kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bitte lasst mich leben! 29. Mai 2012

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 17:11

Hamid<br/>Quelle: Foto: Position

Erschütternder Hilferuf aus Basel

 

Hamid, ein junger Iraner, entschied sich für ein Leben als Christ,

weil ihn der christliche Glaube faszinierte.

Da interessierte sich auch die Polizei für ihn.

Hamid flüchtete in die Schweiz und hofft nun, bleiben zu können.

 

«Nachts weine ich bis das Kissen nass ist. Die Ungewissheit macht mich kaputt. Zurück in den Iran? Niemals, sie werden mich aufhängen.» Hamid, ein junger Christ, flüchtete aus dem Iran. An der Uni in Teheran hat er sich an Diskussionen über den Glauben an Jesus Christus beteiligt. Die Polizei wollte Hamid verhaften. Folter wäre unausweichlich, der Tod wahrscheinlich gewesen. Jetzt ist Hamid in Basel. Er sitzt mir gegenüber, seine Geschichte erschüttert. Sein erstes Asylgesuch hat Bern abgelehnt. Warum?

 

Rechtlos: Hamid wollte nie Moslem sein. Aber wenn man im Iran geboren wird, hat man keine andere Wahl. Der Islam konnte seine Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit nicht stillen. «Ich habe den Islam als harte, autoritäre und auch brutale Ideologie erlebt. Dahinter steckt alles andere als ein versöhnlicher Gott.» An der Uni in Teheran lernte er zwei Christen kennen. Sie stammten nicht aus dem Iran. Das war ihr Glück, darum liess man sie gewähren. Hamids Interesse am Christentum gipfelte im Verlangen, selber Christ zu werden. «Wenn im Iran ein Muslim Christ wird und das öffentlich bekennt, kann das gleichbedeutend sein mit dem Todesurteil. Das müssten die Beamten in der Schweiz doch endlich begreifen. Jetzt, nach meiner Flucht, hätte ich keine Chance mehr, im Iran zu überleben». Hamid trug seinen christlichen Glauben nicht nur im Herzen. Er verteilte Flugblätter an der Uni, diskutierte öffentlich über den Islam und das Christentum. Das war zu viel. Der Zutritt zur Uni wurde ihm polizeilich verboten. Beim Verlassen der Stadt musste er sich bei der Polizei melden, arbeiten durfte er nicht mehr, heiraten wurde ihm verboten. Praktisch rechtlos war er in Teheran gefangen.

 

Flucht: Dann kam die Nachricht der Polizei: Innerhalb von 24 Stunden habe sich Hamid auf dem Posten zu melden. «Das hätte wohl Verhaftung, Folter und vielleicht noch Schlimmeres bedeutet. Mir blieb nur die Flucht.» Ein waghalsiges Unternehmen. Über Minenfelder, Flüsse und teilweise zu Fuss gelangte Hamid nach Griechenland. Von Schleppern bei Opiumhändlern versteckt, wurde er wegen seinem Glauben an Jesus Christus verlacht. Hamid wollte nach Amsterdam. Am Badischen Bahnhof in Basel wurde er im Zug entdeckt. Er kam vorübergehend ins Gefängnis.

Spitzel in der Schweiz: «Ich möchte nur ein ruhiges Leben. Der Gedanke, dass Bern erneut mein Asylgesuch ablehnt, macht mich fast wahnsinnig. Ich will kein Geld vom Sozialamt. Im Moment kann ich arbeiten. Der kleine Lohn genügt mir. Zehn Prozent gebe ich bereits dem Staat, um der Schweiz etwas zurückzugeben.» Hamid meidet den Kontakt zu andern Leuten aus dem Iran. «Das könnte mir auch hier grosse Probleme bringen. Auch in der Schweiz arbeiten Leute mit der iranischen Polizei zusammen. Einen Mann kenne ich persönlich. Letztes Mal habe ich ihn beim Coop gesehen. Das löst in mir grosse Ängste aus». Hamids Wunsch: Leben: Hamid besucht in der Nähe von Basel eine kleine christliche Gemeinde. Dort fühlt er sich zu Hause. Hamid hofft auf ein Einlenken der zuständigen Behörde in Bern: «Wenn ich ein Verbrechen begehe, verlasse ich die Schweiz. Aber bitte, lasst mich doch einfach leben. Ich möchte nur leben, arbeiten und Mensch sein». {www.jesus.ch –   Original bei Position Online:  Position Online


 

 

Bücher zum Thema:

 

Kurt Beutler: Warum gewisse Dinge schief laufen

Mark A. Gabriel: Jesus und Mohammed

Mark A. Gabriel: Swislam (Islam in der Schweiz, mit umfassenden Hintergrundinformationen zum Islam allgemein)

 
 
 
 
Auch heute wird Iman Mahin Entezari zum Pfingstgottesdienst in St. Martin mit Pastorin Anne Rahe die Gesangsbücher an die Besucher ausgeben. Der 32-jährige Iraner ist zum christlichen Glauben konvertiert und arbeitet nebenberuflich als Küster.
 
 

Auch heute wird Iman Mahin Entezari zum Pfingstgottesdienst in St. Martin mit Pastorin Anne Rahe die Gesangsbücher an die Besucher ausgeben. Der 32-jährige Iraner ist zum christlichen Glauben konvertiert und arbeitet nebenberuflich als Küster.

