kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die neue Masche der Radikalen 30. April 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:29

 

Das ist eine ganz neue Masche: Raus aus den verborgenen und geheimen Zirkeln in Gebetshäusern und Hinterzimmern in die Öffentlichkeit. Auftraggeber der Koran-Aktion ist die Gruppe »Die wahre Religion«, die auch eine Internetplattform betreibt. Als ihr Organisator gilt der radikalfundamentalistische Kölner Prediger Ibrahim Abou-Nagie, der 2011 wegen Volksverhetzung und öffentlicher Anstiftung zu Straftaten angeklagt wurde und Gewalt im Umgang mit Andersgläubigen gutheißt. Die Salafisten mit ihrem Retro-Islam haben eindeutig die Jugend im Visier. Das zeigen schon die Auftritte im Internet und in den sozialen Netzwerken. Es müssen nicht viele sein, die ihnen bei dieser Werbeaktion auf den Leim gehen. Aber es ist bereits gefährlich, wenn sich am Ende auch wenige vereinnahmen und ideologisieren lassen. Andererseits ist nicht jeder Salafist ein Terrorist, aber fast alle Terroristen hier hatten laut Verfassungsschutz Kontakt zu Salafisten oder sind welche. Ihr Retro-Islam hat den islamischen Gottesstaat zum Ziel, der eindeutig nicht mit der westlichen Demokratie vereinbar ist. In diesen Gottesstaaten jedenfalls wäre eine derartige Bibelverteilung geradezu lebensgefährlich. Das Verteilen des Koran ist angesichts des hohen Gutes der Meinungs- und Religionsfreiheit hierzulande nicht strafbar, und letztlich sollte diese Aktion einen Rechtsstaat nicht erschüttern. Viele, die den Koran mitnehmen und lesen, werden überrascht sein, andere enttäuscht. Doch alle werden feststellen, der Koran im ursprünglichen Wortlaut kann unmöglich eins zu eins auf die heutige Zeit übertragen werden. Genau das aber wollen die Salafisten.  {Quelle: gea.de  – VON JÜRGEN RAHMIG}

 

 

 

 

 

 

Der Koran soll im Aargau verteilt werden

 

Umstrittene Aktion auch in der Schweiz geplant.

 

 

Nach der umstrittenen Verteilung kostenloser Koran-Exemplare in Deutschland haben Muslime in der Schweiz ähnliche Aktionen angekündigt. In Zürich, Basel, Aargau, Winterthur und St. Gallen sollen in den nächsten Wochen 14 000 Exemplare des Korans an Passanten vergeben werden. Das berichtete die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag. Die Bücher stammten aus Beständen der Druckerei Ebner und Spiegel in Ulm, die bereits Muslime in der Bundesrepublik für deren Verteilaktion beliefert hatte. Aufgrund der öffentlichen Debatte hat die Ulmer Druckerei am Montag den Auftrag für weitere 50 000 Exemplare des Korans zurückgegeben, den sie von der islamistischen Organisation „Die Wahre Religion“ erhalten hatte. Nach den teils heftigen Auseinandersetzungen im Nachbarland wollten die Akteure in der Schweiz diplomatischer vorgehen, berichtete die Zeitung. In Deutschland wurde die Verteilaktion von der Gruppe „Die wahre Religion“ organisiert, die den radikalislamischen Salafisten zugerechnet wird. Schweizer Koran-Verteiler erklärten, sie würden unabhängig von ihren Glaubensbrüdern in Deutschland agieren.

 

Der Islamische Zentralrat Schweiz distanziert sich von der Aktion: „Wir finden eine Handverteilung nicht sinnvoll“, sagt Sprecher Naim Cherni der Zeitung. Der Koran sei kein Flyer. Hingegen erklärte Hisham Maizar, Präsident der gemäßigten Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz, von den zumeist jungen Koran-Verteilern gehe keine islamistische Gefahr aus. Zudem sei es weniger aufdringlich, den Koran auf der Straße zu verteilen, „als wenn ein Zeuge Jehovas mit der Bibel in der Hand an die Haustür klopft“. In Deutschland wollten die radikal-islamischen Salafisten 25 Millionen deutschsprachiger Koran-Exemplare, also rund 360 Lastwagen voller Bücher, unters Volk bringen.  {Quelle: www.badische-zeitung.de}

 

 

 

 

 

 

Muslime sollen angeblich Wahl Sarkozys verhindern

 

Umstrittener Islamwissenschaftler dementiert Wahlappell

 

