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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein Toter und zehn Verletzte bei Anschlag in Kenya 29. April 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:08

Racheakt der Al-Shabaab-Miliz

 

Bei einem Anschlag auf eine Kirche in der kenyanischen Hauptstadt Nairobi sind zehn Menschen verletzt und eine Person getötet worden. Eine Handgranate sei während des Gottesdienstes in die Kirche geworfen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ob die islamistische Al-Shabaab-Miliz aus dem benachbarten Somalia den Anschlag begangen hat, die schon für andere Anschläge in Kenia verantwortlich gemacht wird, war zunächst unklar. Die Al-Shabaab-Miliz hatte im Oktober Racheakte angekündigt, nachdem Kenia Truppen zum Kampf gegen die Islamisten in das Nachbarland entsandt hatte. Die Regierung in Nairobi macht Al-Shabaab für die Entführung zahlreicher Ausländer verantwortlich und sorgt sich um die wichtigen Einnahmen aus dem Tourismus. {Quelle: www.nzz.ch}

 

 

Somalia's al-Shabab to block the aid to famine-stricken areas

 

 

Al-Schabaab droht Kenia mit Krieg

 

Wegen des Einmarsches des kenianischen Militärs in Somalia vor zwei Wochen

droht die Al-Shabaab-Miliz dem Nachbarland mit Krieg.

 

 

Der ranghohe Offizier der islamistischen Al-Shabaab-Miliz, Scheich Hasan Dahir Aweys,

spricht zu Teilnehmern einer Demonstration gegen den Einmarsch des kenianischen Militärs in Somalia

 

Mogadischu:  Die islamistische Al-Schabaab-Miliz in Somalia hat dem Nachbarland Kenia mit Krieg und gewaltigen Anschlägen gedroht. Die Islamisten reagierten damit auf den Einmarsch des kenianischen Militärs, das sie seit knapp zwei Wochen auf somalischem Boden verfolgt. „Die Zeit, Kenia zur Beendigung des Krieges aufzufordern, ist abgelaufen“, rief Scheich Muktar Abu Mansur, ein ranghoher Vertreter der mit Al-Kaida verbündeten Al-Schabaab, am Donnerstag auf einer Kundgebung in Elasha nahe der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Die einzige Option sei der Kampf gegen das Nachbarland. „Kenia, du hast den Krieg begonnen, und nun musst du die Konsequenzen tragen.“ Mansur forderte die von Al-Kaida trainierten Kämpfer auf, nicht länger nur Granaten auf Busse zu werfen. „Wir brauchen einen gewaltigen Anschlag auf Kenia. Handgranaten zu werfen kann sie verletzen, aber wir wollen riesige Explosionen“. Ein anderer Al-Schabaab-Vertreter sagte, seine Kämpfer hätten am Donnerstag vier kenianische Militärfahrzeuge bei Tabdo in Somalia angegriffen. Von kenianischer oder somalischer Seite gab es dafür keine Bestätigung. Allerdings wurden bei einem erneuten Anschlag in Kenia nach Behördenangaben mindestens vier Mitarbeiter der Regierung getötet. Unbekannte hätten im Nordosten im Grenzgebiet zu Somalia ein Fahrzeug mit Granaten angegriffen. In den vergangenen Tagen hatte es bereits in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zwei Anschläge gegeben, bei denen fast dreißig Menschen verletzt und einer getötet wurden. Nach Polizeiangaben gab es erneut Festnahmen in Zusammenhang mit den Attentaten. Die Verdächtigen würden noch diese Woche vor Gericht gestellt. Nur wenige Tage zuvor hatte die US-Botschaft in Kenia vor einem bevorstehenden Anschlag gewarnt. Auch die Vereinten Nationen hatten gewarnt, dass Hunderte kenianischer Moslems von Al-Schabaab rekrutiert worden seien und dass Jugendorganisationen Geld für die somalische Miliz sammelten.

