kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hurra, wir gehen gemeinsam unter! 27. Mai 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 14:56

Deutsche immer optimistischer

 

 

70% der Deutschen glauben, dass ihr Leben von jetzt an immer besser wird.

Eine entsprechende Studie wurde soeben veröffentlicht.

Nachfolgend lesen Sie, worüber sich die Deutschen an diesem wunderschönen Tag so sehr freuen.

 

Faule Kredite im Wert von rund 430 Milliarden Euro haben sich bei deutschen Banken angehäuft – und die Deutschen freuen sich. In Bochum droht 3.200 Menschen der Verlust ihres Arbeitsplatzes bei Opel – und die Deutschen schauen optimistisch in die Zukunft. Das Opel-Werk in Eisenach soll die Corsa-Produktion verlieren, die dann nach Spanien geht. Ist das ein Grund für Optimismus? Der Drogeriekette Schlecker droht der Todesstoß und alle Mitarbeiter werden arbeitslos – und wir strahlen voller Zuversicht. Türken nehmen den deutschen Sozialstaat per Sozialhilfebetrug aus – und wir lächeln dazu. Auch Bulgaren und Rumänen nehmen den deutschen Sozialstaat aus – und wir lächeln dazu. Zum Katholikentag trafen wir uns in Mannheim in einer Moschee. Hurra – das ist die Zukunft. Wir haben in Deutschland Landkreis für Landkreis einen wachsenden Ärztemangel. Massenweise ziehen unsere Ärzte ins Ausland. Wie schön für uns. Die Deutschen sind die größten Nettozahler in der EU und die EU hat eine Billion (!) Euro Geld verliehen und sagt uns nicht, wem und wofür. Und wir lächeln dazu. Der Airbus kann bald nicht mehr produziert werden, weil die spanischen Zulieferer eine »Liquiditätskrise« haben. Unser öffentlicher Nahverkehr ist bundesweit marode. Es fehlt das Geld für Investitionen. Doch wir sind optimistisch. Nur einige depperte Ewiggestrige sind noch nicht ganz von der so wundervollen Zukunft überzeugt und wollen die D-Mark zurückhaben. Aber brauchen wir die wirklich noch? Armut ist schließlich zukünftig für alle im Überfluss da. {info.kopp-verlag.de  –  Udo Ulfkotte}

 

 

 

 

 

Nigel Farage: Wir müssen den Euro aufbrechen und Demokratie wieder herstellen

 

 

 

 

 

Nigel Farages Rede am 22. Mai im Europäischen Parlament in Strassburg

 

„Präsident, wir sind mitten in einer wirtschaftlichen und zunehmend humanitären Krise und dennoch ist Kommissionspräsident Barroso nicht hier. In der Tat ist auch Herman van Rompuy nicht hier. Nicht, dass es wirklich darauf ankäme, da sie ja nicht bereit sind, in den Diskussionen die Argument zu hören. Sie sind darauf bedacht, ihren politischen Traum der Vereinigten Staaten von Europa zu verfolgen. Sie sind bereit, ökonomischen Selbstmord eines ganzen Kontinents zu begehen.

 

 

Und für morgen Abend hat Herr Van Rompuy noch einen weiteren Gipfel einberufen, an dem er eine Strategie für Wachstum und Arbeitsplätze präsentieren will. Gewählte Abgeordnete, Vertreter der Völker Europas von links und rechts – wir haben es alle schon einmal gehört – errinnern wir uns, dass der Euro selbst einmal hätte zu Wachstum und Beschäftigung führen sollen. Doch er ist gerade dabei beides aktiv zu zerstören. Die Abhilfe, die uns nun angeboten wird, ist mehr des gleichen. Ich denke, die Medizin bringt den Patienten um. Und die Dosierung nun auch noch zu erhöhen, ist Wahnsinn. Und hören Sie nicht auf diejenigen, die Ihnen sagen, dass die einzige Alternative für Griechenland das Verbleiben im Euro sei. Jeder pusht das. David Cameron, und all die anderen Führer sagen, wir müssen Griechenland im Euro halten, wenn nicht wird der Himmel über uns zusammenfallen.

