kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Happy Birthday, eure Heiligkeit! 16. April 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 23:25

Papst Benedikt XVI. wird heute 85 Jahre alt

 

Der Papst aus Bayern

schreibt an einem helleren Kapitel der Kirchengeschichte

 

Rom August 2005: Zehntausende überwiegend junger Menschen stehen in Köln am Rheinufer, dicht gedrängt,

schwitzend, fröhlich, singend und betend.

Aus der ganzen Welt sind sie angereist, um ihren Weltjugendtag zu feiern.

Jetzt warten sie auf den Papst.

 

 

 

 

Als sich das Schiff mit Benedikt XVI. nähert, brandet Jubel auf. Jubel worüber? Eine winzige weiße Gestalt steht da vorne auf dem Deck, so winzig, dass man nur ahnen kann: Das muss er sein. Ein paar Monate erst ist er im Amt, als Papst ein fast Unbekannter. Dem Menschen Benedikt XVI. kann der Jubel also kaum gelten. Es muss das Amt sein. Es ist das Amt: Diese unüberschaubare Menge Jugendlicher feiert in der Person des 78-jährigen Papstes das 2000 Jahre alte Petrus-Amt, das für viele – auch Katholiken – so gar nicht mehr in die heutige Zeit zu passen scheint. Zum Abschluss dieses Weltjugendtags wird der Papst zusammen mit einer Million Menschen einen Gottesdienst feiern. Das gab es noch nie auf deutschem Boden. Seither schreibt der Deutsche, der Bayer auf dem Stuhl Petri, Kirchengeschichte, und zwar an einem der helleren Kapitel der zurückliegenden 2000 Jahre. Heute wird Joseph Ratzinger 85 Jahre alt. Zwar feiern Päpste nicht Geburtstag, sondern Namenstag. Aber die Welt prüft, bedenkt und feiert heute, was sie an diesem Joseph, dem stillen, bescheidenen Arbeiter, und an diesem Benedikt, dem „Gesegneten“ mit vielen Gaben des Geistes, hat.

 

 

 

 

Eine gottgewollte Bürde

 

Das Amt: Kardinal Joseph Ratzinger hatte sich den Lebensabend anders vorgestellt. Zu seinem Bruder in die bayerische Heimat wollte er ziehen, noch ein paar gelehrte Bücher schreiben, vielleicht ein wenig mehr Zeit haben für die große Liebe Musik. Das Konklave im April 2005 hat einen Strich durch diese Pläne gemacht. Aus dem Präfekten für die Glaubenskongregation wurde Papst Benedikt XVI. Er hat die Wahl als gottgewollte Bürde angenommen, wohl wissend, dass er in ganz, ganz große Fußstapfen treten würde. Papst Johannes Paul II., die charismatische Persönlichkeit, der Medienpapst und Medienstar, dessen Rolle beim Niedergang der kommunistischen Regimes hinter dem Eisernen Vorhang noch immer unterschätzt wird, hatte – wenn man so will – die Messlatte gesetzt für einen Papst am Anfang des 21. Jahrhunderts. Und auch wenn sein Nachfolger als Oberhaupt von weltweit 1,2 Milliarden Katholiken ganz anders auftritt, so gar nicht als Mann der großen Gesten, gar nicht als einer, der das Rampenlicht liebt, sondern eher schüchtern, es wurde schnell klar: Diese Messlatte war von beiden gemeinsam gesetzt worden. Benedikt hat es geschafft, fast nahtlos an das Pontifikat seines verehrten Vorgängers anzuknüpfen. Er führt auf seine Weise fort, was Johannes Paul II. angestoßen und auf den Weg gebracht hat. Er ist der ganz und gar untheatralische Mann des Wortes, der Intellektuelle, für den Vernunft und Glauben keine Gegensätze sind, sondern sich ergänzen – ein über alle christlichen Konfessionsgrenzen hinweg herausragender Theologe. Benedikt XVI.: Ein „Gesegneter“? Eine nicht gerade kleine Gruppe deutscher Medienschaffender oder auch Kirchenfunktionäre, für die nur ein toter Papst ein guter Papst ist, muss natürlich noch ein paar Jahre warten, bis sie die Vorzüge des gegenwärtigen Pontifex voll erkennen kann. Im übrigen scheint der spezifisch deutsche Blick nach Rom nicht der global gültige zu sein. Kurienkardinal Walter Kasper hat in einem Redaktionsgespräch mit der Schwäbischen Zeitung vor ein paar Monaten bestätigt, dass die speziellen Anliegen vieler deutscher Amtskatholiken in anderen Teilen der katholischen Welt verständnisloses Kopfschütteln auslösen. Als da wären: die endlose Zölibatsdiskussion, die endlose Diskussion über die Frauenordination, die endlosen Kondom-Diskussionen und so weiter.