 

 

Mitglieder der Al-Shabab-Miliz in Somalia

 

Die Regierung in Nairobi macht Al-Schabaab für die Entführung zahlreicher Ausländer aus Kenia verantwortlich. Die Islamisten bestreiten dies. Das kenianische Militär hatte vor zwölf Tagen eine Offensive gegen die Al-Schabaab-Miliz im Nachbarland Somalia begonnen. Dazu habe Kenia auch das Recht, sagte Somalias Ministerpräsident Abdiweli Mohamed Ali in einem Reuters-Interview. Allerdings müsse klar sein, dass Somalia die Führungsrolle habe. „Unser Militär hat die Führung bei allen Einsätzen, die in Somalia stattfinden.“ Er unterstütze den Einsatz des kenianischen Militärs gegen die Al-Schabaab in Somalia, weil die kenianischen Soldaten den somalischen Truppen hülfen und sie trainierten, sagte der Ministerpräsident. „Wir sind Kenia sehr dankbar.“ Seine Regierung unterstütze jede Selbstverteidigung Kenias gegen die Al-Schabaab-Miliz, da deren Anschläge der Wirtschaft schadeten. Die Anschläge und Entführungen ausländischer Urlauber und Entwicklungshelfer beeinträchtigen den Tourismus – eine wichtige Einnahmequelle Kenias. Außerdem belasten sie Kenias Hilfe für die mehr als 400.000 somalischen Flüchtlinge, die das Land aufgenommen hat.  {Quelle: www.abendblatt.de}

 

 

Kind mit Spielzeuggewehr

 

Mindestens ein Toter bei Angriff auf Kirche in Kenia

 

 

Mutmaßliche Shabab-Islamisten haben in der kenianischen Hauptstadt Nairobi bei einem Angriff auf Christen in einer Kirche mindestens einen Menschen getötet und Dutzende verletzt.

 

Nach Angaben von Augenzeugen hatte sich der Attentäter unter die Gemeindeglieder gemischt und dann eine Granate in die Menge geworfen.  Unmittelbar danach flüchtete er mit einer Pistole in der Hand. Das Gotteshaus befindet sich im Viertel Ngara, nicht weit vom Zentrum Nairobis entfernt. In den vergangenen Monaten hat es in Kenia immer wieder tödliche Angriffe auf Christen gegeben, die laut der Regierung in Nairobi auf das Konto der islamistischen, im Nachbarland Somalia basierten, Shabab-Miliz gehen. Die Mehrzahl der Bevölkerung in Kenia ist katholisch. Kenia, ein beliebtes Ferienziel in Afrika, fürchtet durch die Angriffe {Quelle: de.euronews.com}

 

 

 

 

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist mindestens ein Mensch bei einem Attentat auf eine Kirche getötet worden.

 

Zu dem Anschlag bekannte sich bisher niemand.

 

Bei einem Granatenanschlag auf eine Kirche in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist am Sonntag mindestens ein Gläubiger getötet worden. Zehn weitere Kirchgänger wurden verletzt, vier von ihnen schwer, berichtete die Zeitung „Sunday Nation“. Der Anschlag ereignete sich in der „God´s House of Miracle International“ im Stadtteil Ngara. Offiziell bekannte sich bisher niemand zu der Tat. Erst vor wenigen Tagen hatte die amerikanische Botschaft in Nairobi eine Terrorwarnung verbreitet. Darin hieß es, dass möglicherweise eine Attacke geplant werde. Amerikanische Staatsbürger wurden aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein. Erst Ende März waren bei zwei Anschlägen auf eine christliche Gemeinde und ein Restaurant in Orten an der Küste Kenias ein Mensch getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Kenia leidet verstärkt unter Terrorattacken, seitdem Nairobi im vergangenen Jahr Truppen in das Nachbarland Somalia geschickt hat, um dort die islamistische Miliz Al-Shabaab zu bekämpfen. Die Terrororganisation drohte zwar immer wieder mit Vergeltung auf kenianischem Boden, bestritt aber bisher eine Verantwortung für die Anschläge. Die dem Terrornetz El Kaida nahestehende Organisation kämpft seit Jahren in Somalia gegen die Zentralregierung und will einen streng islamischen Staat durchsetzen. {Quelle: www.focus.de}

 

 

 

 

 

Wieder Todesopfer nach Anschlag auf Kirche in Kenia

 

 

Es ist bereits der dritte Angriff auf Christen im April in dem afrikanischen Land.

Eine Handgranate wurde in die Kirche geworfen.

Radikalislamische Milizien werden hinter dem Anschlag vermutet.

