kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Der Islam gehört zu Regensburg!“ 6. Juni 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:18

Gleich zwei neue Moscheen sollen gebaut werden

 

Tolle Architektur und ein Selbstbewusstsein, das die schummrigen Hinterhöfe endlich hinter sich lassen will:

Gleich zwei islamische Vereine planen konkret Moscheen in Regensburg.

 Im Juni soll der Bauantrag für eine Moschee im Hohen Kreuz eingereicht werden,

in zwei Jahren soll beim DEZ gebaut werden.

 

Regensburg wird in absehbarer Zeit gleich zwei Zentren islamischen Glaubens bekommen. Beiden ist eines gemeinsam: spannende Architektur und die Überzeugung der beiden islamischen Glaubensgemeinschaften, aus den Hinterhöfen rauszumüssen und durch Transparenz Vertrauen zu schaffen, das ein gutes Miteinander ermöglicht. Schon seit vielen Jahren treffen sich die Mitglieder und Gläubigen des Türkisch-Islamischen Kulturvereins in der Moschee und den Gemeinderäumen in der Lindnergasse 5. Firdes Orak sitzt zwischen dem Imam Süleyman Teksen, dem Vereinsvorsitzenden Ercüment Baysal und einigen anderen Mitgliedern, die gerade Tee trinken. Süßes Gebäck wird gereicht, es duftet nach Mandeln. Es ist Freitag, ein paar Stunden später wird der Imam über die heiligen Monate predigen, die schließlich im Ramadan münden. Firdes Orak ist gebürtige Regensburgerin, ihre Eltern kamen aus der Türkei hierher. Sie studiert heute Architektur; auch deshalb ist sie die Ansprechperson für alle Fragen um das neue Kulturzentrum: Der Türkisch-Islamische Verein plant weit mehr als eine neue Moschee in Regensburg. Hinterhalb vom Max Bahr in der Donaustauferstraße soll ein Gemeindezentrum enstehen – mit Schulungs- und Versammlungsräumen, mit zwei Gebetsräumen, nach Geschlechtern getrennt.

 

Hat die junge Frau ein Problem damit,

dass sie getrennt beten soll?

 

„Überhaupt nicht“, sagt sie, „im Gegenteil, das ist viel angenehmer“. Schnell kommt das Gespräch von dem geplanten Moscheen-Bau auf die Rolle der Frau in muslimischen Familien. „Türkische Frauen sind sehr selbstbewusst”, weiß Frau Orak. Und in Regensburg hat sich die türkischstämmige Bevölkerung auf eine Weise integriert, die manchmal vergessen lässt, wie schwer solche Integrationsprozesse sein können: lautlos, fleissig, ja, mit einem großen Anteil auch an der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt. Selbstbewusste Frauen wie Orak, die an der Uni studieren, sind nicht nur der Beleg, sie sind auch Warnung: Im Jahr wandern 60.000 Türken aus Deutschland aus zurück in ihre Heimat. Das neue Gemeindezentrum an der Donaustaufer Straße soll die Mitglieder des Türkisch-Islamischen Vereins nun aus dem doch etwas schummrig wirkenden Hinterhof in der Lindnergasse heraus holen, ein Signal setzen, dass der Islam zu Regensburg gehört, so wie das Judentum, das Christentum und viele andere Religionen. Stolz ist der Imam etwa auf die Mitgliedschaft des Runden Tisches der Religionen und der „Religions for Peace“ in Regensburg. „Wir sprechen miteinander“, sagt Imam Teksen, „das ist uns allen sehr wichtig.“ Sogar einen türkischen Honorarkonsul gibt es in Regensburg, wer am Bischofshof beim Dom vorbei geht, dem wird der Halbmond auf einem Schild aufgefallen sein.

 

Der Honorarkonsul und der von ihm verwaltete Sozialfonds kümmern sich um die Belange türkischstämmiger Regensburger. Doch zurück zum Gemeindezentrum: Es ist ein dreigeschossiges Gebäude geplant mit Wohnung für den Imam im dritten Stock. Die türkischen Imame werden vom Staat ausgebildet. Dort wird sich auch der Gebetsraum für die Frauen befinden sowie ein Raum zur Kinderbetreuung. Der Gebetsraum für Männer befindet sich im zweiten Stock, dort wird auch eine Leihbibliothek untergebracht. Der Mehrzweckraum für Veranstaltungen kommt in den ersten Stock und im Erdgeschoss soll es kleine Läden und sogar ein Cafe geben. „Wichtig ist uns eine strikte Trennung zwischen den Gebetsräumen und der Begegnung mit Gott und dem Kulturzentrum, wo man einander begegnet”, sagt Frau Orak. Die Gemeinde hofft auf zahlreiche Spenden, damit die Pläne verwirklicht werden können: In zwei Jahren möchte man bauen. Spannend ist die Entwicklung auch bezüglich eines weiteren Projekts. Der Arabisch-Islamische Verein Regensburg plant seit 2008, eine Moschee in Regensburgs Stadtosten zu erreichten, vis-a-vis der ehemaligen Zuckerfabrik. Im Gespräch mit den Architekten des Büros Coopia berichten diese von einer Überarbeitung der Pläne. Im Internet wurden die Pläne bereits veröffentlicht, sie sind spannend und aufregend und versprechen einen wunderbaren Sakralbau. Doch gegen die Veröffentlichung im Wochenblatt haben sich die Architekten ausgesprochen, solang der Gestaltungsbeirat diese noch nicht gesehen hat. „Wir werden wohl noch im Juni einen Bauantrag einreichen“, heißt es auch an dieser Stelle. {Quelle: www.wochenblatt.de}

