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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamische Anschläge auf Christen in Nigeria und Kenia 29. April 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:32

Islamische Bombenanschläge auf Christen in Nigeria und Kenia

 

Der islamische Terror in mehreren Ländern Afrikas geht weiter.

 

 

Am Sonntag nehmen die Fanatiker Christen

in Nigeria und Kenia ins Visier.

 

 

 

Addis Abeba/Abuja. Blutiger Sonntag für Christen in Nigeria und Kenia: Bei einem Terroranschlag auf eine Universität in der nordnigerianischen Stadt Kano sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. In der katholischen „Bayero University“ waren am Morgen drei Bomben explodiert, während dort gerade die Sonntagsmesse zelebriert wurde. Bei einer anschließenden Massenpanik wurden nach Angaben von Polizei und Ärzten auch zahlreiche Menschen verletzt. In der kenianischen Hauptstadt Nairobi warf ein Unbekannter eine Granate in eine Kirche. Ein Gläubiger kam dabei ums Leben, 15 Kirchgänger wurden verwundet. Zu beiden Taten bekannte sich zunächst niemand. Es wurde jedoch vermutet, dass die islamistische Sekte Boko Haram für die Anschläge in Nigeria verantwortlich ist, während die Attacke in Kenia der radikalislamischen Miliz Al-Schabaab zugeschrieben wird. Der Anschlag in Kano ereignete sich um acht Uhr morgens. „Wir sprachen gerade Gebete, als der Sprengstoff explodierte“, sagte die Studentin Maria Jatau. „Ich kann nicht sagen, ob es sich um Selbstmordattentäter handelte, aber viele Leute wurden verletzt.“ Der Student Abel Onoja erklärte, dass zahlreiche Tote auf dem Campusgelände lagen. „Ich habe mehrere Leichen gesehen, und viele Leute haben das Bewusstsein verloren.“ Soldaten riegelten die Universität ab. Ibrahim Idris, ein Sprecher der Einsatzkräfte, erklärte, die Polizei suche nach den Tätern, die sich angeblich noch in der Nähe des Campus aufgehalten haben sollen. Es handelte sich um den ersten Angriff auf die Universität, die normalerweise sehr gute Sicherheitsvorkehrungen hat.

 

In Nigeria hat es bereits in den vergangenen Tagen islamistische...

 

In Kenia hatten Experten schon seit Tagen vor einem drohenden Anschlag gewarnt. Erst vor wenigen Tagen hatte die amerikanische Botschaft in Nairobi eine Terrorwarnung verbreitet. Darin hieß es, dass möglicherweise eine Attacke geplant werde. Amerikanische Staatsbürger wurden aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein. Unter den 15 Verletzten des Granatenanschlags seien fünf in kritischem Zustand, teilte das kenianische Rote Kreuz mit. Ein Angreifer habe die Granate auf die Christen in der „House of God Miracle Church“ im Stadtteil Ngara geworfen. In den vergangenen Monaten hatten Islamisten in beiden Ländern immer wieder Anschläge verübt. Die Boko-Haram-Sekte griff unter anderem das UN-Hauptquartier in der Hauptstadt Abuja sowie Kirchen und Lokale, in denen Alkohol ausgeschenkt wird, an. Hunderte von Menschen wurden getötet. Erst in der vergangenen Woche waren bei zwei koordinierten Anschlägen auf die Büros nigerianischer Zeitungen in Abuja und Kaduna mehrere Menschen getötet und zahlreiche andere verletzt worden. Die Angriffe richten sich speziell gegen Christen, die im muslimisch geprägten Norden des Landes leben.

 

 

In Kenia waren Ende März bei zwei Anschlägen auf eine christliche Gemeinde und ein Restaurant in Orten an der Küste ein Mensch getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Kenia leidet verstärkt unter Terrorattacken, seitdem Nairobi im vergangenen Jahr Truppen in das Nachbarland Somalia geschickt hat, um dort die islamistische Miliz Al-Shabaab zu bekämpfen. Die Gruppe hatte zuvor mehrere europäische Touristen in Kenia entführt und nach Somalia verschleppt. Die Terrororganisation drohte zwar immer wieder mit Vergeltung auf kenianischem Boden, bestritt aber bisher eine Verantwortung für die Anschläge. Die dem Terrornetz Al-Kaida nahestehende Organisation kämpft seit Jahren in Somalia gegen die Übergangsregierung und will einen streng islamischen Staat durchsetzen. {Quelle: www.abendblatt.de}

 

 

Bombenopfer im nördlichen Nigeria (Aufnahme aus dem Jahr 2011): Der verwundete...

 

 

 

Anschlag auf Christen in Nigeria

In Kano warfen Terroristen Sprengsätze,

um Gottesdienstbesucher aus einer Kirche zu treiben.

Dann schossen sie auf die Flüchtenden.

Es gibt mindestens 16 Tote.

