kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Liebe Bayern-SPD! 30. April 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:40

Gestern, als ich an diesem herrlich sonnigen Frühlingstag wie immer die bildschöne Architektur genießend

durch die Maximilianstraße der Stadt Augsburg geschlendert bin und an nichts Schlimmes gedacht hatte,

bin ich auf einen Infostand von euch gestoßen.

 

Eine Genossin mittleren Alters wollte mir ein Flugblatt in die Hand drücken, das ich gewohnt höflich zuerst abgelehnt habe, da mir der Tag wirklich zu schön war, um ihn mir mit Euer Politik zu verhageln. Nach ein paar weiteren Schritten und kurzem Bedenken habe ich dann doch Kehrt gemacht, um mir eins der Flugblätter aushändigen zu lassen. Was dann kam war ein Schock! Auf dem Titelbild, vor einem kontrastspendenden kühl hellblau gehaltenen Hintergrund, waren dort drei so dermaßen blonde und blauäugige Kinder abgebildet, dass man denken konnte, sie wären von Himmlers Lebensborn handselektiert für eure Propagandafotosession vermietet worden. Von obligatorischen südländischen Quotenkindern weit und breit keine Spur.

 

 

Ich dachte zuerst an das Naheliegendste, nämlich, dass sich die Nationalsozialisten von der NPD, unter der falschen Flagge der Internationalsozialisten segelnd, hier einen bösen Spaß erlauben, denn normalerweise ist man so eine Aufmachung der Parteipropaganda nur von denen gewohnt (hier, hier oder hier). Ein Blick in das Faltblatt selber offenbarte dann eure Botschaft an das Wahlvolk: Beutreuungsgeld ist ein Irrweg! Bayern SPD: Stattdessen Priorität für Kinderbetreuungsplätze“ – Und gleich darunter ein Zitat von Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayerns (BayernSPD.de, 05.04.2012): Wir wollen, dass Frauen für sich selbst sorgen können, gerecht bezahlt werden und auch für ihr Alter vorsorgen können. Da wäre es genau der falsche Weg, den Ausstieg von Frauen aus dem Erwerbsleben zu subventionieren. Solch überholte Rollenbilder müssen wir überwinden„. Daneben zu lesen, ein Zitat vom Klassenfeind Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Wirtschaft (VBW) aus der Süddeutschen Zeitung vom 25.08.2011: Die Politik muß staatliche Fehlanreize abbauen, damit mehr Frauen eine Berufstätigkeit aufnehmen“.

 

Aha! Kapital und Arbeit Hand in Hand für Frauen und Kinder! Sehr schön! Aber um wessen Kinder geht es denn in Wirklichkeit? Auch darüber, liebe SPD-Bayern, lässt du uns nicht im Unklaren. Weiter im Text: { Mehr Kitas! Das von der CSU im schwarz-gelben Koalitionsvertrag ertrotzte (sic!) Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro monatlich pro Kind richtet mehr Schaden als Nutzen an. Es verhindert, dass Kinder früh in Kitas gefördert werden und erschwert die Integration von Kindern aus Einwandererfamilien. Mit dem Betreuungsgeld werden Milliarden von Steuergeldern in den Sand gesetzt, die dringend notwendig für den Ausbau von Kitas und der Ganztagesbetreuung sind. Integration fördern! Kinder unter zwei Jahren mit ausländischen Wurzeln werden nur halb so oft in Kindertagesstätten oder von Tagesmüttern betreut, wie Kinder ohne Migrationshintergrund. Das Statistische Bundesamt weist aus, dass auch bei den Drei- bis Fünfjährigen die Betreuungsquote mit 85% im Vergleich zu Kindern ohne ausländischen Wurzeln mit 97% niedriger liegt. Hürden abbauen! Angesichts dieser Zahlen ist das geplante CSU-Betreuungsgeld kontraproduktiv hinsichtlich einer verbesserten Integration. Gerade Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund würden durch die Bildungs- und Betreuungsangebote in Kitas Aufstiegsmöglichkeiten und die Möglichkeit zur Integration erhalten. Die SPD fordert: Wir müssen Hürden abbauen, die gerade Familien mit Migrationshintergrund noch davon abhalten, das Angebot von Kitas für ihre Kinder nutzen. Die SPD steht für gute und kostenfreie Betreuungsangebote von klein auf. Nur so erhalten Kinder aus benachteiligten Familien auch eine echte Chance auf Bildung und Arbeit}.

