kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Freilassung des Kopten, dem Missionierung vorgeworfen wurde! 6. Mai 2012

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:50

Dass es ein strafbare Handlung ist, über Christus mit Moslems in Ägypten zu sprechen, kennen die Kopten seit jeher. Die muslimische Welt steht Kopf, wenn ein Kopte die Frechheit besitzt, Broschüre mit missionarischen Inhalten zu verteilen. Und dir größte Katastrophe ist, wenn ein Kopte in Flagranti erwischt: Mit einer Bibel! Das war der Fall vor zwei Tagen in einem Dorf namens Eleziya bei dem Provinz Manfalut (Bundesland Assyot), was sich in allen Bundesländern und sogar in den Großstädten ereignet. Der 25-jährige Issak Lamäi fühlte sich in seinem christlichen Dorf Eleziya, wo die Kopten in beispielloser Mehrheit sind. Dieses Dorf ist ägyptenweit dafür bekannt, dass die Kopten das Sagen haben. Wie ein Kopte aus diesem Dorf mir erzählte, brauchen sie keine jahrelange Warterei auf Baugenehmigung für ihre Kirchen. Sie bauen sie und das Innenministerium muss sich damit abfinden.

 

Issak nahm seine Bibel und las einigen Passagen auf den Straßen laut. Er sprach die Kinder zwischen 8 und 12 an und gab ihnen wie es in der Sonntagsschule Bilder mit Texten. Es ging dabei um unseren Heiland, biblische Themen und die Heiligen der koptischen Kirche. Issak sprach auch mit gebrechlichen Moslems und las ihnen aus der Heiligen Schrift laut vor, damit Christus ihnen die Heilung schenkt. Das machte den Widersacher und den Feind des Guten sicherlich verrückt. Darum sprang er in die Brüste der muslimischen Minderheit. Der Böse stachelte sie an, um das Heil und Erlösung dieser Moslems zu verhindern. Die wenigen Moslems dieses Dorfes wandten sich an die Salafisten in den benachbarten Dörfern, damit sie diesen christlichen Unglauben unterbinden. Die Salafisten aus dem Dorf Bani Ghaleb wussten sich zu helfen: Sie erstatteten eine Anzeige gegen den Kopten, nachdem sie Issak eigenhändig schnappten. Der bekannte islamische Mob brachte Issak zur Polizeistation, wo er als Hexer und Scharlatan verhört wurde. Darüber berichtete die berühmt Tageszeitung Alahram.

 

Alahram schrieb wortwörtlich, dass diesem Kopten „Hexerei und Verbreitung der christlichen Lehre“ vorgeworfen wird. Also wie man in allen islamischen Ländern sieht, ist die Mission ein Vergehen und ein Verbrechen, welches die Staatssicherheit gefährdet, wie es in den polizeilichen Niederschriften steht. Aber Ägypten ist längst anderes als die anderen Länder, in denen der Islam Staatsreligion ist. Kein Land im Nahen Osten hat fast „20-prozentigen“ christlichen Bewohneranteil. Ob die internationale Presse das annimmt oder nicht, leben in Ägypten über 19 Millionen Christen. Das heißt, dass die Kopten sich nicht wie zum Beispiel die Christen in Palästina oder dem Libanon alles gefallen lassen müssen. Das Kreuz der Christen, welches sie gern tragen und ihnen stark macht, ist der Islam, dessen hässliches Gesicht in Europa tagtäglich zum Vorschein kommt. In allen islamischen Ländern zittern die Moslems vor Christus. Sie drehen durch, wenn sie ein Kreuz oder eine Bibel sehen. Daher geraten sie in Rage, wenn sie eine Kirche sehen. Das sind nicht sie selbst, sondern der Feind des Guten, der nicht zulassen will, dass sie zur Kenntnis des wahren Gottes kommen.

 

Irgendwie verstanden die Kopten die Entscheidung des hiesigen Innenministeriums nicht! Denn sie priesen sowieso den Herrn für die Freilassung des inhaftierten Issak, was trotzdem rätselhaft blieb. Allein seit der erfundenen Revolution vom 25. Januar 2011 wurden mindestens 6 Kopten wegen abgekarteter Herabwürdigung des Islam und dessen Gesandten rechtskräftig verurteilt. Ihre Familien mussten sogar ausquartiert werden. Die letzte Nummer mit dem 52-jährigen Kopten Makarem war echt die Krönung: Ein salafistischer Lehrer, der nur seit einem Monat in der Schule war, haute den koptischen Co-Direktor in die Pfanne. Der bärtige Lehrer zeigte Makarem an, weil der Kopte ihm gesagt haben sollte: „Mohamed hat viel Weiber gehabt“! Der islamische Mob umzingelte das Haus des Kopten und kurz danach führte ihn die Polizei ab. Am nächsten Tag zerrte man ihn vor die Staatsanwaltschaft. Nach nur einem Tag musste er sich vor dem Gericht verantworten. Der Richter übertraf sich selbst: Er verurteilte den koptischen Co-Direktor zu 6-jähriger Haftstrafe, obwohl die Höchststrafe für „Herabwürdigung religiöser Lehre“ 3 Jahre ist.

 

Aber was ist mit der tagtäglichen und der öffentlichen Herabwürdigung des Christentums?

Warum werden die Scheichs und Imame verhaftet und verurteilt,

die öfters von den koptischen Menschenrechtlern angezeigt wurden?

 

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