kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wasserwerfer vor der Moschee 8. Mai 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:34

Gericht kippt Karikaturenverbot

 

Bereits Stunden vor Beginn der Pro NRW-Kundgebung haben Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge nahe der Moschee Stellung bezogen.

Die Polizei hat Hinweise, dass Salafisten auf dem Weg nach Köln sind.

Das Verwaltungsgericht Köln hob am Mittag das Karikaturenverbot für Pro NRW auf.

 

Ehrenfeld: Nach den gewalttätigen Ausschreitungen bei der Pro NRW-Kundgebung in Bonn am Wochenende bereitet sich die Polizei Köln mit einem massiven Aufgebot auf die Wahlveranstaltung der rechtsextremen am Dienstag in Ehrenfeld vor. Am Mittag versammeln sich an dem Gebäude in der Venloer Straße Mitglieder der rechtsextremen Vereinigung „Pro NRW“ und des „Ehrenfelder Bündnisses gegen Rechtsextremismus“ zu zwei Demonstrationen. Salafisten, die an den Gewalttaten in Bonn beteiligt waren, dürften „das Gebiet der Stadt Köln nicht betreten“, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Sicherheitsbehörden hätten Hinweise, dass extremistische gewaltbereite Salafisten bundesweit mobilisierten. Es gebe „ganz konkrete Hinweise auf Gewalttaten in Köln“. Nach einem Bericht des „Spiegel“ bereitet sich die Polizei auf Salafisten-Krawalle auch in Köln vor. Es sei bekannt geworden, dass sich die Salafisten intensiv auf die heutige Kundgebung vorbereitet hätten“, heißt es mit Verweis auf eine interne Lageeinschätzung der nordrhein-westfälischen Polizei. „Konkret will sich die Szene mit Schlagstöcken, Tränengas etc. aufrüsten, um sich an den Einsatzkräften für die jüngsten Ereignisse in Bonn rächen zu können“, wird das Papier zitiert.

 

 

Hinweise auf Anreise von Salafisten

 

Polizeisprecher Carsten Möllers bestätigte, dass „konkrete Hinweise auf Anreisebewegungen von Salafisten“ vorliegen. „Wir stellen uns auf ein entsprechendes Gewaltpotential ein.“ Zur möglichen Bewaffnung wollte er keine Angaben machen. „Wir haben insbesondere die Personen im Auge, die am Wochenende in Bonn in Gewahrsam oder festgenommen worden sind“, so Möllers. Es gehe um rund hundert gewaltbereite Salafisten. Das Verwaltungsgericht Köln hob am Mittag das Karikaturenverbot für Pro NRW auf. Die Kölner Richter verwiesen auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Auf Grundlage dieser Rechtsprechung sei selbst unter Berücksichtigung der gewalttätigen Auseinandersetzungen in Solingen und Bonn das Zeigen dieser Karikaturen zuzulassen. Mit ihren Beschlüssen widersprachen die Gerichte in Aachen und Köln Bescheiden des Landrates Düren beziehungsweise des Polizeipräsidiums Kölns. Gerichte hatten zuvor entschieden, das in Bielefeld und Hagen die Karikaturen gezeigt werden dürfen und die zuvor verhängten Verbote nicht zulässig waren. Wir wissen nicht, ob Salafisten nach Ehrenfeld kommen, können es aber nicht ausschließen“, sagte Polizeisprecher Carsten Möllers. Das Problem: Köln ist eines der Zentren der Salafisten, viele Anhänger wohnen in Köln und müssen gar nicht erst anreisen. Außer zahlreichen Hundertschaften will die Polizei mit Wasserwerfern und Spezialeinsatzkommandos vor Ort sein. Einsatzleiter Michael Temme: „Wir werden den friedlichen Protest gegen die Wahlkampfveranstaltung ermöglichen. Gegen jede Form von Gewalt werden wir frühzeitig und konsequent vorgehen.“ Bereits Stunden vor Beginn der Kundgebung bezog die Polizei mit Wasserwerfern und gepanzerten Fahrzeugen Position vor der Moschee. Auf der Inneren Kanalstraße fließt der Verkehr nur zäh, die Venloer Straße ist zwischen Innerer Kanalstraße und Piusstraße gesperrt. Ditib beteiligt sich nicht

 

