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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Süd-Sudan: Mutter findet ihre Kinder 9. Mai 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:38

Für 408 Sklaven endet jahrelange Pein

 

 

Als Abuk Kiir freigelassen wurde, hatte sie nur ihr Baby dabei.

 

 

Wohin ihr fünf- und ihr achtjähriger Sohn verschleppt worden waren, wusste sie nicht.

Wie gross war ihre Freude, als sie die beiden ein Jahr später mitten unter 300 ehemaligen Sklav(inn)en entdeckte! Die beiden Kinder berichten. Wir wurden von arabischen Milizen in den Norden mitgenommen, als wir noch sehr jung waren. Wir können uns nicht mehr genau an unsere Entführung erinnern, aber wir wissen, dass unsere Mutter, Abuk Kiir, mit uns zusammen entführt worden war. Ein Jahr, bevor wir freikamen, trennte uns unser Sklavenhalter Abdelgasim von unsrer Mutter und unsrem wenige Monate alten kleinen Bruder Ajong. Er befürchtete unsere Flucht, wenn wir alle zusammen blieben. Deshalb schickte er uns auf eine weit entfernte Weide, um Ziegen zu hüten. Unsere Mutter wurde vom Sklavenhalter sehr schlecht behandelt. Er schlug sie und verpasste ihr ein Brandmal ins Gesicht.

 

 

 Mutter frei – Buben weiter versklavt
 

 

 Im März 2009 wurde unsere Mutter von einem Sklavenbefreier befreit, der von CSI geschickt worden war. Aber ohne uns wollte sie nicht gehen – doch sie wusste nicht, wo wir waren. Erst als der Sklavenbefreier ihr versprach, dass er uns suchen werde, ging sie schliesslich mit. Ein Jahr später fand uns der Sklavenbefreier und brachte uns nach Hause. Unsere Mutter entdeckte uns in einer Gruppe mit über 300 anderen Leuten, die CSI-Sklavenbefreier vom Norden in den Südsudan zurückgebracht hatten. Wir sind sehr glücklich, wieder zusammen zu sein! Unsere Mutter fällt ihren CSI-Freunden jedes Mal um den Hals, wenn sie sie sieht. {Quelle: www.csi-schweiz.ch – Autoren: Garang und Akoor Garang Amer}

 

 

 

 

 

Für 408 Sklaven endet jahrelange Pein

 
CSI bringt Hilfe für Neuanfang  –  Ich bin sehr, sehr glücklich, hier im Südsudan zu sein»,

sagte die vor etwa 10 Jahren in den Norden entführte Arieth Adok Amook.

«Hier bin ich zu Hause». 

 Die beiden Projektleiter Dr. John Eibner und Gunnar Wiebalck sind bereits über hundert Mal in den Südsudan gereist, um Sklaven zu befreien. Im Februar 2012 wurden sie von mehreren Amerikanern begleitet, darunter von einer Journalistin und einer Menschenrechtsexpertin. Alle waren über die Brutalität, unter der die im Sudan festgehaltenen Sklaven bis heute leiden, tief erschüttert.

Atong Deng Kuon: wegen Schläge erblindet

 

 

 

Finger abgehackt
 

 Einer der ehemaligen Sklaven war ein erst neun Jahre alter Junge, den sein muslimischer Sklavenhalter Mohammed nannte. Das Kind hat seine Eltern nie kennen gelernt. Es wurde in der Gefangenschaft zwangsislamisiert und berichtete, dass ihm sein Besitzer Ali Osman aus nichtigem Grund einen Finger der linken Hand abhackte. Bei seiner Befreiung trug der kleine Mohammed eine gestickte Gebetsmütze, die er auf Befehl seines Peinigers nur nachts abnehmen durfte. Wie alle anderen befreiten Sklaven erhielt der Junge von CSI Überlebenshilfe und eine lebende Ziege.  Endlich … Ende der Qualen:  Atong Deng Kuon wurde von ihrem muslimischen Besitzer Atha Rahman derart geschlagen, dass sie auf beiden Augen erblindete. Die etwa 50 Jahre alte Frau aus Nyamlell verbrachte 14 Jahre ihres Lebens in der Sklaverei. Von ihrem Besitzer erhielt sie den islamischen Namen Mainda. Atongs Alltag bestand aus Vergewaltigungen, Schlägen, Beleidigungen und Zwangsarbeit. Mit eigenen Augen musste sie zusehen, wie fünf ihrer Leidensgenossinnen mit Macheten umgebracht wurden. Mit zitternden Händen hielt Atong ihre Ziege fest, die wir ihr überreichen durften. Für sie war es unfassbar, dass das Ende ihres Martyriums mit einem so wertvollen Geschenk einherging.  {Quelle: www.csi-schweiz.ch  –  Autor: Gunnar Wiebalck}

