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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Antisemitismus bei SPD, LINKE und katholischer Kirche 8. Juni 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:16

Sören Kern: Kauft nicht bei Juden! Deutsche boykottieren israelische Waren

 

 

Eine bekannte römisch katholische NGO in Deutschland

hat zu einem weitreichenden Boykott

israelischer Produkte aufgerufen.

 

 

Die Petition stellt eine Erweiterung der Boykott, Desinvestition und Sanktions Bewegung (BDS) gegen Israel in Deutschland dar, mit deren Hilfe Bemühungen pro-palästinensischer Aktivisten, die den jüdischen Staat deligitimieren wollen, immer weiter Fahrt aufnehmen. Der deutsche Ableger Pax Christi, der sich selbst als eine „internationale katholische Friedensbewegung“ bezeichnet, gab am 22. Mai eine Presseerklärung heraus in der deutsche Verbraucher aufgefordert werden keine Waren aus Israel mehr zu kaufen so lange unklar ist, ob diese in den „Siedlungen“ oder in „Israel“ produziert wurden.

 

Ein zweiseitiges Flugblatt mit dem Slogan „Besatzung schmeckt bitter “ stellt fest:

 

„Israelische Siedlungen auf besetztem Gebiet bedeuten eine Verletzung von Artikel 49 der Genfer Konvention. Wer auch immer zur Wirtschaftlichkeit dieser Siedlungen beiträgt, unterstützt die Verletzung von Menschenrechten“. Das Flugblatt ermutigt die deutschen Verbraucher „fragliche“ israelische Produkte auf einer Webseite namens www.lebensmittelklarheit.de zu melden. Obwohl Pax Christi behauptet, man sei nicht auf einen pauschalen Boykott israelischer Produkte aus, benutzen die NGOs eine vage und weitreichende Sprache, hinzu kommt die Tatsache, dass es keine speziellen Etiketten gebe um Produkte, die in den sogenannten besetzte Gebieten hergestellt werden, zu kennzeichnen, so wird dies de facto zu einem Boykott aller Produkte die in Israel hergestellt werden. Die Boykottkampagne von Pax Christi hat politische Unterstützung von Albrecht Schröter erhalten, dem sozialdemokratischen Bürgermeister der ostdeutschen Stadt Jena im Bundesland Thüringen. In einem Artikel vom 1. Juni in der Lokalzeitung Thüringische Landeszeitung wird Schröter mit den Worten zitiert, dass es sein Ziel sei, „eine Zwangsetikettierung von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen, die palästinensisches Gebiet besetzen, zu verlangen“.

 

Aber Kritiker beschuldigen Schröter (und Pax Christi) einseitige Stellungnahmen gegen Israel abzugeben und den falschen Eindruck zu erwecken, dass Israel ein Land sei, das systematisch internationales Recht und Menschenrechte missachte. Andere sagen,während in muslimischen Ländern wie Iran, Syrien und Saudia Arabien die Menschenrechte systematisch missbraucht werden, sei diese Israel Besessenheit eine Spiegelbild des Antisemitismus. Beispielsweise sagt Kevin Zdiara von der in Berlin ansässigen Deutsch-Israelischen Gesellschaft, dass Schröters Argumente „in bestimmten Teilen dem Antizionismus, Antisemitismus ähneln“ denn seine Bemerkungen stimmen mit dem 3-D Test für modernen Antisemitismus von Natan Sharansky überein: Dämonisierung, Doppelte Standards und Deligitimierung. Zdiara vergleicht den Pax Christi Boykott mit dem Spruch aus der Nazizeit „Kauft nicht bei Juden„. Katharina König, eine Vertreterin der Linken in Thüringen und Stadträtin in Jena stimmt zu. Sie sagt, Schröters Unterschrift auf der Pax Christi Petition und seine Unterstützung des Boykotts seien „falsch und unpassend“ und dass der Boykott „dieselbe Bedeutung habe wie ‚Kauft nicht bei Juden'“.

