kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Entstehung des Qur’an 22. April 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:52

Die frühen Jahre des Islam

 

1400 Jahre nach Mohammad berufen sich die Muslime der Welt auf die Worte Mohammads in den mekkanischen Suren, die vom Zusammenleben aller Gläubigen handeln und in denen geschrieben steht, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Kaum an die Macht gekommen, nachdem Mohammad wie ein Feigling von Mekka nach Medina geflohen war, wurden die medinesischen Suren, die nach der Machtergreifung Mohammads Gültigkeit erlangten, offenbart und die besagen, dass alle Andersgläubigen wie Juden und Christen Affen und Schweine sind oder Koffar (auch Kafir), die man töten muss, egal wo man sie auffindet, egal ob sie friedlich oder kriegerisch sind.

 

= Sure 2, Ayeh 191: Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

= Sure 9, Ayeh 29:  Tötet diejenigen der Schriftbesitzer, welche nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben und die das nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und sich nicht zur wahren Religion bekennen, solange bis sie ihren Tribut in Demut entrichten (und sich unterwerfen).

 

Sure 9 Ayeh 123: O Gläubige, tötet die Ungläubigen, die in euerer Nachbarschaft wohnen; lasst sie eure ganze Strenge fühlen und wisst, dass Allah mit denen ist, welche ihn fürchten.

 

= Sure 47, Ayeh 4: Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt …“

 

In Islamischen Herrschaftssystemen üben die Machthaber die Kontrolle über die Armee, den Sicherheitskräften und die Medien aus; Der Staat ist dabei der größte Arbeitgeber und hält das Monopol für elementare Konsumgüter und schafft dabei eine Abhängigkeit vom staatlichen System und vom Glaubenssystem. Dieses staatliche System und sein Glaubenssystem bilden seit dem dreizehnten Jahr des Islam eine politische Einheit. Es entstand eine Geisteshaltung, die die Autorität des Staates vergöttlicht und die Revolution verpönt. Und weil das Staatsoberhaupt und der Islam immer eng verbunden waren, gab es in der Vergangenheit in islamischen Ländern, die sunnitisch geprägt waren nie islamisch-motivierte Revolutionen. In der Schia aber, die selbst aus einer Revolution heraus geboren wurde, gibt es sie und deshalb war die Islamische Revolution in Iran überhaupt möglich.

 

Anfang des 7. Jahrhunderts hatte Mohammad durchaus ein Gespür für soziale Fragen auf der arabischen Halbinsel und er wollte die Vielgötterei in Mekka abschaffen und den Lieblingsgott seines Stammes den Quraisch Al ilah, als den einzigen Gott von 360 Göttern in Arabien manifestieren. Als Karawanenhändler kam Mohammad auf seinen Reisen oft in Berührung mit christlichen und jüdischen Geistlichen. Den größten Einfluss unter ihnen übte auf ihn dabei ein christlicher Mönch in Mekka mit Namen Waraqa, der ein Cousin von Mohammads erster Frau Khadija war, aus. Obwohl dieser Mönch eine zentrale Rolle für das zukünftige Leben Mohammads spielte, wird darüber erstaunlich wenig in der Biographie Mohammads, die Ibn Ishaq einhundert Jahre nach Mohammad schrieb, berichtet, obwohl er sonst gründlicher arbeitet, so dass man davon ausgehen muss, dass Ibn Ishaq ganz bewusst die Verbindung Mohammads zu diesem christlichen Mönch in den Hintergrund drängen wollte. Doch selbst aus den wenigen Informationen in Ibn Ishaqs Biografie über Mohammad und die Verbindung zu diesem Mönch und die frühen Jahre des Islam, erkennt man die Wichtigkeit dieser Begegnung. Dieser christliche Mönch Waraqa war es, der Mohammad mit einer Christin, mit Namen Khadija traute und er war es auch gewesen, der nach der Begegnung Mohammads mit dem Erzengel Gabriel in einer Höhle sagte, dass er der Prophet dieser Zeit sei. Abu Mousa Al Hariri schrieb in seinem Buch Der Mönch und ein Prophet, dass Waraqa ein arabisches Christentum gründen wollte, aber Mohammad der bessere Demagoge war und so fanden die Gedanken Waraqas Einzug in den Qur’an.

