kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Glauben gegen alle Widerstände – Die Macht des Gebets 14. Juni 2012

Filed under: Christenverfolgung,Reportagen — Knecht Christi @ 15:08

  

 

 

Prälat Hans-Josef Radermacher zur Nachfolge Jesu auch gegen Anfeindungen in der Gesellschaft aufgerufen. Zwar würden aktive Christen in Deutschland nicht wegen ihres Glaubens verfolgt. Dennoch könne es passieren, dass sie „als rückständig und dumm“ bezeichnet werden. Bekennende Christen würden, so Radermacher in seiner Predigt am 10. Sonntag im Jahreskreis im Kölner Dom (10.06.2012), „von vielen Verwandten und Bekannten nicht für voll genommen“ und „mitleidig belächelt“. „Wenn sich jedoch dieser Christ bemüht, auch im Alltag nach Regeln seines Glauben zu leben, kann aus Mitleid schon mal Entrüstung und Aggression werden“.

 

 

 

Christenverfolgung in vielen Ländern

 

Zu allen Zeiten hätten Christen ihr Leben geopfert, erinnerte der Domkapitular weiter. So seien zur Nazizeit Tausende ermordet worden, „weil sie aufrechte Christen sein wollten“. Heute würden 100 Millionen Menschen in 50 Ländern wegen ihres Glaubens verfolgt. „Dennoch halten sie an ihrem Glauben an Jesus Christus fest.“ Auch Jesus selber sein wegen seines Glaubens verfolgt worden, deshalb sollten wir uns nicht wundern, wenn es uns nicht anders als ihm ergeht. Und nie vergessen: „Auf den Willen Gottes kommt es an“. {Quelle: www.domradio.de}

 

 

 

 Christenverfolgung:Die Macht des Gebets

 

 

Die Freiheit für Muslime, Gotteshäuser in Deutschland zu bauen, soll auch für Christen in islamischen Ländern gelten. Das forderte der Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, am Donnerstag bei einer Podiumsdiskussion auf dem „Christustag“ in Herrenberg und in Reutlingen vor weit mehr als 2.500 Besuchern. Außerdem appellierte er an die Zuhörer, verstärkt für bedrängte Glaubensgeschwister zu beten.Bei uns ist es keine große Herausforderung, sich zu Gott zu bekennen – oder auch nicht zu bekennen. In anderen Ländern ist das schwierig“, sagte der Fraktionsvorsitzende. „Menschen, die sich trotz Verfolgung zum Christentum bekennen, sind ein Vorbild für uns„. Kauder betonte, dass er sich nicht gegen Muslime stellen wolle, sondern „ich verlange nur eines: dass die Freiheit, die Anerkennung und die Möglichkeiten für Muslime, Moscheen zu bauen“, auch für Christen und ihre Gotteshäuser in anderen Ländern gelten müsse. Der Unions-Fraktionschef rief alle Christen dazu auf, für verfolgte Christen zu beten und „die Macht des Gebetes neu zu entdecken“. Er sei „überzeugt davon, dass Gebet etwas bewirkt“. Denn: „Wir haben eine Verantwortung für unsere Glaubensbrüder“.

 

 

Christenverfolgung in islamischen Ländern nimmt zu

 

Das betonte auch Markus Rode, Leiter der Organisation Open Doors Deutschland, die sich für verfolgte Christen einsetzt. Leider sei Christenverfolgung immer noch ein „unterbelichtetes Thema“. Es sei wichtig für Christen, „dass wir unsere Stimme geben. Wir wollen deutlich machen, dass es einen Leib Christi gibt und keinen fragmentierten.“ Besorgt zeigte sich Rode über die Lage verfolgter Christen in muslimischen Ländern: „Leider wird es immer schlimmer.“ In Nigeria gebe es „immer mehr Selbstmordattentäter, die gezielt vor Kirchen gehen und sich in die Luft sprengen.“ Andererseits wachse die Kirche gerade in den Regionen sehr stark, in denen sie am meisten verfolgt werde. Wolfgang Baake, Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP und Beauftragter der Evangelischen Allianz am Sitz des Bundestags und der Bundesregierung, betonte, dass die Präsenz von Christenverfolgung in den Medien den verfolgten Menschen enorm helfe. „Jede Erwähnung in den Medien führt dazu, dass die Regierungen der Verfolgungsländer anders mit den Menschen umgehen.“ Es sei erfreulich, dass sich einige Medien in der letzten Zeit verstärkt mit dem Leid verfolgter Christen auseinander setzen. Im Fernsehen werde das Thema aber noch vernachlässigt. „Beten Sie, dass diese Themen auf die Tagesordnung von großen Talkshows kommen“, sagte Baake. Der „Christustag“ fand 2012 in Baden-Württemberg an 19 Orten parallel statt. Das Thema in diesem Jahr hieß „Jesus unverändert„. {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