 

In jedem Fall ist es so,

dass die BDS Bewegung in Deutschland wächst.

 

Beispielsweise gab es einen unerwartete Sieg für die BDS Aktivisten als die Deutsche Bahn, die in Deutschland den Bahnverkehr betreibt, kürzlich ankündigte, dass sie aus einem Projekt zum Ausbau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke für Züge von Tel Aviv nach Jerusalem aussteigen werde, denn diese Strecke würde durch 6 Kilometer eines umstrittenen Gebiets in der West Bank führen. Die Deutsche Bahn war verantwortlich für den Ausbau der Elektrifizierung und für die Erstellung von Höhenprofilen bei diesem Projekt, aber palästinensische Gruppen behaupteten, das Projekt verletze internationales Recht. Der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer sagte dem Deutsche Bahn Chef Rüdiger Grube, das Projekt sei politisch brisant und verletze möglicherweise internationales Recht. Ramsauer gab folgende Erklärung, um das Projekt einzustellen: „Der palästinensische Außenminister Riyad Al-Malki, Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der Medien haben ein Projekt kritisiert in dem die DB International als Berater der von Israel betriebenen staatlichen Eisenbahn fungiert“. Deutsche BDS Aktivisten haben auch wiederholt darauf gedrungen Israel von der Teilnahme an der jährlich in Berlin stattfindenden Internationalen Tourismus Börse (ITB) auszuschließen, die in der ganzen Welt als wichtigste Handelsmesse für die weltweite Tourismusindustrie bekannt ist. Und eine Gruppe namens Berliner Akademiker Boykott drängt auf einen vollständigen akademischen und kulturellen Boykott Israels. Die Gruppe hatte bereits israelische Filmfestivals boykottiert und hat deutsche Künstler und Musiker davon abgehalten in Israel aufzutreten.

 

 

Im März 2012 war das Ziel der BDS Aktivisten die Galeria Kaufhof in Berlin, eine große Warenhauskette, die Produkte aus Israel verkauft. Proteste wurden auch in deren Filialen in Bonn, Köln, Hamburg und Heidelberg abgehalten. Im Februar nahmen BDS Aktivisten in Hamburg eine neuntägige Serie von Konzerten mit dem Titel Sounds of Israel“ ins Visier, bei der israelische Musiker auftraten. Im selben Monat protestierten BDS Aktivisten in Berlin gegen die israelische Teilnahme an der jährlich stattfindenden Fruit Logistica Handelsmesse.

 

Im November 2011 initiierten BDS Aktivisten einen landesweiten Protest gegen israelische Agrarprodukte, BDS Proteste gab es in Berlin, Hamburg, Heidelberg München und Stuttgart. Im April veröffentlichte die Duisburger Gruppe der deutschen Partei Die Linke einen Flyer auf ihrer Webseite mit einem Swastika, das sich in einen Davidstern verwandelt und rief zu einem Boykott israelischer Produkte auf. Der Flyer, der Israel einen „Schurkenstaat“ und einen „Kriegstreiber“ nennt stellt fest: „Gegen die moralische Erpressung durch den sogenannten Holocaust! Wahrheit macht frei!“ Dies ist eine Anspielung auf „Arbeit macht Frei!“, ein Spruch der über dem Eingangstor des Konzentrationslagers in Auschwitz angebracht war. Im März protestierte eine Gruppe namens „Bremer Friedensforum“ in der norddeutschen Stadt Bremen vor Supermärkten um Deutsche dazu zu drängen israelische Produkte zu boykottieren. Die Protestierenden des Forums verteilten Flugblätter, die Bilder mit blutigen Orangen zeigten und hielten Plakate hoch mit dem Spruch: „Rettet das palästinensische Volk.“

 

