kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamischer Weltfrauentag in Wien – Freiheit der Frau in Iran! 11. Mai 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:34

 

Einladung zu einer Konferenz zum islamischen Weltfrauentag Geburtstag

von Hz. Fatima Zehra – Wien

Anlässlich des islamischen Weltfrauentags, veranstaltet der ILA-Verein (Islamische Lehre der Ahlul-Bait) eine Konferenz. Alle Schwestern und Brüder sind herzlichst eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos. {WANN: Do, 17.Mai 2012   –  15:00-19:00  – WO: Wonder Verein:  Kreitnergasse 4-6  –  1160 Wien}  – www.ahlul-bait.eu  –  www.shia-forum.de

 

Auch wenn es sich um eine schiitische Veranstaltung handelt, wird die einschlägig bekannte Konvertitin Carla Amina Baghajati von der IGGiÖ wieder für das Tragen des Kopftuches in Schule, Beruf, Universität werben (siehe Vergrößerung des Miniaturbildes mit Aufzählung der Referenten). Hierzu fordert Frau Baghajati eine Quotenregelung zur Einstellung von kopftuchtragenden Musliminnen im Staatsdienst, womit nicht mehr die Qualifikation einer Bewerberin, sondern das Kopftuch zur Einstellung ausreicht, um die vorgegebene Quote zu erfüllen: http://religion.orf.at/projekt03/news/1204/ne_120424_amnesty.html

 

 

 

 

 

 

 

Herr Gerhard Wisnewski von Kopp:

Schauen Sie sich dieses Bild an!

Das ist die Freiheit der Frau in Iran!

 

 

 

Neulich fragte einer unserer Kommentatoren hier,

ob das was der Herr Gerhard Wisnewski

über die Frau und ihre angebliche Freiheit schreibt,

der Wahrheit entspricht?

 

Ich habe heute Morgen dieses Bild mit einem kurzem Bericht darüber gefunden, um Herrn Wisnewski zu zeigen, in wieweit er recht hatte und bevor er so großartig und mit überdimensionalen Bildern von verhüllten Pinguinen auf seiner Seite über die Rechte und Freiheit der Frauen in meinem Land berichtet, zuerst sich mit dem einfachen Volk unterhält und nicht sich von der Mullah-Regierung kutschieren lässt und nur das zu sehen bekommt, was erlaubt ist und mit bestimmten Frauen Gespräche führt, deren Namen uns Iranern bekannt sind, die dafür sorgen, dass die unmenschlichen Gesetze der Scharia durchgeführt werden.

 

 

Dieses Bild zeigt die Sittenpolizei, wie sie Frauen in den Wagen schleppen, eine junge Frau liegt auf dem Boden und wird gepeinigt und die eingeschüchterten Männer laufen vorbei und schauen nur, wie ihre Frauen, Mütter, Schwester und die Hälfte der iranischen Bevölkerung so erniedrigt und gepeinigt werden. Schließlich ist es tagtäglich geworden solche Szenen zu sehen und daran vorbei zu laufen, denn wenn jemand sich einmischt und Courage zeigt, wird er auch eingebuchtet! Das Bild wurde während der Tehraner Buchmesse, vom 03.05.2012 bis 12.05.2012, geschossen. Solche Reporter und Journalisten wie dieser Herr Gerhard Wisnewski lernen von dem neuerlichen Interview von Klaus Kleber mit dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Ahmadinežâd, nicht! Herr Wisnewski, haben Sie sich mit diesem Bericht nicht gerade lächerlich gemacht? Sie wollen uns erzählen, wie es mit der Freiheit der Frau in Iran läuft, und Ihre ahnungslose Leserschaft glaubt Ihnen! Es sind wenige davon, die auch einmal solche kritischen Seiten wie unsere lesen und sich Gedanken darüber machen, und die skeptisch werden.

