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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aiman al-Sawahiri ruft Saudi-Araber zum Aufstand auf 31. Mai 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:58

 

Fast überall in der arabischen Welt haben sich Menschen gegen ihre Herrscher erhoben.

Nur in Saudi-Arabien ist kein Aufstand in Sicht.

Qaida-Chef Aiman al-Sawahiri ruft seine Anhänger jetzt zur Revolte im Geburtsland des Islam auf – mit wenig Aussicht auf Erfolg.

 

Qaida-Chef Sawahiri: "Warum erhebt ihr euch nicht?"

 

Hamburg: Der Name kommt ihm nicht über die Lippen: In einem am Donnerstag veröffentlichten Video ruft Qaida-Chef Aiman al-Sawahiri zum Aufstand in Saudi-Arabien auf, ohne das Land auch nur einmal mit seiner korrekten Bezeichnung zu nennen. Die namensgebende Königsfamilie Saud gilt Sawahiri als illegitimer Herrscher-Clan, damit ist auch der Name Saudi-Arabien unrechtmäßig. Also richtet der Terrorchef seine Botschaft stattdessen an „unser Volk in der Stätte der Offenbarung und der Wiege des Islam“. Etwas länger als sechs Minuten dauert das jüngste Video, das von al-Qaidas Medienabteilung al-Sahab veröffentlicht wurde. Es ist die vierte Botschaft binnen einer Woche, mit der sich Sawahiri an seine Anhänger richtet. In den Veröffentlichungen verdammte der Ägypter die Koranverbrennungen in Afghanistan und richtete Kampfappelle an seine Getreuen in Somalia und Jemen. Nun also Saudi-Arabien: Zum ersten Mal richtet sich Osama Bin Ladens Nachfolger in einer eigenen Rede an das Volk auf der Arabischen Halbinsel. Er beginnt sein Video mit historischen Aufnahmen aus Saudi-Arabien. Dazu wird die Frage eingeblendet:

 

„Warum erhebt ihr euch nicht,

 ihr Söhne stolzer und starker Stämme,

die den Tod nicht fürchten,

um Erniedrigung und Unterdrückung abzuwerfen“?

 

Es folgen kurze Ausschnitte, die König Abdullah mit Würdenträgern zeigen, die al-Qaida zu Feinden des Islam erklärt hat: Papst Benedikt XVI., George W. Bush, Colin Powell und Barack Obama. Dann erst beginnt Sawahiri seine Rede, dazu wird ein Standbild des in unschuldigem Weiß gewandeten Qaida-Chefs eingeblendet. In der rechten Hand hält er ein Gewehr. Der 60-Jährige kommt schnell zur Sache: Überall hätten sich die arabischen Völker seit mehr als einem Jahr erhoben, „westlich von euch, südlich von euch, nördlich von euch, aber ihr bewegt euch nicht“!

 

König Abdullah erkauft sich die Gefolgschaft

 

Erzürnt fährt Sawahiri fort: „Meine edlen Brüder, warum seid ihr geduldig mit der Herrschaft der Saud. Sie gehört zu den schlimmsten Regimen, was Korruption und Verdorbenheit betrifft.“ Außerdem hätte es die Königsfamilie zugelassen, dass „die Kreuzzügler“ – gemeint ist die US-Armee – in das Geburtsland des Islam kommen konnten, um von dort aus ihre Angriffe auf den Irak und Afghanistan durchzuführen. Warum folgt ihr nicht dem Beispiel eurer Brüder in Tunesien, Libyen, Ägypten, Jemen und Syrien, die sich zu Hunderttausenden erhoben haben„? Die Truppen der Sauds könnten nichts ausrichten, wenn sich die Menschen im Königreich zum Aufstand entschlössen und den „Staat der Erniedrigung“ durch einen „Staat des Islam“ ersetzten. Doch von einer Rebellion, wie sie Sawahiri vorschwebt, ist Saudi-Arabien weit entfernt. Zarte Proteste im März 2011 erstickte das Regime im Keim. Das Königshaus erkauft sich die Loyalität seiner Untertanen auf altbekannte Weise mit den weiterhin sprudelnden Erdöleinnahmen. König Abdullah ordnete ein umfangreiches Sozialleistungspaket in Höhe von umgerechnet 26 Milliarden Euro an. Unter anderem wurden damit die Gehälter der Staatsbediensteten um 15 Prozent angehoben.

 

 

Zwar ist nach inoffiziellen Schätzungen jeder dritte Saudi-Araber unter 30 Jahren arbeitslos, doch liegt deren Lebensstandard noch deutlich über dem der meisten Ägypter oder Syrer, die das gleiche Schicksal teilen. Und doch: Es gibt Unruhen in Saudi-Arabien. In der ölreichen Ostprovinz geht die unterdrückte schiitische Minderheit regelmäßig gegen das Herrscherhaus auf die Straße. Seit Beginn vergangenen Jahres sind bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften mehrere Menschen getötet worden. Aiman al-Sawahiri geht auf diese Proteste mit keiner Silbe ein. Wenn es Menschen gibt, die der Qaida-Chef noch mehr hasst als die saudische Königsfamilie, dann sind es Schiiten. {Quelle: www.spiegel.de – Von Christoph Sydow}

 

 

 

 

Der Islam muss sich ändern„!

