kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

USA: Pfarrer zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt 24. Mai 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:14

Weil er Bibeln verteilte

 

 

 

CHRISTENVERVOLGUNG DURCH „CHRISTEN“

 

Die Nachricht ist zwar schon einige Monate alt, aber sie zeigt dennoch, dass die vorauseilende Subordination der Christen vor dem Islam immer absurdere Züge annimmt (ich habe schon mehrfach darüber berichtet). So wurde im September 2011 ein Pfarrer von einem überwiegend mit bekennenden Christen besetzten Geschworenengericht zu einer Strtafe von 300 US-Dollar und zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt, weil er es gewagt hatte, vor dem islamischen Zentrum in Wichita, Kansas, Bibeln zu verteilen. Außerdem darf er sich dem Islamischen Zentrum nur bis auf 1000 Fuß nähern. Das Erstaunliche an dem Urteil ist, dass vier Personen der sechsköpfigen Jury des Gerichts bekennende Christen waren. Ferner sind sowohl der Polizist, der Holick verhaftete, als auch der Richter und der Staatsanwalt „bekennende Christen“. Mark Holick, so der Name des Pfarrers,  sagte dem Gericht und den Geschworenen, die ihn für das Verteilen von Bibeln verurteilten: „Aber das ist okay, denn am Tag des Gerichts, wenn ich gefragt werde, ob es einen Beweis dafür gibt, dass ich Christ bin, werde ich diese Verhaftung, diese Verhandlung und dieses Urteil anführen“.

 

 

 Der oberste sunnitischer Rechtsgelehrte Dr. Yussuf al-Qaradawi

 

Damit hat sich dieses Gericht – wie viele andere in den westlichen Ländern – bereits freiwillig der scharistischen Rechtsprechung angenähert, derzufolge das Verteilen von Bibeln und Texten anderer Religionen als Versuch gewertet wird, Muslime zur Abkehr vom Islam zu bewegen. Was dies bedeutet, hat der führende sunnitische Islamgelehrte, Dr. Yussuf al-Qaradawi, in einer Fatwa folgendermaßen angeordnet: „Die schlimmste Sorte von Abgefallenen sind die, die zum Abfall vom Islam aufrufen. Diese Sorte ist in Sure 5,33 aufgelistet. Diese Menschen gehören zu denjenigen, die gegen den Islam kämpfen“. Die Strafe dafür steht seit 1400 Jahren fest: Es kann nur den Tod des Abwerbers vom Islam bedeuten. Alle muslimischen Rechtsschulen fordern die Hinrichtung!“, so al-Qaradawi in seiner Begründung dazu.

 

Gegen diese Praxis kann sich kein Muslim stellen, ohne selbst der Häresie angezeigt zu werden – was im Falle deiner Verurteilung den sicheren Tod bedeutet. Wie alle islamische Scharia-Praktiken orientieren sich diese streng am Koran und an den Überlieferungen (Hadith). So heißt es in Sure2:217 ausdrücklich: Und Verführung (zur Abwendung vom Islam) ist schlimmer als Totschlag“! Und in der von al-Qaradawi zitierten Sure5:33 wird auch das Strafmaß für Apostaten zwingend vorgeschrieben: „Die Vergeltung für die, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden“.

 

Der Werte-Relativismus ist das Problem

 

Noch sind die Gerichte im Westen nicht so weit. Aber das Verteilen von Bibeln mit der (legalen) Absicht, für das Christentum zu werben, wird heute bereits mit Gefängnis bestraft. Nicht bestraft hingegen wird das millionenfache Verteilen von Koranausgaben, wie es nicht nur in Deutschland durch dei Salafisten praktiziert wird. Der westliche (linke) Werte-Relativismus, so Geert Wilder, stellt die die größte Gefahr für unsere westliche Zivilgesellschaft dar und ist das eigentliche Trojanische Pferd, mit dessen Hilfe die Linken und andere Werterelativisten dem Islam an die Macht verhelfen. Wir müssen daher beginnen, die Epoche der Aufklärung aufzufrischen, ja sogar, sie neu zu beleben. Denn das beste Produkt der Aufklärung sind die Allgemeinen Menschenrechtserklärungen der UN. Und die kennen keinen Werte-Relativismus. Denn die in dieser Erklärung definierten Gesetze, in denen gleiche Rechte für alle Menschen definiert werden, sind universal.

 

Von Michael Mannheimer – michael-mannheimer.info

 

 

 

Manifest der 12: “Gemeinsam gegen den neuen Totalitarismus”

 

 
 
 
Es ist ein Manifest der Tapferen und Weitsichtigen, eine eindringliche Warnung an die freie Welt vor dem Aufziehen eines neuen Totalitarismus, ein Manifest von Menschen, die sich weder von Morddrohungen (die meisten der 12 Unterzeichner des Manifests stehen auf den Todeslisten muslimischer Dschihadisten (was direkt auf Mohammed Befehl zurückgeht, „jeden zu töten, der den Islam  kritisiert“) noch von der massiven Stigmatisierung als „Islamhasser“, „Islamophobe“ und dergleichen durch die  westliche Systempresse davon abhalten lassen, zu sagen, was gesagt werden muss. Sie haben heute bereits ihren Platz in der Geschichte. Hier ist ihr Manifest aus dem Jahre 2006, in dem die zwölf Unterzeichner – nach dem Sieg über Faschismus, den Nazismus und den Stalinismus –  vor dem neuen (und gleichwohl ältesten) Faschismus namens Islam warnen.
 