 

Bei einem Anschlag auf die Kirche einer nigerianischen Universität sind heute mindestens 16 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei warfen die Angreifer kleine Sprengsätze, um damit die Gottesdienstbesucher aus der Kirche am Campus der Bayero-Universität im Norden des Landes zu treiben. Anschliessend hätten sie das Feuer auf die Flüchtenden eröffnet, sagte der Polizeipräsident des Staates Kano, Ibrahim Idris. Soldaten riegelten die Universität ab. Idris hatte zunächst von sechs Toten berichtet, das nigerianische Rote Kreuz sprach später aber von mindestens 16 Opfern. Die Zahl der Verwundeten sei unklar, sagte Andronicus Adeyemo vom Roten Kreuz. Idris sprach von «vielen Schwerverletzten». «Wir sprachen gerade Gebete»: Die Attacke ereignete sich um acht Uhr morgens. «Wir sprachen gerade Gebete, als der Sprengstoff explodierte», sagte die Studentin Maria Jatau. «Ich kann nicht sagen, ob es sich um Selbstmordattentäter handelte, aber viele Leute wurden verletzt.» Der Student Abel Onoja erklärte: «Ich habe mehrere Leichen gesehen, und viele Leute haben das Bewusstsein verloren». Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Die islamistische Sekte Boko Haram hatte in der Vergangenheit ähnliche Angriffe verübt. In Nigeria kämpft Boko Haram für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes und verübt regelmässig Anschläge auf Polizei, Behörden und Kirchen. In Kano, der grössten Stadt im Norden des Landes, kamen im Januar 185 Menschen bei einer Anschlagsserie ums Leben, zu der sich Boko Haram bekannte. Am vergangenen Donnerstag wurden bei Anschlägen auf Zeitungsredaktionen in der Hauptstadt Abuja und der nördlichen Stadt Kaduna neun Menschen getötet. {Quelle: bazonline.ch}

 

 

 Protest im nigerianischen Kano im Jahr 2010: Sittenwächterinnen zertrümmern...

Protest im nigerianischen Kano im Jahr 2010: Sittenwächterinnen zertrümmern Bierflaschen, um für die Durchsetzung eines Scharia-Gesetzes zu demonstrieren, das Alkohol verbietet.

Die Sekte Boko Haram kämpft für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes und verübt regelmäßig Anschläge auf Polizei, Behörden und Kirchen.

 

 

 

Kenia und Nigeria

 

Zahlreiche Christen sterben bei Anschlägen auf Gottesdienste

 

 

In gleich zwei afrikanischen Ländern haben islamische Organisationen christliche Gottesdienste angegriffen.

Im nigerianischen Kano starben bei einem Anschlag mindestens 16 Gläubige,

im kenianischen Nairobi wurde ein Kirchenbesucher getötet.

 

Kano/Nairobi – Bei einem Anschlag auf Christen sind in Nigeria zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Nach Augenzeugenberichten griffen Unbekannte am Sonntag zwei Freiluft-Gottesdienste an einer Universität in Kano im Norden des Landes an, zündeten Sprengsätze und schossen auf die Flüchtenden. Ein AFP-Korrespondent sah am Tatort etwa 20 Leichen, das nigerianische Rote Kreuz meldete mindestens 16 Tote. Augenzeugen berichteten, die Angreifer seien in einem Auto und mit Motorrädern auf das Universitätsgelände gefahren, hätten das Feuer eröffnet und die Gläubigen mit Sprengsätzen aufgescheucht. Anschließend hätten sie die fliehenden Gottesdienstbesucher verfolgt und niedergeschossen. Es habe auch „viele Schwerverletzte“ gegeben, sagte der Polizeipräsident des Staates Kano, Ibrahim Idris. Einem Augenzeugen zufolge hielten Schüsse und Explosionen mehr als eine halbe Stunde lang an. Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt, allerdings ähnelt er früheren Attentaten der islamistischen Sekte Boko Haram, bei denen in diesem Jahr in Nigeria bereits mehrere Hundert Menschen gestorben sind. Allein bei einer Anschlagsserie in der Stadt Kano hatte die Gruppe im Januar mindestens 185 Menschen getötet. Die islamistische Sekte kämpft für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes und verübt regelmäßig Anschläge auf Polizei, Behörden und Kirchen.

 

 

Blutspuren zeugen vom Anschlag: Ein Angehöriger des Militärs inspiziert den...

 

Mindestens ein Toter Gläubiger in Kenia

 

Unterdessen wurden bei einem Anschlag auf eine christliche Kirche in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mindestens ein Gläubiger getötet. 15 weitere Kirchgänger wurden verletzt, fünf von ihnen schwer, teilte das kenianische Rote Kreuz mit. Nach Polizeiangaben hatte ein unbekannter Attentäter am Sonntag während der Messe eine Granate in die „House of God Miracle Church“ im Stadtteil Ngara geworfen und war geflüchtet. Erst vor wenigen Tagen hatte die amerikanische Botschaft in Nairobi eine Terrorwarnung verbreitet. Darin hieß es, dass möglicherweise eine Attacke geplant werde. Amerikanische Staatsbürger wurden aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein. Offiziell bekannte sich noch niemand zu der Tat. Kenia hatte im vergangenen Oktober jedoch Truppen über die Grenze in das benachbarte Somalia geschickt, um gegen die radikalislamische Shebab-Miliz vorzugehen. Seitdem kommt es immer wieder zu Granatenanschlägen in dem Land. Zuletzt waren im März an einem der größten Busbahnhöfe Kenias neun Menschen getötet worden. Ende März waren bei zwei Anschlägen auf eine christliche Gemeinde und ein Restaurant in Orten an der Küste Kenias ein Mensch getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. {Quelle: www.spiegel.de}

 

Personenkontrollen vor der Kirche: Der Anschlag ist wahrscheinlich der...

 

 

Kenianische Polizisten bewachen den Eingang der Kirche: Bereits Ende März waren...

 

 

Zerstörte Redaktionsräume: Ein Selbstmordattentäter hatte sich vor den Büros...

 

 

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