kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die prophetische Mission Fatimas ist nicht beendet 14. Mai 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 19:12

Mit dem Papst durch den Marienmonat Mai.

 

Auf kath.net jeden Tag eine Betrachtung zur Gottesmutter

aus dem Lehramt Benedikts XVI. zu Maria.

 

Rom (kath.net):  Ja, der Herr ist unsere große Hoffnung, er ist bei uns. In seiner barmherzigen Liebe gibt er seinem Volk eine Zukunft: eine Zukunft in Gemeinschaft mit ihm. Das Volk Gottes, das die Erfahrung der Barmherzigkeit und des Trostes Gottes gemacht hat, der es bei seiner beschwerlichen Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft nicht alleingelassen hat, ruft aus: „Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott“ (Jes 61,10). Die erhabenste Tochter dieses Volkes ist die Jungfrau und Gottesmutter von Nazaret, die Begnadete, die über das Wirken Gottes in ihrem jungfräulichen Schoß erstaunt war. Und auch sie bringt eben diese Freude und Hoffnung im Gesang des Magnifikat zum Ausdruck: „Mein Geist jubelt über Gott meinen Retter“. Dabei sieht sie sich aber nicht als Privilegierte inmitten eines unfruchtbaren Volkes, sondern sie sagt ihnen vielmehr die süßen Freuden einer wunderbaren Gottesmutterschaft voraus, denn „er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten“ (Lk 1,47.50).  Ein anspornendes Beispiel hierfür sind die Hirtenkinder, die ihr Leben für Gott hingegeben und es aus Liebe zu Gott mit ihren Nächsten geteilt haben. Die Gottesmutter hat ihnen geholfen, ihre Herzen der Universalität der Liebe zu öffnen. Vor allem die selige Jacinta war unermüdlich in ihrer Sorge um die Armen und in ihrem aufopferungsvollen Wirken für die Bekehrung der Sünder. Nur mit dieser von Brüderlichkeit und Anteilnahme beseelten Liebe wird es uns gelingen, die Zivilisation der Liebe und des Friedens aufzubauen.

 

Wer glaubt, daß die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich. Hier an diesem Ort wird jener Plan Gottes wieder lebendig, der die Menschheit seit frühesten Zeiten mit der Frage konfrontiert: „Wo ist dein Bruder Abel? […] Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden“ (Gen 4,9). Dem Menschen ist es gelungen, einen Kreislauf des Todes und des Schreckens zu entfesseln, den er nicht mehr zu durchbrechen vermag… In der Heiligen Schrift ist häufig davon die Rede, daß Gott nach Gerechten sucht, um die Stadt der Menschen zu retten, und ebendies tut er hier, in Fatima, wenn die Muttergottes die Frage stellt: „Wollt ihr euch Gott hingeben, um alle Leiden ertragen zu können, die er euch aufzubürden gedenkt, als Sühne für die Sünden, durch die er geschmäht wird, und als flehentliche Bitte um die Bekehrung der Sünder? “ (Memorias da Irmã Lúcia [Erinnerungen von Schwester Lucia], I, 162). In Anbetracht einer Menschheitsfamilie, die bereit ist, ihre heiligsten Pflichten auf dem Altar kleinlicher Egoismen im Namen der Nation, Rasse, Ideologie, Gruppe oder des Individuums zu opfern, ist unsere gebenedeite Mutter vom Himmel herabgekommen, um all jenen, die sich ihr anvertrauen, voller Hingabe die göttliche Liebe ins Herz zu legen, die auch in ihrem Herzen brennt. (Predigt, 13. Mai 2010)

{Quelle: kath.net – Von Armin Schwibach}

 

 

 

 

 

Maria – die verklärte Schönheit,

 das Bild der neuen Menschheit

 

 

Rom (kath.net): In der weiteren Folge ihrer Katechese nennt die „Schöne Dame“ Bernadette ihren Namen: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“. Maria offenbart ihr so die außerordentliche Gnade, die sie von Gott empfangen hat, nämlich daß sie ohne Sünde empfangen wurde, denn „auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut“ (Lk 1,48). Die Heilige Jungfrau Maria ist jene Frau unserer Erde, die sich Gott völlig überlassen und die von ihm das Vorrecht empfangen hat, seinem ewigen Sohn das menschliche Leben zu schenken. „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Sie ist die verklärte Schönheit, das Bild der neuen Menschheit. Indem sich Maria so in ihrer totalen Abhängigkeit von Gott zeigt, bringt sie in Wirklichkeit eine Haltung völliger Freiheit zum Ausdruck, die darin gründet, daß sie ihre wahre Würde ganz erkennt.