 

 

 

 

Die „Entweltlichung“

 

Neben den Berufskritikern gibt es aber auch in Deutschland jene, die wissen, was sie an ihrem Papst haben. Jene, die im Stillen seinen Auftrag zu erfüllen versuchen, weil sie darin den Auftrag Jesu erkennen. Da gibt es den Journalisten Peter Seewald, der nach Ausflügen zu Marxismus, Spiegel, Stern und Süddeutscher von Ratzinger zum Glauben zurückgeführt wurde. Er notiert: „Man spricht von der Krise des Katholizismus. In Wahrheit ist die katholische Kirche von allen christlichen Glaubensgemeinschaften die stabilste. Sie geht nicht unter, sondern sie wächst im Weltmaßstab.“ Man müsste hinzufügen: Auch wenn es in Europa derzeit mau aussieht. Bei seinem letzten Besuch in Deutschland im September vergangenen Jahres hat der Papst einen Schlüsselbegriff zurückgelassen, um den seitdem eifrig diskutiert wird: „Entweltlichung“ hat er seiner Kirche – in Deutschland und Europa – als Zukunftsrezept empfohlen. Was kann er damit gemeint haben? Die Antwort ist wahrscheinlich sehr einfach: Rückbesinnung aufs Kerngeschäft, Entkrustung, Neu-Orientierung am Evangelium. Gewiss nicht gemeint hat er: Rückzug in einen katholischen Elfenbeinturm. Denn von einem Rückzug in bloße Weltfremdheit kann auch bei Benedikt selber nicht die Rede sein. Er hat in den vergangenen sieben Jahren nicht Duftmarken gesetzt, sondern Pflöcke eingeschlagen. Beispielsweise mit der Enzyklika „Deus caritas est“ („Gott ist die Liebe“). So konkret und positiv ist in Deutschland lange nicht mehr über Sexualität geschrieben worden. Oder mit seinen Jesus-Büchern, die der Gelehrte so geschrieben hat, dass sie auch von Laien verstanden werden (was neidische Theologieprofessoren zu allerlei Kritik angestachelt hat). Oder mit dem, was er – unmissverständlich – zum Missbrauchsskandal gesagt hat. Er hat die Beziehungen zu den „älteren Brüdern“, den Juden, ganz im Sinne seines Vorgängers vertieft, er hat einen echten Dialog mit muslimischen Würdenträgern angestoßen.

 

 

 

 

 

Er ist der Gleiche geblieben

 

Bisweilen ist zu hören, das Amt habe den Menschen Joseph Ratzinger verändert. Aus dem früheren „Panzerkardinal“ sei ein gütiger, sanftmütiger Vater der Kirche geworden. Wahrscheinlich ist das falsch – weil man ihn früher falsch eingeschätzt hat. Menschen, die den Lebensweg Ratzingers länger begleitet haben, die ihn kennen, berichten das Gegenteil. Peter Seewald sagt: „Joseph Ratzinger ist von seinem Wesen, von seiner Liebenswürdigkeit der Gleiche geblieben. In der Nachfolge Petri verschmelzen jedoch Amt und Person derart, dass sie nicht mehr zu unterscheiden sind. Beides ist mit einer außergewöhnlichen Gnadengabe verbunden, wie sie auf dieser Welt einzigartig ist.“ Dieser Satz findet sich in den Notizen Seewalds anlässlich des 85. Geburtstags von Benedikt. Hymnisch klingt das – und ist so gemeint. Noch eine Notiz Seewalds: „In einer Zeit, in der Intellektualismus verloren geht zugunsten einer Kultur des Tumben und Tauben, sitzt ausgerechnet auf dem Stuhl Petri der letzte Intellektuelle, der das Gelehrte mit der Frömmigkeit verbindet und einbaut in die Freude und Einfachheit der Nachfolge Christi.“ Benedikt komme „aus dem Alten und verkörpert das Neue: ein wieder gläubiges Christentum, eine Kirche, die nicht ihre Strukturen, sondern ihren Glauben leben will“. Seewald unterscheidet sich da im Urteil von manchen seiner früheren Kollegen. Macht nichts. Es gilt da für ihn wohl dasselbe wie das, was Seewald von Benedikt sagt: „Er ist nicht seiner Zeit hinterher, sondern ihr weit voraus.“ {Quelle: www.schwaebische.de – Von Klaus Nachbaur}

