kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Moslembrüder sind Chamäleons 9. Mai 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 21:41

http://www.facebook.com/ayamsodaaa

 

Diese Seite auf Facebook heißt „Der Moslembruder hat keinen Glauben“! So weit sind die Ägypter schon. Sie haben längst die Schnauze gestrichen voll von den Moslembrüdern und ihren terroristischen Politflügeln, Salafisten und Gamaa Islamia. Selbst die engsten Anhänger protestieren gegen sie überall, nachdem sie mit eigenen Augen gesehen hatten, wie alles in Ägypten den Bach untergeht. Sehr wenige Ägypter glauben mehr daran, dass irgendeine Revolution stattgefunden hat. Fast jeder Zweite kam schon zur Kenntnis, dass alles ein hinterhältiger Plan der Mächtigen war, den die Moslembrüder mit Hilfe der ägyptischen Armee skrupellos wie immer durchführten. Nichts mehr funktioniert, Tausende starben auf brutale Art und Weise bei den ununterbrochenen Protesten, jeden zweiten Tag ein Brand, der Tourismus ist wie gar nicht intakt und die Industrie wurde beerdigt. Jeden Tag eine neue Krise mit irgendeinem Land. Jeden Tag ein neuer Skandal im bärtigen Parlament. Und jeden Tag ein heimtückischer Plan vom Militärrat und dem Sicherheitsdienst, um das Land von Unruhen zu den nächsten zu destabilisieren. Die Bärtigen (Moslembrüder, Salafisten und alle islamische Parteien im Parlament und Schura-Rat) und der Militärrat streiten wie die Gockel.

 

Der aktuelle Stand der Dinge:

 

Keine Präsidentschaftswahlen

 

Die Verfassung wird nicht reformiert

 

Das Parlament wird bald aufgelöst

 

Was heißt das? Ganz einfach: Die Bärtigen werden zurückgebracht, wo sie schon gewesen waren! Sie lassen sich mit ihren Anhängern der Friedensreligion diese Schmach nicht gefallen. Der Militärrat verhängt den eisernen Ausnahmezustand und trotzdem wird ein Bürgerkrieg nicht zu verhindern sein. Die optimale Rechtfertigung für Blauhelmsoldaten.

 

 

 

Mohamed Morsy, der Ersatz-Kandidat der Moslembruderschaft

Und unten sieht man die Karikatur darüber: „Seht ihr, was die Drogen machen“?

 

 

 

Oben sieht man Saad Elkatatny und Mohamed Elbeltagy bei einer Demo mit Anhängern der Moslembruderschaft:

Hinaus mit den Botschaftern Amerikas und Israels„!

 

Unten sieht man dieselben Personen mit John Kerrey und der amerikanischen Botschafterin!

Der Führer gibt sogar einer Frau die Hand!?!

 

 

Das Bild ganz oben:

Saad Elkatatny bettelt den mächtigen Ahmad Ezz,  den Mann an der Seite Gamal Mubaraks! Er war noch ein normaler Abgeordneter im Parlament und unterordnete sich der Partei Mubaraks. Jetzt schipft er über das ganze Regime und verurteilt jeden, der an Mubaraks Seite war!

 

2 Responses to “Moslembrüder sind Chamäleons”

  1. K.G. Says:

    Vor der Präsidentenwahl brennen in Kairo die Barrikaden

    http://www.focus.de/politik/ausland/aegypten-vor-der-praesidentenwahl-brennen-in-kairo-die-barrikaden_aid_746440.html

    Das Versprechen von Freiheit und Demokratie wird aber womöglich nicht reichen, um die Bauern des Niltals für sich zu gewinnen.“Freiheit ist schön, sagen sie, aber wir können sie nicht essen