 

Pârse & Pârse lässt nicht zu, dass durch solche Falschberichte, die nach Propaganda riechen, Lügen über den Iran und die Situation der Frauen erzählt werden! Daher werden wir regelmäßig mehr über diese angeblichen Freiheiten und Rechte, die die Frauen in Iran genießen, mehr berichten und das Urteil darüber überlassen wir wie immer unserer Leserschaft, die ja auch sehr wachsam liest. Herr Wisnewski, versuchen Sie bei Gelegenheit die Erlaubnis zu bekommen Narges Mohammadi, die iranische Frauenrechtlerin, zu interviewen. Sie ist immer noch im Gefängnis und das Foto zeigt sie während ihres Aufenthalts im Krankenhaus, weil sie im Gefängnis sehr gelitten hat! Sie wurde erneut vor paar Tagen verhaftet! Solche Gutmenschen, wie Herr Wisnewski sind dafür verantwortlich, dass das Leiden der Frauen in Iran in der Welt relativiert und verharmlost wird. Dieser möchte-gern-Journalist soll erst einmal Persisch lernen und den Qur’an lesen.

 

Hier meine Quelle  –  parseundparse.wordpress.com

  

 

 

Amnesty: Europäische Muslime wegen religiöser Symbole diskriminiert

 

 

Muslime werden in vielen europäischen Staaten aufgrund ihres Kleidungsstils oder wegen ihrer religiösen Symbole in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung und Gebetsstätten diskriminiert. Zu diesem Schluss kommt ein am Dienstag von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) publizierter Bericht zur Diskriminierung von Muslimen in Europa. Amnesty rief die europäischen Regierungen dazu auf,  „sich klar von allen Ausdrucksformen von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung zu distanzieren“. Für den Bericht mit dem englischen Originaltitel „Choice and predjudice: discrimination against Muslims in Europe“ befasste sich Amnesty mit der Situation von Muslimen in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und der Schweiz und fand heraus, dass Antidiskriminierungsgesetze oft nicht umfassend genug umgesetzt werden.

AI Österreich: „Muslime erleben bei uns ganz genau das Gleiche“: Selbst wenn die Situation in Österreich nicht systematisch untersucht wurde, ist sich der Generalsekretär von AI Österreich, Heinz Patzelt, sicher, dass die Ergebnisse vergleichbar ausfallen würden. „Aus meiner täglichen Arbeitspraxis kann ich sagen: Muslime erleben hier ganz genau das Gleiche.“ Dabei, so Patzelt gegenüber religion.ORF.at, müsste man annehmen, dass die Situation aufgrund der rechtlichen Lage in Österreich besser sei. „Der Islam ist bei uns dem Christentum und Judentum rechtlich völlig gleichgestellt. Das wirkt sich aber kaum aus.“  Als wesentlichen Grund dafür sieht Patzelt, dass Teile der Politik aus der Diskriminierung von Muslimen „politisches Kleingeld schlagen“.

 

„Sprachlos, was man in Österreich alles sagen kann“: Durch den politischen Diskurs und den Umgang mit Muslimen in Österreich sieht Patzelt die Einhaltung der Menschenrechte gefährdet: „Ich bin immer wieder sprachlos, was man in Österreich alles sagen kann, ohne dass es auch nur zu einem Aufschrei kommt, seien es ‘Marokkaner-Sprüche’ oder ‘Daham statt Islam’. Die Wurschtigkeit und Pseudotoleranz ist schockierend.“ Neben der Politik sieht Patzelt vor allem Unternehmer, Vermieter und ähnliche Akteure gefordert, keinen Unterschied zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu machen. Sie müssten sich sagen: „Natürlich stelle ich eine Muslimin, die Kopftuch trägt ein, natürlich vermiete ich an eine muslimische Familie.“

Besonders Frauen diskriminiert: Dem Amnesty-Bericht zufolge werde besonders oft Frauen eine Anstellung verwehrt, wenn sie religiöse und kulturelle Symbole und Kleidungsstücke tragen, da deren Erscheinungsbild „Kunden missfallen könnte“ oder „einem spezifischen Firmenimage nicht entsprechen würde“. Gerade solche Argumente kennt auch Patzelt aus seiner täglichen Arbeit. Er betont: „Menschenrechte stehen nicht zur Disposition. Solche Aussagen dürfen kein Argument sein.“  Der Umstand, dass in allen untersuchten Ländern Gesetze existieren, die religiöse Diskriminierung verbieten, ändert daran laut der Menschenrechtsorganisation nichts. Patzelt erklärt, man könne gesetzlich noch nachbessern, entscheidender sei aber das Verhalten von Akteuren wie Politikern und Unternehmern.

