kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Türsteher Hakan zu mittelalterlicher Türkei 2. Mai 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 19:58

Du kommst nicht rein„!

 

 

Türkische Frauen

Für 20 % ist Gewalt kein Grund für eine Scheidung!

 

 

Wie eine aktuelle Umfrage des Ministeriums für Familien- und Sozialpolitik zeigt, sehen ganze 20% der türkischen Ehefrauen Gewalt und Schläge nicht als Gründe für eine Scheidung an.

Für viele sind andere Verhaltensweisen wesentlich schlimmer.

 

Was passiert nach dem schönsten Tag im Leben? Für fast 30 Prozent der türkischen Frauen platzt der Traum auf Grund der Gleichgültigkeit ihrer Männer. Wie die Untersuchung mit dem Titel „Familienstruktur in der Türkei“ zudem aufzeigt, liegt für 26.6% aller geschiedenen Frauen die Motivation ihre Ehe zu beenden im unverantwortlichen und gleichgültigen Verhalten ihrer Ehemänner. Gleichzeitig förderte der Bericht zutage, dass, obschon 20% dies nicht als Grund angeben, auf der anderen Seite für 20.8% der Frauen, die sich für eine Scheidung entschieden haben, Misshandlungen und Schläge ausschlaggebend waren einen Schlussstrich zu ziehen (für den Schriftsteller Feridun Zaimoğlu ist die Ehre der Männer schlicht “Dreck” – mehr hier). Die dritthäufigste Ursache für eine Trennung war mit 16.8% übrigens der Seitensprung, gefolgt von wirtschaftlichen Gründen, Alkohol oder Glücksspiel, die von 15.4% als Gründe angegeben werden. Der Umfrage zufolge würden es 85% der türkischen Ehemänner bevorzugen, wenn ihre Gattin nicht schon einmal verheiratet gewesen wäre. 90% der Frauen geben hingegen an, dass es ihnen wichtig sei, dass ihr Partner einer Arbeit nachginge. Drei von vier Menschen, die an der Befragung teilnahmen, erklärten zudem, dass sie es bevorzugen würden, wenn ihr Partner oder ihre Partnerin religiös sei. Wohingegen nur 59% darauf bestehen, dass der Lebenspartner der gleichen Religion angehöre wie er oder sie selbst. Allensamt wichtig sei jedoch die ethnische Herkunft des künftigen Ehemannes oder der Ehefrau (in der Türkei haben aber offenbar russische Importbräute Konjunktur – mehr hier).

 

 

 

Ideales Heiratsalter?

Für türkische Mädchen zwischen 18 und 29

 

Wie das Ministerium weiterhin aufzeigt, würden 9.3% der Frauen vor ihrem 18. Lebensjahr heiraten. Das Durchschnittsalter der Mädchen läge insgesamt bei 19.9 Jahren. Anders sieht das bei weiblichen Universitätsabsolventinnen aus. Das durchschnittliche Heiratsalter liegt hier bei ganzen 25 Jahren. Bei Männern mit gleichem Bildungsabschluss sind es 26 Lenze. Nach Ansicht von 66% der türkischen Gesellschaft liege das ideale Heiratsalter für Frauen übrigens zwischen 18 und 24 Jahren. 30% sagen jedoch, dass sich türkische Frauen erst im Alter zwischen 25 und 29 trauen sollten. In die Untersuchung einbezogen wurde auch, wie die türkischen Brautleute heiraten. Demnach würden 44,2% aller Ehen immer noch arrangiert (hier sucht die Familie ein Mädchen im heiratsfähigen Alter aus), während 38.7% er Umfrageteilnehmer angaben, dass sie sich ihre Partner selbst gewählt hätten – mit der Zustimmung der Eltern. 93.2% von ihnen hätten anschließend sowohl standesamtlich als auch religiös geheiratet. Nur 3.42% der Ehen hätten einzig einen zivilen Rahmen gehabt und 3.36% nur einen religiösen. Mittlerweile erwarten übrigens 30% der Umfrageteilnehmer von ihrem zukünftigen Partner auch ein hohes Einkommen.

 

59.6% bezeichnen sich als „glücklich“

 

Darüber hinaus gibt das Ministerium auch Aufschluss über die Freizeitgewohnheiten. So gehört der TV-Konsum mit 59% zu den führenden Freizeitbeschäftigungen türkischer Familien, wohingegen nur 3.2% als Familie ins Kino gehen würden (Diskriminierung und Hassreden kommen beim türkischen TV-Publikum gar nicht gut an – mehr hier). Die Studie zeigt auch, dass sich 59.6% als „glücklich“ bezeichnen. 2006 waren das noch 65.1%.

 

 

Kopftuchverbot: AKP-Frauen machen sich für Aufhebung stark

 

Weibliche Mitglieder der regierenden AKP haben dazu aufgerufen, einen für sie wichtigen Aspekt in die neue Verfassung der Türkei aufzunehmen. Die Frauen fordern im Rahmen ihrer Vorschläge, die sie an Parlamentssprecher Cemil Çiçek richteten, die Freiheit, das Kopftuch künftig in allen Bereichen des öffentlichen Raums tragen zu dürfen. Wenn es nach einigen weiblichen Mitgliedern der AKP geht, sollten Frauen künftig an fast allen Orten die Wahl haben, ob sie ein Kopftuch tragen möchten oder nicht. Der Vorschlag mit dem Titel „Die neue bürgerliche Verfassung aus der Sicht der Frauen“ beinhaltet auch den Wunsch, dass die neue Verfassung der Familie, der Religion (der Vorschlag, Gott in die Verfassung aufzunehmen, sorgte bereits für Irritationen – mehr hier) als auch der Demokratie ein noch stärkeres Gewicht beimessen sollte. Darüber hinaus sprechen sich die Frauen gegen weiteren Säkularismus aus (auf einer neuen türkischen Verfassung ruhen viele Hoffnungen – mehr hier).

