kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christenverfolgung in Pakistan „so schlimm wie nie zuvor“ 5. Juni 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:48

 

 

 

Erzbischof Coutts von Karachi berichtet bei Österreich-Besuch

über zunehmenden Extremismus und wachsende Intoleranz gegenüber Christen
 

 

Wien, 05.06.2012 (KAP): Erzbischof Joseph Coutts, Vorsitzender der pakistanischen katholischen Bischofskonferenz, besucht ab kommenden Samstag Österreich, um über die Situation der Christen und die politische Lage in Pakistan zu berichten. In den vergangenen Monaten hatte Coutts immer wieder einen zunehmenden Extremismus und wachsende Intoleranz gegenüber Christen beklagt. Die Situation sei inzwischen „so schlimm wie nie zuvor“, erklärte Coutts beispielsweise gegenüber der Hilfsorganisation „Kirche in Not“, die den Erzbischof von Karachi nach Österreich eingeladen hat.

 

 

Erzbischof Coutts wird

am Samstag, 9. Juni, um 17 Uhr in Wien einen Vortrag halten (Curhaus, Stephansplatz 3, 1010 Wien).

Im Anschluss feiert er die Messe in der Krypta des Stephansdoms.

 

Weitere Vorträge folgen am Montag, 11. Juni, im Grazer Priesterseminar (Bürgergasse 2), am Mittwoch, 13. Juni, im Bildungshaus St. Virgil (Ernst-Grein Str. 14)

und am Donnerstag, 14. Juni, im Linzer Priesterseminar (Harrachstr. 7).

Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr.

 

 

Gottesdienste feiert der Erzbischof von Karachi

am Sonntag, 10. Juni um 10.30 Uhr

und 11.45 Uhr im St. Pöltner Dom

sowie um 19 Uhr im Eisenstädter Dom.

 

Am Freitag, 15. Juni, feiert Coutts

um 18.30 Uhr die Heilige Messe in der Kalasantinerkirche

(P. Schwartz-Gasse 8) in Wien.

Anschließend hält er wieder einen Vortrag.

 

Die Medien informiert der pakistanische Bischof

am Dienstag, 12. Juni, um 10 Uhr bei einer Pressekonferenz in Wien

(Club 4, 1010 Wien).

 

 

Kleine christliche Minderheit

 

Pakistan hat knapp 180 Millionen Einwohner, von denen rund 1,2 Millionen Katholiken sind. Christen würden behandelt, als seien sie keine Pakistaner, obwohl sie weit mehr zum Allgemeinwohl der Gesellschaft beitrügen, als ihre geringe Zahl vermuten lasse, so der Erzbischof. Allein in der Diözese Faisalabad unterhalte die katholische Kirche 82 Schulen. Nicht nur ein großer Teil der Bildung, auch große Bereiche der Gesundheitsfürsorge, der Entwicklungshilfe sowie der sozialen Dienste befänden sich in den Händen der Kirche. Alle diese Einrichtungen kämen nicht nur Christen zugute, sondern stünden den Angehörigen aller Religionsgemeinschaften offen. Christen müssten als „nützliche und vollwertige Bürger“ anerkannt werden, forderte Erzbischof Coutts immer wieder ein. Doch nicht nur Christen leiden nach den Worten von Erzbischof Coutts unter dem zunehmenden Extremismus, sondern die ganze pakistanische Gesellschaft. Im Nordwesten des Landes seien etwa Dutzende Schulen zerstört worden. Die Anschläge richteten sich insbesondere gegen Mädchenschulen. Extremisten wirkten auf diese Weise gegen die Bildung von Frauen. Sie seien bereit, „zu töten und selbst zu sterben“ und bedrohten jeden, der sich gegen ihre Ideologie wende. Es seien sogar muslimische Gelehrte ermordet worden, die nicht mit den Extremisten übereingestimmt hätten. Die Mehrheit der Menschen in Pakistan wolle aber in Frieden leben. „Extremisten sind in der Minderheit“, so der Erzbischof. {Joseph Coutts wurde 1971 zum Priester geweiht. 1988 wurde er zum Koadjutorbischof in der Diözese Hyderabad in Pakistan ernannt, im September erfolgte die Bischofsweihe. 1990 wurde Coutts Bischof von Hyderabad. 1998 übernahm er die Leitung der Diözese Faisalabad. Am 25. Jänner 2012 ernannte Papst Benedikt XVI. den 66-Jährigen zum Erzbischof von Karachi. Erzbischof Coutts ist nicht nur Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz sondern auch Direktor der Caritas in Pakistan. Weitere Infos: www.kircheinnot.at  –   Quelle:  www.kathweb.at}