 

Bei einem Anschlag auf eine christliche Kirche in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist am Sonntag mindestens ein Mensch getötet worden. Mindestens zehn weitere seien verletzt worden, teilte die Polizei in dem ostafrikanischen Land mit. Eine Handgranate sei während des Gottesdienstes in die Kirche geworfen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Erst Anfang April waren in Kenia bei zwei Anschlägen in der touristischen Küstenregion ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt worden. Eine Attacke galt dabei einem Restaurant, das von nicht-muslimischen Kenianern besucht wird und auch Gerichte mit Schweinefleisch serviert. Der zweite Anschlag wurde auf eine Zusammenkunft von Christen verübt. Kenia hatte im vergangenen Oktober Truppen über die Grenze in das benachbarte Somalia geschickt, um gegen die radikalislamische Shaabab-Miliz vorzugehen, nachdem mehrere Ausländer in Kenia entführt und nach Somalia verschleppt worden waren. Die Shaabab-Miliz drohte daraufhin mit Vergeltung. Sie kontrolliert große Teile des Zentrums und Südens des bürgerkriegsgeplagten Somalias. {Quelle: diepresse.com}

 

 

 

 

Kenia und Somalia wollen Islamisten-Miliz auslöschen

 

 

Kenia befindet sich erstmals seit 48 Jahren im Krieg.

Der offizielle Grund sind Entführungsfälle.

Paris bestätigte jetzt den Tod einer entführten Französin.

 

 

 

 

Wachmänner gehören zum Straßenbild in Kenias Hauptstadt Nairobi. Sie stehen vor Banken und Supermärkten, selbst Shops von Mobilfunkfirmen werden vor möglichen Überfällen beschützt. Seit dem Wochenende aber ist mehr Sicherheitspersonal unterwegs als sonst. In der Innenstadt patrouillieren viele Polizisten in Uniform und angeblich auch in Zivil. Der erhöhte Sicherheitsaufwand soll nun nicht mehr nur Überfälle, sondern vor allem schwere Anschläge vermeiden. Denn seit dem Wochenende befindet sich Kenia im Krieg. Es ist der erste bewaffnete Konflikt des Landes seit der Unabhängigkeit vor 48 Jahren. Der Feind ist die islamistische Shabaab-Miliz, die große Teile des Nachbarlands Somalia kontrolliert und Verbindungen zu al-Qaida hat. Sie droht nun mit Anschlägen in Kenia. Die kenianischen Soldaten würden es „bereuen“, auf somalisches Gebiet vorgedrungen zu sein, warnte ein Sprecher von al-Shabaab. Der jahrzehntelange Frieden in Kenia sei in Gefahr, wenn sich die Soldaten nicht sofort aus Somalia zurückzögen. Die kenianische Polizei ruft nun dazu auf, „verdächtige Personen“ über eigens eingerichtete Telefonnummern zu melden.

 

 

Regierung in Kenia verdächtigt Miliz des Kidnappings

 

Der offizielle Grund dafür, dass Kenias Armee – mit Zustimmung der somalischen Übergangsregierung – schon mehr als 100 Kilometer ins Nachbarland eingedrungen ist, sind mehrere Entführungsfälle. Die Regierung in Nairobi verdächtigt die Shabaab-Miliz, mehrere Ausländer auf kenianischem Boden gekidnappt und nach Somalia verschleppt zu haben – was die Miliz bestreitet. „Unsere territoriale Integrität wird von Terroristen bedroht“, sagte der kenianische Innenminister George Saitoti nach Beginn der Militäraktion. „Wir werden den Feind, die Shabaab-Miliz, überallhin verfolgen.“ Aktuell geschieht dies mit Panzern, einer unbekannten Zahl Soldaten am Boden und Angriffen aus der Luft. Fünf somalische Städte seien bereits eingenommen worden, berichtet das kenianische Militär. 75 Mitglieder von al-Shabaab seien getötet worden. Die kenianische Armee verlor fünf Soldaten beim Absturz eines Hubschraubers. Anders als offiziell behauptet, sind es aber nicht nur die aktuellen Entführungen, die hinter der Intervention stehen. Kenia hat schon länger das Ziel, auf somalischem Gebiet eine Art Sicherheitszone mit Flüchtlingslagern einzurichten, damit nicht noch mehr Menschen vor Hunger und Krieg aus Somalia nach Kenia fliehen.

