kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Beispiele der islamische Toleranz gegenüber Christen 31. Mai 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:56

Islamischer Mob steckt auf Sansibar zwei Kirchen in Brand

 

Dodoma: Hunderte moslemische Separatisten brannten auf Sansibar zwei Kirchen nieder. Die Inselgruppe rund um die Hauptinsel Sansibar vor der ostafrikanischen Küste zählt mehr als eine Million Einwohner und gehört zu Tansania. Die Bevölkerung der autonomen Inselgruppe sind zu 98 Prozent Moslems. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Am Festland hingegen ist zwar der Küstenbereich mehrheitlich moslemisch, das Binnenland aber mehrheitlich christlich. Hinzu kommt noch eine immer kleiner werdende Gruppe von Anhängern der Naturreligionen. Der Anteil der Christen, hauptsächlich Katholiken wird mit mehr als 45 Prozent angegeben. Die Moslems sollen bei etwa „40 Prozent“ liegen. Genaue Angaben sind jedoch nicht bekannt. Seit der Unabhängigkeit des ostafrikanischen Bundesstaates im Jahr 1964 wird die Religionszugehörigkeit vom Staat nicht erhoben, da die Frage als zu explosiv für den Zusammenhalt des Staates betrachtet wird. Im Zuge der Entkolonialisierung wurde das Festlandgebiet Tanganjika mit der Inselgruppe zum neuen Staat Tansania vereint.

 

Moslemische Separatisten (Jeden Tag tauchen neue Begriffe aus Angst vor den Moselsm) fordern die Unabhängigkeit Sansibars und kämpfen gleichzeitig für eine Islamisierung, die sich gegen die verschwindend kleine christliche Minderheit richtet, die gerade ein Prozent der Bevölkerung ausmacht. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannte die Separatistengruppe UAMSHO (Vereinigung für die Mobilisierung und Verbreitung des Islam) zwei christliche Kirchen nieder. Dabei kam es zu offenen Zusammenstößen mit der tansanischen Polizei. Eine Kirche brannte vollkommen nieder. Die zweite konnte durch das schnelle Eingreifen des Sicherheitsdienstes vor der völligen Zerstörung gerettet werden. Die UAMSHO fordert eine Volksabstimmung über den Austritt Sansibars aus Tansania. Für 2014 soll das ostafrikanische Land eine neue Verfassung erhalten. Die UAMSHO will diese Gelegenheit nützen und die Inselgruppe vor Inkrafttreten der neuen Verfassung in die Unabhängigkeit führen. {Quelle: www.katholisches.info}

 

 

 

Jordanien: Christin verweigert islamischen Schleier

und verliert Arbeitsplatz

 

Amman: Es handelt sich um den ersten eklatanten Fall von religiöser Diskriminierung. In Jordanien herrscht offiziell Religionsfreiheit. Die Jordan Dubai Islamic Bank (JDIB) in Amman entließ die Christin Vivian Salameh, weil sie sich weigerte, einen Schleier zu tragen. Die Frau begründete die Ablehnung mit religiösen Gründen, da der Schleier mit dem Islam verbunden sei, der nicht ihre Religion ist. Die Bank gab sich 2011 eine neue Hausordnung, die sich an der Scharia ausrichtet und von allen weiblichen Angestellten das Tragen eines Schleiers verlangt. Die christliche Gemeinschaft Jordaniens wandte sich mit einem Appell zur Verteidigung der Religionsfreiheit an die Presse. Man wünsche den christlich-islamischen Dialog, lehne aber eine Entrechtung und Bevormundung der Christen ab. Pater Rif‘at Bader, ein Priester des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem und Direktor des Medienforschungszentrums bestätigte, daß in Jordanien „eine schleichende Islamisierung der Gesellschaft im Gange“ ist. „Die Golfstaaten gebrauchen die islamischen Banken, um in der Bevölkerung anderer Staaten die Vorschriften der Scharia einzuführen“, so der katholische Priester. Bisher sei in Jordanien „niemand diskriminiert worden, weil er Christ ist“. Die Regierung dürfe nicht zulassen, daß sich ähnliche Fälle wiederholen, so Pater Bader. „Unsere Verfassung verteidigt die Religionsfreiheit“.

