ein-Kind-Politik ist das kein Einzelschicksal. Doch was im Fall der jungen Feng Jianmei dann geschah, ist eine bislang wohl einmalige Geschichte. Ein Foto zeigt die Frau, laut der Nachrichtenagentur AP ist sie 23 Jahre alt, offenbar nach einer Zwangsabtreibung im Krankenhaus, neben ihr liegt der tote Fötus – Feng war bereits im siebten Monat schwanger. Das Bild verbreitet sich seit Tagen über Chinas Mikroblogging-Dienste und Internetforen. Der Aufschrei in der Bevölkerung ist laut – Chinas Ein-Kind-Politik ist ohnehin verhasst – und hat nun Konsequenzen: Ermittler gehen der Frage nach, ob die Beamten die Frau tatsächlich zur späten Abtreibung zwangen. Laut der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wird gegen drei Beamte ermittelt. Zwei örtliche Beamte der Familienplanungskommission in der Provinz Shaanxi im Nordwesten Chinas sowie der örtliche Bürgermeister wurden von ihren Ämtern suspendiert.

 

 

Geschlagen und ins Krankenhaus geschleppt

 

Die Vorwürfe: Die Beamten sollen die Frau geschlagen haben und sie dann am 2. Juni gezwungen haben, ihr Baby im siebten Schwangerschaftsmonat abzutreiben, weil die Familie nicht die Strafe von 40.000 Yuan, rund 5000 Euro, bezahlen konnte, die für ein zweites Kind zu entrichten ist. In einem Krankenhaus sollen der Frau gegen ihren Willen zahlreiche Injektionen verabreicht worden sein, die eine Abtreibung einleiteten. Der sieben Monate alte Fötus kam daraufhin tot zur Welt. Die Agentur Xinhua berichtete, dass das Ehepaar nicht zu einem zweiten Kind berechtigt gewesen sei. Wer das Foto Fengs am Krankenbett machte, ist noch unbekannt. Offiziell sind erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen in China verboten, doch gleichzeitig stehen die Behörden vor Ort unter hohem Druck, die Vorgaben der strikten Geburtenkontrolle einzuhalten. Xinhau zitierte einen namentlich nicht genannten Familienplaner mit den Worten: „Der korrekte Weg wäre gewesen, die Frau das Kind gebären zu lassen und dann eine Strafe nach den Regeln zu erteilen“. Am Freitag sagten örtliche Beamte, der stellvertretende Bürgermeister habe Feng und ihren Mann im Krankenhaus besucht. Er habe sich entschuldigt und von der Suspendierung der Beamten berichtet.

 

 

Widerstand im Volk, Zweifel in der Parteispitze

 

Das soll auch den Ärger über den Vorfall im Land mindern. Die drastischen Konsequenzen von Chinas Ein-Kind-Politik sorgen im Land seit langem für Aufruhr in der Bevölkerung. Insbesondere die sich entwickelnde breite Schicht der Wohlhabenden ist der Ansicht, die Regierung habe kein Recht, ihnen vorzuschreiben, wie viele Kinder sie bekommen können. Die Regierung in Peking hält dem entgegen, dass die Ein-Kind-Politik bereits 400 Millionen Geburten in dem mit 1,3 Milliarden Bewohnern bevölkerungsreichsten Land der Welt verhindert habe. Doch auch in den Reihen der Kommunistischen Partei und der Verwaltung haben sich Zweifel an der Politik verstärkt. Zwangsabtreibungen und -sterilisationen waren noch in den achtziger Jahren an der Tagesordnung, heute sind sie seltener geworden. Die Behörden locken nun zunehmend mit finanziellen Anreizen, wenn sich Eltern an die Regelung halten.. Doch immer wieder gibt es grausame Fälle wie den von Feng Jianmei – und der Widerstand in der Bevölkerung wächst. Der Protest gegen die harte Umsetzung der Ein-Kind-Politik hat auch den blinden Aktivisten Chen Guangcheng berühmt gemacht. Er hat mit seiner Frau Beschwerden über erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen gesammelt. Unter den Fällen, die Chen dokumentiert hat, waren mehrere Frauen, die behaupteten, sie seien in der Spätphase ihrer Schwangerschaft zur Abtreibung gezwungen worden. Chen war im April in die amerikanische Botschaft geflohen und konnte nach einem wochenlangen diplomatischen Tauziehen in die USA ausreisen. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

 

Missglückte Abtreibung: Arzt muss zahlen

 

Weil die Abtreibung fahrlässig durchgeführt wurde,

muss ein spanischer Arzt 25 Jahre Unterhalt für das Kind seiner Patientin zahlen.

