kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kreuze gibt es nicht nur in islamischen Ländern 6. Mai 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 23:26

Kanada: Schüler suspendiert – er trug ein Jesus-T-Shirt

 

So kann´s gehen, in Kanada z. Bsp.:

Ein Schüler in Nova Scotia wurde unlängst mehrfach schulintern bestraft,

weil er ein T-Shirt mit der Aufschrift “Life is wasted without Jesus” trug.

 

Denken wir nur nicht, dies wäre weit weg und die Kanadier wären ein witziges, aber schwer zu verstehendes Völkchen. Realistisch betrachtet, hätte dieser Vorfall auch hierzuland oder in jedem anderen Land der westlichen Welt passieren können, die sich immer mehr entchristlicht. Wie auch immer: der Schüler William Swinimer, 19 Jahre, wohnhaft in Nova Scotia geht zur Forest Heights Community School in Chester Basin. Eines Tages tauchte er dort mit einem gelben T-Shirt auf, das folgenden Aufdruck trug: “Leben ist verschwendet, ohne Jesus”. Angesichts der Tatsache, dass unzählige Botschaften auf Kleidungsstücken unserer Jugendlichen prangen, die weitaus weniger wertvoll sind, ist es kaum verständlich, dass die Schule sich durch dieses Oberteil provoziert fühlte. Warum Werbung für Musikgruppen, Markennamen oder ein Foto des eigenen Haustieres auf dem T-Shirt wertvoller oder wichtiger sein sollten, als diese lebenswichtige Nachricht über die offene Tür zu Gott ist nicht nur mir unverständlich.

 

Es ist also davon auszugehen, dass die fünftägige Suspendierung Williams vom Unterricht wohl der Tatsache geschuldet ist, dass der junge Mann sich standhaft weigerte, künftig auf “religiöse Inhalte” auf seiner Kleidung zu verzichten. In Kanada sind diese jedoch noch gar nicht illegal ! Auch die strikte “religiöse Neutralität” von öffentlichen Einrichtungen Kanadas ist erst unlängst vom Obersten Gerichtshof des Landes in Frage gestellt worden, da gerade Schulen “inklusive Orte für alle” sein sollten. Aber einige Mitschüler Williams waren da wohl anderer Ansicht und beschwerten sich bei der Schulleitung über sein Kleidungsstück. In jedem Falle ist also diese Schikane gegen einen bekennenden und standhaften, jungen Christen nicht nachvollziehbar. Ein T-Shirt tut niemandem weh, vor allem, wenn es diesen harmlosen Aufdruck trägt. Der Text beinhaltet keine Beleidigung, keine dreckige Sprache oder Aufforderung zu Straftaten. Er gibt nur die individuelle Überzeugung seines Trägers wieder. Wenn dies in Kanada schon nicht mehr straffrei möglich sein soll, dann ist es um die dortige Freiheit vielleicht schon nicht mehr so gut bestellt. {Quelle: “the christian post” vom 04. Mai 2012}

 

 

Iran: Youcef Nadarkhanis Anwalt eingeschüchtert?

 

Liebe Leser, ich setze voraus, dass Ihnen der Fall des im Iran in der Todeszelle sitzenden Pastors Youcef Nadarkhani bekannt ist. Seit 2009 sitzt er im Gefängnis, weil er seine Söhne nicht am Koranunterricht teilnehmen lassen wollte.

 

Daraufhin wurde man wieder auf seine Person aufmerksam und die Behörden bastelten einen Fall von “Apostasie”, also Abfalls vom Islam, der nun zu seiner möglichen Hinrichtung führen soll. Mehrfach wurde ihm als Ausweg die “Re-Konversion” zum Islam angeboten, die der Ehemann und zweifache Familienvater aber entschieden ablehnt, weil er “DEN Weg und DIE Wahrheit ” erkannt hat. Soviel zu dem Rahmenbedingungen der Affäre Nadarkhani. An der Seite des großen Dulders stand lange der engagierte Anwalt Mohammed Ali Dadkhah, der nun ebenfalls zu Zielscheibe staatlicher Willkür der “Islamischen Republik Iran” geworden ist. Wie durch das “American Center for Law and Justice” (ACLJ) bekannt wurde, soll Youcef Nadarkhanis Anwalt mittlerweile die Mitteilung erhalten haben, dass er bereits wegen “Akten gegen die nationale Sicherheit” und “Verbreitung regierungsfeindlicher Propaganda” verurteilt worden sei (ob er wohl von dem Prozess überhaupt Kenntnis hatte ?) und jederzeit inhaftiert werden könne. Dies erhöht den Druck auf seinen Mandanten natürlich ebenso wie auf den mutigen Juristen selbst, der nicht mehr sicher sein kann, wie lange er noch seine Praxis aufrechterhalten kann. Jordan Sekulow vom ACLJ sagte dazu: {Diese Entwicklung verstärkt den Eindruck, dass der Iran keinerlei Menschenrechte beachtet. Sie weckt auch weitere Besorgnis über Pastor Youcefs  Schicksal. Mit einem Anwalt, der neun Jahre Haft vor sich hat und ohne einen anderen Rechtsvertreter, der diesen Fall anrühren würde, hat Pastor Youcef nun keinen Rechtsberater mehr, was sein Risiko erhöht. (Hingerichtet zu werden, Anm. d. Übers.)}.