 

Er wird es nicht! Es wird einige sehr schwierige Wochen geben, doch danach werden die Dinge zur Ruhe kommen. Es wird einen Boom im Tourismus geben, Investitionen werden wieder anziehen. Menschen in Griechenland werden wieder Innovationen starten, damit Produkte im Land hergestellt werden, die mit teuren Importen konkurrieren können. Daher bietet Griechenland außerhalb der Eurozone eine Inspiration für Spanien, Portugal und viele andere Länder. Wir müssen erkennen, dass ein schrecklicher Fehler gemacht wurde. Wir müssen uns nun entschließen, das richtig zu tun. Wir müssen den Menschen Hoffnung geben, denn da draußen ist jetzt absolute Verzweiflung. Wir alle erinnern uns an Dimitris Christoulas, der 77-jährige ehemalige Apotheker, der sich außerhalb des griechischen Parlaments erschossen hat. Aber er ist nur ein Beispiel einer wachsenden humanitären Katastrophe. Wir verzeichnen einen gewaltigen Anstieg der Anzahl der Selbstmorde in Italien und Griechenland, vor allem bei Menschen, die kleine Unternehmen führen und keinen Ausweg aus ihren Problemen sehen. Kinder, die in immer größerer Zahl vor den Türen der Kirchen gelassen werden, weil ihre Eltern es sich nicht leisten können, sie durchzufüttern. Unsere Politiker sind zu gefühllos, um diese Stimmung wahrzunehmen. SIE können etwas dagegen tun. SIE können aufstehen und sagen – und ich weiß aus meinen Gesprächen mit Ihnen, dass viele von Euch mit mir übereinstimmen – wir müssen den Euro aufbrechen, wir müssen die Demokratie wiederherstellen, wir müssen die Würde des Menschen wiederherstellen, wir müssen die Visionen von Barroso und Van Rompuy ignorieren, sie haben sich als falsch erwiesen. WIR müssen den Menschen Hoffnung geben”. {de.ibtimes.com}

 

4 Responses to “Hurra, wir gehen gemeinsam unter!”

  1. patriot Says:

    Immer mehr Deutschen droht Insolvenz

    Etwa 2.000 private Haushalte in Deutschland könnten bis Ende 2012 zahlungsunfähig werden. Grund dafür ist, dass viele Verbraucher hoch verschuldet sind. Besonders junge Menschen sind betroffen.

    Die Konjunkturflaute und die Verunsicherung wegen der Schuldenkrise führen zu einer sinkenden Zahlungsmoral in Deutschland. Gut ein Fünftel der Inkassounternehmen stellten fest, dass Rechnungen schlechter bezahlt werden als vor einem halben Jahr, wie der Branchenverband BDIU am Donnerstag mitteilte. Ein Drittel geht davon aus, dass es bis Ende 2013 immer mehr säumige Zahler geben werde. Wegen der hohen Überschuldung der privaten Konsumenten dürfte die Zahl der Verbraucherinsolvenzen in diesem Jahr um rund 2000 auf 105.000 steigen. „Die Überschuldung der Verbraucher ist Gift für die ganze Wirtschaft“, sagte BDIU-Vizepräsidentin Marion Kremer. Besonders betroffen von einer schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden oder Vertragspartner seien Handwerker, Vermieter, Versandhändler und Energieversorger.