 
 
 

Der Küster von St. Martin ist Iraner

 

Iman Mahin Entezari ist 2007 aus seiner Heimat geflüchtet

und zum christlichen Glauben gewechselt.

Heute sagt der 32-Jährige:

 „Die Kirchengemeinde Cleverbrück ist meine Familie“.

 

Bad Schwartau:  Iman Mahin Entezari ist 2007 aus seiner Heimat geflüchtet und zum christlichen Glauben gewechselt. Heute sagt der 32-Jährige: „Die Kirchengemeinde Cleverbrück ist meine Familie“. Wenn am heutigen Pfingstsonntag die Glocken zum Gottesdienst in St. Martin läuten, dann hat Iman Mahin Entezari seine Finger im Spiel. Der 32-Jährige, der mit dem Islam im Iran aufgewachsen ist, wird auch den Gottesdienstbesuchern die Gesangsbücher am Eingang reichen. Entezari ist nebenberuflicher Küster von St. Martin. „So einen Küster gibt es wohl in ganz Nordelbien nicht noch einmal“, sagt Pastorin Anne Rahe. Die Geschichte von Entezari, der aus einer gebildeten Familie in Teheran stammt, ist tatsächlich einzigartig. Und der gläubige Christ mit dem kahlrasierten Kopf ist selbst davon überrascht. „Was in den letzten Jahren in meinem Leben passiert ist, ist wirklich ein Segen“, berichtet der 32-Jährige, der perfektes Deutsch spricht. „Als ich vor fünf Jahren hierher kam, konnte ich noch kein Wort sprechen“, so Entezari, der 2007 zunächst in der nicht weit entfernten Asylbewerberunterkunft an der Vorwerker Straße untergekommen ist. Schnell führte ihn der Weg nach St. Martin, denn der Glaube war neben den politischen Verhältnissen der Hauptgrund für seine Flucht. Entezari saß wegen seines christlichen Glaubens sogar einen Monat im Gefängnis. „Mir sollte noch der Prozess gemacht werden.“ Grund: Bei der Einreise aus Indien, wo Entezari Informatik studierte, in den Iran wurden in seinem Koffer christliche Schriften gefunden. „Die wollten mich wegen der Verbreitung christlicher Schriften vor Gericht stellen. So etwas wird nicht selten von dem islamistischen Regime mit dem Tode bestraft“, berichtet Entezari, dem mit Hilfe von gefälschten Dokumenten die Flucht nach Deutschland gelang.

 

In St. Martin wurde Entezari mit offenen Armen empfangen. Er ging schnell dem Hausmeister, der aus Kanada stammt und mit dem er sich bestens auf Englisch unterhalten konnte, zur Hand. So ist es bis heute: Er hilft der Gemeinde und die Gemeinde hilft dem 32-Jährigen, der in diesen Tagen sein Fachabitur an der Emil-Possehl-Schule ablegt. Seit Herbst ist Entezari, der seine Eltern und Geschwister im Iran zurücklassen musste, aber noch regelmäßig über Skype mit ihnen in Kontakt steht, nebenberuflich als Küster in St. Martin tätig. „Er macht alles, was dazu gehört und das auch noch richtig gut“, so Pastorin Rahe, die selbst eine Verbindung zum Iran hat. „Ich bin in Teheran geboren. Mein Vater war damals Pastor in der deutschsprachigen Gemeinde“, so die Seelsorgerin, die mit Bewunderung den Weg von Entezari in Deutschland verfolgt. Im Herbst will der 32-Jährige an der Fachhochschule in Lübeck Bauwesen studieren. „Er ist ein Musterbeispiel an Integration“, sagt Pastorin Rahe.

 

Entezari, der eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis besitzt, blickt nicht im Zorn auf sein Heimatland zurück. „Was in den Nachrichten zu hören und zu sehen ist, sind nur schlechte Meldungen von Atomprogramm und islamistischen Aktivisten. Das ist aber nicht das iranische Volk, sondern das fanatische islamistische Regime“, so Entezari, der davon träumt, eines Tages, wenn das Regime gestürzt wird, wieder zurückkehren zu können. Er selbst habe auch kein Problem mit dem Islam und anderen Religionen. „Ich habe auch viele Freunde, die nicht den christlichen Glauben haben“, berichtet Entezari, der sich einen Iran wünscht, wie er früher einmal war. „Es gab in der Geschichte des Landes auch große jüdische, armenische und christliche Gesellschaften, die wunderbar zusammengelebt haben“, berichtet Entezari. Genau diese Botschaft ist es, die ihn jetzt antreibt, auch mit seiner Geschichte und der seines Geburtslandes in die Öffentlichkeit zu gehen. Die Kraft dafür hat er in den letzten Jahren in der Kirchengemeinde Cleverbrück gesammelt. „Es gab überhaupt keine Vorbehalte gegen mich“, berichtet Entezari mit leuchtenden Augen. „St. Martin ist meine Familie und eine Insel, auf der ich zur Ruhe komme.“ {Quelle: www.ln-online.de}

 

2 Responses to “Bitte lasst mich leben!”

  1. […] Quelle: Kopten ohne Grenzen […]

  2. saphiri1 Says:

    Bitte lasst mich leben!

    Iman Mahin Entezari ist 2007 aus seiner Heimat geflüchtet
    und zum christlichen Glauben gewechselt.

    Er sollte beschützt werden von dessen Land indem er jetzt lebt!!


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