kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Parzany: „Wir suchen noch viele Beter“! 1. Juni 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 14:51

 

Die Veranstaltungsreihe ProChrist mit Pfarrer Ulrich Parzany,

die im kommenden März aus der Porsche Arena in Stuttgart an 1.000 Orte in ganz Europa übertragen wird,

schaltet im Vorfeld auf zwei großen säkularen Portalen das Angebot, für sich beten zu lassen.

Noch gibt es aber zu wenige Beter, die sich in den 90 Tagen der Aktion zur Verfügung stellen.

 

 

 

 

Jesus.de: Nach der „Kleinsten Kirche der Welt“ und den „Containern der Hoffnung“ setzt ProChrist in seiner nächsten Vorkampagne auf ein Gebetsangebot im Internet. Wie kam es zu dieser Idee?
Parzany: Zuerst haben wir versucht, eine Variation der „Kleinsten Kirche der Welt“ zu realisieren, weil die Vorkampagne mit den Smarts viel Begeisterung ausgelöst hat. Aus vielen Gründen war das nicht möglich. Wir haben dann nach einer Kampagne gesucht, die den an ProChrist teilnehmenden Gemeinden Unterstützung bietet, ihnen aber keine zusätzlichen Lasten auflegt. Die früheren Kampagnen haben nämlich für die Beteiligten immer zusätzliche Mühen und Kosten verursacht. Unsere Erfahrungen bei der „Kleinsten Kirche der Welt“ haben gezeigt, dass auch Menschen, die noch nicht an Gott glauben, gern bereit waren, für sich beten zu lassen, wenn ihnen das in einem Gespräch angeboten wurde. Diese Offenheit kann man auch in den Kirchen beobachten, die Bücher oder Wände bereitstellen, wo Menschen Gebetswünsche formulieren können. An diese Offenheit wollten wir anknüpfen. 

 

Gibt es Situationen, in der Menschen für Sie gebetet haben, die Ihnen ganz besonders im Gedächtnis haften geblieben sind? 
Ich lebe in meinem Dienst davon, dass Menschen für die Wirkung des Wortes Gottes an den Herzen der Hörer beten. Jeder, der die Einladung annimmt und anfängt, Jesus nachzufolgen, ist eine Gebetserhörung. Seit gut 40 Jahren halte ich Vortragswochen. Ich musste noch nie eine Woche wegen Krankheit absagen. Das ist pure Gebetserhörung. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass viele Menschen treu für ProChrist und auch für mich persönlich beten. 

Kann man denn mit dem Angebot eines persönlichen Gebets für eine Veranstaltung werben? 
Es geht zuerst darum, dass Menschen die Chance der Fürbitte für sich in Anspruch nehmen. Wenn daraus der Wunsch nach mehr Information über den Glauben an Gott wächst, finden die Suchenden auf den Seiten unserer Internet-Gebetsaktion auch weitere Hilfe. Die Einladung zu den ProChrist-Abenden im März 2013 sind ein Angebot unter anderen.

 

 

 

 

Welche Reaktionen bekommen Sie von den Übertragungsorten auf die Aktion? 
Wo wir die Aktion bekannt gemacht haben, trafen wir zunächst immer auf begeisterte Zustimmung. Allerdings hatten wir damit gerechnet, dass sich schneller eine größere Zahl von Betern melden würde. Ich beobachte, dass eifrige Beterinnen und Beter oft nicht mit dem Internet vertraut sind und sich deshalb vor einer Beteiligung scheuen. Das ist besonders bei Älteren der Fall.  Wir können ihnen durch die Schulungen, die wir anbieten, hoffentlich die Ängste nehmen. Wir sind zuversichtlich, dass die Zahl der Beter in den nächsten Wochen und Monaten steigt. Aber es bleibt spannend. Das Projekt steht und fällt damit, dass wir unser Versprechen einhalten und wirklich Menschen für Menschen beten. Unser Angebot ist keine Vortäuschung von etwas Echtem, die durch irgendeinen technischen Trick realisiert wird. Wir suchen also noch viele Beter. Bisher sind es knapp 300.

 

Sie suchen im Moment 2.500 Beter. Wer kann da mitmachen? Wie viel Aufwand ist es, mitzubeten? 
Jeder und jede, der oder die mit Jesus lebt und regelmäßig betet. Wir bitten um Angabe der Gemeinde, zu der die Beter gehören und um eine Referenz von einem anderen Christen. Bedingung ist auch die Bereitschaft, sich auf diesen Dienst vorbereiten zu lassen. Der Aufwand ist nicht groß. Je nachdem wie groß die Nachfrage ist, bekommen die Beter zwei bis drei Gebetswünsche pro Woche. Sie können aber auch angeben, in welchem Zeitraum sie zur Verfügung stehen oder nicht. Der Gesamtzeitraum umfasst 99 Tage vom 1. Dezember 2012 bis zum 10. März 2013. Außer der Bereitschaft zum Gebet und zur Beantwortung der Gebetsanfrage ist nur die Fähigkeit nötig, einen Computer einschalten und eine Webseite aufrufen zu können. Niemand muss Sorge haben, dass er überfordert wird.