 

 

Alle ehemaligen Sklaven erhielten Getreide, einen Startsack und eine Ziege

 

 

5 Responses to “Süd-Sudan: Mutter findet ihre Kinder”

  1. K.G. Says:

    Ehemaliger Kindersoldat auf Friedenstournee

  2. K.G. Says:

    Emmanuel Jal ist ein international anerkannter Hip Hop Star. In seiner Musik erzählt er von einschneidenden Erlebnissen aus seiner Kindheit und trägt damit eine ganz persönliche Botschaft in die Welt.
    Als Kind wuchs Emmanuel in dem Dorf Tonj im Süden des Sudan auf und geriet in die unerbittlichen Fänge des Krieges.
    Nachdem seine Mutter und viele Angehörige bei einem der Angriffe auf sein Dorf ermordet wurden und er nach Äthiopien in ein Trainingslager verschleppt wurde, ließ er sich überreden, als Kindersoldat seine Familie zu rächen.

    So kämpfte er mit tausenden anderen „Lost Boys“ über Jahre hinweg um sein Überleben. Zu Hunderten versuchten sie schließlich die Flucht, doch nur 12 Jungen erreichten das rettende Rebellenlager.
    Hier traf er auf Emma McCune, eine britische Mitarbeiterin der Hilfsorganisation „Street Kids“.
    Sie nahm sich seiner an und zeigte ihm in Kenia den Weg aus dem Teufelskreis der Gewalt. Emmanuel hatte keine Gelegenheit, sich bei Emma direkt zu bedanken, denn eines Tages kam sie in einem mysteriösen Autounfall ums Leben

  3. K.G. Says:

    Süd-Sudan: Mutter findet ihre Kinder

    wie erfreulich etwas positives!

  4. Wie kommt es, dass der Islam als eine Religion, die Gott zum Wohl der Menschheit offenbart hat, die Sklaverei billigt?!!!!

    Durch die moslemischen Eroberungen wurde Afrika zum größten Sklavenlieferanten der Weltgeschichte, 700 Jahre bevor die Europäer anfingen, schwarze Sklaven zu kaufen. Der Unterschied zwischen Sklavenhandel und Versklavungskriegen ist entscheidend: die Europäer versklavten nicht – mit Ausnahme der Portugiesen –, sondern sie kauften die Sklaven und verschifften sie nach Amerika. Inzwischen schätzen Sklavereiforscher, dass der Export von versklavten Schwarzafrikanern in die muslimischen Reiche jenseits der Sahara höher war als der transatlantische Sklavenexport von etwa elf Millionen (Lovejoy, Heers, Murray Gordon und Grenoulleau).

    Die Aufklärung rechtfertigte den SklavenhandelDas Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft. Der Islam führte die Sklaverei wieder ein. Die rassistischen Aufklärer begründeten sie.

    „Du verurteilst einen Menschen zur Sklaverei, dessen Natur frei und autonom ist.

    Den Menschen, der vom Schöpfer eingesetzt wurde zum Herrn der Erde, den unterwirfst du unter das Joch der Sklaverei.

    Damit machst du Gesetze gegen Gott, indem du das Gesetz umstürzt, das er für die Natur gemacht hat.“

    Islamisches Sklaven-System

    In den von muslimischen Reiterheeren eroberten Ländern Nordafrikas und Spanien führte der Islam die Sklavenhaltung sofort wieder ein.

    Die ägyptisch-britische Historikerin Bat Ye’or (77) schreibt:

    „Als der arabische Kriegsherr Amr im Jahr 643 Tripoli eroberte, zwang er die jüdischen und christlichen Berber, ihre Frauen und Kinder als Teil der Tribute in die Sklaverei auszuliefern.“

    Die muslimische Herrschaft in Spanien gründete auf Zehntausenden von Haus- und Arbeitssklaven.

    Seit dem 8. Jahrhundert bestand der Kern fast aller islamischen Eroberungsheere aus Militärsklaven – etwa in Spanien, Nordafrika, Ägypten, Damaskus und später in der Türkei.

    Der türkische Sultan erzwang die Konversion christlicher Jungen zum Islam. Sie wurden anschließend zu Militärsklaven – Janitscharen – gedrillt.

    Die Kirche wehrt sich gegen die Sklaverei

    Als die Spanier ab dem Jahr 1492 Mittel- und Südamerika besiedelten, versuchten sie die einheimischen Indianer in Bergwerken und Plantagen als Sklaven zu benützen.

    Aber die spanischen Ordenstheologen protestierten heftig dagegen.

    Auf ihr Betreiben hin erklärte Papst Paul III. im Jahr 1538 in einer Bulle, welche die Magna Charta der Indios und aller Menschen werden sollte:

    1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;

    2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;

    3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.