 

 

Lager als Sicherheitsproblem: Auf kenianischem Boden, in der Nähe der Stadt Dadaab, befindet sich das größte Flüchtlingslager der Welt , in dem mehr als eine halbe Million Menschen leben. Nairobi sieht das Lager als Sicherheitsproblem und befürchtet, dass islamistische Terrorkämpfer von dort ins Land gelangen. Gerade wurden in dem Lager zehn Terrorverdächtige verhaftet. In der Vergangenheit kam es an der Grenze zu Somalia außerdem immer wieder zu Überfällen und Morden an Kenianern, die al-Shabaab zugeschrieben werden. Die Miliz versucht offenbar immer wieder ihren Nachwuchs unter jungen Kenianern zu rekrutieren. Der Entführungsfall, der nun aber als offizieller Kriegsgrund dient, ereignete sich vor einer Woche. Aus dem Lager in Dadaab wurden zwei spanische Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ entführt, offenbar nach Somalia.

 
 

Europäische Touristinnen verschleppt

 

Nach Angaben des kenianischen Militärs gibt es inzwischen „Informationen über ihren Aufenthaltsort“. Die Organisation selbst zeigte sich „zutiefst besorgt“ über das Schicksal ihrer Mitarbeiter. „Jeglicher Einsatz von Gewalt“ könnte die Freilassung der Entführten gefährden, teilte sie mit. Wenige Wochen zuvor waren bereits zwei europäische Touristinnen von der Inselgruppe Lamu verschleppt worden. Eine von ihnen, eine Französin, ist inzwischen tot, wie die französische Regierung bestätigte. Die 66 Jahre alte Frau hatte seit mehr als zehn Jahren auf Lamu gelebt. Die andere Touristin, eine Engländerin, gilt noch als vermisst. Ihr Ehemann war bei ihrer Entführung erschossen worden. Die Taten haben der kenianischen Tourismusbranche bereits großen Schaden zugefügt. Kenias Regierung gibt nur wenige Informationen über die Militäraktion bekannt. Inzwischen ist immerhin klar, dass der Einmarsch nach Somalia mit der dortigen Übergangsregierung abgestimmt war. Der Außen- und der Verteidigungsminister Kenias trafen sich mit dem somalischen Präsidenten in Mogadischu. Man habe sich darauf verständigt, die Shabaab-Miliz „auszulöschen“, hieß es anschließend.

 

Armee der Übergangsregierung gilt als schwach: Die Armee der somalischen Übergangsregierung gilt als schwach, Kenia hat sie in der Vergangenheit schon bei der Ausbildung der Soldaten unterstützt. Nach dem Treffen im Außenministerium in Mogadischu gab es in der Nähe einen Selbstmordanschlag mit mehreren Toten. Der kenianische Präsident Mwai Kibaki hat sich bisher noch nicht direkt zu der Militäraktion geäußert. In einer Pressemitteilung nach einer Kabinettssitzung hieß es nur, es gehe um die „wichtige Aufgabe, die kenianische Nation zu schützen“. Das ganze Land stehe hinter der Operation. Tatsächlich findet eine kritische innenpolitische Debatte darüber nicht statt. Seit Kenia von einer großen Koalition regiert wird, gibt es faktisch keine Opposition. Der Erzbischof von Mombasa, Boniface Lele, sagte, er unterstütze den Angriff auf al-Shabaab. „Wir haben eine Verantwortung, uns selbst zu verteidigen.“

Länge des Einsatzes ist unklar: Viele Kenianer denken ähnlich, wenngleich die Skepsis über den Ausgang der Militäroperation groß ist. So ist derzeit völlig unklar, wie viele kenianische Soldaten wie lange im Nachbarland bleiben werden und ob sie den Anforderungen eines solchen Krieges gewachsen sind – beziehungsweise ob sich das Land einen solchen Krieg überhaupt leisten kann. Das Wirtschaftswachstum hatte sich zuletzt deutlich verlangsamt. Welche Folgen ein bewaffnetes Engagement gegen al-Shabaab haben kann, musste das Nachbarland Uganda 2010 erfahren. Damals starben mehr als 70 Menschen bei Bombenanschlägen in der Hauptstadt Kampala, weil Uganda die somalische Regierung militärisch unterstützt. Ein Sprecher von al-Shabaab sagte damals: „Das ist die beste Nachricht, die wir je gehört haben“. {Quelle: www.welt.de – Von Philipp Neumann}

 

One Response to “Ein Toter und zehn Verletzte bei Anschlag in Kenya”

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