 

5 Responses to “„Der Islam gehört zu Regensburg!“”

  1. saphiri1 Says:

    Der Bericht gefällt mir aus dessen Gründen-weil Du Knecht uns darüber informierst hab dank grossen DANK!!!

    Moscheen zu bauen die die Kirchen verdrängen wen gefällt das schon??

  2. saphiri1 Says:

    http://www.akademikerverband.at/aktuelles2.php

    Erste Phase: Totaler Stop der unkontrollierten Einwanderung
    Zweite Phase: Abschiebung der Illegalen und Kriminellen
    Dritte Phase: Erschwerung der Zuwanderung
    Vierte Phase: Rückführung der arbeitslosen Fremden
    Fünfte Phase: Wiederherstellung des Rotationssystems und des Saisoniersystems
    Sechste Phase: Überprüfung der Arbeitsbewilligungen und der Verleihungen der Staatsbürgerschaft

  3. saphiri1 Says:

    Der Streit um Moscheebauten

    In vielen westeuropäischen Städten sind Pläne für den Bau neuer Moscheen zum Politikum geworden. Intellektuelle positionieren sich und Politiker profilieren sich. Die Bürger schauen skeptisch auf die geplanten repräsentativen Bauten muslimischer Organisationen, die von einem neuen Selbstbewusstsein zeugen.

    Ob in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien oder Schweden – über die Pläne für den Bau neuer Moscheen wird in fast allen westeuropäischen Ländern gestritten. Die muslimischen Gemeinden sind in den vergangenen 50 Jahren durch Zuwanderung aus Nordafrika, der Türkei, den Balkan-Ländern oder aus Pakistan stark gewachsen.

    Muslimische Verbände und Befürworter von Moscheebauten meinen, die bisherigen provisorischen Gebetsräume reichten nicht mehr aus.

    dann geht bitte nach Hause—-
    Eure gefahrvollen Häuser haben in einen friedlichen EUROPA NIX VERLOREN!!!
    —–

    Die rund 15 Millionen Muslime in der EU hätten ein Recht auf angemessene Räume für die Ausübung ihrer Religion.

    Größere Gebetsräume sind aber nur ein Aspekt in der an manchen Orten heftig geführten Debatte. Wichtiger ist, dass repräsentative Moscheen, die teilweise mit Minaretten ausgestattet werden sollen, steinernes Symbol dafür sind, dass der Islam Teil der Lebenswirklichkeit in Europa geworden ist. Anwohner und islamkritische Intellektuelle empfinden das als Bedrohung. Und sie fürchten, dass in den neuen Moscheen anti-westliche Werte gepredigt werden.

    http://www.eurotopics.net/de/home/presseschau/archiv/magazin/kultur-verteilerseite-neu/moscheebauten_2007_09/debatte_moscheebauten_2007_09/

  4. Herbert Müller Says:

    Wenn man Blind ist, ist es egal wo man hinschaut. Dieser Spruch gild all jehnen welche uns glauben machen wollen welch friedliche Religion der Islam ( noch ) ist. Lüge und Tücke sind die “ Grundpfeiler des Islam, wer zur Verbreitung des Islam lügt , tut recht, ja es ist geradezu Pflicht die Lüge zur Verbreitung des Islam zu nützen.

    Deutschland und viel weniger Regensburg als katholische Bischofsstadt braucht den Islam, denn wer glaubt die geplanten Islamzentren seien gedacht für gute Nachbarschaft , wird in einigen Jahren begreifen müssen, wie alle umliegenden christlichen Bewohner auf netteste Art weggeekelt werden, denn das Gebiet wo eine Moschee steht ist für den Islam zurückerobertes Gebiet wo Christen und andere nichts zu suchen haben.

    Welch eine Schande für Regensburg, sich dermassen vom Islam vereinnehmen zu lassen.

  5. storchenei Says:

    Der Koran gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Menschen die diesen Unsinn glauben, was in diesem irren Buch steht, darf die Menschlichkeit abgeprochen werden.


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