 

A do schau her! A so schauts also bei euch aus, liebe Bayern-SPD! Euch geht es also in Wirklichkeit nicht um die Kinder von Norbert, Hermann und Waltraud, sondern um die von Mehmet, Abdullah und Nilgün! Wenn man bei Euch nicht immer ganz genau hinschaut, ihr Schlawiner! Wie dem auch sei; trotzdem steht ihr da ganz offensichtlich vor einem größeren Problem liebe Genossen: Ihr denkt berechtigterweise an die Zukunft, die man sich angesichts der demographischen Entwicklung – siehe kulturellen Hintergrund der Grundschüler in den Großstädten – nun mal wirklich leicht ausmalen kann, aber ihr habt scheinbar Schwierigkeiten mit der Mobilisierung von Migranten für eure Petition. Und auch mit der internationalen Solidarität zwischen SPD und Migranten haut es – zumindest in Augsburg – auch nicht immer so hin wie gedacht. Also braucht man doch noch den Rückhalt von Hermann und Waltraud, die ja ganz offensichtlich – angesichts des Titelblattes eures Pamphlets – die Adressaten eurer Botschaft sein sollen.

 

Es ist ja nicht so, liebe Bayern-SPD, dass wir was gegen Wahlmöglichkeiten in punkto Kinderbetreuung hätten. Gerne haben wir die Wahl, entweder unsere Kinder zu Hause aufzuziehen, wo wir ihnen ein sicheres Heim und fürsorgliche Eltern bieten können, von denen ein Elternteil für das Kind da ist und nicht in der von euch forcierten Zeitarbeit zu Hungerlöhnen schuftet, bzw. die Wahl, unsere Kinder in Kitas zu parken, wo sie euren gesellschaftsarchitektonischen Plänen mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind. Gerne haben wir die Wahl, entweder unsere Kindern zu starken und selbstbewussten Menschen heranzuziehen oder sie in Kitas zu stecken, wo geschächtetes Halalfleisch auf dem Speiseplan steht und wo die Kinder womöglich bald zwecks politischer Frühkonditionierung in ein von Imam Idriz geleitetes ZIEM gezerrt werden, wo sie mit Idriz’ kreativem Umgang mit der Wahrheit in Kontakt kommen. Wir denken allerdings auch an die Wahlmöglichkeiten für Menschen mit Migrationshintergrund: Es kann der Mutter und Großcousine Birgül aus Hinteranatolien wirklich niemand einen Vorwurf machen, dass bei ihr die korrekte Verwendung von deutschen Possessivpronomen nicht so einwandfrei sitzt. Woher soll sie das auch können und sollen, wenn ihr unsere Parallelgesellschaften ein Leben vollkommen frei von Kenntnissen der deutschen Sprache bietet?

 

Für Birgül und Akgün soll nach unserer Meinung nach einem Sprach- bzw. Motoriktest der kleinen Mohammeds, Fatihs und Saphias ggf. die Wahl offenstehen: Entweder Kita mit gezielter Sprachförderung, oder kein Kindergeld! Denn, liebe SPD-Bayern, wir haben keine Lust, am Feierabend zu Hause unseren Kindern den Schulstoff beizubringen, den sie in der Schule nicht lernen konnten, weil Fatih und Saphia wegen ihrer mangelnden Sprachkenntnisse den Unterricht ausgebremst und die Lehrkraft gebunden hatten. Wir wissen auch, liebe Bayern-SPD, dass eure Genossen von der bayerischen Wirtschaft gerne ein Überangebot an billigst verfügbarer Arbeitskraft haben – der Kapitalist muss halt wie ein Kapitalist handeln, sonst ist er nicht mehr allzu lange ein Kapitalist; das Sein bestimmt das Bewusstsein. Das wissen wir beide noch von unseren marxistischen Bibelstunden – und somit alles darauf setzen, für uns nur das Beste zu wollen, und das Beste für uns ist halt nun mal reichlich Arbeit, damit wir unseren überbordenden Staat, das Friedensprojekt Europa bzw. euch werte Parlamentarier selbst mittels stetiger Steuer- und Abgabenlast finanzieren können. Mit Steuern und Abgaben, liebe Genossen, die ihr ja euren Freunden von der Wirtschaft in eurer letzten Regierungszeit großzügig erlassen habt.

