kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wer tatsächlich Christen verfolgt 29. Mai 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:42

 

Letzten Monat verdiente sich die CBS-Sendung „60 Minutes“ einige Kritik

wegen eines einseitigen Berichts

über den Umgang Israels mit palästinensischen Christen.

 

Alana stellte damals richtig fest, dass die Prämisse des Stücks – dass Routine-Sicherheitsvorkehrungen seitens der israelischen Streitkräfte zu einer Abnahme der christlichen Bevölkerung in der Westbank führte – absurd war. Warum sollten israelische Maßnahmen die Abnahme der Zahl der Christen verursachen, aber nicht die rapide wachsende muslimische Bevölkerung? Nur eine Entscheidung Israel für alles verantwortlich zu machen, konnte das Team von „60 Minutes“ dazu geführt haben die offensichtlichen Erklärungen zu meiden: den Aufstieg des militanten Islam in traditionell christlichen Hochburgen, der viele Christen allmählich dazu gezwungen hat aus dem Land zu fliehen. Israel bleibt das einzige Land im Nahen Osten, in dem die Rechte der – wachsenden – christlichen Minderheit respektiert werden. Doch der Gegendruck gegen diesen Rufmord verlangt mehr Hintergrund als nur ein Faktencheck zur Westbank. Das Gatestone Institute hat einen wichtigen monatlichen Online-Bericht über die muslimische Verfolgung von Christen in ganz Asien und Afrika veröffentlicht – und den zu lesen ist erschreckend. Selbst eine kurze Zusammenfassung der Litanei des Schreckens, die die Muslime den Christen bringt, relativieren die lächerlichen Anschuldigungen gegen Israel.

 

 

* Es gab Anschläge auf Kirchen in Aserbaidschan, Indonesien, Kenia, Nigeria, dem Sudan und Tunesien.

 

 

* Christen wurden wegen „Blasphemie“ und Abfall vom Glauben

in Algerien, Bangladesch, Ägypten, dem Iran und Pakistan mit dem Tod bedroht.

Gleichzeitig haben muslimische Terroristen christliche Pastoren auf den Philippinen bedroht.

 

 

* In einer gesonderten Kategorie namens „Dhimmitum“ diskutiert der Bericht den „allgemeinen Missbrauch, die Erniedrigung und Unterdrückung von Nichtmuslimen als geduldete Bürger“.

Solche Vorfälle wurden

in Ägypten, Indien, dem Iran, Pakistan, Syrien, Tunesien und der Türkei festgehalten.

 

 

Das weit verbreitete Ausmaß von Vorfällen der Verfolgung in der gesamten muslimischen Welt sollte die Christen im Westen alarmieren. Aber aus irgendwelchen Gründen tut es das nicht. Die Palästinenser, deren Ziel die Auslöschung des einzigen jüdischen Staates in der Welt ist, scheinen in Europa und Amerika mehr Mitgefühl zu generieren, als die bedrängten Christen der Dritten Welt.

 

 

All das geschah alleine im April diesen Jahres.

 

 

Diejenigen, die behaupten sich um die Menschenrechte Sorgen zu machen, untergraben ihre bereits wackelige Glaubwürdigkeit, wenn sie die weit größeren Vorfälle der Misshandlung von Christen durch Araber und Muslime ignorieren, während sie die Delegitimierung der einzigen Demokratie des Nahen Ostens sowie des einzigen Landes der Region, das Christen beschützt, unterstützen.

{heplev.wordpress.com –  Jonathan S. Tobin, Commentary Magazine, 18. Mai 2012}

 

 

 

Der „gute“, „politische“ Zweck

 

 

 

Amnesie International

 

Amnesty International, einer dieser Paragone jenes Weltgewissens,

das sich auch im UN-Menschenrechtsrat,

dem New Israel Fund und der sogenannten “Tochter” verkörpert wähnt,

hat sich mal wieder auf den Kriegspfad begeben

und klagt Verbrechen gegen die Menschenrechte in Gaza an.

 

 

Selbstverständlich klagt Amnesty International nicht diejengen Verbrechen an, welche die Hamas im Gaza-Streifen tagtäglich verübt, indem sie sich dort seit über drei Jahren demokratisch vollkommen illegitim, dafür aber volksgemeinschaftlich-diktatorisch, an der Macht hält. Verbrechen,welche die Hamas nicht zuletzt an ihrer eigenen Zivilbevölkerung verübt; um mal vom intermitierenden Raketenterror der Amas gegen israelische “Ziele” zu schweigen, die sich gewohnheitsmäßig vor allem in Schulbussen und Kindergärten befinden. Kann es eigentlich ein Zufall sein, dass Amnesty und ähnliche “non-profit” Organisationen immer dann so ganz besonders überzeugt und begeistert sind, wenn es darum geht, den antifaschistischen Staat Israel “politisch” unmöglich zu machen? Zur Lage in Syrien oder im Iran indes hat man von Amnesty International schon lange nichts mehr gehört; entweder schlagen sich derlei Meldungen – sofern es sie gibt – in den Medien nicht annähernd so stark nieder, wie Angriffe gegen den jüdischen Staat – oder es gibt sie tatsächlich nicht. Wie dem auch sei: Als erfolgreiche “Menschenrechtsorganisation” wird Amnesty International schon wissen, mit welcher Art von PR sie das Spendenaufkommen aus Deutschland oder der EU optimieren kann.