Die deutsche Partei Die Linke sagte in einem Boykottaufruf: „Israel hat seit Jahrzehnten die West Bank besetzt, im Widerspruch zu zahlreichen UN Resolutionen. Immer mehr illegale jüdische Siedlungen werden gebaut und Israel exportiert die Früchte, die dort geerntet werden. Dies ist gegen internationales Recht und die Exporte aus den besetzten Gebieten sind illegal. Ein Boykott von israelischen Produkten wird die öffentliche Meinung dahingehend bewegen internationalen Druck auf Israel zu verstärken, wie dies in Südafrika geschehen ist“. Im selben Monat gab es eine Debatte im Deutschen Bundestag über die Antisemitismus Vorwürfe gegen die deutsche Partei Die Linke, gefolgt von der Veröffentlichung einer Tiefenstudie durch zwei deutsche Soziologen mit dem Titel „Antisemiten als Koalitionspartner„. Die Studie besagt, dass „Antizionismus und Antisemitismus“ zur vorherrschenden Konsensposition innerhalb der Partei Die Linke geworden sind und dass dieser Trend weiter zunimmt.

{Quelle: EuropeNews  – Original: Don’t buy from Jews. Germans boycott Israeli products, Gatestone Institute – Von Sören Kern – Übersetzt von Liz / Soeren Kern ist Senior Fellow für Europäische Politik an der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Strategische Studien Gruppe. Folge ihm auf Facebook}

 

 

 

 

Der Premierminister im Westjordanland, Salam Fajjad, hat die Entscheidung Südafrikas begrüßt, Produkte aus israelischen Siedlungen zu markieren. Entsprechend äußerte er sich während eines Treffens mit dem Gesandten Südafrikas in Palästina, Mlungisi Makalima. “Wir hoffen, dass alle anderen Länder der Welt diesem Schritt folgen und israelische Siedlungsprodukte boykottieren”, sagte Fajjad laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA während des Treffens. Der Premierminister im Westjordanland habe Südafrikas Einsatz für die palästinensische Sache und die Rechte gelobt. (Quelle: Israelnetz)

 

 

 

 

 

 

 

 

12 Responses to “Antisemitismus bei SPD, LINKE und katholischer Kirche”

  1. Wolf Says:

    Das Wort „Antisemitismus“ fällt schnell wenn jemand wagt die Politik des Staates israel zu kritisieren. Das ist skandalös, denn der Staat Israel darf keine Sonderstellung in der Behandlung, auch nicht bei Kritik erhalten, oder will wirklich jemand behaupten, daß ein Volk das Recht gepachtet hat ohne jede Beurteilung von Außen tun und lassen zu können, was immer es will? das man bei der kleinsten kritik an Israels Politik mit der „Nazikeule“ geschlagen wird, ist ja nichts neues, wird aber allmählich auch langweilig, da es nur dazu dient die Menschen mundtot zu machen.

    • holger Says:

      @wolf

      wenn kritik nicht immer nur einseitig vorgetragen würde könnte man dieser art von argument ja folgen aber das ist ja genau der punkt. bsp gefällig?

      meine beobachtung: raketenangriff gegen israel. in der folge reagiert die idf und in den medien bei uns steht israel greift an und in einem nebensatz erfährt man dann das eine rakete eine schule getroffen hat die aber schnell genug geräumt wurde. das wieder holt sich immer im gleichen muster.

      oder israel soll flüchtlinge aufnehmen aber wenn wohnungen gebaut werden dann kann in den zeitungen wieder sehen wie das dann auch verurteilt wird.

      oder ungleiche beurteilung zwischen palestinenser und isreal. das letzte friedensabkommen wartet immer noch auf erfüllung von seiten der palestinenser. israel hat sich nachgewiesen dran gehalten.

      eine kurze errinnerrung die nazis waren wie deren name schon sagt eine zutiefst linke partei (national Sozialistische Arbeiterpartei…) und wer kommt heute mit ‚kauft nicht bei juden‘ ? damals wurde, wie heute, mit moralkeule auf juden gehauen, sie tun was flasches und müssen bestrarft werden. (linke argumentieren immer mit moral und einem höheren zweck der dann immer alles heiligt, zumindest damals und heute?)