 

Der Hadithsammler Al Bukhari schrieb: „Dann starb Waraqa, danach hörte die Offenbarung auf“, ein deutliches Indiz dafür, dass dies den Tatsachen entspricht. Im Qur’an selbst wird darüber auch berichtet, dass es eine lange Unterbrechung der Offenbarungen gab. Einen weiteren Hinweis darauf, dass ein christlicher Urtext vorlag, sind die vielen syroaramäischen Worte, die im Qur’an vorkommen, wie Christoph Luxenberg schrieb. Dass der Qur’an in Mekka in den ersten Jahren christlich beeinflusst war, daran kann kein Zweifel mehr bestehen. Dass der sog. fachwissenschaftliche Konsens, der von islamistischen Staaten finanziert wird den tatsächlichen, insbesondere den sprachwissenschaftlichen Forschungen antagonistisch gegenübersteht liegt in der Natur der Sponsoren, die ein ureigenes Interesse haben Qur’anforschung zu beeinflussen, um diese Ideologie am Leben zu halten. In den mekkanischen Suren wird noch von Nächstenliebe und Geduld gesprochen, in einer Zeit, in der Mohammad nicht darüber sprach was halal und was haram ist sondern über die Bewunderung der Schöpfung, vom Glauben und der Einheit Gottes. In Mekka, bezeichnete er auch noch Juden und Christen als Gläubige. Als er von Mekka nach Medina geflohen war, übernahm er dort viele Dinge aus dem Judentum, wie das jüdische Gesetz der Halakhah, was Der Weg bedeutet und die Grundlage für die Scharia, was auch Der Weg bedeutet, war. Viele Rituale, wie das Fasten, die Gebetsrichtung in Richtung Jerusalem, das Verbot von Schweinefleisch und das Verbot des Geschlechtsverkehrs mit der Ehefrau während der Menstruation und die Bestrafung der Ehebrecher durch Steinigung übernahm er von den Juden in Medina.

 

Umar berichtete: “Ein Jude und eine Jüdin wurden zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gebracht, die miteinander Unzucht begangen hatten. Der Prophet sagte zu den Juden: »Was findet ihr in eurer Schrift? «Die Juden sagten: »Unsere Rabbiner bestimmten neulich, dass dafür das Gesicht geschwärzt und lächerliche Kleidung angezogen werden sollen. « Darauf sagte ‘Abdullah Ibn Salam: »O Gesandter Allahs, lass sie die Thora vorlegen! « Sie brachten dann die Thora und einer von ihnen legte seine Hand auf den Vers über die Steinigung. Er fing an zu lesen und las nur, was davor und was danach stand. Da sagte Ibn Salam zu ihm: »Hebe deine Hand ab! « Als er sie wegnahm, wurde es deutlich, dass der Vers über die Steinigung unter seiner Hand war. Darauf veranlasste der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihre Abführung, und die beiden wurden am Vorplatz der Moschee gesteinigt. Ich sah dann, wie sich der Jude über sie beugte, um sie vor den Steinen zu schützen!” [Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 6819]

 

Hier versuchte Mohammad von den Juden anerkannt zu werden, als Prophet. Doch wie wir aus verschiedenen Überlieferungen von Mohammads Feinden aus Mekka wissen, standen die Juden Mohammad sehr skeptisch gegenüber und akzeptierten ihn nicht. Von nun an wurde die Sprache im Qur’an den Juden gegenüber feindselig und Mohammad erließ ein Verbot von Alkohol und Wucherei um Alkohol- und Geldleihgeschäfte der Juden zu schädigen. Von nun an waren Juden nicht mehr Gläubige, sondern Verfälscher und dann wurden die Juden “Kinder der Affen und Schweine” genannt. Danach begann er Juden zu massakrieren und machte Medina judenfrei und verlegte die Gebetsrichtung in Richtung Mekka und von nun an sollten alle Ungläubigen auf der arabischen Halbinsel eliminiert werden. Ab jetzt wurden die Offenbarungen Allahs aggressiver, beleidigend, befehlend und sehr konkret.

