kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wenn der Sohn den „Dschihad“ will 21. Mai 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:47

Salafisten: Mehrere junge Muslime aus Wien zogen in den Heiligen Krieg.

Eine Mutter erzählt, wie sich ihr Kind von ihr entfremdete.

 

 

Früher hörte er den Rapper Sido, nach seiner Metamorphose lauschte er dem Hassprediger Pierre Vogel. Goran M. maturierte an einer HTL mit Auszeichnung, leistete seinen Zivildienst ab und träumte von einem Technikstudium. Derzeit fehlt von ihm jede Spur. Der 23-Jährige konvertierte zum Islam, wurde zum Salafisten und zog vielleicht in den Heiligen Krieg. Vielleicht? „Ich weiß nicht, wo er ist. Ich weiß auch nicht, ob er noch lebt“, sagt seine Mutter, Godana G., 45 ( Name geändert ). Am Mittwoch stünde ihr Sohn mit fünf Mitangeklagten wegen „Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ vor Gericht. Goran M., der von seinen Brüdern Hamza al-Serbi gerufen wird, dürfte dem Prozess fernbleiben. Seine Mutter mutmaßt nach einem Telefonat mit seiner Frau, dass er seit Oktober 2011 in Libyen ist. Goran M. gehörte einer Clique junger Wiener Muslime an, die sich dem Salafismus, einer rigiden Form des politischen Islam, angeschlossen hat. In Deutschland sorgten die frommen Vollbartträger, die vom islamischen Staat halluzinieren, mit ihren Koran-Verteilungen für Proteste. Hierzulande wurden ebenso Exemplare verschenkt, jedoch weiß man weit weniger über die Szene: Der Verfassungsschutz hält zwar Augen und Ohren offen, äußert sich aber offiziell nicht. Thomas Schmidinger gab 2008 das Handbuch des politischen Islam heraus. „Damals war von Salafisten keine Rede“, sagt der Politologe mit Schwerpunkt politischer Islam. In und rund um Wien gebe es nun hundert bis zweihundert Anhänger. „Das ist eine relativ rasch wachsende Gruppe.“ Österreichweit sind es einige Hundert, die zwar politisiert und missionarisch, aber nicht gewaltbereit sind. Die „totalitäre Ideologie“ hält Schmidinger aber für „nicht ungefährlich“.

 

 

Im Kampf gefallen: Die Szene organisiert sich in losen Netzwerken. In der Wiener Clique waren nicht nur Maulhelden. Wer es in ein Ausbildungslager schaffte, um sich ideologisch und militärisch schulen zu lassen, hatte Heldenstatus. Kerim B.-A. hatte diesen Nimbus des Heiligen Kriegers. Der Sohn einer Österreicherin und eines Tunesiers war 16 Jahre alt, als er am 23. Mai 2009 mit seinem Freund Maqsood L. nach Pakistan auswanderte. B.-A. riet im Abschiedsbrief seiner Mutter, sie solle zum Islam konvertieren, damit sie nach dem Tod vereint seien. Das Ende war fatal: Kerim B.-A. schloss sich der Islamischen Bewegung Usbekistan an und soll laut Anklage im Kampf gefallen sein. L. kehrte mit Anschlagsplänen zurück und ist in Berlin angeklagt. Goran M. hatte Kontakt zu B.-A. – so wie der Hauptangeklagte. Er wurde schleichend zu Hamza al-Serbi, betete viel, verhüllte Bilder an den Wänden, ließ sich vor dem PC von Predigten Pierre Vogels berieseln, erzählt die Mutter. „Gegen die Religion habe ich nichts. Aber ich habe etwas dagegen, wie er sie auslebt“.  Godana G. wollte verstehen: Sie begleitete ihn in die Moschee, unterstütze ihn finanziell. Ihr Sohn sehnte sich nach einem anderen Leben. Ende 2009 und im Mai 2010 wollten auch er und Mitangeklagten zu Helden werden, scheiterten aber zwei Mal beim Versuch, nach Somalia einzureisen. Nur einer kam an. Die Justiz vermutet, dass ihr Ziel ein Terrorcamp der Al-Shabab-Milizen war. Endstation für Goran M. war Kairo, wo ihn seine verzweifelte Mutter aufstöberte, ihn anflehte, heimzukommen. Monate später stand er vor ihrer Tür, um dann wieder zu verschwinden. Warum ihr Sohn diesen Weg einschlug, darüber denkt die 45-Jährige viel nach. Für Schmidinger ist das die wichtigste Frage: „Warum sind solche Bewegungen so attraktiv? Diskriminierung, Sinngebung und individueller Probleme“ seien ausschlaggebend, sagt er. Godana G. will ihr Kind nun in Libyen suchen. „So wie für ihn die Religion der Sinn des Lebens ist, so ist er es für mich. Ich will von ihm nur hören: ,Ich lebe, es geht mir gut“.