 

Aber wie Wadi e.V. oder Stop the Bomb sicherlich bestätigen könnten, verkoofen Nachrichten aus Syrien oder dem Iran sich bei der “politisch” bewegten deutschen Öffentlichkeit längst nicht so gut, wie “Aufklärung” über die Menschenrechte in den besetzten Gebieten. Nicht in den von der Hamas oder Fatah besetzten “palästinensischen” Gebieten, wie gesagt, sondern in denjenigen Liegenschaften, die Amnesty International und ähnlichen “Nah-Ost-Experten” maßgeblich von Israel “blockiert” wähnen; hat sich in dieser Szene eigentlich schon rumgesprochen, dass Gaza eine gemeinsame Grenze mit Ägypten hat und der Übergang in Raf´a seit über einem Jahr geöffnet ist? Nun ja, wer wird denn so kleinlich sein und die Leute an die geografischen Fakten erinnern, wo es doch lediglich um jene “Menschenrechte” geht, die am besten durch die Abschaffung des antifaschistischen, jüdischen und demokratischen Staates realisiert werden können; das “Recht auf Rückkehr” ewa, und dergleichen Bausteine aus der Einstaatenlösung, nicht wahr, liebe Amnesty? Und wo wir gerade dabei sind: Schnell noch ein Blick auf den Gerichtsprozess gegen al-Tamimi, indem Ihr so überaus leidenschaftlich für diesen “prisoner of conscience” (so der offizielle AI-Jargon) Partei ergriffen habt. Bassem al-Tamimi wird nicht der erste und nicht letzte Gewalttäter sein, den die “Palästina-Solidarität” produziert hat, denn es war sein Job, die wöchentlichen “Protest”-Märsche von Nabi Saleh zu den nächstbesten “Siedelrn” zu organisieren, um “The Juice”, pardon “The ZIONIST Juice” mit Steinen zu bewerfen.

 

Das Ganze soll wohl nach der Methode Train-the-trainer abgelaufen sein, denn Tamimis Job bestand im wesentlichen darin, Minderjährigen das Steineschmeißen beizubringen; na gut, etwas “politische” Indoktrination, äh: Bildungsarbeit, wird wohl dabei gewesen sein, sonst hätte das ganze Projekt vielleicht kene Finanzierung von der EU beantragen können, zum Aufbau der palästinensischen “Zivilgesellschaft”. Auch schwere Körperverletzung wird bei derartig “legitimem Widerstand” selbstverständlich billigend in Kauf genommen; bemerkenswerter Weise insbesondere die Verletzung von jüdischen Menschen, und nicht zuzletzt deshalb wurde Bassem al-Tamimi von Lady Catherine, die gerade zu den berüchtigten 5+1-Ashton-Gesprächen in Bagdad weilt, von der EU in den höchsten Tönen gelobt, gepriesen und “politisch” geheiligt – als “mutiger Vertiediger der Menschenrechte”.

 

Denn ganz genau, verehrte Leserinnen und Lesern: Lady Catherine hat von ihrer EU-Behörde in der Sache al-Tamimi einen Brandbrief verfassen lassen, der sogar noch vieles in den Schatten stellt, was man sonst nur aus jener Organisation des “politischen” Islam zu hören und zu lesen bekommt, die ihre Zelte am East-River aufgeschlagen hat: “The EU considers Bassem Tamimi to be a ´human rights defender´ committed to non-violent protest against the expansion of an Israeli settlement on lands belonging to his West Bank village of Nabi Saleh. The EU attended all court hearings in his case and is concerned at the use of evidence based on the testimony of a minor who was interrogated in violation of his rihts”. Komisch ist nicht nur, dass Frau Ashton noch immer für die ganze EU sprechen darf, oder die Vorstellung von “non-violent protest”, die in ihrer Behörde offenbar gepflegt wird und die das Steineschmeißen offenbar als Audruck eines ganz besonderen Pazifismus interpretiert. Komisch ist vor allem, dass die EU-Mitarbeiter trotz der Behauptung, sie hätten alle Termine in der Sache al-Tamimi besucht, offensichtlich nicht verstanden haben, dass der Angeklagte keinesweg auf Basis der Aussagen eines Minderjährigen verurteilt worden ist.

