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Nach Unruhen in Kairo: Militärrat verhängt Ausgangssperre! 5. Mai 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:02

Panzer blockieren eine Straße unweit des ägyptischen Verteidigungsministeriums in Kairo

Mit Tränengas und Wasserwerfern reagierte das Militär am Freitag auf die Proteste von Aktivisten in Kairo.

 

Mindestens zwei Demonstranten kamen bei den Unruhen ums Leben.

Ruhe erhofft sich die Armee jetzt durch ein nächtliches Ausgangsverbot.

 

 

Bei Auseinandersetzungen zwischen Soldaten und Demonstranten in Kairo sind am Freitag mindestens zwei Menschen getötet worden. Wenige Stunden nach Ausbruch der Straßenkämpfe verhängte der Militärrat eine Ausgangssperre in der Umgebung des Verteidigungsministeriums. Das Ausgehverbot gelte ab 23 Uhr (Ortszeit) für acht Stunden, hieß es. Rund 130 Personen wurden bei den Protesten verletzt, wie das ägyptische Gesundheitsministerium mitteilte. Außerdem kündigte der Militärrat an, diejenigen, die an den Straßenschlachten beteiligt gewesen seien, zur Rechenschaft zu ziehen. In Kairo und in Alexandria hatten im Lauf des Tages Tausende Menschen gegen den Obersten Militärrat demonstriert, der im vergangenen Jahr die Macht übernommen hatte. Rund 170 Verdächtige seien festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Aktivisten hatten den Militärrat am Freitag erneut aufgefordert, die Macht an eine zivile Regierung zu übergeben. Die Demonstranten warfen Steine auf die Polizei. Die Einsatzkräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein.  {Quelle: www.spiegel.de}

 

Unruhen in Kairo

 

Blutige Straßenschlachten in Kairo

 

Ein Toter und hunderte Verletzte bei Unruhen in Kairo

 

Mindestens ein Toter und hunderte Verletzte bei Unruhen in Kairo

 

Ägyptens Jugend macht ihrem Wut Luft! Mit blutige Straßenschlachten in Kairo liefern sie sich ein Kräftemessen mit dem Militär. Die Bilanz: Mindestens ein Toter und über 400 Verletzte. Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira meldet, dass es sich bei dem bestätigten Toten um einen Soldaten handelt. Der Sender Al-Arabija berichtete unter Berufung auf Krankenhausmitarbeiter von zwei Todesopfern. WAS MACHT DIE MENSCHEN SO WÜTEND?  Zu den Unruhen war es gekommen, als die Armee mit Unterstützung der Polizei eine Demonstration gegen die herrschenden Militärs vor dem Verteidigungsministerium auflösen wollte. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Nach Angaben von Augenzeugen flogen von beiden Seiten Steine. Der Protest der Demonstranten richtete sich gegen den Obersten Militärrat, der nach dem Rücktritt von Präsident Husni Mubarak im Februar 2011 die Macht übernommen hatte. Am Abend verhängte das Militär eine nächtliche Ausgangssperre über die Gegend um das Verteidigungsministerium. In dem Viertel war es diese Woche bereits zu blutigen Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Schlägertrupps gekommen, bei denen nach offiziellen Angaben neun Menschen getötet wurden. Auch auf dem zentralen Tahrir-Platz fand am Freitag eine Demonstration gegen das Militär und gegen die von ihm eingesetzte Übergangsregierung statt, die aber friedlich blieb. Die Ägypter sollen am 23. Mai einen Nachfolger für Mubarak wählen, der inzwischen in Kairo vor Gericht steht. Der Militärrat hatte nach seinem Abgang die Machtbefugnisse des Präsidenten übernommen. Er hat versprochen, sich nach der Präsidentenwahl aus der Politik zurückzuziehen. {Quelle: www.bild.de}

 

Unruhen in Kairo

 

 

Mindestens ein Toter und hunderte Verletzte bei Unruhen in Kairo

 

Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften ist in Kairo nach Berichten arabischer Medien mindestens ein Menschen ums Leben gekommen. Fast 400 Menschen seien verletzt worden, berichtet Al-Dschasira unter Berufung auf Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums. Bei dem Getöteten handele es sich um einen Soldaten. Zu den Unruhen kam es, als Armee und Polizei eine Demonstration gegen die herrschenden Militärs vor dem Verteidigungsministerium auflösen wollte. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein – es flogen von beiden Seiten Steine. {Quelle: www.augsburger-allgemeine.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Responses to “Nach Unruhen in Kairo: Militärrat verhängt Ausgangssperre!”