 

Dieses Gnadengeschenk betrifft auch uns, denn es zeigt uns unsere eigene Würde als Männer und Frauen, die zwar von der Sünde gezeichnet, aber auf Hoffnung hin gerettet sind, eine Hoffnung, die uns erlaubt, uns unserem täglichen Leben zu stellen. Dies ist der Weg, den Maria auch dem Menschen eröffnet. Sich ganz Gott überlassen bedeutet den Weg der wahren Freiheit finden. Denn wenn er sich zu Gott wendet, wird der Mensch er selbst. Er findet seine ursprüngliche Berufung als Person wieder, die nach dem Bild Gottes und ihm ähnlich geschaffen ist… Die Botschaft Marias ist eine Botschaft der Hoffnung für alle Männer und Frauen unserer Zeit, aus welchem Land sie auch stammen mögen. Gern rufe ich Maria als Stern der Hoffnung an (Enzyklika Spe salvi, Nr. 50). Auf den Wegen unseres Lebens, die so oft dunkel sind, ist sie das Licht der Hoffnung, das uns erleuchtet und uns auf unserm Pfad die Richtung weist. Durch ihr „Ja“, durch das großherzige Geschenk ihrer selbst hat sie Gott die Türen unserer Welt und unserer Geschichte geöffnet. Und sie lädt uns ein, wie sie in einer unerschütterlichen Hoffnung zu leben und nicht auf jene zu hören, die behaupten, wir seien Gefangene des Schicksals.

 

Sie begleitet uns mit ihrer mütterlichen Gegenwart inmitten der Geschehnisse im Leben der einzelnen, der Familien und der Nationen.

Glücklich die Männer und Frauen, die ihr Vertrauen auf den setzen,

der, als er sein Leben für unser Heil hingab,

uns seine Mutter schenkte, damit sie unsere Mutter sei!

 

 

One Response to “Die prophetische Mission Fatimas ist nicht beendet”

  1. Emanuel Says:

    Für alle , die ihren Geist erhellen wollen …

    7051. Diejenigen, die vom inneren Sinn des Wortes nichts wissen,
    können nicht anders glauben, als daß die israelitische und jüdische
    Völkerschaft eine vor jeder anderen Völkerschaft auserwählte,
    und daher vortrefflicher als die übrigen gewesen sei, wie auch sie
    selbst glaubten.

    Und merkwürdigerweise glaubt dies nicht bloß jene
    Völkerschaft selbst, sondern auch die Christen glauben es, obgleich
    diese wissen, daß jene Völkerschaft in unsauberen Trieben, in
    schmutzigem Geiz, in Haß und in Hochmut ist; und außerdem, daß
    sie die inwendigen Dinge, die sich auf die Liebtätigkeit und den
    Glauben und die auf den Herrn sich beziehen, für nichts achten und
    sogar verabscheuen.

    Der Grund, warum auch die Christen glauben,
    jene Völkerschaft sei vor anderen auserwählt gewesen, liegt darin,
    daß sie glauben, die Erwählung und Seligmachung des Menschen
    geschehe aus Barmherzigkeit, wie auch immer der Mensch leben
    möge, und daß so die Lasterhaften ebenso in den Himmel aufgenommen
    werden können wie die Frommen und Rechtschaffenen,
    indem sie nicht bedenken, daß die Erwählung eine allumfassende ist,
    d.h. sich auf alle erstreckt, die im Guten leben; und daß jeder Mensch
    ein Gegenstand der Barmherzigkeit des Herrn ist, wenn er vom
    Bösen absteht und im Guten leben will und so sich vom Herrn führen
    und wiedergebären läßt, was während seines ganzen Lebens geschieht.

    Daher kommt es auch, daß die meisten in der Christenheit ebenfalls
    glauben, jene Völkerschaft werde wiederum erwählt und alsdann
    ins Land Kanaan zurückgeführt werden, und zwar auch nach
    dem Buchstabensinn, wie in diesen folgenden Stellen:
    Jes. 10/20, 22, 23; 11/11, 12; 29/22-24; 43/5, 6; 49/6-26; 56/8;
    60/4; 61/3-10; Kap. 62.
    Jerem. 3/14-19; 15/4, 14; 16/13, 15; 23/7, 8; 24/9, 10; 31/31, 33;
    25/29; 29/14, 18; 30/3, 8-11; 31/8-10, 17; 33/16, 20, 26.
    Hes. 5/10, 12, 15; 16/60; 20/41; 22/15, 16; 34/12, 13; 37/21, 22;
    38/12; 39/23, 27, 28.
    7051. 2. MOSE 4/26
    – 262 –
    Dan. 7/27; 12/7; Hos. 3/4, 5; Joel Kap. 2-4; 3/1; Amos 9/8, 9f;
    Micha 5/7, 8.

    Aufgrund dieser wie auch anderer Stellen glauben die Christen,
    jene Völkerschaft werde wieder erwählt und in das Land Kanaan
    eingeführt werden, obwohl sie wissen, daß jene Völkerschaft
    den Messias (noch) erwartet, der sie einführen soll; und doch ist
    ihnen bekannt, daß diese Erwartung eine vergebliche ist, daß das
    Reich des Messias oder Christi nicht von dieser Welt ist, und daß
    demnach das Land Kanaan, in das der Messias einführen will, der
    Himmel ist.