      • Wolf Says:

        @ holger

        Das ist richtig was Du sagst, jedoch darf man dabei auch nicht die Vorgehensweise bei der israelischen Siedlungspolitik und die damit einhergegangene Behandlung der anwesenden palästinensischen Bevölkerung, die zumindest von ihrem angestammten Boden vertrieben wurde, vergessen. Diese Wunden, die dadurch geschlagen wurde, heilen nie…dort genauso wie hier bei uns. Man darf die Kritik gegenüber dem Staat Israel, die bei jedem anderen Staat in selber Situation selbstverständlich wäre, nicht sofort als spezielle Ablehnung des jüdischen Volkes, als Antisemitismus sehen. Das würde einen Freibrief für die israelische Politik bedeuten, die leicht in Überheblichkeit dieses Staates gipfeln könnte.

      • K.Voss Says:

        @Wolf
        „angestammten Boden“? Die heutigen Palästinenser sind zu 80% dort geborten, wo sie heute leben. Entweder in „Palästina“ oder im Ausland. Sie sind die einzige Gruppe Menschen, die den Status „Flüchtling“ vererben „darf“ (nebenbei gibt es nur und ausschließlich für die Palästinenser eine Flüchtlingsbehörde bei der UN, alle anderen, weit größeren Gruppen dürfen sich eine teilen). Und obwohl sie angeblich so leiden, sind sie die einzige Gruppe „Flüchtlinge“ die ihre Zahl obwohl keine neuen Vertreibungen stattfinden, nicht reduziert sondern vervielfacht.
        Und was heisst, Wunden heilen nie? Sie werden höchstens aufgehalten. Kein Hahn kräht mehr nach den Deutschen, die aus Danzig vertrieben wurden. Höchstens die Schlesier haben noch einen Verband, und auch der schrumpft ständig. Die Mehrheit der Deutschen ist nicht für irgendeine „unsere Heimat zurück“ Politik zu begeistern. Verheilt!

        Und wenn du wirklich „historisch“ argumentieren willst, dann lässt du geflissentlich aus, dass jenes „heilige Land“ eigentlich den Juden gehörte, dann von den Römern übernommen wurde und diesen (bzw. den Byzanztinern) durch die Muslime mittels eines unprovozierten Angriffes entrissen wurde. Gilt nebenbei umso mehr für Istanbul.
        Sollen wir da jetzt auch Terroranschläge verüben, um den alten Anspruch wieder hochleben zu lassen?