 

2010 übernahm die Jordan Dubai Islamic Bank die Industrial Development Bank, für die die Christin Vivian Salameh bereits seit 25 Jahren gearbeitet hatte. Anfangs hätten die neuen islamischen Vorgesetzten den Anschein erweckt, als würden sie sich an die vertraglichen Verpflichtungen halten und die Rechte des übernommenen nicht-islamischen Personals anerkennen. Doch schon 2011 führten sie ohne Rückfrage neue verpflichtende Verhaltensregeln auf der Grundlage der Scharia ein. Dazu gehört eine einheitliche Betriebskleidung. Salameh akzeptierte die neue Betriebskleidung, nicht aber den islamischen Schleier, da er ihre durch die Verfassung garantierte Religionsfreiheit verletze. Nach mehreren Aussprachen mit den Vorgesetzten, die sich jedoch weigerten, die Beweggründe der Frau zu akzeptieren, und zwei Abmahnungen durch die Direktion, wurde der Christin am 21. Mai 2012 ohne Angabe von Gründen gekündigt. Auf Empfehlung von Pater Bader erstattete die Frau Anzeige gegen ihre Arbeitgeber. Sie ist entschlossen, ihren Fall notfalls bis vor den Obersten Gerichtshof zu bringen. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Asianews/Giuseppe Nardi – Bild: Asianews}

 

 

 

Ayaan Hirsi Ali “Der Islam stilisiert sich selbst zum Opfer”

 

 

Welt Online , 14 Mai 2012, von Andrea Seibel

 

Der Westen sagt immer noch,

der Islam sei eine Religion des Friedens

und habe nichts mit der Gewalt zu tun. Das geht nicht„, 

 findet Ayaan Hirsi Ali.

 

 

Gerade erhielt sie den Axel-Springer-Ehrenpreis für ihren Mut: Ayaan Hirsi Ali, bekennende Islamkritikerin und späte Mutter, nennt den Islam bigott gegen Frauen, Ungläubige, Homosexuelle. Anfang Mai erhielt die Islamkritikerin und Publizistin Ayaan Hirsi Ali den Freiheitspreis des Verlags Axel Springer, den ihr Verlegerin Friede Springer in Berlin überreichte. Hirsi Ali, deren Familie sie genital verstümmeln ließ und zwangsverheiraten wollte, war einst aus Somalia geflohen und hatte in den Niederlanden nicht nur Asyl gefunden, sondern auch Heimat. Als Parlamentsabgeordnete kritisierte sie den laschen Umgang der Politik mit integrationsunwilligen Muslimen und erhielt Morddrohungen. Die Stimmung drehte sich gegen sie, weil man ihr vorwarf, bei den eigenen Einwanderungsangaben geschummelt zu haben. 2006 ging sie nach Amerika ans konservative American Enterprise Institute. Die so fragile wie furchtlose Frau ist mit dem britischen Historiker Niall Ferguson verheiratet. Er brachte ihr kurz vor der Preisverleihung ihr kleines Schwarzes samt High Heels. Sie lachte und sagte: „Thank you, darling sweet.“ Man denkt an Leonhard Cohens „She called it love, I called it service“.

 

Welt Online: Gerade las ich erneut das „Manifest der 12“, in dem Sie 2006 gemeinsam mit Bernard-Henri Lévy, Salman Rushdie und Irshad Manji den Islamismus als neuen Totalitarismus bezeichneten. Und heute?

Ayaan Hirsi Ali: Die Islamisten übernehmen die Macht im Mittleren Osten, das hat sich geändert! Es ist sehr traurig, dass sie die Wahlen in Tunesien und Ägypten gewonnen haben, dass sie Libyen kontrollieren. Die schlechten Nachrichten kriegt man schnell zusammen, und die guten? Immerhin: Menschen sind aufgestanden gegen die Diktatoren. Zwar wählen sie die Islamisten, aber es ist ihre Wahl, und mit den Konsequenzen müssen sie leben und können nicht mehr die Juden oder Amerika zum Sündenbock machen. Sie allein haben sich das eingebrockt.

 

Welt Online: Sie haben in den Niederlanden ein modernes Märchen erlebt, von der Asylantin zur Parlamentarierin. Und dann einen tiefen Fall. Waren Sie zu radikal, zu anstrengend?

Hirsi Ali: Mein Leben ist kein Märchen gewesen. Es gibt immer einen Kontext. 2001, nach dem elften September, war auch die Wahrnehmung von Multikulti in den Niederlanden gebrochen. Damals fragte man mich, warum ich als Muslima, die erst zehn Jahre im Land war, assimilierter schien als viele andere Muslime selbst nach zwei Generationen. Darauf wollte ich nicht nur intellektuell antworten, sondern meine Identität war darin verwoben. Daraus erklärt sich der Rest der Geschichte. Heute führe ich ein ruhiges Leben und habe meine Privatsphäre.