 

700 Besucher bei Thilo Sarrazin in Prüm

 

Prüm: Thilo Sarrazin kam am 10. Mai nach Prüm, seine Gegner kamen nicht. Jedenfalls war nach monatelangem Sperrfeuer mit abgedroschenen Politphrasen von ihnen nichts zu sehen oder zu hören. Umso mehr beklatschte die Mehrzahl der 700 Besucher immer wieder kritische Äußerungen Sarrazins über Politiker, Medien und Wissenschaftler. Das Vorwort zur neuen Paperback-Ausgabe des kontrovers diskutierten Mega-Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“ war der Leitfaden für Sarrazins 90 minütigen Vortrag. An Politikerschelte fehlte es nicht: für Bundeskanzlerin Merkel, die sein Buch verurteilt hatte, ohne es gelesen zu haben. Oder gegen den SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, der mit dem geplanten Parteiausschluss von SPD-Mann Sarrazin Schiffbruch erlitten hatte. Am Sachverstand von Ex-Bundespräsident Wulff und dessen Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ zweifelte Sarrazin sehr. Sich gegen falsche Zitate, Behauptungen und Interpretationen zu wehren, nahm viel Raum ein an diesem Abend in der Eifel. So habe er niemals behauptet, Muslime seien genetisch dümmer als andere Bürger.

 

Auch an der Presse und ihrer in seinen Augen tendenziösen Berichterstattung zum Buch ließ er kein gutes Haar. Die SZ habe einen Bericht zu einer Lesung veröffentlicht, die der Redakteur sich aus dem Internet zusammengefitschelt hatte. Die Lesung habe er erst gar nicht besucht. Ganz entschieden forderte Sarrazin eine Wandlung des Islams, der erst noch eine  Aufklärung durchlaufen und im säkularen Rechtsstaat ankommen müsse. Das hatte auch die renommierte Schriftstellerin Monika Maron am Dienstagabend in Bitburg gefordet, gerade mit Blick auf die Diskriminierung der Frau. Ebenso hatte Heiner Geißler in Wittlich das Diktat des fundamentalistischen Islamismus gegeißelt. Auf eine ausgiebige Fragerunde mit Publikumsfragen folgte die festivalübliche Signierschlange am Autortisch. Anders als am Vortag in Erfurt konnte die Sarrazin-Veranstaltung in Prüm völlig störungsfrei ablaufen. Die Antifa-Leute aus der Nordeifel, die seit Monaten eine Absage der Veranstaltung gefordert hatten, hatte sich gar nicht erst blicken lassen. {Quelle: www.eifelzeitung.de}

 

 

 

 

Saudi Arabien: Übervölkerung, Wasserknappheit, Erschöpfung der Ölreserven und andere Probleme

 

 

 

Saudi Arabien kann sich die Augen vor den Problemen nicht mehr verschließen.

Und da gibt es einige, nicht nur die soziale Unterdrückung durch den Islam,

 unter der vor allem die junge Frauen leiden,

aber auch diejenige Männer, die Wert auf ihre Freiheit legen.

 

Hier sind einige Probleme aufgezählt: Wasserknappheit, Erschöpfung der Öleinnahmen, eine schnell wachsende Bevölkerung sind einige der Herausforderungen, mit denen Saudi Arabien konfrontiert wird, so Ahmed Al-Saied von der Saudischen Firma Herfy (Restaurantkette u. ä.).

Wasserknappheit: Wir müssen zugeben, dass ein Großteil unserer Wasserresourcen in den letzten 30 Jahren dank des Bevölkerungswachstums und einer aggressiven Nutzung für die Landwirtschaft, Industrie und Wohnbedarf erschöpft sind. Wir müssen lernen, mit unseren begrenzten Wasserresourcen zu haushalten und wir müssen neue Techniken für die Wassergewinnung (Entsalzung) anwenden. Die Wasserknappheit wird eine der größten Herausforderungen Saudi Arabiens.

 

Hier muß man auch die Pilgerscharen bedenken,

die jährlich aus aller Welt nach Saudi Arabien strömen.

 

Noch in den 20er Jahren war die Zahl der Pilger etwas über die 50.000 jährlich. Heute sind es fast 2 Millionen, und die meisten stellen andere hygienische Ansprüche als ihre Großväter.