Im französischen Präsidentschaftswahlkampf ist ein Streit über eine angebliche Empfehlung an Muslime entbrannt, nicht für den konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy zu stimmen. Sarkozy griff einen Bericht auf, wonach rund 700 Moscheen den Gläubigen ein Votum für den Sozialisten François Hollande empfahlen. Mehrere muslimische Führungspersönlichkeiten bestritten die Existenz einer solchen Empfehlung. In der Kritik steht derweil ein Mitglied der konservativen UMP, der sich despektierlich über Valérie Trierweiler, die Lebensgefährtin von Hollande, geäußert hatte. Sarkozy sagte dem Radiosender France Inter, auch der umstrittene Schweizer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan habe eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen. Ramadan wies die Information umgehend zurück: „Ich habe nie im Leben dazu aufgerufen, für François Hollande zu stimmen“, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Er habe den Franzosen lediglich geraten, bei der Stimmabgabe die Bilanz von Sarkozy zu berücksichtigen, „die sehr schlecht ist“. Eine Empfehlung stehe ihm als Nicht-Franzosen nicht zu. Ramadan, der Enkel des Gründers der ägyptischen Muslimbrüder, wuchs in der Schweiz auf und lehrt im britischen Oxford. Er tritt in seinen Büchern für einen reformorientierten Islam ein, seine Kritiker werfen ihm jedoch vor, tatsächlich einen extremistischen Kurs zu verfolgen. Hollande sprach im Radiosender France Info von „Lügen und Verwechslungen“. Der Vorsitzende des Rats der Muslime (CFCM), Mohammed Moussaoui, erklärte, ihm lägen keine Informationen über Wahlempfehlungen vor. Der Präsident der Beobachtungsstelle für Islamophobie innerhalb des CFCM, Abdallah Zekri, sagte, er fordere jeden heraus, einen Beweis dafür zu erbringen, dass Moscheen dazu aufriefen, diesen oder jenen Kandidaten zu wählen. Auch der Rektor der Moschee von Lyon, Kaber Kasbtane, bestritt eine Wahlempfehlung zugunsten von Hollande.

 

Die Zeitschrift „Marianne“ hatte auf ihrer Internetseite berichtet, dass muslimische Vertreter in mehreren Großstädten zu einem Votum gegen Sarkozy aufriefen. Dahinter stehe der frühere Sarkozy-Berater Abderrahmane Dahmane, der nach eigenen Angaben ein Netz von 700 Moscheen kontrolliere. Die Zeitschrift zitierte den Leiter einer Pariser Moschee, der sich dafür aussprach, zur Wahl zu gehen, „um unsere Würde gegen die Islam-Angst“ zu verteidigen. Hollande forderte von Sarkozy, dessen Partei UMP der Parlamentarier Lionnel Luca angehört, auf, die Äußerungen des Parteifreunds „sofort“ zu verurteilen, was Sarkozys Sprecherin Nathalie Kosciusko-Morizet tat. Im Internet-Kurznachrichtendienst Twitter erklärte sie, „Frauenfeindlichkeit und Beschimpfungen“ seien kein Ersatz für politische Argumente. Luca hatte auf einer Veranstaltung der UMP Hollande, vor allem aber Trierweiler angegriffen. Er nannte sie „Valérie Rottweiler“ und fügte hinzu, für den Hund sei das „nicht nett“. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP nannte er die Äußerung „sehr amüsant“. Bis zur Stichwahl am 6. Mai bleibt nicht mehr viel Zeit. In allen Umfragen liegt Sarkozy nach wie vor bis zu zehn Prozentpunkte hinter seinem Herausforderer Hollande. Sarkozy bemüht sich derzeit, möglichst viele Wähler der extremen Rechten für sich zu gewinnen, von denen in der ersten Runde am Sonntag 18 Prozent der Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen ihre Stimme gaben. Hollande kam auf 28,6 Prozent, Sarkozy auf 27,2 Prozent.

 

 

 

 

 

 

 

One Response to “Die neue Masche der Radikalen”

  1. Erich Foltyn Says:

    man sieht ja den mühsam zurück gehaltenen Zorn des Erziehers im Kindergarten, wenn er den Kindern mit dem Buch des Koran droht, weil alles in dem Buch hinten und vorn nicht stimmt, sodass er schon Hilfe bei den Tschopperln suchen muss, dass sie ihm aus dem Wickel heraus helfen. Er ist ja nicht entspannt und locker und kann nicht einmal den Kleinsten Frieden und Geborgenheit geben. Normal steht ja der Mensch über dem Buch, in Deutschland erscheinen gewiss jährlich 80.000 neue Bücher (Titel) und es muss ein Irrer sein, der ein einziges derart hervor hebt. Er kann ja gar nicht verzichten auf diese Lawine an Information, weil die der Alltag des Menschen ist. Sogar auf dem Clo lesen die Leute Computerzeitschriften, weil sie es für den Beruf brauchen.


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