  
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Glauben gegen alle Widerstände

Video
  • 10. Sonntag im Jahreskreis im Kölner Dom 2012

 

 

 

Predigt 10. Sonntag im Jahreskreis im Kölner Dom

 

 

 

 

 

Gewalt im Garten des Friedens

 

 

Albstadt-Truchtelfingen: Schaden in Höhe von mindestens 5000 Euro haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch im Garten des Friedens in Truchtelfingen angerichtet. Dessen Besitzerinnen sind schockiert – und die Polizei alarmiert. „Es ist ein Alptraum“, sagt Dunja Bruder. Schon zum wiederholten Mal ist der Garten, den sie mit Gabriele Böhne und deren Mann in Truchtelfingen als Ort des Friedens, der Erholung und Meditation eingerichtet hat, Schauplatz von Vandalismus der gröbsten Art geworden – aber so schlimm wie das, was Gabriele Böhne gestern früh entdeckt hat, war es noch nie: Hakenkreuzschmierereien, Runenzeichen, abgerissene Solarlampen, zerschlagene Figuren und zerstörte Aufbauten – die Täter haben kaum eine Ecke des Gartens verschont. Geplant hatten die Eigentümer ihn als Ort der Begegnung für Menschen aller Religionen und Konfessionen. Und viele haben sich dort wohlgefühlt. Dunja Bruder zeigt das Gästebuch, in dem Besucher ihre Anliegen und ihre Begeisterung zu Papier gebracht haben. „Gerade nachts kommen viele Leute hierher, aber auch Besucher aus dem Krankenhaus oder Jugendliche mit Liebeskummer“, berichtet sie. Zumal viele Kirchen meistens verschlossen seien – deshalb sei der Garten für alle offen, die Trost, Kraft, Erholung suchten. Das haben die Täter nun auf brutalste Art ausgenutzt: Offenbar am Dienstag Abend sind sie eingedrungen und haben um sich geschlagen.

 

 Auch eine Jesus-Figur ist beschmiert und beschädigt worden.  Foto: Eyrich

 

Der Engel-Platz mit mehr als 50 Engel-Figuren ist ein Trümmerfeld. Eine Jesus-Figur ist zerstört und beschmiert. Der kleinen symbolischen Moschee haben die Täter die Dächer abgeschlagen. Sie haben Kreuze herausgerissen und auf dem „Tanzplatz der Elfen“ tabula rasa gemacht. Ein Koran liegt zerrissen auf dem feuchten Boden, eine Fensterscheibe am kleinen Gartenhaus ist eingeschlagen und zahlreiche Solarlampen sind kaputt oder gestohlen. Hinzu kommt: Überall auf dem Boden liegen Glas- und Keramikscherben – eine Gefahr für die fünf Ziegen, zwei Hasen und drei Meerschweinchen, die in Gattern und Ställen untergebracht sind. Beamte der Polizei Albstadt haben sich den Tatort gestern angesehen und ermitteln laut Polizeisprecher Lambert Maute in alle Richtungen – geklärt werden muss auch, ob die Täter aus der rechtsradikalen Szene kommen. Schon vor einigen Wochen waren Unbekannte eingebrochen – gleich zwei Mal hintereinander, und erst vor vier Wochen waren Sachen, darunter ein kleiner Pavillon für Liederabende, zerstört worden. Mehrere 1000 Euro haben die Besitzer seither investiert, um Gestohlenes wieder zu beschaffen und Zerstörtes zu ersetzen.  Ob sie den Garten wieder aufbauen wollen? Für Dunja Bruder ist das keine Frage. „Ich will es von ganzem Herzen, aber ich weiß nicht, wie.“ Zum einen brauchten sie diesmal finanzielle Unterstützung angesichts der hohen Schäden, und zum anderen seien Helfer nötig, um alles aufzuräumen und vor allem alle Scherben aufzulesen. Doch Dunja Bruder setzt der Gewalt ihr friedvolles Wesen und ihre unbeugsame Kraft entgegen: „Ich will den Garten nicht aufgeben“, sagt sie bestimmt. „Ich will einfach nicht“. Weitere Informationen: Wer den Besitzern helfen will, der kann sich unter Telefon 01525/38 66 104 melden. {Quelle: www.schwarzwaelder-bote.de – Karina Eyrich}

 

 

 

 

Außerdem haben die Täter Runen-Zeichen hinterlassen und die kleine Moschee zerschlagen. Foto: Eyrich

 

 

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