kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Fantasie-Berichte über Ägypten 13. Juni 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:01

 

Es ist traurig, dass die deutsprachige Presse den ägyptischen Medien alles aus der Hand frisst!

 

 

 

Deutschlandein Paradies für Islamisten

 

 

 

 

In Deutschland ist die Wahl zum ägyptischen Präsidenten geschlagen und das Ergebnis ist ein beängstigendes: Der Islamist Mohammed Mursi hat dieses Rennen mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Das lässt die Frage zu: Hat Deutschland vielleicht ein größeres Salafisten-Problem, als man ahnt?

 

 

Mit 1049 hat Mohammed Mursi drei Mal so viele Stimmen erhalten wie Ahmed Shafiq, der lediglich auf 338 Stimmen kam. Insgesamt wurden 1504 Stimmen abgegeben, wobei 117 davon ungültig waren. So etwas nennt man einen Erdrutschsieg und es ist nicht nur ein ganz klares Votum für Mohammed Mursi, sondern auch für die Sharia. 1049 von 1504 in Deutschland registrierte ägyptische Wähler haben einem zivilen Staat eine Abfuhr erteilt. Im Vergleich dazu das Wahlergebnis von Paris, wo Shafiq mit 1769 zu 1264 gewann und sogar in Tunesien landete Shafiq mit 53 Stimmen deutlich vor Mursi (21). In Algerien gewann zwar wieder Mursi, aber bei einem Verhältnis von 166 zu 139 bei weitem nicht so deutlich wie in Deutschland. Irgendwie ist dieses Ergebnis von Deutschland in Bezug auf das ohnehin existierende Salafisten-Problem alarmierend. Nun ist mir bekannt, dass nicht alle Moslems automatisch Salafisten sind und auch Mohammed Mursi kommt von den Moslembrüdern und nicht von der salafistischen Nur Partei, und dennoch hat Mursi bereits angekündigt, im Fall eines Sieges die Sharia (die islamische Rechtssprechung als Staats- und Gesellschaftsform, wie zum Beispiel in Saudi Arabien oder im Iran) einzuführen. Im Klartext bedeutet das: Nichts mit westlicher Demokratie, nichts mit zivilem Staat, nichts mit Frauenrechten – zurück ins Mittelalter. Nur zur Erinnerung oder zur Information: Die Moslembrüder, deren Kandidat Mursi ist, haben zuletzt in Ägypten über folgende Gesetzvorlagen diskutiert: Die Beschneidung der Frauen wieder zu legalisieren, das Heiratsalter von Mädchen auf 14 runterzuschrauben und den Geschlechtsakt mit der verstorbenen Frau bis auf sechs Stunden nach ihrem Ableben zu erlauben.

 

Natürlich (das hoffe ich zumindest) haben sich die Herren, die bereits im Parlament die Mehrheit haben, auch mit anderen Wesentlichkeiten auseinandergesetzt, aber solche Dinge sind ihnen schon ein besonderes Anliegen. Davon ist bei Wahlreden – wo ja bekanntlich gerne viel versprochen, was selten eingehalten wird – keine Rede, was den Horror dieser Geisteshaltung aber nicht schmälert. Das nur für jene, die mit den Achseln zucken und sich fragen „was ist schon dabei, einen Moslem zu wählen?“ Grundsätzlich wäre gar nichts dabei, einen moderaten Moslem mit Hang zu einem zivilen Staat zu wählen. Alleine, Mursi ist kein solcher! Ich habe auch keine Islamophobie, ganz im Gegenteil: Der Islam ist grundsätzlich eine sehr spirituelle Religion. Am Islam ist rein gar nichts schlecht. So wie in Zeiten der Inquisition am Christentum nichts schlecht war. Es ist immer nur die Frage, was radikale Geister aus einer Religion machen. Die Kreuzzüge von damals waren um nichts besser als die Salafisten von heute. Wobei wir auch schon beim Hauptproblem dieser Wahl sind: Religion ist Religion, Politik ist Politik und das eine sollte mit dem anderen rein gar nichts zu tun haben. Erst mal vermischt, haben diese beiden im wahrsten Sinne des Wortes Sprengstoffpotenzial. Im Namen Gottes wurde und wird erobert, bekehrt und gemordet. Manche schlichten Gemüter glauben ja auch, dass Gott straft. Würde er das können, wären sie wohl die Ersten die diese Strafe treffen würde und alle anderen gleich dazu, die seinen Namen für ihre üblen Taten wie Unterdrückung, Rache und Morde missbrauchen. So wie die Salafisten zum Beispiel, die jedes liberale Gedankengut ablehnen, für die nur ein so genannter „Gottesstaat“ das einzig Wahre ist.

 

 

 

 

Nun darf man sich doch zu Recht fragen, warum diese Ägypter, die von der Scharia so angetan sind, in Deutschland leben und nicht in Saudi Arabien oder im Iran? Wenn die westliche Demokratie so etwas Abscheuliches ist, wieso leben sie dann in einer? Volker Beck, der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen hat die Salafisten in Deutschland jüngst als „islamistische Rattenfänger“ bezeichnet und dennoch sind es vor allem die linken Parteien, die sich immer wieder für eine aufgezwungene Islamfreundlichkeit starkmachen. Wie bereits erwähnt, ist der Islam per se nichts Schlechtes, und so wie gläubige Moslems nicht automatisch als radikale Islamisten abgetan werden können, sollte man Salafisten nicht mit einer automatisierten Islamfreundlichkeit begegnen. Vielleicht tut man ja auch dem einen oder anderen Mursi-Wähler Unrecht, aber unterm Strich bleibt doch eines: 1049 von 1504 in Deutschland registrierten Wählern haben sich für einen „Gottesstaat“ in Ägypten, einem der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, entschieden! Wofür sich die Ägypter bei der Wahl im eigenen Land entscheiden, werden sie uns am kommenden Wochenende (16. und 17. Juni) zeigen. {Quelle: www.theintelligence.de}  

 

 

 

 

 

Mubaraks Gefängnis

 

 

Die Entführung aus der Hölle von Tura

 

 

Hosni Mubarak, 30 Jahre lang Alleinherrscher in Kairo, verbüßt jetzt seine lebenslängliche Haftstrafe im schrecklichsten Gefängnis Ägyptens: den Steinbrüchen von Tura. Hier saßen einst auch Juden, die von einem Schweizer freigekauft wurden.