 „Auf der Prioritätenliste an erster Stelle“: Dass die Situation in Österreich nicht anders ist als in den untersuchten Ländern, bestätigt auch die Frauenreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Carla Amina Baghajati, im Gespräch mit religion.ORF.at. „Auf der Prioritätenliste der unter muslimischen Frauen diskutierten Themen ist die Diskriminierung am Arbeitsplatz an erster Stelle.“ Gerade junge, in Österreich aufgewachsene Frauen seien mit einem Wiederspruch konfrontiert. „Immer wieder wird angezweifelt, ob muslimische Frauen wirklich gleichberechtigt sind. Diese jungen Frauen erleben aber, dass sie, obwohl sie eine gute Ausbildung haben und am Arbeitsmarkt  Fuß fassen wollen, nicht teilhaben dürfen.“ 

 

„Je normaler, desto besser“: „Diese Situation zu ändern ist wohl ein Prozess, der länger dauern wird. Gerade Arbeitgeber von staatlicher Seite her könnten durch die Anstellung von Frauen, die Kopftuch tragen, etwas bewirken.“ Baghajati betont, dass Bewusstseinsbildung ein wichtiger Faktor sei: „Dann würde man Frauen mit Kopftuch in Zukunft vielleicht auch vermehrt an Supermarktkassen, als Straßenbahnfahrerinnen oder am Schalter beim Behördengang antreffen.“ Auch bei AI Österreich sieht man hier Chancen. „Je normaler und üblicher es wird, Muslimen im Alltag zu begegnen, desto eher kommt es zu Toleranz statt Diskriminierung“, so Patzelt.

 

Frankreich: „Religions- und Glaubensfreiheit eingeschränkt“

 

Aber auch gesetzliche Hürden, die es in dieser Form in Österreich nicht gibt, kreidet AI an. Amnesty International kritisiert in dem Bericht auch das seit 2004 in Frankreich geltenden Kopftuchverbot an Schulen: Die Behörden würden argumentieren, die Regelung diene der Stärkung der Säkularisierung im Bildungswesen, in Wirklichkeit werde dadurch jedoch die Meinungsäußerungs- sowie die Religions- und Glaubensfreiheit eingeschränkt. Da Letzteres schwerer wiege als die Unabhängigkeit von Staat und Kirche, ist solch ein Vorgehen im Rahmen der Menschenrechtsgesetzgebung für die NGO nicht gerechtfertigt.

 

„Islam akzeptabel, solange er nicht allzu sichtbar ist“

 

„In vielen Ländern Europas ist die Ansicht weit verbreitet, dass der Islam akzeptabel ist, solange Muslime nicht allzu sichtbar sind“, beklagte Marco Perolini, der bei AI für Fragen der Diskriminierung zuständig ist. Die Politik sei in der Pflicht, solchen Einstellungen entgegenzutreten. Denn: „Religiöse und kulturelle Symbole zu tragen, gehört zum Recht des Menschen auf freie Meinungsäußerung.“ Der Bericht legt laut Amnesty zahlreiche Fälle von Diskriminierung offen. „Muslime werden dafür verantwortlich gemacht, was im Nahen Osten und in Nordafrika passiert“, erzählt etwa ein Muslim, der in der Schweiz lebt. Deshalb seien sie häufig direkten Anschuldigungen auf der Straße, aber auch versteckter Diskriminierung ausgesetzt.

