kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jünger, hungriger und stärker 29. April 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:30

Die Türken wollen jetzt Europa retten

„Ich lade Volker Kauder gern mal ein“!

 

 

Alper Güngör ist nicht nur gläubiger Moslem,

sondern auch in der CDU sehr aktiv!?!

 

„Ich lade Volker Kauder gern mal ein“Ehingen Am Anfang, gibt Alper Güngör zu, fand er es selbst ein bisschen abwegig. Ein gläubiger Moslem mit türkischen Wurzeln ausgerechnet in der Christlich-demokratischen Union Deutschlands? Heute ist der 23-Jährige unter anderem stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union (JU) Ehingen und Kreisgeschäftsführer der JU Alb-Donau-Ulm. Er ist sich sicher: „Das passt wie die Faust aufs Auge“. Es gibt Politiker in der Union, die sehen das anders. Fraktionsvorsitzender Volker Kauder zum Beispiel sagte kürzlich in einem Interview, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Güngör reagiert gelassen: „Wir sind eine Volkspartei. Herr Kauder kann sagen, was er will. Ich lade Volker Kauder gern mal nach Ehingen ein.“ Dann kann der sich auch gleich von seinem jungen Parteikollegen durch die Mevlana Moschee führen lassen. Seit er 15 Jahre alt ist begleitet Güngör Besucher durch die Räume der muslimischen Gemeinde.

 

Mauern in den Köpfen

Manchmal muss er da feststellen, dass manche Menschen noch immer voller Vorurteile sind. „Ihr seid doch alles Terroristen“, musste er sich mal von einem Besucher anhören. Solche Begegnungen sind aber die Ausnahme. Rund 2000 bis 3000 Gäste schauen sich jährlich in der Mevlana Moschee um. „Der Großteil der Ehinger war schon einmal hier“. Güngör freut sich, dass das Interesse so groß ist. „Vor fünf Jahren waren die Mauern in den Köpfen noch dicker.“ Er sieht sich als eine Art Brückenbauer zwischen Muslimen und Christen. Auf beiden Seiten gebe es unbegründete Ängste. Die will er helfen, abzubauen. Wer sich mit Alper Güngör unterhält, merkt schnell, dass er das lebt, wofür er sich einsetzt. Aber warum hat er sich entschieden, sich einer christlich geprägten Partei anzuschließen? Er hätte sich auch vorstellen können, sich beim DRK, der Feuerwehr oder beim THW zu engagieren. „Ich will der Gesellschaft etwas zurückgeben, mich dankbar zeigen“, sagt der junge Mann. Ehingen habe ihm viel mitgegeben. Wenn er vor seinem Eintritt in die Union im Internet seine Positionen mit denen verschiedener Parteien verglich, kam er immer wieder auf die CDU. Damals kannte er allerdings keinen Moslem, der sich in der Union engagierte. „Die CDU war für Muslime weit weg.“ Das änderte sich vor fünf Jahren, als er eine Gruppe der JU Ehingen durch die Moschee führte. Gleich im Anschluss unterschrieb er noch vor Ort den Mitgliedschaftsantrag. „Christliche Werte wie der Schutz der Familie oder des Lebens sind für mich als gläubiger Moslem genauso wichtig wie für Christen“, erklärt er. Ambitionen für eine landes- oder bundesweite Parteikarriere hat der Jura-Student nicht. „Ich bin Ehinger, ich will etwas für die Kommunalpolitik tun.“ Als er zur Gedenkfeier für die Opfer rechtsextremistischer Gewalttaten nach Berlin eingeladen wurde, hat er sich trotzdem geehrt gefühlt. „Ich saß nur zirka vier Reihen von Joachim Gauck entfernt“. Güngör ist beides wichtig: die Verbindung zur türkischen Gemeinde und zur Moschee aufrechtzuerhalten und sich gleichzeitig in der Union einzubringen. Insofern ist er der ideale Brückenbauer. {Quelle: www.schwaebische.de – Von Andrea Wismath}

 

 

 

 

 

 

 

Jünger, hungriger, stärker

 

Die Türken wollen jetzt Europa retten

 

 

Unsere großen Städte zeigen seit Jahren ein verändertes Bild: Arabische Geschäfte, Restaurants und Moscheen dominieren ganze Stadtteile wie Berlin-Neukölln, Hamburg-Wilhelmsburg oder Köln-Ehrenfeld; alles deutet darauf hin, dass sich diese Entwicklung rasant fortsetzen wird. Nicht jeder hierzulande ist glücklich darüber, im Gegensatz zur türkischen Regierung und zu Inan Türkmen, Student aus Österreich. Er ist Autor des Buches Wir kommen, und das soll die Antwort sein auf Thilo Sarrazins Bestseller Deutschland schafft sich ab. Denn Türkmen glaubt, dass Europa nur noch durch die Türken gerettet werden kann.