 

Aber, liebe Bayern-SPD: Geht Ihr mittlerweile von so einem Massenkretinismus unter eurem Wahlvolk aus, dass Ihr eure Propaganda auf so eine Art gestalten müsst, dass man das Gefühl bekommt, als autochthoner Deutscher mit dem Vorschlaghammer angesprochen werden zu müssen? Ich meine hierbei konkret die Abbildung der überübernordisch gehaltenen Kinder auf dem Titelbild, die aussehen, als wären sie von einer gepanzerten Wikingerin Arien singend in einem tosenden Herbststurm auf der nördlichsten Klippe von Hammerfest auf die Welt gebracht worden. Muss es denn mittlerweile wirklich so deppert sein? Das tut doch echt weh, Genossen! Da ich mich nach den zwei Diktaturen des 20. Jahrhunderts etwas intensiver mit politischer Propaganda auseinandergesetzt habe, weiß ich, dass dort nichts dem Zufall überlassen wird und euch die blonden und blauäugigen Kinder ganz bestimmt nicht zufällig auf dem Spielplatz über den Weg gelaufen sind, sondern mit allergrößter Wahrscheinlichkeit von einer Modelagentur auf Bestellung vermittelt wurden.

 

Eins ist uns auch klar, liebe Bayern-SPD: In punkto Geist geht es mit unserem Land im Sturzflug bergab, nicht zuletzt aufgrund der täglichen medialen Massenlobotomie durch „Deutschland sucht den Superstar“ mit Dieter Bohlen, „Bauer sucht Frau“, „die Ludolfs“ oder durch den gequirlten Fäkalhumor eines Mario Barth. Das ist uns durchaus bewusst, liebe Bayern-SPD! Auch in Euren eigenen Reihen muss man in punkto Entwicklung des politischen und geistigen Niveaus einen erschreckend negativen Trend feststellen, wenn man z.B. die alten Fernsehdebatten von Helmut Schmidt vs. Helmut Kohl mit den Statements eurer momentan führenden Arbeiterführer wie z.B. Genossin Nahles vergleicht, die höchstwahrscheinlich noch nie in ihrem Leben eine Werkshalle von innen gesehen hat. Aber ich als mehr oder weniger mit Verstand versehener Wähler und Steuerzahler fühle mich schon wirklich ziemlich beleidigt und erniedrigt durch solch einen grotesk dämlichen und wohlfeilen Manipulationsversuch wie gestern!

 

Und noch was zum Verhältnis zwischen PI-Bayern und der Bayern-SPD, liebe Genossen: Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass Ihr nicht so gut auf uns zu sprechen seid. Wie Ihr ja wisst, wollen wir als bekennende Abendländer gerne so bleiben, wie wir sind und haben nun mal überhaupt keine Lust, in einem von euch mitvermurksten geisttoten und entwurzelten Gesellschaftsbrei Bürger zweiter Klasse zu werden; siehe dazu nochmals die Botschaft eures Flugblattes. Auch der politisch und publizistisch rege Michael Stürzenberger und die PI-Gruppe München stößt euch verständlicherweise wegen deren akribischen Recherchen über die wahren biographischen Hintergründe von Christian Udes Schützling Bajrambejamin – und nicht Benjamin wie Blümchen – Idriz sauer auf. Alles verständlich und nachvollziehbar, liebe Bayern-SPD. Wir möchten euch als versöhnliches Angebot ein Redesign eures Flugblattes zum Thema Betreuungsgeld anbieten, damit jeder, aber wirklich auch jeder Simplicissimus unter unseren Siegfrieds und Brunhilds weiß, dass sie bei Euch für ihre Helgas, Hildegarts, Helmuts, Holdines, Hedwigs und Heidruns unterschreiben sollen, obwohl eigentlich Mohammed, Fatih, Dschihad und Saphia gemeint sind.

 

 

Freundschaft und Glück Auf liebe Genossen,

Eure bayerisch patriotische PI-Gruppe Augsburg – www.pi-news.net

 

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