 

 

 Papst Benedikt XVI. bei der Osteransprache auf dem Petersplatz in Rom

 

 

 

Im Vatikan tanzen Kinder in bayerischer Tracht anlässlich des Geburtstages von Benedikt XVI. (Foto: REUTERS) (Klick führt weiter zum nächsten Bild)

Ein Tänzchen in bayerischer Tracht: Im Vatikan machen Kinder Papst Benedikt XVI. eine Freude.

 

Ständchen auf dem Petersplatz

 

Mit Ständchen und Gottesdiensten feiern Gläubige den 85. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. Das Oberhaupt der katholischen Kirche selbst begeht den Tag als „normalen Arbeitstag“. Dabei ist der Geburtstag durchaus etwa besonderes: Er ist der dienstälteste Papst der vergangenen 100 Jahre. Zuletzt hatte der Gesundheitszustand des Papstes für Diskussionen gesorgt. In Rom, auf dem Petersplatz, ist an diesem Montag nicht viel zu merken vom Papstgeburtstag. Es sind nicht mehr Touristen und Pilger hier als sonst, der Verkehr fließt ganz normal. Und wenn man sich umhört, dann wissen viele noch nicht einmal, dass Benedikt XVI. heute 85 Jahre alt wird. Immerhin eine Klasse aus Lahnstein hat davon gehört – die Schüler singen dem Papst spontan ein Geburtstagsständchen. Einige Deutsche sind an diesem Vormittag unterwegs rund um St. Peter – sie wünschen dem deutschen Papst unter anderem: Alles Gute, viel Gesundheit, dass er noch lange für die Kirche aktiv sein kann. Die eigentliche Geburtstagsfeier findet da schon hinter den Vatikanischen Mauern statt, im Apostolischen Palast. Georg Gänswein, der Privatsekretär des Papstes, hatte zwar vorher gesagt, das werde ein ganz normaler Tag, aber er hatte wohl auch schon geahnt, was da auf den Papst zu kommt. „Der 16. April, sein Geburtstag, ist Arbeitstag, aber es ist stark bayerisch unterfüttert.“

 

 

„Ich stehe vor der letzten Wegstrecke meines Lebens“

Angereist waren am frühen Morgen 150 Pilger aus Bayern, die komplette Landesregierung war unter anderem dabei und die bayrischen Bischöfe. Angeführt wurde die Gruppe von Ministerpräsident Horst Seehofer. Ab neun Uhr feierte der Papst mit seinen Gästen eine Messe in der Capella Paolina. Und die Predigt hielt das Oberhaupt der Katholischen Kirche auf deutsch und in dieser Predigt fand er auch sehr persönliche Worte: „Ich stehe vor der letzten Wegstrecke meines Lebens und weiß nicht, was mir verhängt sein wird. Und ich weiß, dass das Licht Gottes da ist, dass er auferstanden ist, dass sein Licht stärker ist, als alles Dunkel. Dass Gottes Güte stärker ist als alles Böse dieser Welt. Und das lässt mich in Gewissheit weitergehen.“ Nach der Messe war Zeit für getrennte Audienzen: zuerst mit den mitgereisten Bischöfen und dann mit der gesamten Delegation aus Bayern. Benedikt XVI. gehört mit seinen 85 Jahren zu den ältesten Päpsten der Kirchengeschichte. In den vergangen 100 Jahren gab es keinen Papst, der älter wurde. Körperlich merkt man ihm sein Alter durchaus an. Er zeigt sich inzwischen öffentlich hin und wieder mit einem Gehstock, bei langen Gottesdiensten mit weiten Wegen durch große Kirchen benutzt er eine Art rollbares Podest, die „Pedana Mobile.“ Aber wichtig sind diesem Papst vor allem die Inhalte.