 

Das Buch ist eine Abrechnung mit dem alternden Europa, das nun angeblich auf die Dynamik der jungen Türken angewiesen sein soll. Dynamik? Das moderne Istanbul als Sinnbild der Türkei dürfte täuschen, gibt es doch auf dem Land in vielen Fällen weder fließendes Wasser noch ausreichende Bildung für die Bevölkerung. Viele Türken, besonders aus Anatolien, können weder lesen noch schreiben. Auch das Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung ist trotz allen Versuchen der Modernisierung seitens des Staates immer noch sehr niedrig, sogar das finanziell stark angeschlagene Griechenland schlägt seinen ungeliebten Nachbarn in diesem Punkt immer noch.

 

Wenn Türkmen von Dynamik spricht, sollte er auch nicht vergessen, dass die Türken, die in der dritten oder vierten Generation in Deutschland und Österreich leben, oftmals unter dem Durchschnitt bleiben, was ihre Bildungsabschlüsse oder Berufsqualifikationen angeht. Die Kriminalität in den erwähnten Problembezirken wie Neukölln oder Wilhelmsburg ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Es gibt Kieze, in denen die Polizei schon seit einiger Zeit nicht mehr in der Lage ist, die Staatsgewalt angemessen durchzusetzen. Die Dynamik, von der Türkmen spricht, offenbart sich hierzulande also oft ganz anders. Und unter dieser Dynamik leiden auch seine Landsleute selbst: Denn die gut integrierten Familien verzweifeln selbst an jenen Volksvertretern, die in unserer Gesellschaft auch in der dritten Generation nicht angekommen sind. Viele besinnen sich in ihrer oft selbst gewählten Abgrenzung auf ihre Nation und ihre Religion. Die vielbeschworene Dynamik äußert sich zunehmend in einem ausgeprägten türkischen Nationalismus, die »Grauen Wölfe« füllen große deutsche Hallen mit Tausenden ihrer Anhänger. Sie arbeiten ebenfalls international an der Verbreitung der türkischen Sache, wollen alle Turkvölker in der Welt einen. Doch gelten sie als rechtsextrem und werden vom Verfassungsschutz als der Integration nicht zuträglich eingestuft und beobachtet. In einem Pressebericht heißt es, die Ideologie der türkischen Rechten könne es locker mit den deutschen Neonazis aufnehmen.

 

Türkmens beschworene Dynamik wird von deutscher und österreichischer Seite zumeist ganz anders eingeschätzt: Viele Menschen fühlen sich verdrängt von dieser neuen Macht, von jungen Migranten, die die Straßen dominieren, von Frauen, die ein Kind nach dem anderen gebären und einheimischen Müttern, die im Durchschnitt nur 1,36 Kinder bekommen, symbolisch ins Gesicht lachen. Die Neuigkeit, dass ein Stadtteil Mannheims umbenannt werden soll, schlug im vergangenen Monat ein wie eine Bombe. Denn: Es waren auch türkische Namen im Gespräch, neben »Beyoglu« und »Kücük Istanbul« soll der Bürgermeister selbst »Little Istanbul« vorgeschlagen haben. All das registriert auch Inan Türkmen, der seine Sicht nachdrücklich darlegt. Der junge Türke ist verdammt wütend: auf den Großteil der deutsch-österreichischen Gesellschaft, auf Kritiker wie Thilo Sarrazin, kurz, auf alle, die diese neuerliche »Türkenbelagerung« (Türkmen) nicht demütig und dankbar hinnehmen. Wenn es nach ihm ginge, sollten wir genau das sein: dankbar. Denn die Türken sieht er als einen profitablen Faktor in Europa: Die Türkei erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung, das Bruttoinlandsprodukt ist auf den 18. Platz geklettert und das Land versucht zunehmend, die Brücke in den Westen weiter auszubauen. Na, bitte.

 