 

 

Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen

 

 

WALLERNHAUSEN: Zur Konferenz der Aktion für verfolgte Christen und Notleidende kommen Besucher aus aller Welt – Organisation feiert 40-jähriges Bestehen

 

 Zu Pfingsten feierte die Aktion für verfolgte Christen und Notleidende, kurz AVC, in ihrem Zentrum in Wallernhausen eine Konferenz mit mehreren Hundert Gästen aus aller Welt. Die Konferenz stand im Zeichen des 40-jährigen Bestehens der AVC. Anstoß zur Gründung war die Situation der verfolgten Christen hinter dem Eisernen Vorhang in den 70er Jahren. Um den Glaubensbrüdern beizustehen, wurden unter Lebensgefahr Bibeln über die nahezu undurchlässigen Grenzen geschmuggelt. Seither steht AVC verfolgten Christen zur Seite und leistet darüber hinaus auf Basis christlicher Werte humanitäre und Katastrophenhilfe, Entwicklungsarbeit und soziale Projekte. Außerdem unterstützt AVC die Menschen darin, „die befreiende gute Nachricht von Jesus anzunehmen und weiterzugeben“. Dass diese Arbeit immer noch erforderlich ist, sogar dringender als zuvor, da die Christenverfolgung weltweit zunimmt, stellten die verschiedenen Film- und Redebeiträge sowie Projektberichte dar. „Jeder Mensch hat das Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit“, heißt es in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Doch in vielen Staaten wird den Menschen, vor allem auch den Christen, dieses Recht verweigert. Christen bezahlen für ihren Glauben einen hohen Preis, bis hin zu Gefängnis, Folterung und Tod. Und das bis heute, wie die eindringlichen Darstellungen der Situation in Ländern wie China und Russland, Eritrea, Pakistan und Nordkorea zeigten.

 

Aufgelockert wurde die Konferenz durch ein vorgeschaltetes Jugendprogramm mit einer „Night Session“ und einem Fußballturnier, durch Musikbeiträge und durch die Ehrung der ehemaligen und aktuellen Beiratsmitglieder der AVC. Während am Sonntag Roman Siewert, Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, die Predigt hielt, stand am Montag Waldemar Sardaczuk, Mitbegründer und Ehrenpräsident der AVC, als Redner auf der Bühne. „Damals glaubte uns die Evangelische Kirche Deutschland nicht, dass Christen in Rumänien verfolgt werden. Bibeltransporte hinter den Eisernen Vorhang wurden abgelehnt mit der Begründung, man müsse der rumänischen Obrigkeit gehorchen. Unser Standpunkt aber war, wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen“, führte er aus. „Bis heute ist unsere Arbeit in Konflikt mit anderen. Selbst in Israel wird die von uns unterstützte christliche Schule von den orthodoxen Juden angefochten“, stellte Sardaczuk fest. „Aber wir können nicht anders. Der Geist Gottes treibt uns. Jesus ist unser Retter und unser Anführer“ nahm er Bezug auf die Apostelgeschichte Kapitel 5, Vers 29.  Zum feierlichen Abschluss der Pfingstkonferenz wurde ein ukrainisches Ehepaar in das polnische Wilkow entsandt, um dort eine christliche Gemeinde aufzubauen. Überdies verabschiedeten die Konferenzteilnehmer zahlreiche Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres, die im Rahmen des Weltwärts-Programmes beziehungsweise des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes nach Tansania, Nicaragua und Peru gehen. Sie werden dort in den Kinder- und Waisendörfern, den Kindergärten und Schulen der AVC arbeiten. {Quelle: www.kreis-anzeiger.de}

 

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