kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Islam jenseits von Apologie und Polemik 27. Mai 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:26

Alexander Flores: Zivilisation oder Barbarei?


 

 

Alexander Flores räumt souverän mit überzeichneten Bildern der muslimischen Religion auf.

Flores beschreibt genau das,

was man wissen sollte und meidet dabei Apologie und Polemik fast gleichermaßen.

 

 

Tabula rasa auf den Büchertischen zum Islam, das wäre ein Wunsch! Angesichts der Überfülle von Publikationen zum Thema kann nur noch der Fachmann die Spreu vom Weizen trennen. Was soll jemand lesen, der es satt hat, das Thema nur aus der Nachrichten- und Talkshowperspektive zu erfahren? Der ein halbwegs vollständiges Bild will, keine Spezialperspektive auf Kopftücher, Koraninterpretationen oder einzelne islamische Länder? Der mit sachlicher Information eine nachvollziehbare Einschätzung will, auf die er sich berufen, die er teilen kann? Bis vor kurzem empfahl sich noch am ehesten die ein oder andere Darstellung für Kinder. Jetzt aber kann, wer sich vom reißerischen Titel „Zivilisation oder Barbarei?“ nicht abschrecken lässt, auch zu Alexander Flores’ strahlend weißem Taschenbuch im Verlag der Weltreligionen greifen.

 

Die souveräne Qualität dieser kompakten Arbeit über den „Islam im historischen Kontext“ zeigt sich, wenn man sie an den Aktualitäten misst. Nehmen wir den Salafismus. Mehr als hier steht, muss niemand wissen, aber das zumindest sollte man wissen: etwa dass das salafistische Gedankengut früher auch reformatorische Qualitäten hatte und von Intellektuellen wie dem 1905 gestorbenen ägyptischen Großmufti Mohammed Abduh aufgegriffen wurde, um den Islam durch Beseitigung der Modernitätshindernisse auf Augenhöhe mit Europa zu bringen, ohne die eigene Identität aufzugeben. Wie dann aber auch in Ägypten die saudische, der weltanschaulichen Öffnung widerstrebende Richtung die Oberhand gewann und im politischen Spiel gegen die säkularen, panarabischen Kräfte zunächst verlor, um heutzutage, jeglichen fortschrittlichen Potentials entkleidet, eine totalitäre Ideologisierung des Islams zu betreiben.

 

 

Was Goethe betörte

Wie „ambiguitätstolerant“ – diese Wortprägung entlehnt Flores seinem Kollegen Thomas Bauer – dagegen gerade die mittelalterliche islamische Welt war, wird im Kapitel zum islamischen Recht gezeigt: Was die Scharia historisch bedeutete, hat denkbar wenig mit dem zu tun, was muslimische Propagandisten oder Islamfürchter heute partout darunter verstehen wollen. Nur in den seltensten Fällen war sie ein im modernen Sinn gültiges, allseits angewandtes Recht; ihre drakonischen Strafen wurden selten oder gar nicht angewandt. Gerade die Herrscher kümmerten sich herzlich wenig um das islamische Recht; und von einer Verschmelzung von Staat und Religion, wie oft behauptet wird, kann keine Rede kann. Für die gewöhnlichen Gläubigen war die Scharia wie ein Kompass – man konnte damit in alle möglichen Richtungen gehen, keineswegs nur nach Mekka. Überzeugend ist auch die Koran-Lektüre des Bremer Professors für Wirtschaftsarabistik: unpolemisch, aber nichtsdestoweniger selbstbewusst und aufgeklärt. Flores macht keinen Hehl aus dem, was bereits Goethe befremdete und betörte: Die abstoßenden Drohpassagen etwa – mit der vom Autor klug angeschlossenen Frage, was denn in Dantes Beschreibung der Hölle stünde -, die Vielfalt der möglichen Lesarten, die spirituelle Qualität.

 

In seinem Buch gelingt es Flores auf fast seiltänzerische Weise, Apologie und Polemik gleichermaßen zu meiden. Für eine detaillierte Widerlegung der Islamkritik braucht er keinen Platz. Alle ihre Motive finden sich ja bereits in Ernest Renans berüchtigtem Vortrag über den Islam aus dem Jahr 1883, aus dem am Anfang des Buchs kurz zitiert wird. Der weitere Text ist dann den Fakten gewidmet, nicht positiven oder negativen Phantasievorstellungen. Auch den Palästina-Konflikt und alle im engeren Sinn politischen Entwicklungen spart Flores weitgehend aus. Das ist die einzig richtige Konsequenz aus den in dieser Monographie vermittelten Erkenntnissen. Denn sosehr der Islam unserer Tage von der Politik vereinnahmt wird und in die Politik drängt: Er ist noch nie wirklich mit ihr identisch gewesen. {Quelle: www.faz.net – Von Stefan Weidner}

 

 

 

Moslem“extremistenverüben Brandanschlag auf Kirche

 

Neu Delhi: Moslems verübten einen Brandanschlag auf die katholische Kirche von Srinagar. Das Attentat geschah vor zwei Tagen. Nur dem schnellen Eingreifen eines Wachmanns ist es zu verdanken, daß nur das Hauptportal Feuer fing, ein Ausbreiten auf die ganze Kirche jedoch verhindert werden konnte. 2Wir sind sehr besorgt. Das war ein geplanter Anschlag“, so Pfarrer P. Mathew Thomas. Der Vorsitzende des Global Council of Indian Christians (GCIC), Sajan George, fordert ein Eingreifen der Regierung des Bundesstaats Jammu und Kaschmir um die christliche Gemeinschaften zu schützen. Die anderen christlichen Gemeinschaften im Kaschmirtal haben den Katholiken ihre Solidarität ausgesprochen. Die Attentäter gossen am Mittwoch abend Benzin und anderes brennbares Material vor den Haupteingang. Gegen 20.30 Uhr wurden die Flammen entdeckt. Das Kirchengebäude besteht vollständig aus Holz.

 

Die Aufzeichnungen der Videoüberwachung zeigen zwei Männer, die auf einen unbeobachteten Augenblick warteten. Es handle sich nicht um einen Einzelfall, so Sajan George. „Ich denke an die Verfolgung des anglikanischen Pastors Khanna, weil er Moslems taufte. Oder an das Paar, das mitten auf dem Markt verhaftet wurde. Durch diese Aktionen wollen die Moslems die christliche Minderheit einschüchtern. Dabei gibt es in Srinagar nicht einmal 400 Christen. Ich appelliere an Ministerpräsident Omar Abdullah, einen Moslem, der an christlichen Schulen studiert hat. Er muß die gesamte Bevölkerung von Srinagar schützen, auch die Minderheiten“. Jammu und Kaschmir ist der einzige mehrheitlich moslemische Bundesstaat Indiens. Der Ministerpräsident besuchte die angesehene katholische Burn Hall School des holländischen Missionars Pater Jim Borst, der seit Jahren von Moslemgruppen des Proselytentums beschuldigt wird. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Asianews/Giuseppe Nardi}

 

 

 

Fatwa

Säureangriff erlaubt bei Frauen mit Handy

 

 

In Pakistan haben führende „Geistliche“ es für Recht erklärt, islamische Frauen, die es wagen, ein Handy zu nutzen, mit Säure anzugreifen. Ferner entschieden die Gesetzgeber, dass die „weltlichen“ Frauen, die dort z.B. für die Bildung oder Gesundheit des Landes arbeiten, durch Einheimische zwangsverheiratet werden können. Mehr dazu hier.

{Quelle: newpi.wordpress.com}

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s