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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen flüchten vor Islamisten in Mali 14. Mai 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:06

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wurden so viele Waffen in Matrouh an der Grenze zu Libyen sichergestellt!

 

 

Christen flüchten aus dem von separatistischen Rebellen kontrollierten Norden Malis.

Sie haben Angst vor den Islamisten und der Einführung der strengen islamischen Scharia-Gesetzgebung.

 

„Die Christen fürchten um ihr Leben.“ Der katholische Priester Guillaume Sembe ist aus seiner Heimatstadt Gao in Nordmali geflohen. Vor sechs Wochen übernahmen die Islamisten der Tuareg-Separatistengruppe Ansar Dine die Kontrolle in der Region. Neunzig Prozent der Christen hätten es ihm bereits gleichgetan, erzählt er am Telefon aus der Hauptstadt Bamako. Sie sind entweder geflohen oder untergetaucht. Christliche Einrichtungen wurden angegriffen oder zerstört, berichten Augenzeugen. Auch für die katholische Lehrerin Elizabeth Diallo Seck wurde es in Gao zu gefährlich. „Am 4. April packte ich meine Kinder und wir setzten uns in einen Bus“ nach Süden, erzählt sie. Dort wollen sie fürs Erste bleiben. Ihre Schule sei geschlossen, die Schüler in alle Winde zerstreut. „Ich weiß nicht, wo sie sind. Die Familien nahmen die billigsten und schnellsten Routen, um von dort wegzukommen.“ Die Islamisten haben strenge Scharia-Gesetze in der Region durchgesetzt. „Frauen haben christliche Symbole verhüllt und viele sind geflohen, nachdem die Gebäude von christlichen Hilfsorganisationen niedergebrannt worden waren“, erzählt Sembe. Vor einem Monat wurde eine Schweizer Missionarin gekidnappt. Zeugen verdächtigen Ansar Dine. Den Separatisten werden Verbindungen zur Terrororganisation Al-Qaida im islamischen Maghreb nachgesagt. Wie die Rebellen der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) nutzte Ansar Dine die Gunst der Stunde nach dem Rückzug der Armee aus Nordmali in Folge eines Putsches im März und übernahm die Kontrolle. Die MNLA bestreitet Verbindungen zu den Islamisten.

 

 

Mehr als 300 000 Menschen geflohen

 

Die Zahl der Flüchtlinge aus Nordmali ist nach Angaben von „Ärzte ohne Grenzen“ innerhalb weniger Wochen dramatisch angestiegen. Die Flüchtlinge versuchen mit allen Mitteln, sich in Sicherheit zu bringen. Sie flüchten in Autos, Bussen, auf Eseln oder sogar Kamelen. Das UN-Kinderhilfswerk „Unicef“ geht davon aus, dass inzwischen mehr als 300 000 Menschen aus dem Norden Malis geflohen sind – in andere Regionen des Landes oder über die Grenze in Nachbarstaaten wie Burkina Faso oder Niger. Auch christliche Hilfsorganisationen wie die Caritas mussten Nordmali verlassen. Caritas-Mitarbeiter seien aus Gao geflohen, erzählt Vater Jean-Jaques, der Caritas-Direktor der Stadt. „Das Zentrum und die Kirchengebäude wurden zerstört“. Für den Sekretär der Bischofskonferenz Malis, Vater Edmond Dembele sind die Geschehnisse in Gao Grund zu „großer Sorge“. Die Versuche der erstarkten Islamisten, im ganzen Land die Scharia-Gesetzgebung einzuführen, seien „besorgniserregend“, sagte er dem Magazin „Catholic Culture“. {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

 

 

Al-Kaida nimmt Christen in Afrika ins Visier 

 

 

Weltweite Evangelische Allianz:

Extremisten fassen in vielen Ländern Fuß

 

New York (kath.net/idea): Das Terrornetzwerk El Kaida nimmt zunehmend Christen in Afrika ins Visier. Auf dem Kontinent mehren sich Anschläge auf Kirchen. Sie werden von militanten Gruppen verübt, die mit El Kaida in Verbindung stehen. Darauf macht die Kommission für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) aufmerksam. In einem Hintergrundbericht verweist sie auf eine Reihe von Terroranschlägen auf Kirchen und christliche Einrichtungen in Nigeria und Mali (Westafrika), Kenia und Sudan (Ostafrika) sowie Somalia (Horn von Afrika). Für die Gewalttaten, die seit Ostern mindestens 65 Todesopfer forderten, werden mehrere Terrorgruppen mit Beziehungen zu El Kaida verantwortlich gemacht: Boko Haram (Nigeria), El Shabab (Somalia), Ansar Dine (Mali) und Ansar al-Suna (Sudan). Einige wollen ganze Regionen von Christen „säubern“, andere verfolgen das Ziel, mit Gewalt einen islamischen Gottesstaat zu errichten, in dem sich alle dem Religionsgesetz Scharia beugen müssen

 

 

El Kaida verliert in Afghanistan an Boden

 

Wie die WEA-Kommission schreibt, verliere El Kaida in Afghanistan aufgrund des westlichen Militäreinsatzes immer mehr an Boden. Verzweifelt halte das Netzwerk Ausschau nach neuen Territorien. In Afrika wolle es instabile Regionen unter seine Kontrolle bringen, um dort mehr oder weniger frei operieren zu können. Daher stärke El Kaida lokale Extremisten. Auch habe der Arabische Frühling in Nordafrika nicht nur Demokraten, sondern auch Extremisten Auftrieb gegeben. In Ländern mit korrupten Herrschaftssystemen sowie bei bewaffneten Rebellen finde das Terrornetzwerk fruchtbaren Boden vor.

 

 

Islamischer Extremismus darf sich nicht weiter ausbreiten

 

Wenn es der internationalen Staatengemeinschaft nicht gelinge, die Ausbreitung radikaler muslimischer Bewegungen in Afrika einzudämmen, werde der gegen Christen gerichtete Terrorismus an Fahrt gewinnen. Westliche Militärhilfe für Verbündete könne nur ein Teil der Lösung sein. Am wichtigsten sei es, demokratische Institutionen zu stärken und Verhältnisse abzubauen, die dem Terrorismus förderlich sind wie Armut und Korruption. Der Bericht wird vom Direktor der Kommission, Godfrey Yogarajah (Colombo/Sri Lanka), herausgegeben. Die WEA mit Sitz in New York repräsentiert rund 600 Millionen Evangelikale in 128 Ländern. {Quelle: kath.net}

 

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