 

Schweiz: Bauverbot für Minarette

 

Das Recht, Stätten der Religionsausübung zu errichten, werde ebenfalls in verschiedenen europäischen Ländern eingeschränkt. Beispiel dafür sei das seit November 2009 in der Schweiz geltende Bauverbot für Minarette. Obwohl sogar die Schweizer Regierung vor der Volksabstimmung über das Bauverbot darauf hingewiesen hatte, das Gesetz würde das Diskriminierungsverbot in der Menschenrechtsgesetzgebung verletzen, hat es heute Verfassungsrang. Der Bau von Moscheen und Minaretten führte auch in Österreich immer wieder zu Konflikten und etwa in Kärnten und Vorarlberg auch zu bestimmten Regelungen in der Bauordnung. Patzelt von AI Österreich meint dazu: „Wer tatsächlich meint, ein Minarett dürfe nicht gleich hoch sein wie jede Kirche, Synagoge, Stupa oder Sonstiges,  nimmt Menschenrechte nicht ernst“. {Quelle: religion.orf.at}

 

19 Responses to “Islamischer Weltfrauentag in Wien – Freiheit der Frau in Iran!”

  1. Fartâb Pârse Says:

    Wie immer passend alles zusammen in einem Artikel. Danke.

  2. Erich Foltyn Says:

    das mit dem Schlagen der Frauen im Islam ist so kompliziert, dass es nicht funktionieren kann. Und keiner schert sich, dass Verletzungen bleibende Schäden zur Folge haben, die im Laufe der Zeit die ganze Gesellschaft zerstören. So etwas kann man in einer modernen Gesellschaft nicht aufrecht erhalten, in welcher man nicht den ganzen Tag auf einem Kamel sitzt und wartet, bis die Sonne untergeht.

    • Warum regst Du Dich so auf über den Weltfrauentag?!

      Es gibt doch auch den Weltmännertag; siehe

      http://de.wikipedia.org/wiki/Weltmännertag

      Jedem Tag im Jahr wird diesbezüglich eine besondere Bedeutung beigemessen; u. a. gibt es auch den Welttoilettentag (ja, den Welttoilettentag; siehe unter Google!).

      Ich meine, dass letztgenannter Welt-Gedenktag doch beiden Geschlechtern gewidmet ist, Männer und Frauen!

      Ist doch Gleichberechtigung! Alles klar!#
      ‚###

      Einladung zu einer Konferenz zum islamischen Weltfrauentag Geburtstag

      ___Ob viele hingehen werden! fraglich –ich denke,dass Frauen im Islam gerne die Rolle des Oberhauptes dem Mann überlassen—-und die Unterordung bezieht sich doch auf das versorgt sein!!
      Erlaubtes Schlagen bei Ungehorsamkeit ist ein Gebot für den Mann..im Koran –oder!!

      Je stärker die Merkmale des Patriarchats ausgeweitet sind, desto schwieriger ist es zu bestimmen, wie alt es sei. Marija Gimbutas (Archäologie), Humberto Maturana (Neurobiologie) und Wilhelm Reich (Psychiatrie) – siehe auch James DeMeo und dessen auf Wilhelm Reichs Arbeit aufbauende Saharasia-Theorie) – haben – unabhängig voneinander – Beweisführungen vorgelegt, denen zufolge patriarchale Herrschaftsstrukturen vor ca. 7000 Jahren entstanden sind, und zwar auf Grund von Klimaveränderungen, die zu Wanderungen der Menschen führten. Anhand von archäologischen, paläoklimatischen, sprachwissenschaftlichen und soziologischen Studien gehen diese Forscher davon aus, dass der Übergang von egalitären, als friedlich angenommenen Verhältnissen zu gewaltsamen, kriegerischen in besonderen Gegenden der Alten Welt, in Nordafrika, im Nahen Osten und in Zentralasien stattgefunden habe: Diese relativ feuchten Gebiete trockneten allmählich aus und wurden mit der Konsequenz verlassen, dass durch den Zusammenfall der Umwelt- und Kulturbedingungen die Bindungen zwischen Mutter und Kind sowie zwischen Frau und Mann in traumatisch prägender Weise zerstört worden seien, so wie es aktuelle Vergleichsstudien aus den Hungergebieten Afrikas plausibel gemacht hätten.