        Und Kritik an Israel IST normal. Aber Kritik an Israels „Siedlungspolitik“ oder „Besatzungspolitik“, die ist zu 90% propagandageneriert und / oder antisemitisch motiviert. Wenn von Gilo in der Presse und den kritischen Kommentaren als „Osterjerusalem“ berichtet wird, dann sollte man sich vielleicht mal eine Karte nehmen und die Himmelsrichtungen auf die Stadt schreiben. Gilo liegt nämlich im Südwesten. Dort leben heute bereits vornehmlich Israelis und der Hügel wurde in den späten 1920ern einem Juden enteignet, der dort baute. Egal wie man es dreht, geographisch, historisch oder aktuell, alles spricht für Gilo als israelischem Stadtteil in dem sozialer Wohnbau stattfindet. Aber trotzdem heisst es überall „ungerechtfertigt, im Ostteil der Stadt, Siedlerbau“.
        Wenn die UN Menschenrechtskommission tagt geht es fast immer um Israel. Fast 40% der Themen und Beschlüsse befassen sich mit Israel. Mit dem Sudan, in welchem in den letzten paar Jahren Millionen Menschen umgebracht, noch weit mehr vertrieben, verletzt und versklavt (ja, versklavt!) wurden: nicht mal 2%. Das man im Sinai mit Duldung Ägyptens Flüchtlinge, die NACH Israel auswanderten erst das Geld durch Schlepper abnehmen ließ und sie dann als Organspender regelrecht ausschlachtete, kein einziges Wort.
        Zu China und seiner Politik in Tibet? Ein einziger Kommentar. Syrien? eine klägliche handvoll.
        Und die Palästinenser? Schulbücher voller antisemitischer Hetze, TV Sender die bis nach Europa senden und dort verbreiten: Juden und Christen seien Affen, fingierte Medienberichte über angeblich durch Israelis getötete Kinder, verhaftete Menschenrechtler und Journalisten, Todesstrafen für Verkauf von Land an Juden oder ungeahndete Lynchjustiz an Apostaten und Ehebrecherinnen und abgelehnte Angebote für Wasser-, Stromversorgung und Staatengründung noch und nöcher. Aber keine Abmahnung von der UN. Und vom Terror, der Verehrung von Kindesmördern als Helden, kein Wort. Wie liefe es, würde Israel einem Soldaten ein Denkmal errichten und Schulen nach ihm benennen, der sich an palästinensischen Kindern vergangen hätte.
        Da gibt es kein „ja aber“, Israel steht am Pranger. Und dafür kann es, vergleicht man die Vorgänge weltweit rein faktisch, nur zwei Gründe geben. Entweder fällt man auf die Propaganda rein oder man ist ein Judenhasser.

  2. carma Says:

    über die 400000 siedler, oft weit ab von heimischen palästinensern lebend, geifert die ganze welt- über die bald 2 millionen palästinenser IN israel, das 4-5fache der ursprünglichen arabischen „einwanderer“ ins gelobte land, regt sich kein aas auf, das ist natürlich eine selbstverständlichkeit, sie als israelische staatsbürger mit allen rechten auszustatten! aber hier in deutschland oder österreich wegen 5% moslems den akuten untergang des abendlandes anzumahnen, scheint israelkritikern wie dir kaum kaum widersprüchlich zu sein.?! täglich ein paar raketen vom nächstgelegenen „migrationsviertel“ in deinen vorgarten, jede busfahrt ein überlebensabenteuer, jeder einkauf ein sicherheitsrisiko – wie würdest du damit umgehen? man duldet die israelis nicht IN israel, nicht im UM-land noch im AUS-land!! soetwas nenne ich schlicht abgründigen judenhass – die medial hochgekochten siedlungsprojekte bezeugen nur den rassismus der palästinensischen araber. was sollten wir europäer über die „siedlungsprojekte“ der moslems hier bei uns sagen? alle illegal? völkerrechtsbruch? abzug der imperialisten?

  3. Jemeljan Says:

    JA, es ist eine unheilige Allianz auch innerhalb vieler Kirchen, die sich da „hinter“ den Kulissen zusammentut. Ganz Linke, „one-world-Aktivisten“, „antifas“ etc. sind sich mit „ganz Rechten“, konservativ-katholischen oder Evangelikalen oftmals einig, wenn sie über Israel herziehen. Erst gestern erlebte ich so eine Diskussion zwischen zwei Christen aus ganz unterschiedlichen Bundesländern, aus ganz unterschiedlicher, geistlicher Herkunft, die sich am Rande einer Großveranstaltung trafen. Einziger, gemeinsamer Nenner zwischen ihnen war nicht Christus, sondern das unheilige Gesabbel von „Zionisten, die den Weltfrieden bedrohen“. Ich war sprachlos und musste mich sehr zusammenreissen, um nicht unchristlich aus der Haut zu fahren. Ich musste von denen einfach nur weggehen. Versteht mich nicht falsch: jedes Land und jede Politik darf analysiert und kritisiert werden. Aber wer hinter dem Offensichtlichen obskure Verschwörungstheorien in Aktion sieht und dies natürlich AUSSCHLIESSLICH jüdisch-„zionistischen“-Kreisen anlastet, den kann ich einfach nicht mehr ernstnehmen. Aber hier treffen sich Günter GraSS und sein ehemaliges Idol, der Adolf: den „bösen Zionismus“ attackieren und damit das Judentum meinen. Nee, Leute, dafür bin ich mir zu schade und jeder einigermaßen klarsichtige Christ sollte das auch sein.