Der dickste Pfeiler dieser Brücke nach Europa ist aber mitnichten der Wirtschaftsboom. Er besteht vielmehr aus vielen kleinen Steinchen: Gemeint sind die vielen Migranten, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Europa kamen. Ursprünglich als Gastarbeiter. Aber die Gäste blieben, holten ihre Familien nach und wurden ein Teil unserer Gesellschaft. Mehr oder weniger integriert. Für Türkmen steckt in diesen Einwanderern und besonders in ihren Nachkommen großes Potenzial, von dem sowohl die deutsch-österreichische als auch die türkische Gesellschaft profitieren sollte. Das sieht die türkische Regierung übrigens genauso. Und so tut sie jetzt alles, um das Selbstbewusstsein und vor allem die Schlagkraft ihrer Landsleute im Ausland ordentlich zu stärken. Denn schließlich werden diese in Europa ja zunehmend diskriminiert. Vor zwei Jahren gründete der türkische Vizepremier Bekir Bozdağ das Amt für Auslandstürken. Doch sollte das offenbar nicht an die große Glocke gehängt werden, denn nur die Botschaft eines einzigen Landes erfuhr davon, obwohl immerhin 1.500 Politiker und Geschäftsleute auf der Gästeliste standen. »Den Angaben zufolge soll ein zentral von Ankara inspiriertes und unterstütztes Netzwerk von Organisationen entstehen, um die Interessen der Auslandstürken besser zu schützen«, heißt es in einem Bericht. »Sie seien zunehmend von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa betroffen und müssten von der Regierung in die Lage versetzt werden, sich dagegen zur Wehr zu setzen.« Auch wenn sie selbst nicht mehr in ihrem Heimatland lebten. Angesprochen werden neben Vertretern von Politik und Wirtschaft auch alle anderen Türken, die in vielen Ländern der Welt als Minderheit leben. Im Juni und September dieses Jahres sollen zwei entsprechende Riesenkongresse stattfinden, die Auslandstürken massiv stärken und ihnen vermitteln sollen, wie sie auf juristischem Wege ihre Rechte durchsetzen können, um sich beispielsweise vor Rassismus und der überall lauernden Diskriminierung zu schützen. Ziel ist es, die türkischen Gemeinschaften in europäischen Ländern darin zu schulen, ihre Rechte juristisch einzuklagen. Vizepremier Bekir Bozdağ verglich sein Amt für Auslandstürken mit der weltweit agierenden armenischen Diaspora, die unter anderem für die Anerkennung des Genozids an den Armeniern 1915 eintritt.

 

Was aber ist die angemessene Reaktion auf die zunehmende Truppensammlung der Türken in Europa?

 

Dankbarkeit, wie der junge Autor Inan Türkmen sie erwartet?

Wohl kaum.

Für Entwicklungen wie die folgende etwa?

 

Im Juli 2011 wurde in Istanbul der so genannte Istanbul-Prozess weiter vorangetrieben. Unter Aufsicht von US-Außenministerin Clinton, der Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, und dem Generalsekretär der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC), īhsanoğlu, wurde, stellvertretend für 57 islamische Länder, der nächste Schritt getan, um jegliche Kritik am Islam oder der islamischen Scharia künftig per internationalem Recht zu verbieten. Auf UNO-Ebene gibt es bereits zwei Resolutionen, die praktisch das bereits fordern, wonach die OICnoch strebt. Beide Resolutionen wurden 2011 verabschiedet. Hier stellt sich für Europäer die Frage, wer denn eigentlich durch solche Resolutionen auch die christlich-abendländischen Wurzeln zu schützen sucht? Die Rückbesinnung auf den Islam sieht auch der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, kritisch und widerspricht damit dem gefeierten Wulff-Satz, der Islam gehöre zu Deutschland. Anlässlich der diesjährigen Islamkonferenz und der in den Medien vieldiskutierten Verteilung von kostenlosen Koranexemplaren bekräftigte Kauder seine Aussagen: »Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität und gehört somit nicht zu Deutschland. Muslime gehören aber sehr wohl zu Deutschland. Sie genießen selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte«. Damit mag der Politiker zwar Recht haben, die hier in Deutschland lebenden Türken, die es wirklich ernst meinen, sollten sich allerdings zu ihrer neuen Heimat auch wirklich bekennen: nicht als »Türkenbelagerung«, sondern als aktiver und integrationswilliger Teil der Gesellschaft, dem die deutschen und österreichischen – und damit ihre eigenen – Interessen wichtiger sind als die der Türkei. Doch ob das wirklich funktionieren kann bei dem wachsenden Selbstbewusstsein der selbsternannten »Europa-Retter«, darf getrost bezweifelt werden. {Quelle: info.kopp-verlag.de – von Laura Küchler}

 

2 Responses to “Jünger, hungriger und stärker”

  1. Bernhardine Says:

    5000 Jahre alte Ehrenmorde in Mitteleuropa?
    http://www.bild.de/news/inland/archaeologie/erster-bekannter-ehrenmord-23901038.bild.html
    Und genau da stehen Moslems und Jeziden immernoch!

    Dahin wollen uns Islamiten wieder zurückführen/-bomben, in die mitteleuropäische Jungsteinzeit um 3000 vor Christus.

    5500 – 2200 v. Chr.: Neolithikum in Mitteleuropa
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jungsteinzeit

  2. Bernhardine Says:

    Vorneherum einen schönfrisierten Koran, hintenherum die grausame Scharia!

    Radikaler Moslem möchte die gesamte Scharia für Dänemark,
    ZDF:


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