      Sollte die – weiter gehende – Hypothese eines „Ur-Matriarchates“ zutreffen (→Urgesellschaft), so gelten die vorliegenden Forschungsergebnisse zur Entstehung des Patriarchats heute als die wahrscheinlichsten. Ein „Ur-Patriarchat“ wird zwar von zahlreichen Mythen nahe gelegt (siehe auch Adam), sie spiegeln aber lediglich eine persönliche Weltsicht im Kontext ihrer Entstehungszeit wider und stellen darüber hinaus allenfalls Hypothesen ohne beweisende Kraft dar

  3. schwebchen Says:

    Der Herr Wisnewski ist kein Gutmensch. Er veröffentlicht in einem Verlag, der sich traut, Unkonventionelles zu sagen und Leuten wie Udo Ulfkotte ein Forum gibt. Aber Wisnewski ist ein Schaumschläger und Sensationsreporter, manchmal gibt er interessante Sachen von sich, aber um der sensationellen Neuigkeiten willen, lässt er sich auch schon gern mal zum billigen Sprachrohr eines unmenschlichen Unterdrückerstaates machen. Sein Antrieb dürfte sich im Materiellen erschöpfen, sprich in der Geldgier.

    • Fartâb Pârse Says:

      Also mit anderen Worten, er ist ein Sensationsgeiler Reporter! Oder?

      Ich entschuldige mich bei Kopten ohne Grenzen für diesen Ausdruck!

  4. K.G Says:

    Einladung zu einer Konferenz zum islamischen Weltfrauentag Geburtstag

    Von wegen Weltfrauentag – ein Weltunterdrücktentag täte not

    Eine ungerechte Welt verändert man nicht dadurch, Menschen, die Opfer und Verfügungsmasse der kapitalistischen Wirklichkeit sind, gegeneinander auszuspielen. Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft und Glauben, wie es im Grundgesetz auch steht, dürfen keine Scheidungskriterien sein. Frauen sind nicht nur Opfer von Männern – Männer sind es auch; Frauen sind auch Opfer von Frauen – und Männer von Frauen. Homo homini lupus – hier ist eine traurige Gleichstellung vollbracht. Männer und Frauen sind gleich: sie können ausgebeutet werden – und sie dürfen ausbeuten

    http://ad-sinistram.blogspot.com/2012/03/wir-brauchen-einen-weltunterdrucktentag.html

  5. Versucht man, die „Ausländerdebatte“ chronologisch nachzuvollziehen, fällt folgendes auf:
    (ich rede von Vorarlberg; Österreich bzw. andere europäische Staaten unterscheiden sich hinsichtlich der betroffenen Nationalitäten Zugewanderter etwas)

    1. Aufgrund des Arbeitskräftemangels Ende der 1960er-Jahre wurden aktiv so genannte Gastarbeiter angeworben, in Vorarlberg v.a. aus der Türkei und dem damaligen Jugoslawien. Türken und Jugos waren willkommen in der Textilindustrie und am Bau. Die „Tschuschen“ wurden in den miserabelsten Wohnquartieren untergebracht und blieben unter sich.

    2. Famliennachzug und wachsende Zahl von „Menschen mit Migrationshintergrund“ in Kindergärten und Schulen werden von der FPÖ benützt, um Stimmung gegen Ausländer zu machen. „Ausländer raus, Österreich zuerst“ lautet die Devise – und gipfelt im Ausländervolksbegehren.

    3. Die steigende Zahl von Asylwerbern verlagert die Diskussion zu den „Asylanten“, denen mehr oder weniger offen unterstellt wird, unter dem Schutzmantel der Flüchtlingskonvention ins Land zu strömen und das „System“ zu mißbrauchen. Asylsuchende und MigrantInnen werden im selben Atemzug genannt, beide sind tendenziell „kriminell“.

    4. Die Terroranschläge vom 11. September führen dazu, dass der Islam ins Zentrum der Diskussion rückt. Ausländer sind dann besonders gefährlich, wenn sie Muslime sind, Islam wird immer und überall als fundamentalistich, radikal und terrorverdächtig dargestellt. Es geht nicht mehr um den Kampf gegen Ausländer, sondern um den Kampf gegen die Islamisierung (Europas).

    So hat sich eine Gemengelage gebildet, wo
    – längst eingebürgerte ehemalige Türken,
    – Asylsuchende, die seit drei und mehr Jahren auf die Erledigung ihres Verfahrens warten,
    – Drittgeneration-Jugendliche, die arbeitslos, ohne abgeschlossene Ausbildung und ohne ausreichende Sprachkenntnisse in der einen wie der andern Sprache herumhängen,
    – „Kopftuchfrauen“, islamische Glaubensgemeinschaften und deren Angehörige jedweder Ausprägung und Schattierung

    in einen Topf geworfen und als „Bedrohung“ identifiziert werden.
    Differenzierung: unmöglich. Emotionen: überbordend.