Beide angemeldeten Veranstaltungen werden am frühen Nachmittag in Sichtweite zur im Bau befindlichen Moschee an der Venloer Straße stattfinden. Zeitweise hatte Polizei geprüft, ob der geplante Aufmarsch verboten werden kann. Der Demonstrationsweg der Rechten führt, so der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Josef Wirges, an der Großbaustelle der Moschee vorbei. Die dort lagernden Pflastersteine und andere Materialien ließen sich leicht als Wurfgeschosse missbrauchen. Doch inzwischen steht fest: Pro NRW darf morgen demonstrieren. „Alle Veranstaltungen finden wie geplant statt“, bestätigte Polizeisptrecher Möllers. Polizeipräsident Wolfgang Albers: „Wir wissen, dass die Muslime in ihrer ganz überwiegenden Mehrheit friedlich sind und Gewalt ablehnen. Auf die Ereignisse in Bonn und die dortige massive Gewaltausübung einer kleinen Gruppe von Salafisten, die bewusst Leib und Leben von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gefährdet haben, reagieren wir. Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen, bereits im Vorfeld Gewalt provozierendes Verhalten auf Seiten von Pro NRW zu verhindern.“ Die Türkisch-Islamische Union Ditib hat derweil verlauten lassen, dass sie sich an der morgigen Demonstration nicht beteiligen wird. „Die Gemengelage ist derzeit sehr undurchsichtig und fast schon unzumutbar, zumal sie von der eigentlichen Provokation und den Provokateuren ablenkt. Selbstredend ist, dass die Ditib Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung aufs Schärfste verurteilt. Gewalttaten, aus welcher Motivationslage auch immer, sind nicht zu verantworten“, heißt es in der Begründung der Ditib.

 

 

Breites Bündnis gegen rechts

 

Das Ehrenfelder Bündnis gegen Rechtsextremismus mit Bezirksbürgermeister Josef Wirges an der Spitze hat für Dienstag ab 13.30 Uhr zur Gegendemo gegen die Pro-NRW-Veranstaltung aufgerufen. „Wir dulden eine solche Veranstaltung in unserem Veedel nicht. Daher rufen wir zu einer Kundgebung auf, bei der wir auch der Opfer des deutschen Faschismus gedenken wollen“, heißt es mit Blick darauf, dass Pro NRW ausgerechnet den Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus für ihre Kundgebung ausgewählt hat. Zu dem Bündnis gehören zahlreiche Vertreter von Parteien, Religionsgemeinschaften und Initiativen. Als Redner sind neben Wirges auch Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Alt-Oberbürgermeister Fritz Schramma, der Bundestagsabgeordnete Volker Beck und Abraham Lehrer von der Synagogengemeinde angekündigt. Die Demonstrationen, die zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr angemeldet sind, werden voraussichtlich zu erheblichen Behinderungen im Bereich Köln-Ehrenfeld führen.  Auch im Bezirksrathaus Mülheim gibt es eine Veranstaltung der Initiative „Wir stellen uns quer – Kein Rassismus bei uns in Köln“ . Um 16 Uhr beginnt ein „Markt der Möglichkeiten“ mit Oberbürgermeister Jürgen Roters, Innenminister Ralf Jäger und dem Historiker Jost Dülffer sowie Gesprächsrunden, Musik und Kabarett für ein „Leben in Freiheit, Demokratie und Vielfalt“.  {Quelle: www.ksta.de}

 

 

 

Salafisten bedrohen unsere Gesellschaft

 

Nach der Messer-Attacke eines Salafisten auf zwei Polizeibeamte und der weiter eskalierenden Gewalt von Salafisten gegen die deutschen Polizeibeamten schließt sich der hessische Abgeordnete Ismail Tipi (Türk-CDU) den Forderungen der Innenminister aus Bayern und Niedersachsen nach härteren Strafen gegen Salafisten an. “Das Ausmaß der Gewalt dieser Extremisten ist für mich nicht neu. Ich warne bereits seit Jahren vor den Gefahren von Hasspredigern und ihren gewaltbereiten Unterstützern. Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit versuchen diese Extremisten unsere Gesellschaft zu unterwandern, unser Rechtssystem auszuhöhlen und unsere Demokratie abzuschaffen,” warnte Ismail Tipi in Wiesbaden. Die gewalttätigen Ausschreitungen der letzten Tage seien ein Schlag ins Gesicht für alle friedlichen Muslime in Deutschland. Diese müssten noch deutlicher und konsequenter gegen extremistische Salafisten in ihren Reihen vorgehen. “Wir müssen unsere Gesellschaft vor diesen faulen Äpfeln schützen, damit sie nicht weiterhin die Gedanken unserer Kinder und Jugendlichen vergiften können,” so Tipi weiter.

 

 

Bereits Stunden vor Beginn der Pro NRW-Kundgebung haben Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge nahe der Moschee Stellung bezogen.

Die Polizei hat Hinweise, dass Salafisten auf dem Weg nach Köln sind.

Das Verwaltungsgericht Aachen hob unterdessen das Karikaturenverbot auf.