 

Welt Online: Integration ist und bleibt ein Kraftakt. Stehen die Dinge heute besser?

Hirsi Ali: Beide Seiten, die Einwanderungsgesellschaft und der Migrant, haben ein völlig anderes Bild davon, wie Gesellschaft aussehen soll und was der eigene Beitrag dazu ist. Allzu lange haben die Einwanderergesellschaften die Neuankömmlinge im Glauben gelassen, dass Sozialhilfe in Ordnung wäre, die eigene Kultur und Religion auch. Und dann auf einmal legt man den Hebel um und sagt: Tut uns leid, so nicht. Ihr habt etwas dafür zu tun. Das führt zu Verwirrung, und so kommt es, dass islamistische Gruppen jenen einfachen Migranten zuflüstern: Integriert euch nicht, das sind Ungläubige! Alles wird lauter, erregter, natürlich auch auf Seiten der rechten Populisten, die gar keine Immigranten wollen. Aber soll man ihretwegen nicht Probleme benennen dürfen? Das Schweigen ist jedenfalls gebrochen. Ich hoffe, dass jetzt endlich mehr Offenheit herrscht und wirkliche Integration möglich ist.

 

Welt Online: Hoffnung aus Ihrem Munde zu hören ist besonders schön.

Hirsi Ali: Multikulturalismus in dieser Form der Ignoranz hat einfach nicht funktioniert. Angela Merkel und viele andere Staatsmänner Europas haben das auch erkannt. Das ist gut.

 

Welt Online: Sie haben immer Ihr Recht verteidigt, zu provozieren, auch zu verletzen. Gibt es Grenzen?

Hirsi Ali: Aber ja. Wenn man zur Gewalt aufruft. Tue ich das? Ich bin eine Frau des Wortes, ich will leben, nicht sterben. Nicht aber die Dschihadisten, sie gehen an den Körper, sie wollen den Geist, der frei denkt, physisch vernichten. Die freie Rede aber ist ein kostbares Gut. In Europa hat man sich sehr damit befasst, und es gibt klare Grenzen in den Verfassungen. Mehr Einschränkungen braucht es nicht.

 

Welt Online: Was sagen Sie, wenn man Sie eine Islamophobe nennt, eine Fundamentalistin der Aufklärung?

Hirsi Ali: Mich nervt das einfach. Ich kann nur sagen: Aufklärung kann niemals fundamentalistisch sein. Ihr Wesenskern ist kritisches Denken, und das ist dynamisch. Ich hinterfrage, was du denkst, und du tust das Gleiche. Und nun zur Islamophobie, dem größten Schwachsinn unserer Zeit! Es gibt sie nicht. Es gibt vielleicht Christophobie, denn Christen werden weltweit verfolgt. Aber Islamophobie? Ein PR-Gag der Islamisten im Westen, um den Gesellschaften Schuldgefühle einzuimpfen. Islam wird psychologisch auf die gleiche Stufe gestellt wie Ethnie oder sexuelle Orientierung.  Paradox: Eine Religion wie der Islam, bigott gegen Frauen, Ungläubige, Homosexuelle, stilisiert sich selbst zum Opfer!

 

Welt Online: Für Sie ist Multikulturalismus gescheitert. Wie sollte ein besseres Zusammenleben aussehen, oder denken Sie, besonders Muslime seien nicht integrationsfähig?

Hirsi Ali: Viele Muslime sind in der Tat integriert, das ist eine gute Nachricht. Aber eben nicht die Mehrheit, sonst würden wir nicht hier sitzen. Es werden wegen der Umwälzungen in Nordafrika noch mehr Muslime kommen. Gehen Sie nach Lampedusa, das ist eine Insel der Flüchtlinge geworden, die nach Europa wollen. Wir müssen uns dem stellen: Nur wer einen Eid ablegt, wie jenen in Amerika, unsere Werte zu akzeptieren, also die Freiheit des Individuums und die Gleichheit von Mann und Frau, der Respekt des Eigentums, unsere westliche Minima Moralia, nur die dürfen herein. Und jene, die schon hier sind: eine Rückweisung des politischen Islam wie auch kultureller Praktiken, die anderen Individuen Schaden zufügen. Ich meine Zwangsbeschneidungen, Zwangsheirat, „Ehrenmord“. Das beschädigt Individuen.