 

 

Kritik an konservativem Papst

Er will seine Kirche zurück führen zu den Wurzeln des Glaubens. Und dass er damit nicht immer erfolgreich ist, dass Benedikt XVI. seine Kirche nicht öffnet, für die Herausforderungen unserer Zeit, wird von einigen Beobachtern immer wieder kritisiert. Zum Beispiel vom Vatikan-Journalisten Marco Politi. Er hat gerade ein Buch veröffentlicht über die Krise des Papsttums unter Benedikt XVI: „Was heute fehlt ist eine offene Diskussion in der Katholischen Kirche über die Zukunft und über die Reformen. Und hier ist im Moment die ganze Situation fest gefroren.“ Der Geburtstag spielt für den Papst am Nachmittag keine große Rolle mehr. Dann geht er seinen ganz normalen Amtsgeschäften nach. Aber er freut sich, wie man hört, schon auf den Freitag. Da wird ihm zu ehren in der päpstlichen Audienzhalle ein Konzert gegeben. Es spielt das Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly – unter anderem Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Und für ein weiteres Highlight muss er noch warten bis zum Sommer. Dann gibt es in Castel Gandolfo noch einen zünftigen bayrischen Abend, mit Gebirgsschützen, Trachten- und Musikgruppen. Und natürlich mit zünftigem Essen. Spendiert wird das Ganze von der Erzdiözese München-Freising. {Quelle: www.tagesschau.de – Von Jan-Christoph Kitzler, ARD-Hörfunkstudio Rom}

 

3 Responses to “Happy Birthday, eure Heiligkeit!”

  1. Emanuel Says:

    Natürlich „reiner Zufall“ , dass ich das gerade kurz vorher „gelesen“ habe …

    5217. „Und es verschlangen die mageren Ähren die sieben fetten
    und vollen Ähren“, 1. Mose 41/7, bedeutet, das Wißtümliche von
    keinem Nutzen verdrängte das gute Wißtümliche.
    Dies erhellt aus der Bedeutung der mageren Ähren, sofern sie
    sind Wißtümliches, das von keinem Nutzen ist, wovon Nr. 5214; aus
    der Bedeutung der fetten und vollen Ähren, sofern es ist Wißtümliches,
    dem das, was dem Glauben und der Liebtätigkeit angehört, eingefügt
    werden konnte, wovon Nr. 5213, folglich gutes Wißtümliches;
    und aus der Bedeutung von verschlingen, sofern es ist verdrängen,
    ebenso wie fressen, wie es von den Kühen heißt: Nr. 5206. Daß das
    gute Wißtümliche verdrängt wird durch das nutzlose Wißtümliche,
    oder Wahres durch Falsches, sehe man Nr. 5207.

    So verhält es sich auch in der geistigen Welt:

    wo Falsches ist, da kann Wahres nicht bestehen, und umgekehrt, wo Wahres, da nicht
    Falsches;
    das eine verdrängt das andere, denn es sind Gegensätze.

    Ursache ist, weil das Falsche aus der Hölle und das Wahre aus dem Himmel
    stammt.

    Es scheint zuweilen, als ob Falsches und Wahres in einem
    Subjekt sei, aber es ist nicht Falsches, das entgegengesetzt ist dem Wahren
    daselbst, sondern das beigesellt wird durch (verkehrte) Anwendungen.

    (Muss man mehrfach lesen , um zu verstehen.. Anmerkung von mir)

    Ein Subjekt, wo Wahres und zugleich Falsches, das entgegengesetzt
    ist, besteht, wird lau genannt, und ein Subjekt, in dem Falsches und
    Wahres vermischt ist, wird unheilig (prophanum) genannt. (!!!!!!!!!!!!!!!!)