Übervölkerung, hohe Arbeitslosigkeit: Die hohe Arbeitslosigkeit in Saudi Arabien steht in direkter Verbindung zum Problem der Übervölkerung. Die Bevölkerung könnte in den nächsten 25 Jahren über 50 Millionen steigen, wenn wir uns weiter so vermehren.Sü müssen wir für diese ungeheure Bevölkerung mit begrenzten Ressourcen planen. Ehrlich, das Arbeitsministerium tut sein Bestes, um der Arbeitslosigkeit Herr zu werden und ich bin optimistisch, dass wir in 5 Jahren die positiven Ergebnisse sehen.

Die Erschöpfung der Öl-Einnahmen: Heute besteht 90% des Brutto Nationalprodukts aus den Öleinnahmen, was Saudi Arabien sehr anfällig macht. Wenn die Welt in den nächsten 50 Jahren eine billigere Energie entdeckt, könnten wir in eine schwierige Lage geraten. Saudi Arabien muß große Mengen exportieren, um den Ölpreis stabil zu halten. Daneben verbrauchen wir Saudis eine ungeheuere Menge Öl mit unseren großen Autos,um den  Energiebedarf zu decken, in der  Industrie und Landwirtschaft. Wir müssen lernen, unsere Resourcen zu bewahren. Neben den aufgezählten Problemen kommen noch welche wie die Unzulänglichkeiten der Medien, die Menschenrechte, oder auch die junge Generation Frauen, die auf den Arbeitsmarkt hinaus drängt und dadurch zu noch mehr Arbeitslosigkeit führt. Seltsamerweise sieht Al-Saied all diese Probleme ziemlich „optimistisch“, denn er meint, dass die Regierung sie allesamt lösen wird. Die Schwierigkeiten, mit dem Sein Land konfrontiert sei, sind eher solcher Natur, wie der Konflikt mit Iran oder die neue politische Situation durch den arabischen Frühling. {Quelle: Arab News}

 

 

Dazu noch: Saudi Arabien hatte 1950 noch 3,2 Millionen Bewohner.

Heute sind es schon fast 30 Millionen.

Mit den 5,6 Millionen Ausländern zusammen sind es eigentlich jetzt schon weit über 30 Mio.

 

Die Bevölkerungsstruktur zeigt einen Männerüberschuß: Bei den Kindern: 3,9 Mio Jungs, 3,7 Mio Mädchen  –  Bei den über 15-Jährigen: 10 Mio Männer, 7,7 Mio Frauen – also eine aggressive, männliche Bevölkerung. Die meisten haben keine Berufsbildung und trotz Arbeitslosigkeit wollen sie nicht arbeiten, denn normale Arbeit ist verpönt, was auch im Artikel durchkommt. Saudi Arabien ist größtenteils eine Wüste, nur 1,7% der Fläche kann landwirtschaftlich genutzt werden. Über 80% der Bevölkerung wohnt in Städten. Eigentlich sind heute alle ölproduzierenden arabischen Staaten ein einziges, riesengroßes Pulverfaß. Wenn der Big Bang kommt, werden sich diese Menschenmassen in Bewegung setzen und die  Grenzen Europas haben nichts, um sie aufzuhalten. Sie tun das Terrain ihrer zukünftigen Wirtsländer faktisch schon heute vorbeireiten. Deswegen investieren sie so große Summen in den salafistischen Vorkämpfertrupps in Deutschland. 25 Millionen Korane allein kosten Unmengen Geld. Aber sie sind bereit es zu zahlen. Sie zahlen jede Menge Millionen für den Moscheebau und Islamunterricht in Deutschland. Und sie sind bereit, diese Summen jederzeit zu verdoppeln. Denn sie wissen, dass es für sie um Leben oder Tod geht. Aber dafür geht es für uns genauso um Leben und Tod. Deswegen klingen die  Zuversichtserklärungen des Al Saied  für die Zukunft so irrsinnig-traumtänzerisch, weil er die wahren Lösungspläne nicht ansprechen kann.  Wir wundern uns daher, wieso er Zuversicht zeigt, wo eigentlich jeder nüchterne Mensch die kommende Katastrophe erkennen müßte.  Aber sie bauen auf die Zukunft im Ausland, nicht im Innland. Und da haben sie sich schon einiges vorbereitet. Unter anderem zahlen sie unseren Volksverdummer, die uns ständig erklären, dass wir dem Tod geweiht sind, dass wir uns also damit abfinden sollten, dass wir eh aussterben werden.

 

One Response to “Aiman al-Sawahiri ruft Saudi-Araber zum Aufstand auf”

  1. carma Says:

    die kampfansage an das saudische herrscherhaus könnte sich durchaus zur offenen revolte auswachsen – die „heiligen“ stätten des islam werden von illegitimen heuchlerischen geschäftemachern verwaltet, deren besten „freunde“ allesamt im „ungläubigen“ westen zu suchen sind. diesem pack weine ich keine träne nach – auch wenn es für den westen mehr als nur schwierige zeiten bedeuten würde…


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