 

Weitere Informationen: http://veranstalter.prochrist.org/vorkampagne

{Quelle: www.jesus.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Kleinste Kirche der Welt“ gestartet

 

Aktion „Kleinste Kirche der Welt“ in Berlin gestartet

 

 

Mit 70 Smarts, die unter dem Motto „Einsteigen und ankommen“ 40 Wochen lang in ganz Deutschland unterwegs sein werden, hat die überkonfessionelle Bewegung ProChrist für ein Novum gesorgt. Vor dem Berliner Dom wurden am 18. Mai die Fahrer auf die Reise geschickt. Jeweils ein bis zwei Wochen wird die Flotte in einer Stadt oder Region unterwegs sein. Bis zum 3. Juni schwärmen die „rollenden Kirchen“ aus, um in Berlin, Brandenburg und bis nach Frankfurt/Oder den christlichen Glauben auf die Straßen zu bringen. Danach geht es nach einem Fahrerwechsel weiter nach Hamburg und in 70 weitere Großstädte, Ballungsräume und Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Jeweils ein bis zwei Wochen wird die Flotte bis März 2006 (endstation München) in einer Region unterwegs sein.

 

Die „Kleinste Kirche der Welt“ kann man für soziale Dienste „mieten“: Das Projekt wird von Kirchen und Gemeinden in den Städten und Orten entlang der Route von Berlin bis München getragen. Die „kleinste Kirche der Welt“ steht auch für soziale Dienste zur Verfügung und wird eng mit den Kirchen in den Regionen zusammen arbeiten. „Kleinste Kirche der Welt“ läuft bis ProChrist 2006: Die Aktion, die überwiegend mit ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten durchgeführt wird, mündet im März 2006 in eine achttägige Veranstaltungsreihe in München unter dem Thema „ProChrist 2006: Zweifeln und Staunen“. Die Hauptveranstaltung wird dann europaweit per Satellit an über 1.000 Übertragungsorte gesendet, wo lokale Einzelveranstaltungen stattfinden.

 

 

 

Es ist ein Grundrecht, die Liebe Gottes zu erfahren

 

Der Hauptredner der Abende, der evangelische Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), sagte zum Start von ProChristmobil in Berlin: „Der christliche Glaube ist keine Privatsache, sondern findet öffentlich statt. Gerade in den vergangenen Monaten hat die Frage nach Gott eine neue Bedeutung bekommen. Wir glauben, dass es ein Grundrecht jedes Menschen gibt, von der Liebe Gottes zu erfahren“.  Der EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz begrüßte im Vorfeld die ungewöhnliche Aktion: „Weil Gottes Liebe allen Menschen gilt, gehört das Evangelium auch auf die Straße und an die Plätze, wo die Menschen sich befinden – mitten hinein in unser Leben. Die Aktion hat die Möglichkeit, ganz nah auch an Kirchenferne heranzukommen und auf die großen Fragen zu hören, die sich oftmals hinter den kleinen Nöten des Alltags verbergen.“

 

 

Glaube ist wieder Gesprächsthema

Der Vorsitzende von ProChrist, Dr. Raimund Utsch (Marl) beobachtet in der Gesellschaft eine neue Diskussion über Werte . Die „kleinste Kirche der Welt“ wolle dabei den christlichen Glauben wieder neu zu einem Gesprächsthema machen: „Wir wollen zeigen, dass sich der christliche Glaube nicht hinter dickem Gemäuer abspielt, sondern dort hingehört, wo die Menschen sich befinden: auf die Marktplätze und Rastplätze, an die Urlaubsorte und an die Werkstore. Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen, welche Bedeutung Gott für unser Leben hat“.

 

 

Viele prominente Persönlichkeiten unterstützen die Aktion

In einem Kuratorium haben sich prominente Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, die Unternehmer Norman Rentrop,. Dr. Heinz-Horst Deichmann, Friedhelm Loh (Rittal), Joachim Loh (Hailo), der Fernsehmoderator und Bestseller-Autor Peter Hahne, die Politiker Dr. Günter Beckstein (Innenminister in Bayern), Christine Lieberknecht (CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag), Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen), Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister a.D.) und viele andere hinter die Aktion gestellt. {Quelle: www.aref.de – Autor: Uwe Schütz}

 

One Response to “Parzany: „Wir suchen noch viele Beter“!”

  1. Erich Foltyn Says:

    die christliche Botschaft gehört nicht in die Medien, weil die monströse Öffentlichkeit macht alles mit Leichtigkeit zunichte und sie hat schon längst beschlossen, alles Christentum dem Erdboden gleich zu machen. Diese Geisthaltung hat eine zersetzende Wirkung, der man sich nicht auszusetzen braucht. Jeder Mensch, der etwas auf sich hält, kann sich hermetisch von der Außenwelt abschließen, das ist das Einzige, was noch einen Sinn hat.


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