    Auf dem Land wird die Wahl entschieden

    Wir sind weit weg von allem“

    Anstieg der Lebensmittelpreise

    „Früher hatten wir wenig Geld, jetzt gar keins mehr“

    [Bildunterschrift: Für die Bauern im ägyptischen Niltal hat sich nach der Revolution nicht viel verändert: „Freiheit kann man nicht essen“, sagen sie. ]
    Es dauert dann eine Weile, bis Am Ahmed soweit ist, über die Thawra zu reden, die Revolution; wichtiger sind die neugeborenen Kälber, die bevorstehende Aussaat und das siebte Baby der Tochter.
    Die Revolution, sagt er schließlich, habe dem Dorf nichts Gutes gebracht: „Früher war es hier besser“, sagt der Alte. „Früher hatten wir wenig Geld, jetzt gar keins mehr“, meint auch die Tochter.

    „Mein Baby braucht Milch. Aber die Milch ist zu teuer

    Bauern im ägyptischen Niltal vor der Wahl
    „Freiheit kann man nicht essen“

    Seit Monaten versuchen Aktivisten der Demokratiebewegung in Ägypten, Dorfbewohner im Niltal für die Parlamtswahl in einer Woche für sich zu gewinnen.
    Doch an vielen Bauern scheint der Wahlkampf vorüberzugehen. Für sie reicht das Versprechen von Freiheit und Demokratie nicht aus.
    Dabei wird die Wahl auf dem Land entschieden: Dort leben die meisten der 83 Millionen Ägypter.

    afp Israels Verteidigungsminister Ehud Barak sieht mit der Wahl der ägyptischen Muslimbrüder seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt Jahrzehntelang garantierte Ägyptens Ex-Präsident Husni Mubarak den Frieden mit Israel und den Kampf gegen radikale Islamisten. Doch nach dem Wahlsieg der Muslimbrüder nehmen die Sorgen in Israel zu.
    Der weltweit mit viel Sympathie bedachte Arabische Frühling hat in Israel von Anfang an großes Misstrauen und auch viele Ängste ausgelöst. Zu bekannt war die feindliche Haltung vieler Menschen im Nahen Osten gegenüber dem jüdischen Staat, eine Feindschaft, die durch autoritäre Herrscher im Zaum gehalten wurde. Durch den Wahlsieg der Islamisten im Nachbarland Ägypten sehen die Israelis nun ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt. „Der Prozess der Islamisierung in den arabischen Ländern ist sehr beunruhigend“, kommentierte Verteidigungsminister Ehud Barak.

    Viele Israelis werfen dem Westen vor, systematisch den Blick vor den antisemitischen Tendenzen der Volksaufstände zu verschließen. „Die Muslimbrüder waren immer sehr antiwestlich, israelfeindlich und offen antisemitisch“, kommentierte die israelische Zeitung „Jediot Achronot“. Mit einem gewissen Schaudern berichtet die Zeitung von Kundgebungen in Kairo, bei denen Teilnehmer den „Tod aller Juden“ gefordert hätten.

    „Weit verbreitete Feindseligkeit“
    Aber so dramatisch ist die Lage wohl doch nicht. „Ich würde von einer weit verbreiteten Feindseligkeit in der ägyptischen Bevölkerung gegenüber Israel sprechen“, sagt der Nahost-Experte vom Institut für nationale Sicherheitsstudien INSS in Tel Aviv, Ephraim Kam. Für Israel sei die Frage der Zukunft des 1978 geschlossenen Friedensvertrages von Camp David am wichtigsten. Die Vertreter der Muslimbruderschaft und der Salafisten hätten sich da bisher eher widersprüchlich geäußert: kündigen, ändern oder dem Volk zur Abstimmung vorlegen.

  2. carma Says:

    ägypten am rande eines bürgerkrieges? eine schreckliche vision, die sich hoffentlich nicht erfüllt-damit würde die gesamte region auf jahre ins chaos stürzen, und am ende könnte sich erst recht nur ein militärregime behaupten. gibt es überhaupt keine moderaten kräfte mehr, die das land aus der krise führen könnten?


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