kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der „arabische Frühling“ und seine Blüten 11. Mai 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:16

Tunesien: Radikale Moslems bedrohen Touristen

 

Beunruhigende Nachrichten aus Tunesien:

Radikale Moslems {Moslembrüder und Salafisten}

sollen im Norden

Touristen und Studenten bedroht und angegriffen haben.

 

In den vergangenen Tagen wurden insgesamt drei Vorfälle bekannt. Die Zeitung „Tunisia Live“ berichtet von einem Angriff auf Touristen in der Stadt Sejnane im Norden Tunesiens. Dort sollen rund 30 radikale Moslems auf zwei Lastwagen einen Convoy von drei Geländewagen mit zwei Dutzend Touristen gestoppt haben, darunter auch ein Österreicher. Die Angreifer sollen Salafisten gewesen sein und mit Steinen und Stöcken auf die Autos eingeschlagen haben. Ein Wagen sei aufgebrochen worden. Laut Tunisia Live hätten die Moslems die Touristen beschuldigt, Alkohol zu trinken und sich in der Öffentlichkeit mit Frauen abzugeben. Einer der drei Geländewagen habe flüchten können und sei zur Polizeistation gefahren, um Hilfe zu holen. Einer der Touristen berichtete, dass die tunesischen Beamten vor Ort gewusst hätten, um wen es sich bei den radikalen Moslems handle. Unternommen hätten die Polizisten nichts, angeblich aus Angst um ihre Familien.

 

Zwei weitere Vorfälle in Kef und am Cap Serrat: Im Forum „Tunesientourist“ und auf der Nachrichtenseite „Webdo“ wird von zwei weiteren Vorfällen in dieser Woche berichtet. In Kef im Landesinneren von Tunesien soll ein französischer Tourist der Gotteslästerung bezichtigt und verprügelt worden sein. Der tunesische Innenminister dementierte, dass es sich um einen Touristen handele, sondern sprach von einem persönlichen Streit, heißt es im Forum Tunesientourist. Noch während des Dementis hat sich offenbar der nächste Vorfall ereignet, wieder im Norden des Landes. Am Cap Serrat soll eine Gruppe Ausflügler angegriffen worden sein. Wieder werden die Angreifer von den Betroffenen als Salafisten beschrieben. Das Auswärtige Amt hat inzwischen seinen Sicherheitshinweis für Tunesien angepasst. „Jüngste Vorkommnisse lassen bei Sejnane im nördlichen Küstengebirge erhöhte Vorsicht geboten sein. Insbesondere von Fahrten zum Cap Serrat wird derzeit abgeraten“. {Quelle: gloobi.de}

 

 

 

20 Al-Kaida-Kämpfer im Südjemen getötet

 

Erfolg im Kampf gegen den Terror: Bei Militäreinsätzen im Jemen starben mindestens 20 Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida.

Ein Doppelagent hatte die Informationen über die Verstecke der Al-Kaida-Anhänger geliefert.

 

Aden: Bei mehreren Militäreinsätzen im südlichen Jemen sind am Donnerstag mindestens 20 Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet worden. Acht von ihnen starben bei einem Drohnenangriff auf die Extremistenhochburg Dschaar, wie ein örtlicher Behördenvertreter erklärte. Zuvor hatte ein bei Al-Kaida eingeschleuster Agent wertvolle Informationen über die Aktivitäten des Netzwerks auf der arabischen Halbinsel geliefert. Bei dem Drohnenangriff in Dschaar wurde dem Beamten zufolge ein Haus beschossen, in dem die Al-Kaida-Kämpfer zu einem Treffen verabredet gewesen seien. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden zehn weitere Al-Kaida-Mitglieder beim Beschuss ihres Lagers in Sindschibar getötet. Die Stadt ist seit knapp einem Jahr in der Hand des Terrornetzwerks. Im 25 Kilometer weiter westlich gelegenen Tschakra wurden bei einem Luftangriff zwei weitere Kämpfer getötet, darunter ein örtliches Führungsmitglied, wie ein jemenitischer Armeeangehöriger sagte. Unklar war, ob es sich um einen Angriff der jemenitischen Luftwaffe oder um einen US-Drohnenangriff handelte. Die USA nehmen im Jemen regelmäßig Verstecke von Al-Kaida-Anhängern unter Beschuss. Vor vier Tagen war dort das Führungsmitglied Fahd al-Kuso bei einem Drohnenangriff getötet worden, der wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an dem Anschlag im Jahr 2000 auf das Kriegschiff „USS Cole“ mit 17 Toten gesucht wurde. Laut US-Medien wurde er von dem bei Al-Kaida eingeschleusten Agenten aufgespürt. {Quelle: www.handelsblatt.com}

 

 

Ehemalige Rebellen greifen libyschen Regierungssitz an

 

Aus Wut über ausstehende Zahlungen haben ehemalige Aufständische den Sitz der libyschen Übergangsregierung angegriffen. Etwa 200 Bewaffnete umzingelten das Gebäude in der Hauptstadt Tripolis und gaben Schüsse ab, wie die Regierung mitteilte. Bei Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften wurden demnach ein Mensch getötet und vier Menschen verletzt. Die Ex-Rebellen seien mit 50 Fahrzeugen und zahlreichen Waffen verschiedener Kaliber angerückt, sagte ein Regierungssprecher. Die Sicherheitskräfte mussten eingreifen, um die Angreifer zurückzuschlagen. Dabei sei ein Mitarbeiter des Innenministeriums getötet worden. Zudem habe es drei Verletzte auf Seiten der libyschen Sicherheitskräfte gegeben und einen weiteren bei den Angreifern. Grund für den Angriff ist nach Angaben der Regierung die Forderung der ehemaligen Rebellen nach Bonuszahlungen. Das Bonus-System war eingerichtet worden, um ehemalige Kämpfer gegen die Armee des gestürzten Machthabers Muammar al-Gaddafi zu unterstützen. Das Geld soll die Aufständischen dazu bringen, ihre Waffen abzugeben. Wegen weitverbreiteten Betrugs hatte die Übergangsregierung die Zahlungen im April aber vorerst gestoppt. Bei Milizionären, die bislang leer ausgehen, stößt dies auf heftigen Protest. „Das Innenministerium hat die Angreifer festgenommen und die Lage ist unter Kontrolle“, sagte Ministerpräsident Abdel Rahim al-Kib. Seine Regierung werde sich keiner „Erpressung“ beugen. Tripolis werde „nicht unter der Bedrohung durch Waffen verhandeln“. Am 19. Juni sollen die Libyer zum ersten Mal demokratisch wählen. Die 200 Mitglieder der neuen Allgemeinen Nationalkonferenz sollen dann eine neue Regierung benennen und ein Verfassungskomitee bilden. {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

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