    Ohne Aufklärung kein Sklavenhandel

    Die frühkapitalistischen Minen- und Plantagenbetreiber in Süd- und Nordamerika führte die Sklavenhaltung in offener Rebellion gegen die Kirche bald wieder ein.

    Die von der Aufklärung geprägten spanischen und britischen Kolonialmächte kaufen von arabischen Sklavenhändlern in Westafrika mehr als zehn Millionen Negersklaven.

    Das ging einher mit der rassistischen Anthropologie der Aufklärung, welche die Sklavenhaltung rechtfertigte.

    Die Kirche betonte die Gleichwertigkeit aller Menschen, die einem einzigen Elternpaar – Adam und Eva – entstammten.

    Dagegen erfanden die sogenannten Aufklärer im 17. und 18. Jahrhundert eine sogenannte Polygenese.

    Diese behauptete, daß der Mensch von verschiedenen Stammeltern hervorgegangen sei. Daraus leiteten sie eine Hierarchie von Sklaven- und Herrenvölkern ab.

    Neger sind Untermenschen

    Der sogenannte Aufklärer Voltaire († 1778) behauptete, daß nur die weiße Rasse die menschliche Zivilisation erreicht habe.

    Neger und Juden waren für ihn aufgrund ihrer Triebhaftigkeit, sexuellen Perversion und minderwertigen Charaktereigenschaften Untermenschen.

    Der deutsche Philosoph Immanuel Kant († 1804) rechtfertigte in einem Aufsatz über die Rassenlehre die Herrschaft der weißen Europäer über die minderwertigen Völker Afrikas und Amerikas.

    Man sieht: Die Rassentheorie der Aufklärung rechtfertigte den Sklavenhandel.

    Die USA waren von Anfang an ein Sklaven-Regime

    Auch die Gründerväter der USA betrieben die Sklavenausbeutung ohne Skrupel.

    Der erste US-Präsident George Washington († 1799) besaß 319 Sklaven. Er war einer der wichtigsten Ausbeuter in Virginia.

    John Adams († 1826), der zweite Präsident der USA, sowie der nordamerikanische Drucker Benjamin Franklin († 1790) gehörten ebenfalls zu den großen Sklaventreibern Nordamerikas.

    Der dritte US-Präsident Thomas Jefferson († 1826) zählte 150 afrikanische Sklaven zu seinem Eigentum.

    Diese Herren behaupteten gleichzeitig in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung,

    „daß alle Menschen gleich geschaffen sind und daß sie vom Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben und Freiheit“.

    In der Tat: Das war die Lehre und Praxis der Kirchenväter, der mittelalterlichen Theologen und der Päpste der Neuzeit.

    Dagegen waren die US-Sklavenhalter dem Anti-Katholizismus, der Freimaurerei und der Aufklärung verpflichtet.

    Für sie waren die Neger keine vollwertigen Menschen, die Anspruch auf Menschenrechte gehabt hätten

    • Sklaverei stirbt niemals von selbst ab

      Die Grunderfahrung von Sklaven ist meist diese:

      Atomisierung: d.h. jeder Sklave hat ein Einzelschicksal; daher sind Sklaven fast nie eine soziale Klasse gewesen (wo sie es wurden, da entstanden brandgefährliche Situationen für das System); sie können kaum Freundschaften aufbauen, betrachten sich überwiegend als Konkurrenten (was verständlich ist: Bei derart knappen Ressourcen droht überall Konkurrenz).
      Familienlosigkeit: Pseudo-Ehen werden vom Herrn nach Bedarf aufgelöst, die Kinder nach Belieben verkauft; diese währende Situation bringt den psychischen Haushalt völlig durcheinander.
      Verlust des Selbstvertrauens: Immer droht die körperliche Gewalt; die sexuelle Verfügbarkeit (auch von männlichen Sklaven) bricht die eigene Würde. Und wenn die Selbstachtung unter eine bestimmte Schwelle sinkt, nimmt sich der Sklave als minderwertiges Wesen war.

      Menschen, die nur gehemmt initiativ sind, werden stets von ihrer Umwelt als minderwertig, mindestens aber als “gestört” wahrgenommen. Dieses Bild von Sklaven existiert in allen sklavistischen Gesellschaften – ohne Ausnahme. Es ist die Basis des Rassismus. Denn Rassismus hat nichts zu tun mit “Fremdheit”, sondern mit “Minderwertigkeit”. Und zwar ohne alle Hautfarbendifferenz. Fatal ist, dass die Betroffenen selber dieses Bild übernehmen.

      “Indem der Sklave seine Lage akzeptiert, verändert sich sein gesamtes Wertesystem”


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