 

 

Gleich bei seiner Einlieferung erlitt der 84-jährige Ex-Dikatator einen totalen Zusammenbruch – Mubarak weiß, was Tura bedeutet. Hat er doch selbst politische Gegner, Moslem-Brüder und ägyptische Christen in diese Hölle geworfen. Unter ihnen einen namhaften Konvertiten vom Islam zum Christentum, Bahaa Al-Akkad. Dieser wurde 2005/06 im besonders gefürchteten «Skorpion-Block» gemartet. Tura ist ein alter Pharaonensteinbruch. Wie die Kirchenväter Origenes und Didymus der Blinde berichten, diente er schon den römischen Christenverfolgern als Folterkerker. Als solchen benützten ihn dann wieder Ägyptens letzter König Faruk und besonders nach der Revolution von 1952 der «rote Pharao» Abdel Nasser. Dieser machte aus Tura ein regelrechtes KZ, in das er seine anfänglichen Verbündeten und späteren Gegner sperrte, die Moslem-Brüder. Für sie bedeutete das den langsamen, qualvollen Tod. Wie einst in Hitlers Steinbruch-KZ Mauthausen. Diesem glich Tura von 1967 und 1970 völlig. Im Sechs-Tage-Krieg zwischen Arabern und Israelis vom Juni 1967 liess Nasser die männlichen Juden Ägyptens zu Tausenden nach Tura abtransportieren, wo sie unter den schlimmsten Schikanen und Misshandlungen zu leiden hatten.

 

 

 

Der Engel von Tura: Ihnen erstand aber der «Engel von Tura» in Person des Schweizers Bruno Heim, damals Päpstlicher Nuntius in Kairo. Bekannt ist der 2003 verstorbene Oltner nur als Heraldiker, der die Wappen von Päpsten und Bischöfen gestaltet hat. Aus Bescheidenheit hat er nie über seine Verdienste als Judenretter in Ägypten gesprochen oder geschrieben. Doch kaufte er in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Spanischen Botschaft in Kairo die jüdischen KZ-Insassen von Tura Kopf für Kopf frei, um Beträge zwischen 15’000 und 20’000 Franken Lösegeld pro Mann oder Kind.

 

 

 

 

Die Entführung des Mosche Bondi: Besonders schwierig gestaltete sich die Rettung des schon über siebzigjährigen Moische Bondi. Für ihn stand mit jedem Tag länger in Tura das Leben auf dem Spiel. Doch musste er im Winter 1969/70 immer noch Steine für das mit dem KZ verbundene Zementwerk brechen und schleppen. Alle Bemühungen von Bruno Heim drohten in seinem Fall zu versagen. Bondi war nämlich Waffenhändler, wenn auch nicht im grossen Stil. Er hatte in besseren Zeiten die ägyptischen Jäger und Sportschützen mit Gewehren versorgt. So auch den Schiessplatz des Schweizervereins auf der Zitadelle von Kairo. Die Ägpter warfen ihm aber vor, «jüdische Saboteure» mit Schusswafen versehen zu haben. Da half kein Lösegeld mehr. Bruno Heim entführte somit Bondi regelrecht in seine Nuntiatur auf der Nilinsel Zamalek. Von dort wurde er als «Diplomatengepäck» in den Vatikan und weiter in die Schweiz gerettet. Moische Bondi lebte noch einige Jahre in Lausanne, in tiefer Dankbarkeit für seinen Retter Heim. Der verpflichtete ihn aber zum Schweigen … {Quelle:  www.jesus.ch – Autor: Heinz Gstrein – Quelle: Livenet}

 

 

 

 

3 Responses to “Fantasie-Berichte über Ägypten”

  1. Hosni Mubarak, 30 Jahre lang Alleinherrscher in Kairo, verbüßt jetzt seine lebenslängliche Haftstrafe im schrecklichsten Gefängnis Ägyptens: den Steinbrüchen von Tura. Hier saßen einst auch Juden, die von einem Schweizer freigekauft wurden.

    was hätte er sonst verdient??

  2. Es ist traurig, dass die deutsprachige Presse den ägyptischen Medien alles aus der Hand frisst!

    sicher damit man den Islam weiter hofieren kann,…

  3. Nun darf man sich doch zu Recht fragen, warum diese Ägypter, die von der Scharia so angetan sind, in Deutschland leben und nicht in Saudi Arabien oder im Iran? Wenn die westliche Demokratie so etwas Abscheuliches ist, wieso leben sie dann in einer?

    ja die guten Früchte der Christen zu geniessen,….

    Die Scharia muss weg“

    BITTE BETEN SIE FÜR DIE RÜCKKEHR DER UNIVERSITÄT ZUM FRIEDEN. EINE STÄTTE DER BILDUNG SOLLTE KEINE “BRUT-”STÄTTE VON RELIGIÖSER GEWALT WERDEN


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