 

Die muslimische Gemeinschaft konnte sich von der Ideologie des Dschihads, der jüdischen Gerichtsbarkeit und archaischen Denkstrukturen bis heute nicht lösen, weil Mohammad 23 Jahre regiert hatte und nicht nur Prophet war, sondern auch Anführer und für die materiellen Belange seiner Untertanen sorgen musste, während seine Handlungen in verschiedenen Situationen in Überlieferungen (Hadithe) festgehalten wurden, die Vorbildfunktion für jeden Muslim haben. Während Mohammad noch in Mekka sagte: „Euch Euren Glauben und mir meinen“, wurde nach der Eroberung Mekkas das multireligiöse Zentrum in Mekka zu einem monoreligiösen Zentrum, denn die Kaaba beherbergte 360 Götzen und von nun an nur noch Einen. Die Intoleranz, die er damit in den Geist des Islam implantierte, konnte und kann nie wieder revidiert werden. Jetzt vermischte sich das Stammesdenken der Araber mit heidnischen Ritualen, die er in den monotheistischen Geist pflanzte. Das Gottesbild prägte Mohammad nach seinen eigenen Eigenschaften: unberechenbar, wütend, eifersüchtig, herrschsüchtig, brutal und gnadenlos. Und genau aus diesem Grund verkörpern Herrscher in der Islamischen Welt, die sich alle von Gott berufen fühlen, genau diese Eigenschaften Mohammads und damit seines Gottes – nichts darf unternommen werden, das die Macht in Frage stellt, nichts darf unternommen werden, das den Islam in Frage stellt.

 

Der Unterschied im Gottesbild im Christentum und Islam könnte daher nicht gravierender sein. Während im Buch Hiob in der Bibel, Hiob mit Gott hadert und er ihn als Tyrannen bezeichnet, als Gott ihm alles genommen hatte, ergibt sich Hiob im Qur’an in Gottes Schicksal, weil er auf Gott vertraut. Im Qur’an steht:: „Ihr, die ihr glaubt, stellt keine Fragen, dessen Antworten euch kränken würden, solltet ihr sie bekommen“. Aber Allah ist allwissend und weise und auch wenn der Mensch von einem schweren Schicksal gepeinigt wird, hat es einen Sinn, den wir nicht verstehen können, weil Gott uns umschließt und nicht wir Gott umschließen. Zigtausende Hadithe hat Mohammad den Muslimen hinterlassen mit Anweisungen, die soweit gehen, dass dort sogar geregelt ist, ob der Muslim zuerst mit dem linken Bein auf das Scheisshaus steigen muss oder mit dem rechten Bein, aber über seine Nachfolge hatte Mohammad nichts hinterlassen. Er hielt wohl keinen für würdig genug seine Nachfolge anzutreten. In der Folgezeit kam es daher zu blutigen Auseinandersetzungen in der muslimischen Gemeinschaft, obwohl der Islam im Haus des Islam keine inneren Kriege duldet, sondern der einzige legitime Kriegsgrund die Unterwerfung der Ungläubigen im Haus des Krieges ist.

 

Dieser Fehler Mohammads führte letztlich 

zur Spaltung des Islam in die Schia und Sunna.

{Quelle: parseundparse.wordpress.com}

 

One Response to “Die Entstehung des Qur’an”

  1. Fartâb Pârse Says:

    Sei gesegnet. Vielen Dank fürs Verlinken.


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