 

 

 

Tragen eines Kopftuchs:

Lehrerinnen nein, Schülerinnen ja

 

Die Forderung das Kopftuch und „andere religiöse wie politische Symbole“ frei tragen zu dürfen, umfasst alle Bereiche des öffentlichen Raums, bezieht sich auf alle Parlamentsabgeordnete, nimmt jedoch Justiz, Sicherheit und Bildung aus. In letzterem Feld solle das jedoch nur für Lehrerinnen gelten. Schülerinnen solle es erlaubt sein zu jeder Zeit ein Kopftuch zu tragen (der türkische Botschafter in den USA betonte kürzlich, dass Frauen in der Türkei keine Bürger zweiter Klasse wären – mehr hier). Der 15-seitige Bericht hebt zudem hervor, dass das augenblickliche parlamentarische System Probleme bei der Beibehaltung der Gewaltenteilung habe und das Präsidialsystem überdacht werden sollte, um das parlamentarische System in einer gesunden Art und Weise fortzusetzen. Die Parteimitglieder wiesen darauf hin, dass die Grundlage der Rechte der Frauen die Menschenrechte seien. Wenn also die Menschenrechte nicht geschützt seien, dann könne auch die Diskriminierung von Frauen, Kindern, Behinderten und Homosexuellen nicht verhindert werden (aus Angst vor Verfolgung hatte man sich entschieden die Namen der Vorschlagenden nicht mehr zu veröffentlichen – mehr hier).

 

 

 

Abdullah Gül:

Die neue Verfassung muss flexiblen und liberalen Charakter haben

 

 

Bereits am kommenden Dienstag, den 1. Mai, soll die Ausgestaltung der neuen Verfassung durch die eigens im vergangenen Oktober eingesetzte Kommission, bestehend aus Vertretern aller vier im Parlament vertretenen Parteien, beginnen (bereits im ersten Halbjahr 2012 soll die neue Verfassung fertig sein – mehr hier). Der Entwurfs-Prozess fand auf Wunsch der Mitglieder in völliger Diskretion statt. Die Verfassungs-Kommission sowie eine bekannte zivilrechtliche Organisation unter Führung des Dachverbands der Handelskammern (TOBB) reisten im Zuge dessen auch durch die Türkei, um die Stimmung der Bevölkerung und ihre Erwartungen auszumachen. Das letzte Treffen dieser Art findet an diesem Samstag, den 28. April, in Istanbul statt. Anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung des Verfassungsgerichts erklärte Präsident Abdullah Gül noch einmal: „Eine Verfassung ist dann nachhaltig, wenn sie folgerichtig ist und die zukünftigen Bedürfnisse der Gesellschaft begrüßen kann. Die neue Verfassung muss einen flexiblen und liberalen Charakter haben. Die Verfassung darf keine Ideologie einer bestimmten Partei beinhalten“.

 

 

 

Grünes Licht:

FIFA erlaubt Kopftuch auf dem Fußballplatz

 

 

Wegweisende Entscheidung des International Football Association Board (IFAB):

In einer anonymen Abstimmung hat sich das Gremium für die Aufhebung des Hijab-Verbots ausgesprochen.

Islamischen Frauen geben sie damit grünes Licht künftig auch auf dem Fußballplatz ein Kopftuch zu tragen.

 

Das achtköpfige IFAB-Gremium, das vier Vertreter des Weltverbandes FIFA und vier Vertreter der britischen Verbände umfasst, stimmte grundsätzlich zu, ihren Beschluss aus dem Jahr 2007 aufzuheben und islamischen Fußballerinnen nun zu erlauben während des Spiels einen Hijab zu tragen. Die jetzige Entscheidung, so berichten türkische Medien, wurde nach einer Präsentation von Prinz Ali Bin Al Hussein von Jordanien, Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees, gefällt. Endgültig entschieden wird das Ganze jedoch erst auf einem IFAB-Meeting in Kiew am 2. Juli.

Prinz Ali Bin Al Hussein zutiefst erfreut über Entscheidung: “Ich bin zutiefst dankbar, dass der Vorschlag, Frauen das Tragen eines Kopftuchs zu erlauben, einstimmig von allen Mitgliedern des IFAB angenommen wurde”, kommentiert Prinz Ali den Vorstoß. “Ich begrüße die Entscheidung und ich bin zuversichtlich, dass es während der IFAB-Sondersitzung zu einer endgültigen Ratifizierung kommt. Wir werden viele begeisterte und glückliche Spielerinnen auf das Spielfeld zurückkehren sehen, um das Spiel zu spielen, das sie lieben”. Auch in der Türkei ist der Frauenfußball auf dem Vormarsch. Im Gespräch mit den Deutsch Türkischen Nachrichten bestätigte Ceyla Kütükoğlu vom Türkischen Fußballverband TFF bereits im Sommer vergangenen Jahres die Aufholjagd des türkischen Frauenfußballs. Der Verband hat bereits damit begonnen Fußballschulen für Mädchen im ganzen Land zu eröffnen (noch befindet sich die Entwicklung allerdings in den Startlöchern – mehr hier, auch die DTN hat sich auf die Suche nach den weiblichen Özils und Altintops gemacht – mehr hier). Die Stadien haben die Damen jedenfalls bereits für sich entdeckt (teilweise wurden sogar nur sie zugelassen, um Ausschreitungen zu vermeiden – mehr hier). {Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de}

 

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