  1. K.G Says:

    Mindestens ein Toter und hunderte Verletzte bei Unruhen in Kairo

    Arabischer Aufbruch in die Demokratie
    Lange Zeit herrschten in vielen arabischen Ländern undemokratisch regierende Staatsoberhäupter. Jetzt lehnen sich die Bevölkerungen verschiedener Nationen dagegen auf und fordern mehr Demokratie und Menschenrechte. Wie es dazu kommt, erfahrt ihr hier

    In vielen arabischen Ländern herrschen Diktatoren. In einer Diktatur schreibt eine Person oder eine kleine Gruppe dem Volk vor, was sie machen dürfen und was verboten ist. Oft werden den Menschen strenge Regeln auferlegt. Diktatoren setzen Armeen ein, um diese Regeln zu überwachen und um ihre eigene Macht zu sichern.
    Die Menschen in einer Diktatur dürfen beispielsweise nicht frei reden. Sprechen sie dennoch etwas an, was dem Herrscher nicht recht ist, kann es sein, drohen ihnen Strafen.

    Teilweise wird in den Gefängnissen gefoltert, um die Leute einzuschüchtern. Im schlimmsten Fall werden sie verschleppt oder gar umgebracht. Die Menschen, die unter diesen Umständen leben müssen, fühlen sich unterdrückt

    Staatsformen der Welt
    Es gibt verschiedene Staatsformen. Die verbreiteten sind Demokratie, Diktatur und Monarchie.

    Demokratie:

    das Wort stammt aus dem griechischen und bedeutet übertragen Volksherrschaft
    die Idee der Demokratie stammt aus dem Altertum, genau gesagt aus dem 6. Jh v. Chr.
    in Demokratien gibt es eine Ordnung, die festlegt, wer bestimmen darf
    die Bürger der Demokratie wählen die Regierung, die Bürger leihen den Politikern die Macht
    durch Wahlen entscheiden die Bürger, wem sie die Macht übertragen
    die Wahlen sind frei und geheim
    in Demokratien kann jeder seine Meinung frei sagen
    Deutschland ist ein demokratischer Staat, auch beinahe alle anderen europäischen Länder sind demokratisch organisiert, ebenso die USA

    Diktatur:

    in einer Diktatur herrscht eine Person oder eine kleine Gruppe alleine
    der Machthaber legt seinem Volk strenge Regeln auf
    häufig hat er eine Armee, damit sich die Menschen nicht gegen ihn erheben
    die Bevölkerung einer Diktatur darf nicht frei sprechen, tun sie es dennoch, drohen schwere Strafen
    in der Welt gibt es noch einige Diktaturen, wie zum Beispiel Kuba, Simbabwe, Weißrussland, Nordkorea oder China

    Monarchie:

    Die Monarchie kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Alleinherrschaft
    eine einzige Person, der Monarch, regiert das Land
    er wird nicht gewählt, das Amt wird vererbt
    Monarchen können die Titel König, Scheich, Fürst oder andere Adelstitel tragen
    es gibt nur noch wenige Länder, in denen Könige alleine herrschen, wie zum Beispiel in Saudi-Arabien, Monaco und Brunei
    in Europa gibt es zwar einige Länder die einen König haben: Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen oder Belgien. Diese besitzen aber faktisch keine Macht

  2. K.G Says:

    Vielleicht versteht der Westen endlich einmal das Ägypten nicht an der Themse liegt.
    Das gilt übrigens für den gesamten arabischen Gürtel.

    Die Denkweisen, Verhaltensmuster, Strukturen & Traditionen werden, ganz abgesehen von der andersartig gelebten Religion, dort nie von uns verstanden werden und umgekehrt.
    Das ist ja auch nicht schlimm.
    Man muss es nur mal akzeptieren statt dauernd andere Wertemodelle multikultimäßig vermischen zu wollen.
    Als schon das große Wort „Demokratie“ von uns dort hineingetragen wurde konnte ich nur lachen.
    Der Westen ist so naiv
    in seiner weltaufklärerischen Oberaufsicht. Und das gilt für alle hier, Linke wie Rechte.

    • carma Says:

      wenn nicht ca. 20/25 millionen christen und 6/7 millionen juden in „geiselhaft“ der sie umgebenden islamischen gesellschaften leben und überdies abermillionen muslime in europa, usa, kanada, russland, selbst in australien erheblichen druck auf unsere stabilität, materiell wie geistig ausüben würden, ja dann könnte und sollte uns die islamische welt völlig egal sein…


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