    Vor diesem Hintergrund eine Debatte zu führen über gezielte Zuwanderung, versäumte Integrationspolitik, glasklare Abgrenzung und Ausgrenzung radikaler und fundamentalistischer Minderheiten, eine Asylpolitik die längst auf die europäische Ebene gehört ist nahezu unmöglich.
    Die „Ausländerdebatte“ ist zur „Islamdebatte“ geworden – und damit, im wahrsten Sinn des Wortes, zur Glaubensfrage. Glaubensfragen führen, lehrt die Geschichte, oft zu Glaubenskriegen.
    Deshalb darf man nicht zulassen, dass die Rechten weiterhin alles und jedes auch nur in Ansätzen artverwandte Thema durch den Fleischwolf drehen und Würste für das Volk daraus produzieren – die sind nämlich nicht genießbar, sondern brandgefährlich, weil aus Dynamit.

    • carma Says:

      sehr wahr, liebe saphiri – die ausländerthematik ist wesentlich komplexer als es bestimmte kreise darzustellen versuchen. die neigung, undifferenziert alles zu vermengen und generell „multikulti“ für alle probleme verantwortlich zu machen, ist ebenso gefährlich wie die naive relativierung aller kulturkreise bezw. religionen.

  6. Etwas Wirklichkeit gefällig?
    Dann: „Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung.“ Bassam Tibi*
    „Der Islam ist das Gegenteil allen Europäischen „, „It is not so much that I am Anti-Isam, but that ISLAM IS ANTI-ME“
    Ayaan Ali

    Geschlechtertrennung ist nicht europäisch, und eine Frechheit; schon die Knabenbeschneidung ohne med. Grund (das betrifft auch die jüd. Gemeinschaft) stellt unbestreitbar eine Körperverletzung dar. Warum erlauben wir nicht gleich Körperstrafen?
    Halal Food/Schächten ist eine Verletzung des hiesigen Tierschutzes. Sollen wir diese billigen, um die phantasierten Vorschriften einer Märchenfigur zu erfüllen?

    Im Islam gelten keine UN-Menschenrechte – diese werden von den Staaten der OIC offiziell abgelehnt, sondern die Scharia. Kairoer Erklärung gelesen?

    Im Islam, und ja, den gibt es, haben Frauen und Männer, sexuelle Minderheiten und Atheisten nicht dieselben Rechte, sind sogar, ebenso wie Apostaten sind mit dem Tod bedroht.

    Da der Islam Demokratie und Menschrechte abschaffen will und mit göttlichem Recht ersetzen, kann sich so eine Ideologie nicht auf Religionsfreiheit berufen. Da der Islam nicht das Christentum sondern die freie Gesellschaft ersetzen will („Freedom go to Hell“), kann uns für diesmal auch die Verbrechensgeschichte des Christentums egal sein, Verweise auf die Kreuzzüge sind also recht unerheblich.

    Das heißt: Islam sollte nur mit stärksten Einschränkungen bei uns praktiziert werden dürfen. Die körperliche Unversehrtheit ist zu gewährleisten, ein Kopftuchverbot unter 14 Jahren (die Sexualisierung von Kindern ist inakzeptabel) und am besten keine religiöse Indoktrinierung bis zu diesem Alter (geistige Unversehrtheit) wäre diesem Kult hoffentlich auch abträglich, hilft möglicherweise den Kindern, die leider religiöse Eltern haben, weil diese religiöse Eltern hatten. (Daniel C. Dennett: Den Bann brechen. Religion als natürliches Phänomen)

    Religion geht doch eher durch unablässige, auch spottende Kritik weg, und das dauert Jahrzehnte…
    Durchs Anschleimen geht Religiöse Verdummung nicht weg, auch durch die unfassbare Selbstzensur und Beschneidung der Meinungs- und Kunstfreiheit aufgrund tw. berechtigter Angst vor Gewaltaufrufen religöser Spinner. Sam Harris hat mal geschrieben: Losing our spines to save our necks.**