 

 

Am 20. April 2010 betritt eine 22-jährige Frau eine Abtreibungsklinik in Mallorca um einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. Sie ist in der siebten Woche schwanger, der Eingriff wird ohne Probleme durchgeführt. Etwa zwei Wochen später kehrt die junge Frau zur Kontrolle in die Klinik zurück. Der Gynäkologe attestiert ihr, dass die Abtreibung funktioniert hätte und sie nun nicht mehr schwanger wäre. Doch mehr als drei Monate später erscheint die Frau wieder in der Klinik. Offenbar sei sie erneut schwanger, teilte sie den Ärzten mit. Es stellte sich allerdings heraus, dass es keine zweite Schwangerschaft, sondern immer noch die erste war. Der Eingriff des Gynäkologen hatte das befruchtete Ei in der Gebärmutter gar nicht erreicht. Sie war nun in der 22. Woche – damit über der legalen Frist. Eine erneute Abtreibung war nun gesetzlich verboten. Im Oktober 2010 kam der Sohn der 22-Jährigen gesund auf die Welt.
 

 
150.000 Euro Schadenersatz: In einem für Spanien maßgebenden Urteil, hat das Gericht von Palma de Mallorca den damaligen Arzt und die Klinik nun zu 150.000 Euro Schadenersatz verurteilt. Bis zum 25. Lebensjahr des Buben muss der Gynäkologe für den Unterhalt aufkommen. Das macht 978,26 Euro im Monat. Die Mutter lebt mit dem Sohn bei ihren Eltern, wäre ohne den Unterhalt finanziell von ihnen abhängig. Im Urteil spricht der Richter von einer schwerwiegenden Fahrlässigkeit des Arztes. Dieser hätte den Ultraschall nicht angemessen kontrolliert. „Nach etwa drei Minuten war ich aus dem Behandlungszimmer wieder draußen. Er meinte nur ‚Alles in Ordnung und Tschüss'“, sagte die Mutter am Donnerstag nach dem Urteilsspruch. Außerdem hätte sie unter enormen Stress gelitten, da sie bis zur Geburt nicht sicher sein konnte, ob ihr Sohn nach der missglückten Abtreibung gesund auf die Welt kommen würde. Die Anwälte des Arztes wollen gegen das Urteil nun Einspruch erheben. {Quelle: kurier.at}

 

 

 

Kapseln zum Einnehmen (Archivbild)

 

 

Zoll in Südkorea

entdeckt geschmuggelte Kapseln aus Menschenfleisch

 

Sie sollten angeblich die Leistungsfähigkeit steigern,

tatsächlich können sie tödlich wirken:

Der Zoll beschlagnahmte in Südkorea Tausende Kapseln,

die aus dem Fleisch toter Babys hergestellt wurden.

 

Tausende Kapseln aus pulverisiertem Menschenfleisch von toten Babys und Föten hat der südkoreanische Zoll beschlagnahmt. In den vergangenen zehn Monaten seien mehr als 17.000 dieser Kapseln beim Versuch, sie aus China einzuschmuggeln, entdeckt worden, teilte die Behörde mit. Die Kapseln seien in Südkorea als Mittel zur Förderung der Leistungsfähigkeit und Heilung von Krankheiten verkauft worden. Zur Herstellung des Pulvers seien die Babyleichen in kleine Teile geschnitten und dann getrocknet worden, hieß es. Woher die Babyleichen stammen, war unklar.  Erhebliches Gesundheitsrisiko: Berichten südkoreanischer Medien zufolge befinden sich Produktionszentren in mehreren chinesischen Städten. Eine Kapsel werde in Südkorea für 40.000 Won (etwa 27 Euro) verkauft. Die Behörde warnte davor, dass die Kapseln ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellten. Sie enthielten Substanzen, die eine tödliche Wirkung haben könnten. Die Ware werde von in China lebenden Koreanern entweder bei der Einreise nach Südkorea in ihrem Gepäck eingeschmuggelt oder per Post verschickt.  {Quelle: www.welt.de}

 

One Response to “China untersucht Fall von mutmaßlich erzwungener Abtreibung”

  1. sirius Says:

    Es gibt zwei Wege* in der biologischen Reproduktion: Man macht es so wie die katholische Kirche in Irland(Abtreibung nur wenn das Leben der Frau gefährdet wäre,aber auch da kann man heute faktisch jedes Leben retten:Geburtskasten und Adoption) oder man landet bei den Nazis.Die links LinkInnen und GrünnInen sind dort gelandet im Lebensborn.
    *Die Musel-Degeneration lassen mal mal aussen vor.(Das führt nur zum Dachschaden von ganzen Generationen via Inzucht).


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