 

 

 

Gerichtsprozesse in Wien und auch in Berlin

Der Bart von Thomas A.-J. ist ab. Seit 15. Juni des Vorjahres sitzt der 26-jährige, zweifache Vater in U-Haft. Dort soll er geläutert, gar „unradikal“ geworden sein, sagt sein Anwalt, Lennart Binder. Die Wiener Staatsanwaltschaft hält ihn für den Kopf einer Terror-Vereinigung. Am Mittwoch steht Thomas A.-J., alias Ismail, mit fünf Mitangeklagten vor Gericht. Es gilt die Unschuldsvermutung. Ihm wird vergeworfen, Kerim B.-A. mit 5200 Euro unterstützt zu haben. Ismail will seinem Freund, der eine Koranschule besuchte, finanziell unterstützt haben. Der Wiener B.-A. ist in den Augen der Justiz aber ein Terrorist gewesen, und A.-J. sein Unterstützer. Ein weiterer Vorwurf: Ismail soll Reisen in „Terrorcamps“, etwa nach Somalia, organisiert haben. Er habe dort „leben wollen“, entgegnete er, und dies sei, wie sein Anwalt vor Monaten festhielt, „nicht verboten“. Die Anklagebehörde fasste die Umtriebe der sechs unter „Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ zusammen. In Berlin läuft ein Prozess gegen einen Deutschen und den Wiener Maqsood L., der mit Kerim B.-A. nach Pakistan ging und mit Anschlagsplänen zurückgekehrt sein soll. {kurier.at}

 

 

 

Extremisten sprechen die Sprache der Jugend

 

Über „Salafismus und den religiösen Extremismus in Deutschland

referierte der integrationspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Ismail Tipi

am Freitag in einem Vortrag in Heuchelheim.

Eingeladen dazu hatte die Junge Union (JU) des Gleiberger Landes.

 

 

Tipi betonte, dass er laizistisch in einer klaren Trennung von Gottes- und Staatsangelegenheiten aufgewachsen sei. Auf der anderen Seite gebe es auch genügend Muslime, die westliche Werte und die Rechtsstaatlichkeit ablehnten. Bei der Beurteilung von Extremismus sei es ausgesprochen wichtig zu prüfen, welche Entwicklungen sich rund um die Moscheen abspielten. Er selbst habe drei Menschen aus seinem beruflichen und persönlichen Umfeld durch Taten von radikalen Fundamentalisten und Hasspredigern. Aus Sicht des CDU-Politikers gehe die Gefahr nicht vom Koran aus, sondern von den Hasspredigern und fundamentalistischen Gruppierungen. Vor allem Pierre Vogel, der immer wieder in den Medien auftauche, und den der Verfassungsschutz beobachte, sei mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Sein Ziel sei es so viele Dawa-Zentren zu errichten, wie möglich. „Aber warum hat er so viel Aufmerksamkeit?“, fragte Tipi. Bei vielen jungen Menschen sei es die Neugier. Vogel spreche die Sprache der Straße und die der Jugend. Aber auch die Gesellschaft sei nicht schuldlos, dass viele sich dem „Seelenverkäufer“ zuwendeten.