    Ich kenne nette Türken, diese sind aber entweder nicht der Meinung, dass der Islam eine besonders gute Idee wäre, oder vertreten religiöse Ansichten, die ungefähr so islamisch sind, wie jemand mit der Ansicht, Jesus ist nicht auferstanden, gläubiger Christ ist.
    Aber: auch Leute mit musl. Hintergrund, die sich als ungläubig bezeichnen, haben absurderweise größten Respekt vor Mohammeds Namen. „Religiosität eine Quelle von Status in muslimischen Kreisen – eine starke Religiosität bedeutet hohen Status.
    Eine hingebungsvolle religiöse Praxis und die Fähigkeit, Verschwörungstheorien über die Schuld des Westens an den schrecklichen Zuständen ihrer islamischen Heimatländer hervorzubringen, sind effektive Quellen sozialer Anerkennung in den muslimischen Teilen unserer Gesellschaft.“***

  7. Die Benachteiligung von Frauen ist keine Verschwörung von Männern, sondern hat gesellschaftliche Ursachen. Frauenunterdrückung entstand in Klassengesellschaften vor rund 10.000 Jahren.

    Friedrich Engels legte 1884 in „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“ die theoretische Grundlage für ein Verständnis der gesellschaftlichen Untersachen von Frauenunterdrückung. Engels Hauptargument war, dass Frauen während des Großteils der Menschheitsgeschichte nicht unterdrückt wurden

    Im Kapitalismus wurzelt die Frauenunterdrückung im Widerspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und privatisierter Reproduktion der Arbeitskraft. Für den Kapitalismus ist die Familie unentbehrlich, um die Kosten für die Aufzucht der nächsten Arbeitergeneration und die Versorgung von Alten und Kranken zu tragen.

    Diese Reproduktionsarbeiten werden von Frauen geleistet, weil deren Arbeitskraft meist geringer entlohnt wird als die ihrer männlichen Partner – die meisten Chefs (egal ob männlich oder weiblich) befürchten Profitverluste durch Schwangerschaften in der Belegschaft. Mit jeder Kürzung von sozialen Leistungen wird die Familie als Auffangbecken für Kinder, Alte und Kranke wichtiger, und Frauen werden immer stärker dazu aufgefordert, diese Fürsorge zu übernehmen.

    Der gesamtgesellschaftliche Reichtum war noch nie in der Menschheitsgeschichte so groß wie heute. Frauenbefreiung wäre möglich, wenn ein Teil dieser Ressourcen für die Vergesellschaftung von Kinderversorgung und Hausarbeit verwendet würde.

    Dieser Reichtum wird heute zwar von der übergroßen Mehrheit produziert, aber kontrolliert von einer kleinen Minderheit, deren Politik der Logik zur Profitsteigerung folgt. Aufgrund der Krisenhaftigkeit dieses Wirtschaftssystems wird die notwendige Sozialisierung der Reproduktion im Kapitalismus nie stattfinden. Nur eine demokratische Planung der Wirtschaft, die sich nach den Bedürfnissen der Mehrheit richtet, kann die Möglichkeit dazu eröffnen.

    Ein Großteil der weltweiten Arbeiterklasse sind Frauen. Mit dem massenhaften Eintritt in die Arbeiterklasse steigen ihre Möglichkeiten zum Kampf gegen Frauenunterdrückung.

    Der Schlüssel zur Frauenbefreiung liegt nicht im Geschlechterkampf, sondern im Kampf gegen die kapitalistische Klassengesellschaft. Männer der Arbeiterklasse profitieren nicht von Frauenunterdrückung. Der sexistische Blödsinn, dass Frauen von einem anderen Planeten kämen, vergiftet persönliche und sexuelle Beziehungen sowohl für Männer als auch für Frauen. Männer wie Frauen leiden in Arbeiterfamilien unter niedrigen Löhnen und dem Mangel an Kinderbetreuung und sozialen Einrichtungen.