Ganz nebenbei bestätigte ein weiterer ungenannter Sprecher inzwischen, dass Pastor Youcef am Mittwoch, den 02. Mai 2012 noch am Leben gewesen sein soll. Durch die immer mal wieder von den Iranern bewusst gestreuten Fehlmeldungen, dass Youcef Nadarkhani bereits hingerichtet worden sein soll, wird die Menschenrechtsbewegung zu seinen Gunsten seit Jahren immer wieder verunsichert. Deshalb hat diese Bestätigung der Tatsache, dass er noch lebt, inklusive des Datums, zu dem man dies noch mit Sicherheit verifizieren konnte, in den letzten Monaten eine besondere Bedeutung erlangt. Youcef Nadarkhani ist mittlerweile sei 935 Tagen im Gefängnis. Die “Twitter”-Kampagne für Youcef soll mittlerweile über 2 Millionen Accounts erreicht haben und auf allen Kontinenten angekommen sein. {Quelle: “assist news service” vom 03. Mai 2012}

 

 

 

Irlands Justizminister:

Priester müssen Beichtgeheimnis verletzen

 

Gesetzesvorschlag: Fünf Jahre Haft für alle,

die Informationen über Kindesmissbrauch – und seien sie aus der Beichte – nicht der Polizei weiterleiten

 

Dublin (kath.net/LifeSiteNews.com) Der irische Justizminister Alan Shatter hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, der beinhaltet, Priester mit einer fünfjährigen Gefängnisstrafe zu belegen, wenn sie zu Fällen von sexuellem Kindesmissbrauch, von denen sie in der Beichte erfahren, nicht vor der Polizei aussagen. Das Gesetz würde für alle Personen gelten, die der Polizei eine Information über sexuellen Kindesmissbrauch nicht mitteilen. Irlands Ministerin für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Frances Fitzgerald, bestätigte, dass das Gesetz ohne Ausnahme für alle gelten würde. Argumentiert wird mit dem Kindeswohl. Shatter und Fitzgerald gehören der mitte-rechts-gerichteten Regierungspartei Fine Gael an. „Irland kann Gesetze einführen, wie es will, aber es muss wissen, dass die Kirche sich nie beugen wird, wenn Beichtväter gezwungen werden, zivile Autoritäten zu informieren“, sagte Erzbischof Gianfranco Girotti, Regent der Apostolischen Pönitentiarie, bereits vergangenen Sommer, als erste Pläne zu diesem Gesetz auftauchten.

 

Kardinal Seán Brady, Primas von Irland, hat den aktuellen Vorschlag der Regierung scharf verurteilt; er gefährde auch die Basis einer freien Gesellschaft. „Die Unverletzlichkeit des Beichtgeheimnisses ist so grundlegend für das Wesen des Sakramentes, dass jeder Vorschlag, der die Unverletzlichkeit untergräbt, ein Angriff auf das Recht jedes Katholiken auf Religions- und Gewissensfreiheit ist”, sagte Brady vor einer Pilgergruppe. Eine offizielle Mitteilung der Bischöfe gibt es noch nicht. Der Publizist David Quinn kritisierte das Gesetz und wies darauf hin, dass es keinen guten Effekt hätte: Wenn ein Täter wisse, dass der Priester zur Polizei gehen würde, würde er nicht beichten gehen, und dann sei es noch unwahrscheinlicher, dass er mit jemandem spreche, der ihn überzeugen könne, einen guten nächsten Schritt zu tun. Nach dem Kirchenrecht wird ein Priester, der das Beichtgeheimnis verletzt, exkommuniziert. Wenn ein Priester in der Beichte von einem Verbrechen hört, wird er versuchen, den Beichtenden dazu zu bewegen, sich der Polizei zu stellen. {Quelle: kath.net}

 

 

 

Wandert das Christentum aus Europa aus?

 

Vortrag von Hans Joas

 
 Pilger auf dem JakobswegPilger auf dem Jakobsweg – ans äußerste Ende Europas.
(Víctor Nuño|flickr|CC BY-NC 2.0)

 

„Endet das europäische Zeitalter?“ So lautete die Fragestellung, unter der die Akademienunion am 20. Juni zum sogenannten Akademientag in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften lud. DRadio Wissen präsentiert die am Akademientag gehaltenen Vorträge in einer Reihe – einer der Referenten war der Soziologe Hans Joas. Der Titel seiner Vorlesung: „Wandert das Christentum aus Europa aus?“ Die selbst gestellte Frage nach der Zukunft des Christentums in Europa verneint Hans Joas. Im Gegenteil: Seiner Meinung nach wandert das Christentum wieder nach Europa ein!

 

(akademienunion.de)

Im Anschluss an seinen Vortrag sendet DRadio Wissen einen Ausschnitt aus den Publikumsfragen an Joas.

{Quelle: wissen.dradio.de}

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s