 

 

  02.03.06 – Von Jochen Hehn

 

 

Manifest der 12

„Gemeinsam gegen den neuen Totalitarismus

 

 

Der indo-britische Schriftsteller Salman Rushdie, die aus Somalia stammende niederländische Abgeordnete Ayaan Hirsi Ali, die im französischen Exil lebende iranische Schriftstellerin Chahla Chafiq, der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy und weitere Intellektuelle, Schriftsteller und Journalisten gehören zu den Unterzeichnern eines Manifestes „gegen den neuen Totalitarismus: den Islamismus“, das am Mittwoch in dem französischen satirischen Wochenmagazin „Charlie Hebdo“ veröffentlicht wurde. Der Kampf gegen diese Bedrohung könne nur durch die Freiheit der Gedanken gewonnen werden, schreiben die Unterzeichner. „Charlie Hebdo“ hatte nach den Protesten gegen die dänischen Mohammed-Karikaturen mit dem Abdruck eigener Karikaturen gegen den Islamismus Front gemacht.

 

Wir dokumentieren im Folgenden das Manifest.

 

Manifest der 12

 

 

Nachdem die Welt den Faschismus,

den Nazismus und den Stalinismus besiegt hat,

sieht sie sich einer neuen weltweiten totalitären Bedrohung gegenüber:

 dem Islamismus.

 

 

Wir Schriftsteller, Journalisten, Intellektuellen rufen zum Widerstand gegen den religiösen Totalitarismus und zur Förderung der Freiheit, Chancengleichheit und des Laizismus für alle auf.

 

Die jüngsten Ereignisse nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen zeigt die Notwendigkeit des Kampfes für die universellen Werte. Dieser Kampf kann nicht mit Waffen, sondern muß auf dem Feld der Ideen gewonnen werden. Es handelt sich nicht um ein Aufeinanderprallen der Kulturen oder einen Gegensatz von Okzident und Orient, sondern um einen weltweiten Kampf der Demokraten gegen die Theokraten.

 

 

Wie alle Totalitarismen nährt sich der Islamismus aus der Angst und der Frustration.

Auf diese Gefühle setzen die Haßprediger, um mit ihren Bataillonen eine Welt der Unfreiheit und Ungleichheit zu erzwingen. Wir aber sagen laut und deutlich: Nichts, nicht einmal Verzweiflung, rechtfertigt Massenverdummung, Totalitarismus und Haß. Der Islamismus ist eine reaktionäre Ideologie. Überall, wo er sich breit macht, zerstört er Gleichheit, Freiheit und Laizismus. Wo er erfolgreich ist, führt er nur zu einer Welt des Unrechts und der Unterdrückung: Der Frauen durch die Männer und aller anderen durch die Integristen.

 

 

Wir lehnen den „kulturellen Relativismus“ ab,

der im Namen der Achtung der Kulturen und der Traditionen hinnimmt, daß den Frauen und Männern der muslimischen Kultur das Recht auf Gleichheit, Freiheit und Laizität vorenthalten wird.

 

 

Wir weigern uns, wegen der Befürchtung, die „Islamophobie“ zu fördern, auf den kritischen Geist zu verzichten.

Dies ist ein verhängnisvolles Konzept, das die Kritik am Islam als Religion und die Stigmatisierung der Gläubigen durcheinanderbringt.

 

 

Wir plädieren für allgemeine Meinungsfreiheit,

damit sich der kritische Geist auf allen Kontinenten gegen jeden Mißbrauch und gegen alle Dogmen entfalten kann.

 

 

Wir richten unseren Appell an die Demokraten und freien Geister aller Länder,

damit unser Jahrhundert eines der Aufklärung und nicht eines der Verdummung wird.

 

Ayaan Hirsi Ali, Chahla Chafiq, Caroline Fourest, Bernard-Henri Lévy; Irshad Manji, Mehdi Mozaffari, Maryam Namazie, Taslima Nasreen; Salman Rushdie, Antoine Sfeir, Philippe Val, Ibn Warraq Aus dem Französischen von Jochen Hehn.

Quelle

 

 

Die zwölf Unterzeichner des Manifestes sind:

 

  • Ayaan Hirsi Ali, niederländische Schriftstellerin, Politikerin und Frauenrechtlerin somalischer Herkunft
  • Chahla Chafiq, iranische Schriftstellerin im französischen Exil
  • Caroline Fourest, französische Schriftstellerin, Journalistin und Feministin
  • Bernard-Henri Lévy, französischer Philosoph und Publizist
  • Irshad Manji, Schriftstellerin, Journalistin und Feministin ugandischer Herkunft
  • Mehdi Mozaffari, Professor der Politikwissenschaft in Dänemark
  • Maryam Namazie, iranische Kommunistin im britischen Exil
  • Taslima Nasreen, bangladeschische Schriftstellerin und Ärztin
  • Salman Rushdie, indisch-britischer Schriftsteller
  • Antoine Sfeir, in Frankreich lebender libanesischer Schriftsteller, Politologe und Journalist
  • Philippe Val, Chefredakteur des Magazins Charlie Hebdo, das das Manifest veröffentlicht hat
  • Ibn Warraq (Pseudonym), indischer Schriftsteller und Islamkritiker
 

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