 

In diesen Minuten sollte die FREIHEIT statt ISLAM-Kundgebung beginnen! Aus Österreich ist tatsächlich Dr. Susanne Winter  für diese Kundgebung angereist.  Liveticker: Nachdem die deutsche Nationalhymne gesungen worden ist, wurde die Veranstaltung jetzt in Köln beendet. Die Stimmung sei blendend gewesen, äußerte der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht gegenüber freiheitlich.me: “Die friedliche Veranstaltung hat gezeigt, dass das Anliegen von PRO NRW von Innenminister Jäger zu unrecht kriminalisiert worden ist. Jäger hat sich, wenn das überhaupt noch geht, bis auf die Knochen blamiert.” Neben zahlreichen Interviews, auch mit arabischen Fernsehanstalten, diskutierte Beisicht auch mit einem Salafisten. Der Dialog, so Beisicht, sei seiner Partei wichtig: “Aber die etablierten Medien unterbinden durch ihre Tendenzberichterstattung jede Form von politischem Dialog.” Seine Partei werde in den verbleibenden Tage noch einmal alle Kräfte mobilisieren: “Wir haben mit unserer Veranstaltungsreihe die Sollbruchstelle der multikulturellen Gesellschaft sichtbar gemacht. Die deutschen Medien zieren ihre Pro-Kundgebung-Berichte mit Floskeln a la “rechter Mob”, “Hassparolen”, “Rechtsradikale”,  “Hetzer”, “Rechtsextreme”,…… auf so einen Journalismus kann man nur mehr spucken!

 

Aus dem Kölner Stadt-Anzeiger ein Foto:

 

 14.45 Uhr: Die Veranstaltung von PRO NRW in Köln findet praktisch im Hochsicherheitstrakt statt. So groß ist die berechtigte Angst des Staates vor gewalttätigen Islamisten. Diese scheinen sich überhaupt nicht in Köln zu befinden, jedenfalls hört man vom Veranstaltungsort aus nichts von ihnen. Zu den Autonomen hat die Polizei schwärz Geschütz aufgefahren: Panzerräumfahrzeuge und Wasserwerfer. Ein Sieg des Rechtsstaates: Die Karikaturen wurden trotz aller Gewaltandrohungen der Muslime gezeigt. Das ist ein Sieg des freiheitlichen Rechtsstaates gegen das Mittelalter. In Deutschland herrscht (noch) nicht die Scharia. Für die etwa 70 Pressevertreter wird wieder einmal deutlich, dass von PRO NRW keine Gewalt ausgeht. Fragt sich nur, ob das dann auch berichtet wird. LEIDER NEIN!!!  15 Uhr: In diesen Minuten spricht Susanne Winter von der FPÖ. Die Solidarität der Freiheitlichen ist ein großer Vertrauensbeweis für die PRO BEWEGUNG. Eine kleine Anekdote am Rande: Vor der Veranstaltung gab es ein herzerfrischendes Wortgefecht zwischen dem PRO-NRW-Aktivisten Michael Gabel und Volker Beck vor laufenden Kameras. Leider läuft im Fernsehen nur öde Wiederholung. Ansonsten wäre dieses Wortgefecht mal ein echter “Aufwecker”. Quelle…   

 

 “In Deutschland herrscht das Grundgesetz, nicht die Scharia” (Markus Beisicht)  – diese Aussage betitelt ein Kölner-Express als HETZE!!! Gute Nacht Deutschland!  14.30 Uhr – Zurzeit spricht Markus Beisicht von Pro NRW/ Pro Köln – Wie die Polizei soeben mitteilte, wurden einige Salafisten verhaftet. Im Großen und Ganzen läuft aber alles friedlich ab. Die deutsche Medien die aus Köln berichten, können es nicht lassen und stellen in jeder 2. Meldung die Pro-Teilnehmer ins sogenannte Rechtsradikale-Eck! Man darf gespannt sein, ob es noch genügend Deutsche gibt, die am kommenden Sonntag in der Wahlzelle die richtige Antwort geben! 14.16 Uhr: Mittlerweile sind rund 40 Mann bei der Pro-NRW-Kundgebung: Einige kamen verspätet von einer ähnlichen Aktion in Düren, bei der die Polizei die Rechten so sehr abschirmte, dass sie quasi keine Zuschauer hatten. Auch hier in der Fuchsstraße ist das Bild ähnlich: Die Kundgebung ist von Polizeikräften eingekesselt, Zuschauer sind höchstens Anwohner, die aus den Fenstern schauen. Die Pro-Aktivisten sind hinter einem Sperrgitter eingesperrt! Wir berichten  aus Deutschland, man könnte aber meinen aus Weißrussland!  14.04 Uhr: Etwa 40 Salafisten sehen sich einer polizeilichen Übermacht entgegengestellt. Sie rufen nicht und verhalten sich ganz ruhig. Geht das Konzept der Polizei auf? {Quelle: sosheimat.wordpress.com}

 

2 Responses to “Wasserwerfer vor der Moschee”

  1. Frank Says:

    Es wäre gut, wenn auch die Kopten sich in den Gemeinden für PRO NRW aussprechen würde. Bei dieser Wahl geht es darum, den islamischen Einfluss endlich einhalt zu gebieten. Ich habe koptische Freunde in Ägypten; daher weiß ich, wie die Kopten unter den Moslems in Ägyten leiden müssen….

    • carma Says:

      es wäre noch besser, wenn sich ALLE außerislamischen glaubensrichtungen diesem wagemutigen protest anschliessen würden und endlich einmal flagge zeigten. 5-10% der bevölkerung europas tanzen dem rest auf der nase herum, weil dieser „rest“ sich nie öffentlich klar bekennt und zeigt!


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