    Unter Überschuldung litten auch viele Jugendliche. Junge Menschen bis 24 Jahre haben laut Verbandsumfrage ein schlechteres Zahlungsverhalten als ältere. „Gründe für die Verschuldung Jugendlicher erkennen die Inkassounternehmen in einem Elternhaus, das bereits einen schlechten Umgang mit Geld vorlebt, zu hohen Konsumausgaben, einer mangelnden Eigenverantwortung und zu wenig Kenntnissen über vertragliche Verpflichtungen.“

    Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen könnte nach Ansicht der Inkassofirmen um bis zu 20 Prozent steigen, sollte es – wie von der Bundesregierung geplant – zu einer schnelleren Restschuldbefreiung kommen. „Die Hemmschwelle, Schulden zu machen, würde dadurch sinken“, sagte BDIU-Präsident Wolfgang Spitz. „Bezahlen müssten das die Gläubiger, die ohnehin durch die ausbleibenden Zahlungen ihrer Kunden geschädigt sind.“

    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=firmenpleiten%202012&source=newssearch&cd=1&ved=0CCwQqQIwAA&url=http%3A%2F%2Fwww.handelsblatt.com%2Fpolitik%2Fkonjunktur%2Fnachrichten%2Finkassounternehmen-immer-mehr-deutschen-droht-insolvenz%2F6670870.html&ei=mSvCT8TgLsbV4QSj2J3DCQ&usg=AFQjCNHHMOkuM_N104aehRajMwM1HOg09g

    • saphiri1 Says:

      gemeinsam unter!“ 1. patriot Sagt:
      27. Mai 2012 at 15:30
      Immer mehr Deutschen droht Insolvenz

      NICHT NUR DEUTSCHE nicht nur sei gewiss!!

  2. schwebchen Says:

    Wir stehen am Rande des Abgrunds. Jeder Tag, den wir noch in Normalität erleben, ist ein kostbares Geschenk, an das wir uns in einigen Jahren in Wehmut erinnern werden. Und der Großteil unserer Bekannten, Freunde, Familienmitglieder, Nachbarn dümpelt vor sich hin, eingelullt von falschem Optimismus. Unseren Warnungen unzugänglich, eingesponnen in den Kokon des Glaubens, dass das, was jahrzehntelang galt, auch in Zukunft gelten wird – und verflixt undankbar für das außergewöhnliche Geschenk von 60 Jahren wachsendem Wohlstand und Frieden – leben sie dahin im Traum immerwährender Sicherheit. Arme Irre!

  3. G.K. Says:

    warum seid ihr bitte sooo negativ??trägt Ihr so wenig Hoffnung in Euch und zu Gottes Hilfe–

    Kein wirklich überraschender, aber ein nicht sehr konsequenter Kommentar eines Euroskeptikers aus Britannien.
    Nicht sehr konsequent deshalb, weil Bruno Waterfield die zunehmend fehlende demokratische Legitimation der politischen Institutionen innerhalb der EU bemängelt, andererseits das “Nein” von David Cameron zu wichtigen Modifikationen ohne entsprechende politische Legitimation durch die britische Bevölkerung für gut heißt. Sein Kommentar macht deutlich, dass dem politischen Projekt Europa noch viele Briten skeptisch gegenüberstehen. Leider !

    Ohne ein vereintes Europa wird Europa aber langfristig in der Bedeutungslosigkeit versinken und der relativ hohe Lebensstandard nicht zu halten sein.
    Das gilt auch und gerade für England.
    Man darf schon die Frage stellen, wie England ohne Europa oder am Rande von Europa seine riesigen wirtrschaftlichen und sozialen Probleme lösen will ?

    Am Ende aller politischen Bemühungen muss nach m.M. die politische Union Europas, wenn möglich mit den Briten, stehen. Nur so werden sich Frieden, Freiheit und Wohlstand in etwa halten lassen.

    Dazu muss die Politik noch sehr viel Überzeugungsarbeit leisten. Ohne die Mehrheit der Bevölkerung wird es am Ende nicht gehen. Es darf aber bezweifelt werden, ob dies nur mit einer Inflation von Volksentscheiden und Bürgerbegehren möglich ist. In den letzten 60 Jahren sind wir mit der repräsentativen Demokratie nicht wirklich schlecht gefahren.


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