    Der Weg nach vorne für Frauen und Männer ist der gemeinsame Kampf für den Sturz des globalen Kapitalismus und für den Aufbau einer klassenlosen und gerechten Welt ohne Frauenunterdrückung.

    Frauen sind unterdrückt – immer noch

    Frauenunterdrückung ist keine Sache der Vergangenheit.

    Frauen genießen heute wesentlich mehr Freiheiten als in früheren Generationen. Anders als ihre Großmütter arbeitet die Mehrzahl aller erwerbstätigen jungen Frauen in Vollzeitjobs. Erwerbsarbeit und die Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln und technischen Haushaltshilfen ermöglichen Frauen ein Leben, in dem sich nicht mehr alles um Heirat und Geburt dreht.

    Von einem Ende von Frauenunterdrückung kann aber nicht die Rede sein. Die sexuelle Revolution durch die Pille und die Bewegungen der 60er und 70er Jahre haben die Einstellung zu Sexualität und Ehe offener gemacht. Gleichzeitig ist Sex heute mehr denn je eine Ware. Ob Schnaps, Auto oder Tiefkühlpizza, alles soll mit Darstellungen von Frauen als Sexobjekten verkauft werden. Der Druck auf Frauen, einem Schönheitsideal entgegenzuhungern, ist enorm.

    Frauen verdienen durchschnittlich nur 77 Prozent des Lohns männlicher Arbeiter und werden seltener befördert. Der Großteil der Billigjobs wird von Frauen besetzt.

    Kindererziehung und Haushaltsführung sind in den meisten Familien immer noch Frauensache. Und je mehr Kindergärten privatisiert werden, je mehr Löhne und Renten gekürzt werden, desto ärmer und stressiger wird das Leben für die Mehrzahl der Frauen, die nicht zur High Society gehören – umso mehr, wenn sie allein erziehend sind.

  8. Er wird sicher senasationsgeil bezahlt werden-sonst täte er es nicht!!!

  9. carma Says:

    männer unterdrücken physisch und mental, frauen unterdrücken subtiler – psychisch und emotional!
    den einen rutscht schnell mal die hand aus, den anderen die zunge- weh tut beides!!
    über 50% der häuslichen gewalt (gegenüber kindern) geht von frauen aus, 80% der scheidungen werden von frauen eingereicht, gemeinsame kinder „gehören fortan den müttern und dem staat.
    trotz berufstätigkeit und genereller „emanzipation“ erwarten nach wie vor über 70% der frauen, dass die männer die hauptversorger sein sollten – möglichst lebenslang, egal wie und womit, wirtschaftskrisen und und sonstige unwägbarkeiten interessieren da nicht.
    frauen haben eine durchschnittlich 7/8 jahre höhere lebenserwartung – es stehen ihnen meist zusätzlich pensionsbezüge ihrer ex-gatten zu.
    die liste der belastungen und nachteile für heutige männer ließe sich endlos weiterführen, aber man will ja nicht weinerlich sein…nur sollten die frauen allmählich einmal vom hohen ross ihrer schein-emanzipation herabsteigen, die verhältnisse haben sich längst umgekehrt: sie trachten danach, die männer zu den erfüllungssklaven ihrer wohlstandsträume zu machen, die sie inklusive der gemeinsamen kinder jederzeit zu verlassen bereit sind, wenn der prinz nicht zum märchen passt…

    • Bedenke trotz allem, dass die Männer körperlich überlegener als Frauen sind. Daher müssen und dürfen sie Frauen nicht schlagen. Sie können auch wie die Frauen mit der Zunge schlagen.

    • patriot Says:

      Ich finde, dass man mit der Zunge viel mehr Schaden anrichten kann. Man sagt schnell Dinge, die man hinterher wieder bereut. Es wird sehr schnell über andere geredet, Tratsch und Klatsch, ja sogar Lüge und Täuschung sind nicht nur ein Problem der anderen. Jakobus sagt, wie gefährlich doch die Zunge ist. So klein sie auch ist, sie kann unendlich viel Schaden anrichten. Sie ist alles andere als leicht zu bändigen.

  10. patriot Says:

    Au weia, mit der Zunge schlagen geht stark ans Herz und an die Seele.


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