  2. Alles Gute zum 85. Geburtstag

    Lieber Papst Benedikt,

    zu Ihrem Geburtstag gratulieren wir Ihnen von Herzen und wünschen Ihnen alles Gute, Gesundheit und vor allem Gottes reichen Segen!

    Wir sind sehr glücklich, dass Sie das Schiff Petri in dieser oft so stürmischen Zeit lenken. Wir danken unserem Himmlischen Vater, dass Sie, Heiliger Vater, als mutiger, demütiger und sanftmütiger Hirte uns, den Schafen Seiner Herde, jederzeit eine Richtschnur, eine Stütze und ein großartiges Vorbild in Glaube, Hoffnung und Liebe sind.

    Wir sind froh, dass wir Ihnen und der Kirche mit unserem kleinen Verein „…. und unseren bescheidenen Mitteln dienen dürfen.
    Alles menschenmögliche möchten wir tun, um Ihre Anliegen, Heiliger Vater, und damit die Kirche unseres Herrn Jesus Christus in Östrreich Wien tatkräftig zu unterstützen.
    Dazu vertrauen wir ganz auf Gottes Gnade und Seinen Segen: Denn an Gottes Segen ist alles gelegen!
    Wir beten mit der Kirche:
    „Gott, in Deiner Vorsehung hast Du den heiligen Petrus zum Vorsteher der Apostel bestimmt und auf ihn Deine Kirche gegründet. Schütze und segne Deinen Diener, unseren Papst Benedikt, den Du zu seinem Nachfolger berufen hast. Gib, dass er in Deinem Volk der sichtbare Grundstein ist, für die Einheit des Glaubens und der brüderlichen Liebe
    . Darum bitten wir durch Jesus Christus Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, in alle Ewigkeit. Amen.“ *)

    Wir versprechen Ihnen unser tägliches Gebet, dass Gott der Herr Ihnen Kraft, Zuversicht, Gesundheit und ein langes Leben schenken möge!

  3. Emanuel Says:

    Sorry , aber ich möchte den Beitrag noch mal bekannt geben … Ich weiß, man hört und liest diese einfachen Wahrheiten nicht gerne … aber es ist der Alltag …

    Emanuel Sagt:
    16. April 2012 at 21:00

    Immer öfter rede ich mit den Menschen auch über Religion. Ich höre von ihnen, dass sie Wahrheit und Liebe vermissen in den Kirchen. Alles drehe sich nur noch um Geld. Vor wenigen Tagen berichtete mir eine Dame, die 32 Jahre in einem Bistum angestellt war, dass der Bischof ihr nahe gelegt habe, gegen eine Abfindung zu kündigen. Grund: Ihm sei zu Ohren gekommen, dass sie geschieden sei. Näheres möchte ich hier nicht berichten. Der gläubige Christ hat in seinem Inneren- sofern er bereit ist, ein Inneres in sich selbst anzuerkennen, keine Übereinstimmung mehr mit anderen Christen. Das Getue und künstliche Geschwafel macht niemanden mehr glücklich. Deshalb ist es zu einer inneren Abkehr von den kirchlichen Instanzen und Würdenträgern gekommen.
    Die schönen Reden locken ebenfalls niemanden mehr – nur noch die an der Oberfläche sich befinden und dort zufrieden sind, reden die derzeitige Situation der Christen schön ……

    Jesus Christus, der Herr, kam in einer ähnlichen Situation auf diese Erde … in einer Situation, wo es nur noch “Götzen verehrende” und “Geld und Gold” -anbetende “Gläubige gab.

    Damals musste Gott als Mensch auf diese Erde kommen, um die Existenz der Menschheit zu erhalten …
    So war es im Schöpferplan vorgesehen …. Heute ist die Trennung von Nächstenliebe und Lehre nach meinem Gefühl ebenso weit fortgeschritten … und die Menschheit steht vor ihrem Ende ….

    Ohne eine wahrhafte, liebevolle Verbindung von uns Christen …. wird es schon bald ein bitteres Ende für alle geben ….


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