 

 

Gesellschaftliche Werte wieder stärken

 

„Wenn Kirchengebäude zum Verkauf stehen, sträuben sich mir die Nackenhaare“, bekannte Tipi. Man dürfe Kinder und Jugendliche nicht alleinlassen. Aus seiner Sicht fehlten die Werte, die Deutschen zu Deutschen machen, wie Heimatliebe, Vaterlandsliebe, Werte und Tugenden: „Wir müssen gesellschaftliche Werte und Gebräuche wieder stärken, sonst haben wir in 10 bis 15 Jahren massive Probleme. Wir werden in unserer Gesellschaft älter, weniger und bunter“. Hinter der Verteilung von 25 Millionen in Deutschland stehe aus Tipis Sicht ein hinterlistiges Ziel: „Diejenigen, die Korane verteilen, haben die Hoffnung darauf, dass irgendwo öffentlich der Koran verbrannt wird. Und sie möchten diejenigen auf ihrer Seite haben, die sich selbst verabscheuten.“ Auf juristischer Ebene dürfe man nicht vor einer fremden Rechtskultur wie der Scharia kapitulieren. Tipi mahnte in allerschärfster Form vor der Entstehung einer Parallelgesellschaft: „Wir müssen uns politisch, gesellschaftlich und juristisch für ein friedliches Zusammenleben einsetzen und mit offen Augen durch die Gesellschaft laufen.“

 

 

Schlüsselerlebnisse eines Migrantenlebens

 

Zuvor hatte Tipi erzählt, wie sich ein Migrant in einem neuen Land fühlt. Er selbst war Anfang der 1970er Jahre nach Deutschland gekommen, nachdem sein Vater die Türkei bereits einige Jahre zuvor verlassen hatte. Tipi wuchs in dieser Zeit bei Großvater und Großmutter auf. Tipi berichtete von drei Schlüsselerlebnissen seines „Migrationslebens“. Der erste sei gewesen, als sich sein Vater entschieden habe, nach Deutschland zu gehen und er sich von ihm in der Türkei verabschieden musste. Bei seinem zweiten Schlüsselerlebnis, seiner eigenen Ankunft mit 14 Jahren in Deutschland, habe er den Wunsch verspürt, sofort wieder in die Türkei zurück zu kehren. „Es war ein Fehlen von Heimat.“ Als drittes Erlebnis könne er davon berichten, wie er seinen ersten Deutsch-Aufsatz haben schreiben müssen, ohne ein Wort Deutsch zu können: „Für Migranten ist es schlimm in der Fremde zu sein, wenn er die Sprache und das alltägliche Leben nicht kennt.“ Deutschland, so Tipi, habe eine so hoch entwickelte Willkommenskultur wie kein anderes Land der Welt: „Aber es fehlt die Dankbarkeitskultur von Einheimischen und Migranten. Wir klagen und kritisieren auf allerhöchstem Niveau“.  Als Voraussetzung für eine gelungene Integration sah Tipi die Sprache, eine gute schulische und berufliche Qualifikation sowie die Teilnahme und Teilhabe an der Gesellschaft. „Für eine gute Integration müssen die Menschen auch bereit sein Ehrenämter anzunehmen.“ Bis zur Erringung seines Landtagsmandats war der 53-jährige Familienvater 29 Jahre lang als Journalist und Redakteur bei der auflagenstärksten türkischen Tageszeitung „Hürryiet“ tätig und hinterher als Redakteur bei einem türkischen Fernsehsender. {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

2 Responses to “Wenn der Sohn den „Dschihad“ will”

  1. Josula Says:

    Es ist leider schon zu spät. Deutschland ist heute schon in der Hand des Islams.
    Die Politiker und Justiz haben schon so die Hosen voll von der Gewaltbereitschaft der Muslime, dass man denen jetzt schon täglich den Arsch leckt. Und man kann sich schon vorstellen wie es in 10 oder 15 Jahren in Europa aussehen wird!

    Einzige Möglichkeit; jetzt sein hab und Gut zu verkaufen und in Länder auswandern, wo diese perfide Faschoideologie nicht geduldet werden wird (Fernost, Südamerika,etc)

    • carma Says:

      na ja, mit echten demokratischen verhältnissen ist es in süd-u. mittelamerika auch nicht so weit her, dort wird man von „katholischen“ gaunern und meuchelmördern als „weißer gringo“ schnell zum opfer auserkoren, in den „christlichen“ afrikanischen ländern und auf den phllippinen deto; ohne geld ist man in den allermeisten außereuropäischen ländern ein rechtsloser niemand.
      ich bin in deutschland und österreich von „einheimischen“, rumänen, serben, brasilianern und afrikanern attackiert worden – von moslems ernte ich bisher „nur“ böse blicke…


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