    Sie bedenken auch nicht, daß im Wort ein geistiger Sinn ist und
    daß in diesem Sinn unter Israel nicht verstanden wird Israel, unter
    Jakob nicht Jakob, unter Jehudah nicht Jehudah, sondern daß durch
    dieselben das verstanden wird, was sie vorbilden.

    Sie bedenken auch nicht, was die Geschichte von jener Völkerschaft sagt, wie sie beschaffen
    war in der Wüste und hernach im Land Kanaan, nämlich im
    Herzen götzendienerisch; sodann was die Propheten von ihr und
    ihrer geistigen Hurerei und Greueln sagen. Ihre Beschaffenheit wird
    in dem Liede bei Mose beschrieben mit folgenden Worten:

    5. Mose 32/20, 26-28, 33-35: „Verbergen werde Ich Mein Angesicht
    vor ihnen; Ich will sehen, was ihr Ende sein wird; denn sie
    sind ein verkehrtes Geschlecht, Söhne, in denen keine Treue; Ich
    würde sagen, Ich will sie wegwerfen in den äußersten Winkel und ihr
    Gedächtnis vertilgen unter den Menschen, wenn nur die Feinde nicht
    sagen würden: unsere starke Hand und nicht Jehovah hat all dieses
    getan; denn sie sind ein Volk mit verkehrten Ratschlägen, und keine
    Einsicht ist in ihnen; vom Weinstock Sodoms ist ihr Weinstock und
    von den Feldern Gomorrahs; ihre Trauben sind Trauben von Galle;
    ihre Beeren sind voll Bitterkeit; Drachengift ist ihr Wein und ein
    grausames Gift der Ottern; ist das nicht bei Mir verborgen, versiegelt
    in Meinen Schätzen? Mein ist die Rache und Vergeltung; zur Zeit
    wird ihr Fuß wanken; denn nahe ist der Tag ihres Untergangs, und es
    eilet heran ihr Verhängnis“.
    Daß Jehovah jenes Lied dem Mose vorgesagt, (d.i. eingegeben)
    habe, sehe man 5. Mose 31/19, 21.
    2. MOSE 4/26 7051.
    – 263 –

    Über jene Völkerschaft spricht sich auch der Herr in solcher
    Weise aus:
    Joh. 8/44: „Ihr seid von eurem Vater, dem Teufel, und das Verlangen
    eures Vaters wollt ihr tun; derselbe war ein Menschenmörder
    von Anfang, und in der Wahrheit ist er nicht bestanden“. Außerdem
    noch in vielen anderen Stellen.

    Daß die Christen, obwohl sie dieses wissen, dennoch glauben,
    jene Völkerschaft werde sich endlich zum Herrn bekehren und dann
    in das Land, wo sie früher gewesen war, eingeführt werden, kommt
    daher, weil sie den inneren Sinn des Wortes nicht kennen und weil sie
    meinen, das Leben des Menschen mache nichts aus, und das Böse,
    wenn es auch durch fortgesetzte Handlungen eingewurzelt sei, bilde
    kein Hindernis.

    Ferner, daß der Mensch durch den Glauben, sogar
    eines einzigen Stündleins, geistig und wiedergeboren und vom Herrn
    angenommen werden könne;

    sodann, daß das Eingelassenwerden in
    den Himmel bloß Sache der Barmherzigkeit sei, und daß diese einer
    besonderen Völkerschaft zuteil werde, nicht aber auf gleiche Weise
    allen in der ganzen Welt, welche die Barmherzigkeit des Herrn aufnehmen.

    Diejenigen, die so denken, wissen nicht, daß es ganz widergöttlich
    wäre, wenn die einen als Auserwählte zur Seligkeit und für den
    Himmel, die anderen als nicht auserwählt zur Verdammnis und für
    die Hölle geboren würden. So vom Göttlichen denken, wäre entsetzlich,
    weil es die größte Unbarmherzigkeit sein würde, während doch
    das Göttliche die Barmherzigkeit selbst ist.

    Aus diesem kann nun erhellen, daß das israelitische und jüdische
    Volk kein auserwähltes war, und daß es noch viel weniger auserwählt
    werden wird; wie auch, daß nichts von der Kirche bei ihm
    war und sein konnte, sondern nur ein Vorbild derselben; und daß es
    gleichwohl bis auf diesen Tag erhalten wurde wegen des Wortes des
    Alten Testaments, worüber man sehe Nr. 3479.

    Liebe Freunde !

    Gegen Emanuel bin ich Nichts …

    Ich möchte abschließend nur darauf hinweisen, dass wir alle in uns selbst auch „Juden“ sind…
    neben allem anderen, was Gott erschaffen hat in uns …


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