 

Welt Online: Hat Amerika Ihnen Freiräume gegeben, die Sie in Europa nicht kannten?

Hirsi Ali: In den Niederlanden erreichte ich einen Punkt, wo niemand mehr neben mir wohnen wollte. Selbst die Nachbarn gingen vor Gericht, weil sie ihre Immobilie durch meinen Sicherheitsschutz entwertet sahen. Furchtbar!

 

Welt Online: 2005 wählte das „Time Magazine“ Sie zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt. 2006 wurden Sie zur Europäerin des Jahres. Es ist ruhiger geworden um Sie.

Hirsi Ali: Wie messen Sie Einfluss? Manchmal schreibe ich Artikel, die eine große Resonanz haben. Mir reicht das. Freiheit des Ausdrucks, keine parteipolitischen Rücksichtnahmen, Anregungen zu geben.

 

Welt Online: War der Krieg gegen den Terrorismus umsonst? Irak, Afghanistan, Pakistan – vergebliche Mühe?

Hirsi Ali: Nein, immerhin gab es Wahlen im Irak und in Afghanistan. Es war nicht umsonst. Ein Hauch von Demokratie weht durch diese Länder. Ich finde dennoch bedauerlich, dass die Amerikaner gehen, besonders aus Afghanistan. Sie haben den falschen Krieg geführt und den Krieg der Ideologie des Islam und von al-Qaida nicht beantwortet. Der Westen sagt immer noch, der Islam sei eine Religion des Friedens und habe nichts mit der Gewalt zu tun. Das geht nicht.

 

Welt Online: Was hat Ihren Freiheitsdrang inmitten einer traditionellen Familie erweckt: Kinderbücher der Britin Enid Blyton? Mutter und Großmutter konnten nicht lesen.

Hirsi Ali: Meine Welt öffnete sich durch Lesen. Ich glaube felsenfest, besonders für Mädchen sind Lesen und Schreiben erste Schritte zur Emanzipation. Man transzendiert die Armut.

 

Welt Online: Wieso sind Menschen, die im Westen studieren und mit seinen Werten in Berührung kommen, so verstockt? Ich denke an Pol Pot, der in Paris studierte, Assad in London Medizin.

Hirsi Ali: Welche Erziehung? Sie bekommen eine Ausbildung in Ökonomie, Ingenieurswissenschaften, Physik, aber nicht in Humanität und Freiheit des Individuums. Das verstehen sie nicht.

 

Welt Online: Sie erleben etwas, das Ihr Leben mehr ändern könnte als manches andere: Sie sind mit über 40 Jahren Mutter geworden.

Hirsi Ali: Wenn man Mutter wird, muss man sich um ein anderes hilfloses Lebewesen kümmern. Ich bin einerseits glücklich und unglaublich müde.

 

Welt Online: Ihr Mann, der Historiker Niall Ferguson, ist stolz, mit einer Feministin zusammen zu sein. Das sagt auch nicht jeder Mann.

Hirsi Ali: Das hat er gesagt? Freut mich.

 

Welt Online: Der „arabische Frühling“ verblasst. Welchem muslimischen Land wird Demokratisierung und Modernisierung am ehesten gelingen?

Hirsi Ali: Einige der Länder werden getestet. Der Iran ist verrückterweise nicht nur ein Land, das mit seinem Atompoker einen Weltkrieg auslösen könnte, sondern auch ein Land der Hoffnung. Die Gesellschaft will die Mullahs weghaben. Sie haben sie satt. Scharia und all das. Also zeigt sich doch, dass die menschliche Erfahrung der mächtigste Lernmechanismus ist.

 

Welt Online: In Ihrem letzten Buch haben Sie einen Brief an Ihre ungeborene Tochter veröffentlicht. Nun ist es ein Junge geworden. Er heißt Thomas, nach wem benannt? Jefferson, von Aquin?

Hirsi Ali: Es ehrt mich, dass Sie diese großen Namen nennen. Aber er ist einfach nach Nialls Großvater mütterlicherseits benannt. Er förderte seinen Enkel, er inspirierte ihn, zu lesen, Worte zu lieben, die Geschichte zu ergründen.

Welt Online: Vorbild sein wollen Sie nicht, Sie sagen aber, man müsse an einem „Baum rütteln“. Was ist abgefallen?

Hirsi Ali: Dummheit. (lacht)

 

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