 

Gruselmärchen über zionistisches, pardon: israelisches Unrechts-Justiz lassen sich eben auch in der EU viel besser ausschlachten, wenn man sich als Paragon des Weltgewissens inszenieren will, als, sagen wir mal: das Business-as-usual des “legitimen Widerstandes”, angefangen von Steineschmeißen bis hin zu einer Karriere als Shahyid. Ja richtig, als Shahyid, denn nach Aussage seines minderjährigen Bruders träumte Bassem al-Tamimi davon, sich eines Tages per Sprengstoffgürtel in ein biologisches Kampfmittel zu verwandeln, das zu gegebener Zeit am gegebenen Ort – Machane Jehuda, Mercas ha-Ir oder Kotel ha-Ma´aravi velleicht? – explodiert, um möglichst viele “Siedler” in den Tod zu reißen. Nun ja, Catherine Ashton persönlich kann ja nichts für die “politischen” Träume ihrer Freunde, all dieser “mutigen Verteidiger der Menschenrechte”. Aber ihre Mitarbeiter sollten doch wenigstens den Mund nicht so voll nehmen und behaupten, sie hätten einen Prozess an allen Terminen besucht; wenn sie offensichtlich nicht emal die Urteilsbegründung verstanden haben, ist das doch derartige Prozessbeobachtung eine ziemlich vergebliche „politische“ Liebesmüh.

 

Wie sonst sollte den Mitarbeitern von Frau Ashton nämlich entgangen sein, was sogar die Washington Post richtig verstanden hat: “The military judge in al-Tamimi’s case said Sunday she dropped more serious charges of incitement and support for a hostile organization that were based from the confessions of a 14-year-old, saying it was riddled with inconsistencies. She also did not use the confession of a young adult, saying interrogators misrepresented what he actually said”. Mit anderen Worten: Die Vorsitzende verzichtete darauf, die Aussagen des 14-jährigen Bruders von al-Tamimi im Prozess als Beweismittel zuzulassen; nicht zuletzt, weil diese Aussagen den Angeklagten mit dem Vorwurf der Unterstützung einer feindlichen Organisation bei weitem schwerer belastet hätten, als die Anstiftung zu gefährlicher Körperverletzung (aka Steine schmeißen, bzw. “legitimer Widerstand”), die er im Rahmen seines Jobs und “politischen” Kampfauftrags betrieb, es ohnehin schon tat. Die Anstiftung zu gefährlicher Körperverletzung ließ sich nämlich offenbar auch ohne die Aussage eines Minderjährigen beweisen. Für die mental herausgefordrten Mitarbeiter aus der Behörde von Frau Ashton noch mal ganz langsam und zum Mitschreiben: Es gab andere Beweismittel, anhand derer der Angeklagte schuldig gesprochen werden konte bzw. musste – und nicht etwa nur das EU-seitig in ein Fanal für zionistisches, pardon: israelisches Unrecht verwandelte “testimony of a minor”.

 

Aber Nachrichten vom ordentlichen Funktionieren ordentlicher Gerichte verkaufen sich eben bei der “politischen” Kundschaft von Frau Ashton und ihrer EU-”Diplomatie” fast ebenso schlecht, wie bei den Fans und Groupies jener Amnesie-Organisation, die immer dann für die “Menschenrechte” zu sein scheint, wenn diese mit der Abschaffung des antifaschistischen Staates einhergehen; ein Schelm, wer dabei etwas Böses denkt. Wenn beim nächsten Mal noch Platz sein sollte im Internet, erzähle ich Ihnen die Geschichte von Herrn Barakat, Co-Director des Israel-Palestine Center for Research and Information, der partout nicht verstehen kann, warum immer mehr seiner Brüderinnen und Brüder aus dem von ihm sogenannten “Ost”-Jerusalem die israelische Staatsbürgerschaft beantragen. Um die Pointe kurz zu machen: Selbstverständlich nicht, weil ihnen als israelische Bürgerinnen und Bürger genau das Plus an Lebensqualität gesetzlich zusteht, das die PA mit freundlicher Unterstützung der Brüsseler Beamtendiktatur ihnen seit Jahr und Tag vorenthält. Nein, nein: ”I believe the trend is the result of a well-planned and consistently applied Israeli strategy to pressure the Palestinian population of East Jerusalem”. So denkt sich das Herr Barakat, Co-Director eines bestimmt auch von der EU üppig finanzierten palästinensischen “Think”-tanks. Auf welchem Wege die von ihm in Rede gesetllte “strategy to pressure” ausgeübt wird, blieb Herrn Barakats süßes Geheimnis, aber vielleicht hilft Lady Ashton höchstselbst ihm auf die Sprünge, wenn sie aus 5+1-Bagdad zurückgekehrt ist. {Quelle: www.haolam.de  –  von Gerrit Liskow}

 

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