  4. Johannes Says:

    Wer wie „Wolf“ argumentiert, sollte sich mehr Sachwissen aneignen! Israel kann machen, was es will, es wird von der Mehrheit der Weltöffentlichkeit kritisiert. Dabei hat die Welt Israel soviel zu verdanken. Unter anderem denke ich nur an die etwa 190 Nobelpreise für jüdische Wissenschaftler. Die etwa 1,3 Mrd Mohammedaner bringen es dagegen auf etwa acht – darunter der „Friedenspreis“ für den Verbrecher Arafat. Allein die Forschungen auf dem Agrarsektor könnten den Arabern viel Segen bringen. Desgleichen die in der Medizin.

    Übrigens die Führer der „Evangelischen Kirche“ haben sich schon früh für den Boykott israelischer Waren ausgesprochen. Besonders deutlich der inzwischen zurückgetretene Führer der westfälischen Kirche, Adolf Buß. Oder heißt er „Alfred“ Buß?

    Ebenso hat sich auch der Ökumenische Rat der Kirchen mehrfach für einen Boykott israelischer Erzeugnisse ausgesprochen und äußert ständig seinen Unwillen über die Existenz Israels und die Besiedelung seiner alten biblischen Gebiete Judäa, Samaria und Galiläa, die uns auch vom NT her sehr vertraut sind. Besonders der Vorsitzende des ÖRK, Konrad Reiser, „Doktorvater“ der „Bischöfin der Herzen“ Margot Käßmann, hat sich immer wieder sehr negativ über Israel ausgelassen.

    Man kann sagen, dass ein Großteil der evangelischen Kirchenführer antisemitisch ist und seit den Zeiten der „Reichskirche“ nichts dazu gelernt hat. Das bestätigt auch die innige Zuwendung der Kirchenleiter zum Islam. Nikolaus Schneider, „Ratsvorsitzender der EKD“, verkündigt, dass doch alle an denselben Gott glaubten, Christen und Muslime „Glaubensgeschwister“ seien. Der Hannover-Bischof Meister führte den Islam-Unterricht 2011 sogar an einer ev. Privatschule ein. Der ehemalige Bayern-Bischof Friedrich bekommt immer „Herzschmerzen“, wenn er an die israelische „Besatzungsmacht“ denkt, obwohl doch genau dieser überhaupt noch die Existenz der Kirchen in der PA zu verdanken ist. Etc. etc.

    • Jemeljan Says:

      Erschreckend, wie weit die Kirchen, da mache ich keinen Unterschied zwischen der katholischen „Pax Christi“ und den wahrnehmungsgestörten, evangelischen Bischöfen, schon heruntergekommen sind. Bis vor wenigen Jahren war es unter uns „einfachen“, evangelischen Christen undenkbar, die Solidarität mit Israel durch derartig undifferenzierte Betrachtungen und Ansichten zu gefährden. Wohin sind wir gekommen ? Genau deshalb müssen wir „Anderen“ Sellung beziehen ! Innerhalb und außerhalb der Kirchen.

  5. Johannes Says:

    Übrigens: die Kennzeichnung israelischer Waren hat auch eine gute Seite für den Verbraucher: er weiß, hier handelt es sich um beste und gesundheitlich einwandfreie Ware! Ich kaufe so oft ich kann israelische Erzeugnisse!

  6. Bonifatius Says:

    Ich stehe zu Israel und bin katholisch! Ich möchte darauf hinweisen daß „Pax Christi“ sich katholisch nennt, aber keine Institution oder Organisation der Katholischen Kirche ist und so nicht das Recht hat für die Römisch- Katholische Kirche zu sprechen!


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